Erst das Abgeordnetenbüro, nun seine Wohnung: Beim AfD-Politiker Bystron hat es wieder Durchsuchungen gegeben. Gegen ihn wird unter anderem wegen Bestechlichkeit ermittelt. Bald müssen die Ermittlungen allerdings ruhen.Im Zuge der Ermittlungen wegen des Verdachts auf Geldwäsche und Bestechlichkeit gegen Petr Bystron haben Ermittler nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa die Wohnadresse des AfD-Bundestagsabgeordneten in Berlin durchsucht. Die Generalstaatsanwaltschaft München bestätigte auf Anfrage weitere Durchsuchungen im Zuge eines Verfahrens wegen Geldwäsche und Bestechlichkeit, “um weitere Beweismittel sicherzustellen”. Die Ermittler durchsuchten demnach zudem weitere Objekte in Berlin. Zuerst hatte der Spiegel darüber berichtet. (…) Der AfD-Politiker ist eine der mutmaßlichen Hauptfiguren in der Affäre um die tschechische Online-Plattform “Voice of Europe”. Die Plattform, so der Verdacht, soll Teil einer russischen Einflussoperation gewesen sein. Bystron wird vorgeworfen, über die Plattform eine fünfstellige Summe an Bargeld erhalten zu haben. Die Herkunft des Geldes soll er verschleiert haben.

via tagesschau: AfD-Politiker Weitere Durchsuchung bei Bystron

siehe auch: Polizei durchsucht erneut Wohnungen im Fall Petr Bystron Petr Bystron ist wegen möglicher Bestechlichkeit und Geldwäsche im Visier der Behörden. Kurz bevor diese eine Zwangspause einlegen, gab es wieder eine Razzia in Berlin. Bei den Korruptionsermittlungen gegen den AfD-Politiker Petr Bystron hat die Polizei erneut Wohnungen in Berlin durchsucht. Das teilte die Generalstaatsanwaltschaft in München ZEIT ONLINE mit. Demnach gab es eine Razzia in Objekten von nicht näher genannten Personen, “um weitere Beweismittel sicherzustellen”. Die Nachrichtenagentur dpa meldete, dass es sich dabei um die private Wohnung des Bundestagsabgeordneten handle.  Dabei wurden nach Angaben der Generalstaatsanwaltschaft Unterlagen und Datenträger beschlagnahmt, die nun ausgewertet werden. Es gehe um den Anfangsverdacht der Bestechlichkeit von Mandatsträgern und der Geldwäsche. Bis zum rechtskräftigen Ende des Verfahrens gilt die Unschuldsvermutung. Bystron kritisierte die Durchsuchung: “Die Maßnahme diente nur der Einschüchterung. Die Polizei stürmte im Morgengrauen mit Rammbock die Tür, obwohl sie von der ersten Durchsuchung wusste, dass diese ganz leicht aufgeht.” Er warf den Ermittlern “Gestapo-Methoden” vor.

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