Es geht um Volksverhetzung, Nazi-Symbole, Kinderpornographie: An mehreren Orten in Hessen hat die Polizei Wohnungen von Rechtsextremen durchsucht und Beweismaterial sichergestellt. Am frühen Mittwochmorgen hat es eine groß angelegte, hessenweite Razzia gegen Rechtsextremismus gegeben. Wie das Landeskriminalamt (LKA) am Donnerstag mitteilte, durchsuchten Polizei und Staatsanwaltschaft insgesamt acht Wohnungen an mehreren Orten: in den Kreisen Marburg-Biedenkopf, Darmstadt-Dieburg, Kassel und im Odenwaldkreis. Neun Männer und drei Frauen tatverdächtig Dabei habe es sich um Ermittlungen der Staatsanwaltschaften Darmstadt, Frankfurt, Kassel und Marburg im Kampf gegen Rechtsextremismus gehandelt – unter Federführung des LKA. Zwölf Tatverdächtige hatten die Ermittler dabei im Visier: neun Männer und drei Frauen im Alter von 14 bis 54 Jahren – alle sind deutsche Staatsangehörige. Ihnen werde unter anderem die Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen, sowie Volksverhetzung vorgeworfen, teilte das LKA mit. Im Laufe der Ermittlungen sei außerdem der Vorwurf Verbreitung, Erwerb und Besitz kinderpornographischer Inhalte hinzugekommen. Die Staatsanwaltschaft Marburg erklärte auf hr-Anfrage, Anlass der Dursuchungen seien WhatsApp-Gruppen mit möglicherweise nationalsozialistischen Inhalten gewesen – unter anderem könnten dort Hakenkreuz-Bilder geteilt worden seien. Die Beschuldigten stünden im Verdacht, volksverhetzende Posts geteilt zu haben
via hessenschau: Nazi-Ideologie und Kinderpornos – Hessenweite Razzia gegen Rechtsextreme
1 Comment
dokmz · October 25, 2021 at 9:43 pm
Danke @SandraausHGW für eine zutiefst berechtigte Kritik: “Kindesmissbrauchsvideos wäre ein passender Begriff…”
Wir haben den Begriff im Titel vom Titel der Meldung übernommen. Wir stimmen mit Sandra vollkommen zu.
Zur Begrifflichkeit auch: https://www.unhcr.org/dach/ch-de/was-wir-tun/massnahmen-gegen-sexuelle-ausbeutung-missbrauch-und-belaestigung/definitionen
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