Azerbaijan’s president says plane that crashed was shot at from Russia

Azerbaijani President Ilham Aliyev said on Sunday that the passenger plane that crashed in Kazakhstan killing 38 people had been damaged due to shooting from the ground in Russia, Azerbaijan state television reported. Aliyev said he regretted that “some circles” in Russia had tried to hush up the truth about the crash of the Azerbaijan Airlines planes by sowing false narratives about the causes of the crash.

via reuters: Azerbaijan’s president says plane that crashed was shot at from Russia

siehe auch: Azerbaijan’s president accuses Russia of downing airliner in Christmas Day crash and covering up cause. Azerbaijan’s President Ilham Aliyev has accused Russia of accidentally downing an airliner on Christmas Day in a disaster that killed 38 people, and covering up the cause. The Azerbaijan Airlines plane was traveling to Grozny in Chechnya before it made an emergency landing near Aktau, the airline said on Wednesday. Russia’s Federal Air Transport Agency first said the plane crashed after colliding with birds, though it later said Ukrainian combat drones and dense fog forced the plane out of Russian airspace. Perforations in the plane’s body that look similar to damage from shrapnel or debris led many to believe the plane was shot down by Russian air defense units, including a US official who told CNN that signs pointed to a Russian system striking the plane. “The fact that the fuselage is riddled with holes indicates that the theory of the plane hitting a flock of birds… is completely removed from the agenda,” Aliyev said Sunday, according to Azerbaijan state media AZERTAC; Neue Details zu Absturz in Kasachstan: Videos enthüllen heldenhaftes Crew-Manöver kurz vor dem Crash 38 Tote und 29 Überlebende bei Flugzeugabsturz in Kasachstan. Ein spezielles Manöver der Piloten rettete wohl viele Menschenleben beim Flugzeugabsturz in Kasachstan. Der Airline-Chef spricht von „Heldentum“ der Crew. (…) Videos kurz vor Flugzeugabsturz zeigen Leistung der Crew in beschädigter Embraer 190 Zwischenzeitlich waren Videos aus der Kabine des Flugzeugs aufgetaucht. Sie zeigen die letzten Momente vor dem Absturz. Zu sehen sind verzweifelte, teils betende Passagiere, aber auch Bordpersonal, das bemerkenswert professionell agiert. Ein Clip zeigt eine Flugbegleiterin, die die Gäste im schwankenden Flieger beruhigt, womöglich eine Panik verhindert. Dabei soll es sich um die Purserin (ranghöchstes weibliches Besatzungsmitglied) Hokuma Aliyeva gehandelt haben, die beim Absturz ihr Leben verlor. Zeitgleich fand im Cockpit laut Berichten von Euronews eine fliegerische Meisterleistung statt. Kapitän Igor Kshnyakin und Co-Pilot Aleksandr Kalyaninov schafften es demnach, das beschädigte Flugzeug tatsächlich noch über das Kaspische Meer zu manövrieren. Drei Kilometer vor dem Flughafen Aktau war die Bruchlandung dann aber nicht mehr zu verhindern

siehe dazu auch: Flugzeugunglück in Kasachstan – Absturz oder Abschuss? Wurde die Passagiermaschine der Azerbaijan Airlines in Kasachstan von der russischen Flugabwehr abgeschossen? Womöglich versehentlich? Die Ermittlungen laufen. Was bislang bekannt ist. Einen Tag nach einem Flugzeugabsturz mit 38 Toten und 29 Überlebenden hat Aserbaidschan der Opfer mit einem Trauertag gedacht. Die Nationalflaggen wurden auf halbmast gesetzt, um die Mittagszeit ruhte für eine Schweigeminute im ganzen Land der Verkehr. Die Ermittlungen zum Absturz laufen. Derweil gibt es auch erste offizielle Äußerungen und viele Spekulationen um einen möglichen Abschuss der Maschine. Am Mittwoch war ein Passagierflugzeug vom Typ Embraer 190 in der Nähe der kasachischen Stadt Aktau abgestürzt. Die Maschine mit der Flugnummer J2-8243 war laut Fluggesellschaft auf dem Weg von Baku, der Hauptstadt Aserbaidschans, nach Grosny in der russischen Teilrepublik Tschetschenien.

