Gegner von Corona-Maßnahmen haben bei 401 Angriffen, die mit der Durchsetzung der Corona-Schutzmaßnahmen zusammenhängen, 105 Bundespolizisten verletzt. An Bahnhöfen und in Zügen kam es zu mehr als 1300 strafrechtlich relevanten Delikten. Seit Beginn der Corona-Pandemie hat die Bundespolizei rund 400 Angriffe auf Polizeibeamte in Zusammenhang mit der Durchsetzung der Maskenpflicht und anderer Schutzbestimmungen registriert. Das berichtet die Deutsche Presse-Agentur. Wie aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine schriftliche Anfrage der Abgeordneten Martina Renner (Linke) hervorgeht, wurden bei den 401 Angriffen insgesamt 105 Beamtinnen und Beamte verletzt. 1309 Delikte an Bahnhöfen und in Zügen An Bahnhöfen und in Zügen hat die Bundespolizei demnach 1309 strafrechtlich relevante Delikte in Zusammenhang mit den Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie angezeigt und zur weiteren Bearbeitung an die jeweils zuständige Landesbehörde abgegeben. Die Gegner der Corona-Maßnahmen propagierten seit zwei Jahren «eine Rhetorik der Gewalt gegen staatliche Institutionen», sagte Renner der Deutschen Presse-Agentur. Die hohe Zahl angegriffener Bundespolizisten seien nicht das Ergebnis spontaner Wut, «sondern die Konsequenz einer massiven Mobilisierung von rechts».
via infranken: Querdenker-Gewalt: Gegner von Corona-Maßnahmen verletzten 105 Bundespolizisten bei Hunderten von Angriffen