Rund 14 Monate nach der Schändung des jüdischen Friedhofes in Geilenkirchen hat die Staatsanwaltschaft Aachen Anklage gegen zwei Neonazis erhoben. Nach bnr.de-Recherchen waren beide zum Tatzeitpunkt bei der Neonazi-Gruppe „Syndikat 52“ (S52) und im Umfeld der neonazistischen Partei „Die Rechte“ (DR) aktiv. Vorgeworfen wird den beiden Angeschuldigten aus Gangelt und Selfkant gemeinschaftliche Störung der Totenruhe und gemeinschaftlich begangene Sachbeschädigung. Da einer der Beiden sich kurz nach der Schändung gegen Polizisten gewehrt haben soll, wird ihm zudem Widerstand und tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte vorgeworfen. Am frühen Morgen des 30. Dezember 2019 waren auf dem jüdischen Friedhof in Geilenkirchen mehr als 40 Grabsteine umgeworfen und mit Farbe besprüht worden.
Nach Anschlagsplänen und Haftstrafe: Franco A. wieder frei
Der wegen rechtsextremer Anschlagspläne verurteilte Franco A. ist aus der Haft entlassen worden. Der frühere Bundeswehroffizier hat seine Haftstrafe vollständig verbüßt. Nun steht der 37-Jährige unter Führungsaufsicht. Der wegen der Planung eines rechtsextremen Anschlags verurteilte Read more