AfD und Erinnerungskultur – Zwischen Tabubruch und Selbstverharmlosung

Die AfD ist offen geschichtsrevisionistisch: Das zeigt sich im Wahlprogramm und in vielen Provokationen, kritisiert Historiker Jens-Christian Wagner. Geschichtsrevisionismus bleibt ein wesentlicher Programmpunkt der autoritär-nationalradikalen AfD. Auch im Entwurf für das Wahlprogramm für die Bundestagswahl findet sich Geschichtsklitterung. Er steht es zwar nicht so sehr im Vordergrund wie zuletzt in Thüringen, wo ein Lied eines NS-Dichters dem Programm vorangestellt war, aber die Stoßrichtung bleibt dieselbe. Die Kernsätze im Programm, das von der Bundesprogrammkommission vorgeschlagen wurde, lauten: „Die offizielle Erinnerungskultur darf sich nicht nur auf die Tiefpunkte unserer Geschichte konzentrieren, sie muss auch die Höhepunkte im Blick haben. Ein Volk ohne Nationalbewusstsein kann auf die Dauer nicht bestehen.“ Die Partei will ihr Wahlprogramm am 11. und 12. Januar auf ihrem Parteitag in Riesa beschließen. Der Historiker Jens-Christian Wagner, Leiter der Gedenkstätte Buchenwald, kritisiert die Geschichtsklitterung der AfD deutlich und sagt zu diesen Kernsätzen: „Das muss man völkisch deuten. Hier scheint die alte These der Neuen Rechten schon aus den Sechzigern durch – vom angeblichen Nationalmasochismus, in dem wir uns alle suhlen würden.“ Das Programm atme die Ideologie der extremen Rechten. Insbesondere dem Satz, ein Volk könne ohne Nationalbewusstsein nicht existieren, liege ein völkisch-nationalistisches Geschichtsverständnis zugrunde. „Mit der Formulierung ist man nicht weit entfernt von der Höcke-Rede, in der er eine ‚erinnerungspolitische Wende um 180 Grad‘ forderte“, so Wagner. Mit Sätzen wie diesem strebe die AfD eine Abkehr von der Aufarbeitung des Nationalsozialismus an. Wechselspiel zwischen Tabubruch und Selbstverharmlosung Mit ihrem Geschichtsrevisionismus gehe die Partei strategisch in ein Wechselspiel zwischen Tabubruch und anschließender Selbstverharmlosung, sagt Wagner. Das vergleichsweise zurückhaltender formulierte Parteiprogramm komme dabei der Funktion Selbstverharmlosung zu – Tabubrüche geschähen dann regelmäßig in Reden oder etwa bei „Heldengedenken“ am Volkstrauertag. Diesen Gedenktag hatten die Nationalsozialisten in „Heldengedenken“ umbenannt – zuletzt hatten mehrere AfD-Politiker sowie die AfD-Jugendorganisation an so betitelten Veranstaltungen teilgenommen

