Weil der Druck auf die Ungeimpften zunimmt, locken immer mehr Kriminelle mit «Alternativen». Mal schnell einen Impfpass im Internet kaufen? Das sind die knallharten Fakten. Neulich bei Reddit: Ein User erzählt, wie ihm ein Freund auf dem Handy sein Covid-Zertifikat gezeigt habe. Dabei sei diese Person ein Impfskeptiker und habe sich sicher nicht piksen lassen. Das Zertifikat scheine gültig zu sein, jedenfalls habe die Prüf-App des Bundes «grün» angezeigt. In der Folge entbrennt eine angeregte Diskussion, wie das möglich sein könne. Einige äussern grundsätzliche Zweifel: Da wolle jemand nicht zugeben, dass er geimpft wurde. Andere meinen, im Prinzip sei es einfach, auch ohne Impfung an ein Impfzertifikat zu gelangen. Man müsse nur eine Fachperson kennen, die Impfungen verabreiche – ob in einer Arztpraxis oder einer Apotheke – und dann bezahle man sie, damit sie die persönlichen Daten ins System eingebe, ohne den Impfstoff tatsächlich zu verabreichen. Ein realistisches Szenario? Laut IT-Sicherheitsfirma Check Point gibt es «einen globalen Boom auf dem Schwarzmarkt für gefälschte Impfzertifikate». Vom Darknet habe sich das Treiben zum Messenger-Dienst Telegram verlagert. Dieser Kanal sei für Kriminelle aufgrund seiner Anonymität, Reichweite und Grösse attraktiv, heisst es in einer aktuellen Mitteilung (siehe Quellen). watson recherchiert seit mehreren Monaten zum illegalen Verkauf von gefälschten Impfbucheinträgen und den zunehmenden Betrügereien rund um Impfzertifikate. In diesem Beitrag fassen wir die neusten Erkenntnisse zusammen
via watson: So viele Betrüger würden dir gern bei Telegram einen Fake-Impfpass verkaufen

Von <a href=”//commons.wikimedia.org/wiki/User:Superikonoskop” title=”User:Superikonoskop”>Superikonoskop</a> – <span class=”int-own-work” lang=”de”>Eigenes Werk</span>, CC BY-SA 4.0, Link