Die Generalstaatsanwaltschaft in Koblenz ermittelt gegen das bisherige rheinland-pfälzische AfD-Vorstandsmitglied Justin Salka. Der Politiker aus Hachenburg soll in einer Chatgruppe Hitler-Bilder verschickt haben. Laut Generalstaatsanwaltschaft soll er in je einem Fall 2018 und 2019 Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen verwendet haben. Nach einem Bericht der Presseagentur dpa wurde im Juni bei einer Hausdurchsuchung Salkas Handy sichergestellt. Die Polizei werte es noch aus

via swr: Bisheriges AfD-Vorstandsmitglied soll Hitler-Bilder verschickt haben

siehe auch: STAATSANWALTSCHAFT ERMITTELT – AfD-Politiker soll Hitler-Bilder verschickt haben. Justin Salka war auch Vizevorsitzender der Jungen Alternative (JA). Das bisherige rheinland-pfälzische AfD-Vorstandsmitglied Justin Salka soll in einer Chatgruppe Adolf-Hitler-Bilder verschickt haben, jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft! Salka wird verdächtigt, in je einem Fall 2018 und 2019 Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen verwendet zu haben, so der Koblenzer Oberstaatsanwalt Christopher do Paço Quesado. Salka war Vizevorsitzender der Jungen Alternative (JA) wollte sich wegen der Ermittlungen nicht äußern. Zuvor hatte die Zeitung „Rheinpfalz“ darüber berichtet. Oberstaatsanwalt do Paço Quesado sagte, bei einer Hausdurchsuchung am 15. Juni sei Salkas Handy sichergestellt worden, die Auswertungen der Kripo dauern noch an; Ex-AfD-Chef Junge: „Salkas Neigungen bekannt“. Der frühere AfD-Landeschef Uwe Junge geht mit der amtierenden Parteiführung hart ins Gericht. Zum Ermittlungsverfahren der Generalstaatsanwaltschaft gegen das Vorstandsmitglied Justin Salka sagte Junge am Donnerstag: „Salkas Neigungen sind seit Jahren bekannt. Er ist von mir mehrfach ermahnt worden.“ Am Mittwoch war bekannt geworden, dass Salka im Verdacht steht, verfassungswidrige Kennzeichen versendet zu haben. Die Landeszentralstelle zur Bekämpfung von Terrorismus und Extremismus hat im Juni bei einer Hausdurchsuchung Salkas Handy beschlagnahmt. Die Strafverfolger beschuldigen ihn, Bilder von Adolf Hitler in einer privaten Chat-Gruppe verschickt zu haben. Die Auswertung des Telefons sei aber noch nicht abgeschlossen. Zur Mehrheitsbeschaffung notwendig? Der 27-jährige Salka aus Hachenburg im Westerwald ist stellvertretender Vorsitzender der Nachwuchsorganisation Junge Alternative (JA) in Rheinland-Pfalz. Junge zufolge sei Salka trotz seiner Warnungen von der „JA-Connection“ um den Vorsitzenden Alexander Jungbluth, den Bundestagsabgeordneten Sebastian Münzenmaier und den Parlamentarischen Geschäftsführer der Landtagsfraktion, Damian Lohr, „gehalten worden“, weil er zur innerparteilichen Mehrheitsbeschaffung nötig gewesen sei.