via taz: AfD und Erinnerungskultur Zwischen Tabubruch und Selbstverharmlosung

Gastbeitrag in der “Welt am Sonntag”: Elon Musk macht sich erneut für AfD stark

Die “Welt am Sonntag” bringt einen Gastbeitrag von Techmilliardär Elon Musk zur Bundestagswahl. Das sorgt auch intern für Widerspruch: Die Meinungschefin hat gekündigt. Tesla-Chef Elon Musk mischt sich weiter in den deutschen Wahlkampf ein: Schon kurz vor Weihnachten postete er auf X, nur die AfD könne “Deutschland retten”, und beschimpfte Bundeskanzler Olaf Scholz nach dem Anschlag auf einen Weihnachtsmarkt in Magdeburg als “unfähigen Narr”. Nun legt er in der Zeitung Welt am Sonntag nach und begründet seine Unterstützung für die AfD in einer Art Gastbeitrag noch einmal ausführlicher. Das sorgt für Widerspruch, auch innerhalb der Welt am Sonntag. Eva Marie Kogel, die bisherige Chefin des Meinungsressorts von Welt und Welt am Sonntag, habe “nach Andruck” ihre Kündigung eingereicht, teilte sie auf Musks Plattform X mit. Auch eine Reihe anderer Redaktionsmitglieder soll sich nach Angaben des Spiegels kritisch dazu geäußert haben. Der Redaktionsausschuss soll sich von der Veröffentlichung distanziert haben: Es handle sich demnach um eine als Gastbeitrag getarnte Wahlwerbung für die in Teilen gesichert rechtsextreme Partei AfD.

via zeit: Gastbeitrag in der “Welt am Sonntag”: Elon Musk macht sich erneut für AfD stark

siehe auch: Interner Zwist bei Springer Musk spaltet die „Welt“ Die Chefin der Meinungsredaktion der Zeitung Welt, Eva Marie Kogel, wirft hin, weil das Blatt Elon Musk Raum für AfD-Wahlwerbung gibt. Das bleibt nicht unkommentiert. Der Tech-Mlliardär, Polit-Hau-Drauf und Trump-Buddy Elon Musk sorgt nun auch für einen Eklat in der deutschen Medienlandschaft. Eva Marie Kogel, Chefin der Meinungsredaktion der Zeitung Welt, hat ihren Job hingeschmissen, nachdem das Blatt einen Text von Musk in der Sonntagsausgabe veröffentlicht hat. Darin führt Musk einen Tweet von vor Weihnachten aus, in dem er behauptet hatte, nur die AfD könne Deutschland retten. In dem Meinungsbeitrag in der Welt schreibt Musk unter anderem, Deutschland habe es sich in der Mittelmäßigkeit bequem gemacht. Das Land taumele am Rande seines „wirtschaftlichen und kulturellen Zusammenbruchs“. Die AfD sei die einzige Partei, die den Weg für mutige Veränderungen öffne, so Musk. Rechtsextrem könne die rechtsextreme Partei nicht sein, argumentiert Musk, weil AfD-Chefin Alice Weidel eine Partnerin aus Sri Lanka habe (…) Musks offensive Wahlwerbung für die AfD hatte laut dem Branchenportal medieninsider schon Tage vor der Veröffentlichung zu heftigen Debatten in der Redaktion geführt. Am Samstag verkündete Eva Marie Kogel, Meinungschefin der Welt: „Ich habe immer gerne das Meinungsressort von WELT und WAMS geleitet. Heute ist in der Welt am Sonntag ein Text von Elon Musk erschienen. Ich habe gestern nach Andruck meine Kündigung eingereicht“. Ihr Post erschien wohlgemerkt per Tweet bei X (vormals Twitter), dem Kurznachrichtendienst des Tech-Milliardärs; Debatte um Musk-Gastbeitrag “Nicht als Sprachrohr missbrauchen lassen”. In einem Gastbeitrag lässt die “Welt” US-Milliardär Musk zu Wort kommen – und für die AfD werben. Sie löst damit eine heftige Debatte aus, in der sich nun auch der DJV-Vorsitzende Beuster äußert.Der Vorsitzende des Deutschen Journalisten-Verbandes (DJV), Mika Beuster, hat Redaktionen dazu aufgerufen, sich im Bundestagswahlkampf nicht instrumentalisieren zu lassen. Redaktionen sollten “extrem sorgfältig” mit Gastbeiträgen umgehen. “Deutsche Medien dürfen sich nicht als Sprachrohr von Autokraten und deren Freunden missbrauchen lassen”, teilte Beuster mit. Die Bundestagswahl findet am 23. Februar statt; Wahlaufruf für AfD SPD-Generalsekretär Miersch kritisiert Springer-Verlag für Musk-Beitrag Es sei »beschämend und gefährlich«, dass der Springer-Verlag Elon Musk für seinen Pro-AfD-Beitrag eine Plattform geboten habe, sagt SPD-Generalsekretär Miersch. Das Medienhaus hält in einer Stellungnahme dagegen. (…) »Dass der Springer-Verlag Elon Musk überhaupt eine offizielle Plattform bietet, um Wahlwerbung für die AfD zu machen, ist beschämend und gefährlich«, sagte SPD-Generalsekretär Matthias Miersch dem »Handelsblatt«. Der Vorgang zeige, »wie weit rechte Netzwerke inzwischen vorgedrungen sind«. Techmilliardär Musk gilt als Einflüsterer des designierten US-Präsidenten Donald Trump und soll unter diesem bald Co-Chef einer Behörde für Bürokratieabbau werden. In dem Beitrag für die »WamS« skizziert Musk die Bundesrepublik »am Rande des wirtschaftlichen und kulturellen Zusammenbruchs« und wettert gegen Zuwanderung, regulierte Wirtschaft und erneuerbare Energien. Die AfD sei »der letzte Funke Hoffnung für dieses Land«. Miersch kritisierte, es sei »inakzeptabel, dass ausländische Milliardäre versuchen, unsere politische Landschaft zu beeinflussen und dabei Parteien unterstützen, die unsere demokratischen Werte untergraben«. In Richtung Musk sagte der SPD-Generalsekretär: »Deutschland braucht keine Einmischung von außen und schon gar keine Unterstützung für rechtsextreme Positionen.«

