Auschwitz-Überlebende Esther Bejarano gegen Corona geimpft

Die Auschwitz-Überlebende Esther Bejarano hat sich am Sonntag in Hamburg gegen das Coronavirus impfen lassen. “Es war ein kleiner Piks. Man hat das kaum gemerkt”, sagte die 96-Jährige der Deutschen Presse-Agentur. Sich impfen zu lassen, sei für sie selbstverständlich. “Jeder sollte das machen lassen”, meinte sie. Im Februar habe sie einen Termin für die zweite Impfung. Bejarano, die sich trotz ihres hohen Alters weiterhin als Zeitzeugin im Auschwitz-Komitee engagiert, wurde von ihrem Sohn im Rollstuhl ins Impfzentrum an den Hamburger Messehallen gebracht.

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Like, Share, Recruit: How a White-Supremacist Militia Uses Facebook to Radicalize and Train New Members – #azov #ukraine

The snow had just melted on the streets of Kyiv when Shawn Fuller, a U.S. Navy veteran, arrived in the early spring of 2018, his roller suitcase clattering over the pavestones of the Ukrainian capital. On the western edge of town, he found the address that his recruiter had sent him via Facebook, a flophouse with about two dozen beds, each reserved for a foreign fighter. The men Fuller met inside were mostly from Europe, as was his recruiter, a chain-smoking Norwegian named Joachim Furholm, who had been convicted of bank robbery in Norway in 2010. The two of them had met over Facebook and gotten to know each other well, gaming out their plans to get military training and combat experience from one of Ukraine’s militia groups. When they finally rendezvoused, Fuller noticed the swastika tattoo on the middle finger of Furholm’s left hand. It didn’t surprise him; the recruiter had made no secret of his neo-Nazi politics. Within the global network of far-right extremists, he served as a point of contact to the Azov movement, the Ukrainian militant group that has trained and inspired white supremacists from around the world, and which Fuller had come to join.
Its fighters resemble the other para-military units—and there are dozens of them—that have helped defend Ukraine against the Russian military over the past six years. But Azov is much more than a militia. It has its own political party; two publishing houses; summer camps for children; and a vigilante force known as the National Militia, which patrols the streets of Ukrainian cities alongside the police. Unlike its ideological peers in the U.S. and Europe, it also has a military wing with at least two training bases and a vast arsenal of weapons, from drones and armored vehicles to artillery pieces. Outside Ukraine, Azov occupies a central role in a network of extremist groups stretching from California across Europe to New Zealand, according to law enforcement officials on three continents. And it acts as a magnet for young men eager for combat experience. Ali Soufan, a security consultant and former FBI agent who has studied Azov, estimates that more than 17,000 foreign fighters have come to Ukraine over the past six years from 50 countries. (…) Yet its attempts to crack down have been far from fully effective. While Facebook first designated the Azov Battalion a “dangerous organization” in 2016, pages linked to the group continued to spread propaganda and advertise merchandise on the platform in 2020, according to research by the Center for Countering Digital Hate published in November. Even in December, the Azov movement’s political wing, the National Corps, and its youth wing maintained at least a dozen pages on Facebook. Some began disappearing after TIME posed questions about Azov to Facebook. That online game of catch and delete, which Facebook says is central to its counter-extremism strategy, will hardly address the deeper problem posed by Azov and its allies. Apart from offering a place for foreign radicals to study the tricks and tools of war, the Azov movement, through its online propaganda, has fueled a global ideology of hate that now inspires more terrorist attacks in the U.S. than Islamic extremism does and is a growing threat throughout the Western world.

via time: Like, Share, Recruit: How a White-Supremacist Militia Uses Facebook to Radicalize and Train New Members

#QAnon #congresswoman faces calls for arrest after live-tweeting Nancy #Pelosi’s location to #rioters – #LaurenBoebert #LockHerUp #Terror #capitol

Rep. Lauren Boebert (R-CO), a gun-toting supporter of the QAnon movement, is facing backlash after she was accused of live-tweeting House Speaker Nancy Pelosi’s (D-CA) location during the attack on Capitol Hill last week. Boebert shared the tweet soon after President Donald Trump’s supporters stormed the Capitol with deadly results. “The Speaker has been removed from the chambers,” Boebert wrote. Twitter users responded by calling for the freshman representative to be jailed and removed from Congress. “@FBIWFO please arrest @laurenboabert for aiding and abetting those who were hunting down @SpeakerPelosi on Jan, 6th by tweeting the Speaker’s whereabouts,” one person responded. “She’s 5ft tall, 100 pounds and carries a Glock (and won’t stop telling everyone).”

