Trotz des Verbots einer Veranstaltung sind in Kassel kleinere Gruppen von Gegnern der Corona-Maßnahmen in Kassel zusammengekommen. Laut Angaben der Pressestelle des Polizeipräsidiums Nordhessen von Samstagmittag lag deren Anzahl im unteren dreistelligen Bereich. Sie wurden nach Möglichkeit kontrolliert und des Platzes verwiesen. Die Polizei war mit einem Großaufgebot vor Ort. Die Anzahl der eingesetzten Beamten lag laut Polizeisprecher im unteren vierstelligen Bereich. Zwei Festnahmen – Gegenveranstaltung ruhig
Zwei Personen wurden den Angaben zufolge wegen des Verstoßes gegen das Versammlungsverbot und des Platzverweises festgenommen. An einer erlaubten Gegenveranstaltung nahmen laut Polizei etwa 90 Menschen teil. Die Demonstration sei ruhig angelaufen. Verbot im Vorhinein Im Vorfeld hatte die Stadt eine geplante Veranstaltung von Gegnern der Corona-Politik mit etwa 3.000 angekündigten Teilnehmern verboten. Sowohl der Hessische Verwaltungsgerichtshof (VGH) als auch das Verwaltungsgericht in Kassel hatten das Verbot bestätigt. Sie begründeten ihre Entscheidungen vor allem mit den Erfahrungen vorheriger “Querdenker”-Versammlungen, insbesondere am 20. März in Kassel.

via ffh: Trotz Demo-Verbots – KLEINERE QUERDENKER-GRUPPEN IN KASSEL

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