Videoaufnahmen veröffentlicht – US-#Gefängniswärter prügeln Häftling zu Tode – #BLM #polizeigewalt – #cw: Gewalt

Aufnahmen aus einem New Yorker Gefängnis zeigen, wie ein schwarzer Häftling von weißen Wärtern brutal verprügelt wird. Kurz darauf wird er für tot erklärt. Der Gewaltexzess befeuert die Debatte über Rassismus im US-Strafvollzug. Die brutale Misshandlung eines schwarzen Häftlings durch weiße Gefängniswärter im US-Bundesstaat New York befeuert die Debatte über Gewaltexzesse und Rassismus im US-amerikanischen Strafvollzugssystem. Robert Brooks war vor knapp drei Wochen von Strafvollzugsbeamten mit roher Gewalt traktiert und tags darauf für tot erklärt worden. Nun wurden Videoaufnahmen des Vorfalls von New Yorks Generalstaatsanwältin Letitia James veröffentlicht – und lösten breite Empörung aus. Die tonlosen Aufnahmen, die laut Justizbehörde von der Körperkamera eines beteiligten Gefängniswärters stammen, zeigen, wie die weißen Männer den mit Handschellen gefesselten Afroamerikaner zunächst aus dem Außenbereich des Gefängnisses in einen Untersuchungsraum tragen und auf eine Liege legen. Zu sehen ist unter anderem, wie der 43-Jährige von einem Uniformierten mehrfach mit der Faust ins Gesicht geschlagen wird und benommen liegen bleibt. Danach wird er Im Würgegriff hochgezogen. Immer wieder schlagen und treten die Männer auf ihn ein. Mindestens ein lachender Beamter ist zu sehen, der mit einem Kollegen zu feixen scheint. Brooks leistet in dem Video keinen Widerstand. (…) Am nächsten Morgen wurde Brooks in einem örtlichen Krankenhaus für tot erklärt. Das offizielle Obduktionsergebnis steht den Ermittlungsbehörden zufolge noch aus. Erste Untersuchungen hätten jedoch ergeben, dass der 43-Jährige vermutlich infolge von Hals- und Nackenverletzungen sowie Gewalteinwirkung von außen gestorben sei, hieß es. Mutmaßliche Todesursache: Er erstickte.

