Ein 19-Jähriger aus Waldbrunn soll einen gewaltsamen Umsturz geplant haben – aus einer rechtsextremen Gesinnung heraus. In Bunken wollte der Schüler offenbar Waffen produzieren. Jetzt hat die Staatsanwaltschaft Anklage erhoben. Die Anklage gegen den 19-Jährigen sei beim Jugendschöffengericht des Amtsgerichts Limburg erhoben worden, teilte die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Mittwoch mit. Die Ermittler werfen dem Mann aus Waldbrunn (Limburg-Weilburg) die Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat sowie Verstöße gegen das Waffengesetz und das Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen vor. Der damals noch 18-Jährige war im November in seinem Elternhaus in Waldbrunn-Hausen festgenommen worden und sitzt seither in Untersuchungshaft. (…) Eine “Schutzstaffel”, die der Beschuldigte aufbauen wollte, hätte für den Umsturz Menschen – insbesondere auch Polizisten – töten sollen, so die Staatsanwaltschaft. (…) Tatsächlich soll er sich bereits einen 3-D-Drucker beschafft und damit Teile einer automatischen Maschinenpistole gedruckt haben. Bei einer Durchsuchung auch eine Gaspistole, die so verändert war, dass mit ihr Geschosse verfeuert werden konnten. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Beschuldigten außerdem vor, im Februar 2023 auf einem Telegramkanal ein Video eingestellt zu haben, in dem den Nationalsozialismus verherrlichende Aufnahmen, insbesondere von Adolf Hitler, zu sehen gewesen sind

via hessenschau: Anklage gegen 19-Jährigen aus Waldbrunn Rechtsextremer Terrorverdächtiger wollte Umsturz mit selbstgebauten Waffen erreichen