Soll “Heil Hitler” in Bar gerufen haben: Ermittler klagen AfD-Stadtrat an – #LockHimUp #Thüringen

Der Thüringer AfD-Stadtrat Alexander Escher soll in zwei Bars die Parolen “Heil Hitler” und “Sieg Heil” gerufen haben. Nach Informationen von FOCUS online wurde gegen den Kommunalpolitiker nun Anklage erhoben. Die Staatsanwaltschaft hat gegen den Thüringer Kommunalpolitiker Alexander Escher (AfD) Anklage wegen des Verwendens verfassungsfeindlicher Symbole erhoben. Dies bestätigte die Staatsanwaltschaft Meiningen am Mittwoch gegenüber FOCUS online.  Escher wird vorgeworfen, in zwei verschieden Bars in Sonneberg die Nazi-Parolen “Sieg Heil” und “Heil Hitler” ausgerufen zu haben. Trotz der Vorwürfe war es Escher gelungen, sich am 26. Mai erneut in den Sonneberger Stadtrat wählen zu lassen. Die Staatsanwaltschaft hatte nach einem Bericht von FOCUS online vergangenen Mai fast ein Jahr lang in der Sache ermittelt. Das Amtsgericht Sonneberg muss nun entscheiden, ob die Anklage zugelassen wird. Beim ersten Fall geht es um die “Gewölbe Bar”. Der Betreiber hatte gegenüber FOCUS online eidesstattlich versichert, dass der AfD-Stadtrat dort im Frühjahr 2022 mehrfach die verbotene NS-Parole “Sieg Heil” gerufen haben soll.  Als der Beschuldigte nach einer Verwarnung erneut “Sieg Heil” gerufen habe, “habe ich ihn rausgeworfen und Hausverbot erteilt”, so der Betreiber. Eine weitere Person hatte die Angaben gegenüber FOCUS online bestätigt.  Der zweite Vorfall soll sich Ende 2022 in der Gastwirtschaft “Dachshöhlen” zugetragen haben. Nach Angaben des Inhabers soll Escher dort bei einer Weihnachtsfeier, bei der viele Stammgäste anwesend gewesen seien, die ebenfalls verbotene NS-Parole “Heil Hitler” zum Gruß geschrien haben, als er das Restaurant betreten habe.

via focus: Soll “Heil Hitler” in Bar gerufen haben: Ermittler klagen AfD-Stadtrat an

Auch Kontakte zu Rechtsextremismus – Priester wegen Missbrauchs einer Achtjährigen verurteilt