via tagesschau: Videoaufnahmen veröffentlicht US-Gefängniswärter prügeln Häftling zu Tode

siehe auch: Gewaltexzess in New Yorker Gefängnis: US-Beamte prügeln Häftling tot. Entrüstung in den USA. Videoaufzeichnungen aus einem Gefängnis in New York offenbaren heftige Polizeibrutalität. Der misshandelte Insasse ist tot. Marcy – Ein neuer Fall von Polizeigewalt erschüttert die USA. Am Freitag (27. Dezember) machte die Generalstaatsanwaltschaft von New York schockierende Videoaufnahmen aus der Marcy Correctional Facility öffentlich. Die Aufnahmen zeigen Justizvollzugsbeamte, die einen gefesselten Insassen brutal schlagen und treten. Sie zwingen ihn gewaltsam auf ein Bett in der Notaufnahme. Sein Gesicht ist blutüberströmt, er wirkt desorientiert und wehrlos. In einem der Videos stopft ein Polizist dem Insassen ein Tuch in den Mund und schlägt ihm wiederholt mit der Faust ins Gesicht. Die Aufnahmen wurden am 9. Dezember 2024 gemacht. Am nächsten Tag (10. Dezember) starb der Insasse, Robert Brooks; FBI investigating killing of inmate after assault by correctional officers. The FBI Albany Field Office is reviewing the circumstances surrounding the death of Robert Brooks, an inmate at the Marcy Correctional Facility, a state prison in Oneida County, after an assault by correctional officers. “The FBI Albany Field Office and the Department of Justice are reviewing the facts and circumstances surrounding the death of Robert L. Brooks to determine the appropriate federal response,” the FBI said in an emailed statement to The Hill on Saturday. The bureau added it could not provide further comment as it is an ongoing review. The statement comes after a video was released by the state’s attorney general, which showed correctional officers at the New York facility on Dec. 9 “repeatedly pummeling a handcuffed inmate, striking him in the chest with a shoe, and lifting him by the neck and dropping him,” according to The Associated Press. Brooks was pronounced dead at a hospital the morning after the assault, the AP reported. The AP also reported that the state’s attorney general is investigating the officers’ use of force against Brooks; Body cam footage released in ‘shocking’ beating death of inmate at NY prison. Team Body camera footage from the incident that took place inside Marcy Correctional Facility resulting in the death of an incarcerated Greece man was released by the New York State Attorney General’s Office Friday. According to Attorney General Letitia James, Robert Brooks, who was serving a 12-year sentence at the Marcy Correctional Facility near Utica for stabbing his longtime girlfriend in 2016, died on Dec. 10 after an encounter with New York State Department of Corrections and Community Supervision officers at the facility on Dec. 9.(…) The four released videos came from body worn cameras of four correctional officers — Sergeant Glenn Trombly and correction officers Michael Along, Michael Fisher and Matthew Galliher. The cameras were turned on, however, since none of the officers activated their body worn cameras, the videos were recorded in standby mode with no audio. During the incident, in which Brooks’ hands were handcuffed behind his back, multiple officers repeatedly punched him, hit him with a shoe, lifted him up by his neck, pushed him up against a wall and stripped him of his clothing before medical professionals entered the medical examination room to assess him. Brooks was transported to a local hospital on Dec. 9 after the use of force by correction officers, the AG’s Office said, and then pronounced dead at Wynn Hospital in Utica in the early morning hours of Dec. 10. An investigation was opened by the New York Attorney General’s Office of Special Investigation (OSI) on Dec. 16.

