Nachdem der Rechtsextremist Finley P. Anfang März aus der Untersuchungshaft entlassen worden ist, sitzt er nun wieder hinter Gittern. Das teilte die Staatsanwaltschaft Görlitz auf Nachfrage von MDR SACHSEN mit. Finley P. soll im Dezember an einem Angriff mehrerer mutmaßlicher Neonazis auf eine Gruppe von Linken in Görlitz beteiligt gewesen sein. Ende Dezember war er deshalb in die JVA Görlitz in Untersuchungshaft gekommen. P. gilt als einer der Anführer der “Elblandrevolte”, einer im Raum Dresden agierenden Jugendgruppe der rechtsextremistischen Partei “Die Heimat” (ehemals NPD).

via mdr: NACH EINIGEN TAGEN IN FREIHEIT Görlitz: Rechtsextremist Finley P. wieder in Untersuchungshaft

siehe auch: HIN UND HER UM “ELBLANDREVOLTE”-CHEF: NEONAZI NUN WIEDER IM KNAST Keine zwei Wochen konnte Neonazi Finley P. (18) seine Freiheit genießen: Nachdem das Amtsgericht Görlitz den Haftbefehl gegen den Stützpunktleiter der “Jungen Nationalisten Dresden” (“Elblandrevolte”) außer Vollzug setzte, sitzt er nun seit Freitag wieder hinter Gittern. Das Landgericht hatte dafür gesorgt. Am 4. März 2025 zeigte sich die Staatsanwaltschaft Görlitz verwundert: Das dortige Amtsgericht hatte Finley P. wegen mangelnder Fluchtgefahr wieder freigelassen. Die Szene feierte, der Staatsanwalt legte Beschwerde ein. Denn der “Elblandrevolte”-Chef saß nicht wegen Flucht-, sondern Wiederholungsgefahr in Untersuchungshaft. Die Ermittler werfen ihm vor, zusammen mit anderen die Linken-Politikerin Samara Schrenk (21) angegriffen und verletzt zu haben (…) Am 13. März gab das Landgericht der Staatsanwaltschaft recht, setzte den Haftbefehl wieder in Vollzug