Eine gewaltbereite Frau, die in ihrer Freizeit “offensiv rechtsextremes und rassistisches Gedankengut vertritt”, so sahen Elternvertreter eine Erzieherin der Volkssolidarität in Halle. Nun wurde der Frau nach jahrelanger Diskussion gekündigt. Seit mehr als zwei Jahren gibt es schwere Vorwürfe gegen eine Kita-Erzieherin in Halle. Die Frau soll laut Eltern gewaltbereit sein und eine Nähe zum Rechtsextremismus zeigen. Nun hat ihr Arbeitgeber der Erzieherin eine außerordentliche Kündigung ausgesprochen. Das teilte das Sozialministerium auf eine Dringliche Anfrage der halleschen Linken-Abgeordneten Henriette Quade am Donnerstag mit. Vorsorglich sei auch eine ordentliche Kündigung ausgesprochen worden. Der Arbeitgeber ist die Volkssolidarität Saale-Kyffhäuser. Geschäftsführer Dirk Jürgens wollte die Kündigung weder bestätigen noch dementieren. Er sagte MDR SACHSEN-ANHALT, zu Personalfragen äußere man sich nicht (…) Eltern werfen ihr vor, sich aktiv an zwei gewaltsamen Auseinandersetzungen am Rande von Demonstrationen beteiligt zu haben. Videoaufnahmen belegen das teilweise. In einem Fall wurde sie von der Staatsanwaltschaft Leipzig angeklagt. Der Tatvorwurf: gemeinschaftliche gefährliche Körperverletzung mit ihrem Lebensgefährten. Der Mann ist ein bundesweit bekannter Rechtsextremist, dessen politische Aktionen sie in der Vergangenheit teilweise für ihn dokumentiert hat.

via mdr: HALLE – Kita-Erzieherin nach Gewalt- und Rechtsextremismus-Vorwürfen gekündigt