Reinhold Würth, Multi-Milliardär und Gründer des gleichnamigen Schrauben-Handels, warnt seine Mitarbeiter vor der rechtspopulistischen AfD. In einem Interview mit „NTV“ spricht er über die Auswirkungen seiner Warnung auf sein Geschäft. Würth ist einer der erfolgreichsten Unternehmer Deutschlands mit einem geschätzten Vermögen von 33,5 Milliarden Euro. Der Schrauben-Milliardär Reinhold Würth macht aus einer Sache keinen Hehl: Er ist kein Fan der rechtspopulistischen AfD. Vor einigen Monaten hatte der 89-Jährige seine mehr als 86.000 Mitarbeiter in einem Brief davor gewarnt, die Partei zu wählen. Er sehe die Gefahr einer „Demokratur oder gar einer Diktatur“, sollte die AfD an die Macht kommen, schrieb er damals. Jetzt spricht der Unternehmer erstmals in einem Interview mit dem Sender „NTV“ darüber, wie sich seine Warnung über die AfD auf sein Schrauben-Geschäft ausgewirkt hat. Auf die Frage, ob es ihn Aufträge gekostet hätte, antwortete Würth: „Das können Sie vergessen“. Nach seinem Appell habe er nur „wenige Briefe“ von Kunden bekommen, vor allem aus Ostdeutschland, die sich darüber aufregten. Daraufhin habe er zusammengezählt, wie viel Umsatz diese Kunden insgesamt bei Würth machten. Würth habe nur 1,5 Millionen Euro verloren Das Ergebnis: Insgesamt hätten sie für 1,5 Millionen Euro Material bezogen. „Wir haben Jahresumsätze von 20 Milliarden, 20.000 Millionen Euro“, rechnet er vor. Da könne man den Verlust von 1,5 Millionen Euro kaum in Promille ausdrücken. „Das ist eine Petitesse“, schiebt der Milliardär hinterher.
via business insider: „Das ist eine Petitesse“: Reinhold Würth warnte vor der AfD – jetzt verrät der Milliardär, wie viel Umsatz es ihn gekostet hat