Die Ukraine wünscht sich weniger Beachtung für “Augenwischerei” aus Russland. Für Jens Stoltenberg bedeuten diese Äußerungen nur “mehr Aggression, mehr Besatzung”. Die Ukraine hat die Bedingungen des russischen Präsidenten Wladimir Putin für eine Waffenruhe und Friedensverhandlungen als “Augenwischerei” zurückgewiesen. “Es gibt nichts Neues, keine wirklichen Friedensvorschläge und keinen Wunsch, die Kämpfe zu beenden”, schrieb der ukrainische Präsidentenberater Mychajlo Podoljak auf X. Man müsse aufhören, die “Vorschläge Russlands” ernst zu nehmen, die dem gesunden Menschenverstand widersprächen. Zuvor hatte Putin vor Führungskräften im russischen Außenministerium gesagt, sein Land werde “sofort das Feuer einstellen und Gespräche aufnehmen”, sollte sich die Ukraine aus den Regionen Donezk, Luhansk, Cherson und Saporischschja zurückziehen und auf eine Mitgliedschaft in der Nato verzichten. Weiter solle die Ukraine die Gebiete, die das russische Militär teilweise besetzt hält, komplett an Russland übergeben. Der ukrainische Außenminister Dmytro Kuleba bezeichnete Putins Äußerungen als absurd. (…) US-Verteidigungsminister Lloyd Austin warf Putin vor, der Ukraine einen Frieden “diktieren” zu wollen. Putin habe völkerrechtswidrig ukrainisches Territorium besetzt, er könne der Ukraine nicht ansagen, was sie zu tun habe, um eine Lösung herbeizuführen. “Wir wollen nicht, dass der Anführer eines Landes eines Tages aufwacht und beschließt, die Grenzen seines Nachbarn auszulöschen und dessen Gebiet zu annektieren. Das ist nicht die Welt, in der wir alle leben wollen”, sagte Austin.

via zeit: Ukraine und Nato weisen Putins Bedingungen für Waffenruhe zurück

siehe auch: Selenskyj sieht Putins Bedingungen als „Ultimatum“ wie bei „Hitler“. Kurz vor Beginn der Friedenskonferenz in der Schweiz hat Kreml-Chef Wladimir Putin Bedingungen genannt, die angeblich zum Abbruch seines Krieges gegen die Ukraine führen würden. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj kauft ihm die Offerte nicht ab. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die von Russland genannten Bedingungen für einen Stopp der Offensive als „Ultimatum“ zurückgewiesen, welches dem Vorgehen von Adolf Hitler im Zweiten Weltkrieg ähnele. Die Forderungen stellten ein Ultimatum dar, sagte Selenskyj weiter. „Hitler hat das Gleiche gemacht, als er sagte: Gebt mir einen Teil der Tschechoslowakei und wir beenden das Ganze. Aber nein, das sind Lügen.“