Stück für Stück kommen Rechtsrock-Live-Events zurück aus dem Corona-Dornröschenschlaf. Für alle Metal-Anhänger von Pagan bis Satanismus, von Gewaltverherrlichung hin zu Hassmusik und bis zum National-Sozialistischen Black Metal (NSBM) bot das traditionelle Eternal Hate Fest im tschechischen Nyrsko am vergangenen Wochenende eine internationale Performance, die einmal mehr auch deutsche Fans anlockte. Auch die 18. Auflage des im Vorjahr wegen Corona abgesagten Festivals gleich hinter der deutschen Grenze kokettierte wieder mit dem programmatisch stramm rechten NSBM-Stil. Dazu passte dann der Headliner-Auftritt von „Der Tod und die Landsknechte“, ein erstmals 2019 kreiertes Projekt von Ronald Wolf Möbus (zeitweise Mitglied der in der NSBM-Szene heroisierten Band „Absurd“) und dem im Raum Zwickau umtriebigen Paul M., besser bekannt als „Bile“, aktiv bei den rechtsextremen Bands „Leichenzug“, „Blitzkrieg“, „Halgadom“ und „Camulos“. Mit zum diesjährigen Eternal Hate-Line-Up gehörten auch „Infernal War“ aus Polen, die sich früher „Infernal SS“ nannten und 2014 beim Hot Shower-Festival in Norditalien zum NSBM-Programm gehörten. Und aus Polen in Nyrsko ebenfalls am Start: „Deus Mortem“. (…) Zu den deutschen Nyrsko-Stammbesuchern zählen auch die Mitglieder der selbst ernannten Germanitas Othala Schwarzmetall-Bruderschaft (GOSB), die es seit 2014 gibt und die ganz im Stile eines Rocker-Dresscodes Kutten mit diversen Patches tragen. Die kleine GOSB-Reisegruppe hat das Eternal Hate Fest dazu genutzt, das eigene mehrtägige Jahrestreffen damit zu verknüpfen. (…) Dazu wie selbstverständlich integriert ins Reiseprogramm von GOSB: Ein Besuch auf einem  Schießübungsplatz.

via bnr: Zum NSBM kurz über die Grenze