In der Wirtschaft wächst die Sorge vor einem starken Abschneiden der AfD bei der Bundestagswahl. Anlass ist eine Analyse der wirtschaftspolitischen Vorschläge der Partei. (…) „Die wirtschaftspolitischen Ideen der AfD sind für die Wirtschaft schädlich und würden in der Umsetzung einen massiven Wohlstandsverlust bedeuten“, sagte die Präsidentin des Verbands der Automobilindustrie (VDA), Hildegard Müller anlässlich der Veröffentlichung einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) im Auftrag der Unternehmensinitiative „Vielfalt ist Zukunft“. Das Institut kommt in seiner Untersuchung zu dem Schluss, dass die Pläne der AfD dem Land mehr schaden als nutzen. Für ihre Studie haben die Forscher das Wahlprogramm der Partei analysiert, insbesondere die Themenfelder Steuerpolitik, Europapolitik, Fachkräftesicherung und Klimapolitik. Hintergrund, dass die Unternehmen in Deutschland mehrheitlich (69 Prozent) der in weiten Teilen rechtsextremen Partei ablehnend gegenüberstehen
via handelsblatt: Standortrisiko AfD – IW-Studie analysiert das Wahlprogramm
siehe auch: Ist die Wirtschaftspolitik der AfD schädlich für Deutschland? Die AfD kritisiert die Wirtschaftspolitik der Ampel. Ein Gutachten hat nun die eigenen Ideen der Partei zur Wirtschaft untersucht und warnt: Sie würden Deutschland schaden. (…) In dem Gutachten mit dem Titel “Rechtsaußen-Erstarken in Deutschland: Implikationen für den Wirtschaftsstandort” stellen die Experten die Auswirkungen für vier Themenfelder vor: Steuerpolitik, Europapolitik, Fachkräftesicherung und Transformationspolitik