via rawstory: QAnon congresswoman faces calls for arrest after live-tweeting Nancy Pelosi’s location to rioters

screenshot website; archive is 5fq5p

Polizei setzt Demo-Verbot auf Prenzlauer Marktberg durch – #covidioten

Obwohl die für Sonntag in Prenzlau geplante Demo der AfD kurzfristig verboten worden war, versammelten sich am Nachmittag knapp zwei Dutzend Bürger auf dem Marktberg. Zuvor war in den sozialen Netzwerken dazu aufgerufen worden, Widerstand zu zeigen. Ein entsprechendes Schreiben hatte schnell die Runde gemacht und auch die Polizei auf den Plan gerufen. Mehrere Einsatzfahrzeuge patrouillierten seit dem frühen Nachmittag durch die Kreisstadt. Gegen 15 Uhr nahmen die Beamten am Markt Personalien auf, begleitet vom wütenden Protest der Anwesenden, die den Lockdown der Bundesregierung lautstark als unverhältnismäßig bezeichneten. Die Einsatzkräfte blieben ruhig und erklärten die Maßnahmen mit der Eindämmungsverordnung. Kurz darauf löste sich die Ansammlung auf. Der AfD-Landtagsabgeordnete Felix Teichner ließ im Nachgang wissen, dass er um 14.30 Uhr vor seinem Büro in der Grabowstraße von der Polizei „abgefangen und mit einem vorsorglichen Platzverweis für die gesamte Innenstadt belegt worden” sei.

via nordkurier: Polizei setzt Demo-Verbot auf Prenzlauer Marktberg durch

Sächsische „Querdenker” überraschen Kretschmer zuhause

Sachsens Ministerpräsident wird vor seinem Privatwohnsitz von „Querdenkern” konfrontiert. Diese hatten sich offenbar zuvor über Telegram dazu verabredet. Inmitten der verschneiten sächsischen Provinz steht eine Frau mit einem Schild: „Wer Völkermord betreibt, hat das eigene Lebensrecht verwirkt”, steht darauf und weiter: „Rücktritt und Verhaftung sofort!”. Ihr gegenüber stützt sich der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) in grüner Winterjacke auf eine rote Schneeschaufel und verteidigt die Corona-Politik seiner Landesregierung. Etwa 30 „Querdenker” haben am Sonntagvormittag den Ministerpräsidenten des Freistaats an seinem privaten Wohnort Nahe der Gemeinde Großschönau im Landkreis Görlitz einen Besuch abgestattet. Die Leugner und Verharmloser der Pandemie hatten sich offenbar vorher über den Messengerdienst Telegram koordiniert. Schon im Dezember wurde sich regelmäßig in sächsischen Telegram-Gruppen der sogenannten „Corona-Rebellen” über die Privatadresse des Ministerpräsidenten ausgetauscht. Kurz vor Weihnachten fragt ein User: „Gibt es Waltersdorfer, die in Erfahrung bringen können, wann Michael Kretschmer in den vergangenen Tagen seinen Wanst im dortigen Quirle Häusl gefüllt hat?” Am Sonntagvormittag überraschen die „Corona-Rebellen” Kretschmer beim Schnee schippen vor seinem Zweitwohnsitz im Zittauer Gebirge. Bis auf den CDU-Politiker trägt keiner der Anwesenden während der 20-minütigen Diskussion eine Mund-Nasen-Bedeckung. Stattdessen tragen mindestens zwei Personen Kleidungsutensilien in schwarz-weiß-rot, die bei Reichsbürgern beliebten Farben des Deutschen Kaiserreichs. Das zeigt ein Video, das die Gruppe später veröffentlichte. (…) Nach ungefähr zwanzig Minuten bricht Kretschmer die Debatte dann relativ plötzlich ab, als er einen Mann mit „Reichsbürgermaske” in der Gruppe entdeckt. Auf dem Video ist am Ende das Eintreffen von zwei Polizeibeamten zu sehen. In einer Pressemitteilung der Behörde heißt es, die Polizei hätte Personalien einiger Anwesender im Alter zwischen 45 und 50 Jahren aufgenommen und zusätzlich Anzeigen wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz angefertigt.

via tagesspiegel: Sächsische „Querdenker” überraschen Kretschmer zuhause

https://twitter.com/gtorges/status/1348335494573252609

Baden-Württembergischer #AfD-Politiker überlebt schwere #Covid-19-Erkrankung – streitet #Pandemie aber weiter ab – #ThomasSeitz #covidiotem