Reichsbürger: 64 Ermittlungsverfahren zur Prinz-Reuß-Gruppe eingeleitet

In den Bundesländern wird gegen Mitglieder und Unterstützer der Reichsbürgergruppe ermittelt. Im Fokus stehen auch jene, die von den Umsturzplänen Kenntnis hatten. Die Ermittlungen zu mutmaßlichen Mitgliedern und Unterstützern der Reichsbürger-Vereinigung um Heinrich XIII. Prinz Reuß haben inzwischen mehr als 60 Verfahren in den Ländern nach sich gezogen. Wie aus einer Antwort des Bundesjustizministeriums auf eine Frage der Bundestagsabgeordneten Martina Renner (Die Linke) hervorgeht, hat der Generalbundesanwalt in dem Ermittlungskomplex bis zum 6. Dezember 64 Ermittlungsverfahren an die Staatsanwaltschaften der Länder abgegeben. 17 dieser Verfahren kamen seit dem 12. Juli neu hinzu.  Nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa geht es bei diesen Verfahren teilweise um Menschen, die zwar nicht aktiv an den Vorbereitungen der Gruppe beteiligt waren, aber davon gewusst haben sollen, ohne staatliche Stellen darüber zu informieren (…) Sogenannte Reichsbürger erkennen die Bundesrepublik und ihre Gesetze nicht an. Die Szene ist heterogen, ein Teil wird dem Rechtsextremismus zugeordnet. Der militärische Teil der mutmaßlichen Terrorgruppe sollte laut Anklage die geplante Machtübernahme mit Waffengewalt durchsetzen. Dazu sei mit dem Aufbau eines deutschlandweiten Systems von 286 militärisch organisierten Verbänden, sogenannten Heimatschutzkompanien, begonnen worden.

via zeit: Reichsbürger: 64 Ermittlungsverfahren zur Prinz-Reuß-Gruppe eingeleitet

Traditionsfirma gegen AfD – Trigema-Chefin erteilt Höcke kleine Wirtschaftslehrstunde

Es heißt »Made in Germany«, nicht »Made by Germans«: Bonita Grupp, Chefin des Bekleidungsunternehmens Trigema, hat auf eine Attacke der AfD reagiert – und erläutert, was deren Flüchtlingspolitik für die Firma bedeuten würde. (…) Bonita Grupp, Firmenchefin und Nachfolgerin des Patriarchen Wolfgang Grupp, zeigte sich in einem Interview mit dem Sender n-tv  verwundert über die Forderung, 1000 Euro Rückkehrprämie an Syrerinnen und Syrer auszuzahlen. »Ich finde es schwierig, so schnell davon auszugehen, dass die Menschen nach Syrien zurückkehren können oder wollen. Viele haben sich hier in Deutschland vollends integriert«, sagte sie. (…) Auch in Richtung AfD wandte sich Grupp. Deren thüringischer Landeschef, der rechtsextreme Björn Höcke, hatte die Initiative »Made in Germany. Made by Vielfalt«, bei der sich Trigema engagiert, verbal attackiert und »schwere wirtschaftliche Turbulenzen« gewünscht. Grupp sagte, sie habe die Aussagen zuerst kaum glauben können. Und weiter: »Es gibt Menschen, die leider denken, dass ›Made in Germany‹ eigentlich ›Made by Germans‹ bedeutet. Das ist aber nicht der Fall und war es übrigens auch nie.« Laut Grupp haben 35 Prozent der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei Trigema einen Migrationshintergrund. »Ohne diese Fachkräfte könnten wir unsere Produktion nicht aufrechterhalten – so wie viele andere Unternehmen auch.«

via spiegel: Traditionsfirma gegen AfD Trigema-Chefin erteilt Höcke kleine Wirtschaftslehrstunde

siehe auch: Unternehmerin kontert Attacke – Diese Firmen-Chefin erteilt Björn Höcke und der AfD eine Lehrstunde. Die Trigema-Chefin hat auf eine AfD-Attacke reagiert und die Bedeutung von Mitarbeitern mit Migrationsgeschichte unterstrichen. „Made in Germany“ bedeute nicht „Made by Germans“. Weil Trigema sich bei der Initiative „Made in Germany. Made by Vielfalt“ engagiert, hatte Björn Höcke (AfD) dem schwäbischen Textilunternehmen und anderen mittelständischen Firmen, die sich daran beteiligten „schwere wirtschaftliche Turbulenzen“ gewünscht. Keine Migration = Keine Produktion Bonita Grupp, die die Nachfolge von ihrem Vater Wolfgang Grupp angetreten hat und Trigema gemeinsam mit ihrem Bruder Wolfgang Grupp junior führt, Habe Höckes Aussagen zuerst kaum glauben können, erklärte sie im Interview bei capital.de.

