Die Untersuchungen zur aufgelösten Spezialeinheit des Sächsischen Landeskriminalamtes gehen weiter. Auf Nachfragen aus dem Innenausschuss des Landtags zum Prüfbericht wurden nochmals Details einer Inventur aufgelistet. Bei der aufgelösten Spezialeinheit des sächsischen LKA könnte noch mehr Munition fehlen, als bisher in breiter Öffentlichkeit bekannt gewesen ist. Das hatte eine Inventur ergeben. Der Prüfbericht dazu war bereits Thema im Innenausschuss des Sächsischen Landtages. Nach Nachfragen aus dem Ausschuss Mitte September fasste der Landespolizeipräsident die Details nochmals zusammen. Das Schreiben vom 1. Oktober liegt dem MDR vor. Darin ist die Rede von einer Differenz von weiteren rund 2.500 Patronen unterschiedlicher Munitionsarten. Die Ermittlungen dazu laufen (…) Im März 2021 war bekannt geworden, dass von Kräften der ehemaligen Spezialeinheit, dem MEK Dresden, im Jahr 2018 etwa 14.500 Schuss Munition entwendet worden waren, um damit an einem privaten Schießtraining in Mecklenburg-Vorpommern teilzunehmen.
via mdr: Enthüllungen – LKA Sachsen: Noch mehr Munition bei Ex-Spezialeinheit gestohlen?