Der schwer an Covid-19 erkrankte AfD-Bundestagsabgeordnete Thomas Seitz hat seine Einstellung zur Corona-Pandemie auch nach wochenlanger Behandlung auf der Intensivstation nicht grundlegend geändert. “Ich danke von Herzen allen Ärzten und Klinikmitarbeitern, die mit ihrer hoch qualifizierten Arbeit mein Überleben trotz schlechter Prognose ermöglicht haben”, teilte der 53-Jährige über sein Büro mit. Er sei nun “innerlich zerrissen”, da er zwar einerseits dankbar sei für eine “zweite Lebenschance”, andererseits aber der Auffassung sei, “dass im vergangenen Jahr durch die Politik der Bundesregierung rund 90 Prozent der Ressourcen für die Zukunft unserer Kinder durchgebracht wurden”. (…) Seitz sei unter den Mitgliedern der AfD-Fraktion, bei denen eine Corona-Infektion nachgewiesen worden sei, der Einzige, bei dem die Infektion einen so schweren Verlauf genommen habe, sagte Fraktionssprecher Marcus Schmidt am Samstag auf Anfrage. Die AfD hatte Ende November Kritik auf sich gezogen, weil sich trotz der Pandemie im nordrhein-westfälischen Kalkar Hunderte von Delegierten zu einem Bundesparteitag versammelt hatten. Das Ordnungsamt hatte den Teilnehmern der Veranstaltung auferlegt, auch am Sitzplatz Maske zu tragen. Eine Klage der Partei gegen diese Vorschrift scheiterte vor Gericht.

via pz web: Baden-Württembergischer AfD-Politiker überlebt schwere Covid-19-Erkrankung – streitet Pandemie aber weiter ab

siehe auch: Corona: AfD-Politiker stirbt fast an Covid-19 – und leugnet Pandemie weiter. Berlin Der AfD-Bundestagsabgeordnete Thomas Seitz musste mit einer Corona-Infektion beatmet werden. An eine Pandemie glaubt er dennoch nicht. AfD-Politiker Thomas Seitz leugnete die Corona-Pandemie und erkrankte schwer an Covid-19. Er musste sogar beatmet werden An eine Pandemie will Seitz seinem Facebook-Post zufolge trotz der eigenen schweren Erkrankung weiter nicht glauben. Seitz hatte unter anderem Schlagzeilen gemacht, als er im November mit einer durchlöcherten Maske am Rednerpult im Bundestag stand. Im November provozierte er mit einer offenkundig durchlöcherten Maske am Rednerpult im Bundestag und infizierte sich wenig später schwer mit Covid-19: (…) Der AfD-Politiker habe „im Lahrer Klinikum tagelang mit dem Tod“ gerungen, berichtet die baden-württembergische „Lahrer Zeitung“ unter Berufung auf das Büro des Politikers. Der 53-Jährige sei auf der Intensivstation zeitweise künstlich beatmet und inzwischen wieder auf die Normalstation des Krankenhauses verlegt worden, heißt es weiter in dem Bericht.

„Twitter für Rassisten“ Parler und Co.: Hier kuschelt Familie Trump mit Extremisten

„Macht das Erschießungskommando bereit. Pence geht als Erster!“ Mit diesen Worten hetzte am Donnerstag der US-Anwalt und Trump-Unterstützer Lin Wood im Netz gegen den Vizepräsidenten der USA Mike Pence. Nur wenige Stunden zuvor hatten rechte Extremisten das Kapitol gestürmt. Fünf Menschen starben bei dem Angriff. Wood zählt zu den prominentesten Mitgliedern der Social-Media-Plattform Parler, von der hierzulande viele Menschen im Kontext der jüngsten Ereignisse in Washington zum ersten Mal gehört haben dürften. Dabei ist Parler längst eine digitale Erfolgsgeschichte. Die Anwendung ist Teil einer neuen Welle von Social-Media-Kanälen, die sich bewusst als Alternative zu Plattformen wie Twitter, Facebook und Youtube vermarkten. Parler, Gab, Rumble und die Videoplattform BitChute: Sie alle positionieren sich als Gegenstück zum Silicon-Valley-Mainstream. Sie locken Nutzer mit dem Versprechen, keine Zensur zu betreiben. Hier, so die Verheißung, wird freie Meinungsäußerung noch groß geschrieben. (…) Die extreme Reaktion der Tech-Giganten spiegelt das Ausmaß des Problems, dass Parler und Co. darstellen. „Twitter für Rassisten“ nannte das US-Medium „Salon“ Gab bereits im Jahr 2016. Denn das Versprechen von regulierungsfreier Meinungsäußerung stößt vor allem am rechten Rand der Gesellschaft auf Begeisterung. Über die Jahre haben sich Parler und Gab zu rechten Echokammern entwickelt. Anhänger der Verschwörungsbewegung QAnon verbreiten dort ihre Theorien, rechtsextreme Organisationen wie die „Atomwaffen Division“ nutzen die Plattformen zur Vernetzung. Konservative Prominenz wie Rudi Giuliani, Ivanka und Donald Trump Junior pflegen dort den heißen Draht zu ihren Fans und bringen ihre alternative Darstellung der Realität unters Volk.

via ksta: „Twitter für Rassisten“ Parler und Co.: Hier kuschelt Familie Trump mit Extremisten