#GEFAHR FÜR MIGRANTEN NACH #ANSCHLAG –  Rassistischer #Angriff in #Magdeburg: Mann schlägt Pflegerin der #Uniklinik ins Gesicht – #pack

Nach dem Anschlag auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt hat sich die Sicherheit für Migranten in Magdeburg drastisch verschlechtert. Einem Medienbericht zufolge wurde unter anderem eine Intensivkrankenpflegerin des Uniklinikums von einem Mann aus rassistischen Motiven angegriffen. (…) Seit dem Wochenende berichten Beratungsstellen aus Magdeburg und Umgebung von einer zunehmend feindseligen Stimmung und gewaltsamen Angriffen auf Migrantinnen und Migranten und Musliminnen und Muslimen. Rassistischer Angriff in Magdeburg: Mann schlägt Intensivpflegerin und ihrem Mann ins Gesicht Trauriger Höhepunkt: Am 23. Dezember wurden laut einem Bericht der taz eine 22 Jahre alte Intensivkrankenpflegerin des Uniklinikums Magdeburg und ihr Ehemann nahe des Hasselbachplatzes brutal angegriffen. Die 22-Jährige, die drei Tage lang mit ihren Kolleginnen und Kollegen um das Leben der beim Anschlag auf den Weihnachtsmarkt verletzten Menschen gekämpft hatte, habe sich wegen der aufgeheizten Stimmung in Mageburg nach Schichtende extra von ihrem Mann abholen lassen. Als sich beide am Hasselbachplatz noch etwas zu essen holen wollten, habe der betrunkene Täter sie massiv beleidigt. „Scheiß Ausländer (…), wir werden euch vergasen“, habe er angekündigt. Außerdem habe der Mann den Hitlergruß gezeigt, heißt es in dem taz-Bericht weiter. Warnung für Migranten: Zunahme rassistischer Angriffe in Magdeburg nach Anschlag Die Intensivkrankenschwester habe die Polizei gerufen und danach den Täter vom Auto aus im Blick behalten. Als dann ein Paar hinzugekommen sei, um zu fragen, ob alles in Ordnung sei, habe der Täter die Chance genutzt und dem Mann der Pflegerin durch das offene Autofenster mehrfach brutal ins Gesicht geschlagen. Auch die 22-Jährige sei von der Faust des Angreifers im Gesicht getroffen worden. Die kurz darauf eintreffende Polizei nahm den Angreifer fest. Videos, die unserer Redaktion vorliegen, zeigen, wie er sich massiv dagegen wehrte. Der Fall ist aber offenbar nur die Spitze des Eisbergs

via volksstimme: GEFAHR FÜR MIGRANTEN NACH ANSCHLAG  Rassistischer Angriff in Magdeburg: Mann schlägt Pflegerin der Uniklinik ins Gesicht

siehe auch: Rassistische Übergriffe nach Anschlag auf Magdeburger Weihnachtsmarkt In der Woche seit dem Anschlag in Magdeburg hat es laut Polizei mehrere rassistische Angriffe gegeben. Organisationen berichten von feindseliger Stimmung in Magdeburg. Seit dem Anschlag auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt vor einer Woche hat es nach Polizeiangaben in Magdeburg mehrere Angriffe auf Menschen mit Migrationsgeschichte gegeben. Ein Polizeisprecher nannte dem MDR vier Fälle von Körperverletzung. Bei zwei Vorfällen seien Verdächtige identifiziert und Ermittlungen aufgenommen worden. (…) Schon kurze Zeit nach der Amokfahrt hatte die Beratungsstelle für Gewalt und Radikalisierungsprävention Salam laut MDR eine feindliche Stimmung und physische und verbale Übergriffe gegen Migranten in Magdeburg geschildert. Als muslimisch wahrgenommene Personen seien etwa als “Terroristen”, “Verbrecher” und “Pack” bezeichnet und angespuckt worden.

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