Der von rechtsextremen Protesten überschattete Demonstrationszug zum Christopher Street Day (CSD) im ostsächsischen Bautzen ist nach Angaben der Polizei ohne gravierende Zwischenfälle zu Ende gegangen. „Es gab keine größeren Ausschreitungen oder Übergriffe“, sagte eine Sprecherin der Polizei. Die Strategie der Polizei, die beiden Gruppen konsequent zu trennen, sei aufgegangen. Festnahmen habe es nach ersten Erkenntnissen nicht gegeben. Eine genauere Auswertung folge. An der CSD-Demo hatten demnach mehr als 1000 Menschen teilgenommen, an der Gegendemonstration unter dem Motto „Gegen Gender-Propaganda und Identitätsverwirrung!!!“ etwa 680 Menschen. Auch die rechtsextreme Kleinstpartei Freie Sachsen hatte zu einem Protest aufgerufen, dem sich laut Sprecherin ungefähr 30 Menschen anschlossen. Nach Abschluss der Demonstration seien die CSD-Teilnehmer von Beamten zum Bahnhof begleitet worden. (…) Auch der CSD im niedersächsischen Gifhorn beschäftigt nach wie vor die Polizei. Nach mehreren Hasskommentaren zu einem Onlineartikel über den Christopher Street Day wurden Ermittlungen eingeleitet. Es seien rund 2.500 Kommentare unter einem Facebook-Post einer Redaktion gesichert worden, teilte die Polizei mit. Viele von ihnen enthielten demnach Beleidigungen und Bedrohungen

via merkur: Rechtsextreme Proteste bei CSD in Bautzen