Das Amtsgericht Montabaur hat einen Priester wegen Kindesmissbrauchs verurteilt. Die Tat ereignete sich 2019 im Fürstentum Liechtenstein. Der heute 50-jährige Priester Thomas Jäger arbeitete dort als Pfarrer. In seiner Gemeinde habe der Deutsche beim Besuch einer Achtjährigen in seinem Pfarrhaus das Mädchen an der Brust angefasst und massiert. Dafür erhielt er jetzt eine Haftstrafe von acht Monaten. Die Strafe wurde für zwei Jahre zur Bewährung ausgesetzt. Das Gericht hatte das damalige Opfer als Zeugin gehört. Nach dem Urteil kündigte der Verteidiger an, in Berufung zu gehen. Jäger hatte nach der Tat seine Anstellung verloren und war nach Deutschland zurückgekehrt. Ein Versuch der Liechtensteiner Justiz, den Fall aufzuklären, scheiterte. Jäger war damals nicht zum Verhandlungstermin erschienen. (…) Im März 2023 spricht ihn die Liechtensteiner Justiz vom Vorwurf des “Vergehens der pornografischen Darstellung Minderjähriger” frei. Vorwurf: sexuelle Handlung an “unmündiger Person” Im selben Jahr lässt das “Fürstliche Obergericht” von Liechtenstein eine Anklage gegen Jäger wegen des Vorwurfs zu, er habe knapp vier Jahre zuvor eine “sexuelle Handlung an einer unmündigen Person vorgenommen, indem er die Brust eines damals achtjährigen Mädchens massiert habe”. (…) In der Zwischenzeit wird zum selben Tatvorwurf auch in Deutschland ein Strafverfahren eröffnet, das jetzt in Montabaur verhandelt wurde – ein Vorgang, den Jägers Anwalt Anton Schäfer in dem katholisch-traditionalistischen Online-Medium “Gloria TV” als unrechtmäßig moniert, “weil man in derselben Sache nicht zweimal angeklagt werden kann (“ne bis in idem”).”  Kontakte zu Rechtsextremisten Was in Liechtenstein nicht angeklagt wird: Zufallsfunde auf dem Handy, die auf die politische Einstellung des Mannes schließen lassen: “Mein Kampf” von Adolf Hitler sowie eine “Liste von inländischen Neonazis”, wie die einheimische Presse berichtet. Schon während seiner Studienzeit Anfang der 2000er-Jahre hat Jäger nach SWR-Informationen seine politische Einstellung in dem Internetforum “TraMiZu” (Tradition mit Zukunft) zu erkennen gegeben – etwa in einem Post aus dem Jahr 2007, der dem SWR von der Autonomen Antifa Freiburg übermittelt wird: “Warum sollen nur die Össis (sic), die für den Ständestaat stehen, Klerikalfaschisten sein? Ich möchte auch dazu gehören.” Eine Anfrage des SWR an Jäger dazu lässt dieser unbeantwortet. Jäger 2024 bei Vertretern rechtsextremer Bewegung gesehen In den vergangenen Jahren wird der Priester mehrfach mit Vertretern der sogenannten Neuen Rechten gesehen. Zuletzt im Sommer 2024, als er am Sitz des vom Verfassungsschutz beobachteten “Instituts für Staatskunde” in Schnellroda ein vermeintliches “Sommerfest” besucht. Gastgeber ist der aus Ravensburg stammende Götz Kubitschek, der als “Vordenker” dieser rechtsextremen Bewegung gilt. Unter den Gästen ist der umstrittene AfD-Politiker Maximilian Krah, dem der Priester nach SWR-Informationen schon gut ein Jahr zuvor in Brüssel auf einem Vortrag begegnet war.

via swr: Auch Kontakte zu Rechtsextremismus Priester wegen Missbrauchs einer Achtjährigen verurteilt

Argentina’s president to declassify Nazi files, expose how war criminals fled to Argentina

The newly released archives could provide deeper insight into the extent of local support that enabled arrival of the fleeing Nazis. Argentinian President Javier Milei announced that Argentina would be declassifying government archives related to Nazi activity in an effort to expose how war criminals escaped to the country following World War II. The decision was made during a meeting with representatives from the Simon Wiesenthal Center, an international human rights organization that combats antisemitism. The move will grant researchers, along with the public, access to historical documents that may shed new light on the escape networks that helped Nazis evade arrest and resettle in South America. According to The Jewish Chronicle, historians estimate that Argentina offered refuge to roughly 5,000 Nazi war criminals, including notorious Nazi figures,  Adolf Eichmann and Josef Mengele. The newly released archives could also provide deeper insight into the extent of local support that enabled arrival of the fleeing Nazis and their protection. The escape routes allowed thousands of Nazis to flee Europe to countries like Switzerland, Argentina, and Mexico. Some of the documents may also reveal how the US used these networks to secretly relocate Nazi scientists across the Atlantic, enlisting them in major military, medical, and space research programs.

via jpost: Argentina’s president to declassify Nazi files, expose how war criminals fled to Argentina

siehe auch: Government to declassify files on Nazis who sought refuge in Argentina post-World War II Cabinet Chief Guillermo Francos confirms that President Javier Milei has ordered the declassification of all official records concerning Nazis who sought refuge in Argentina after World War II, following a request from US Republican Senator Steve Daines back in February. Argentina’s government will declassify all government-held files on Nazi fugitives who settled in Argentina after World War II, a top official has confirmed. Cabinet Chief Guillermo Francos announced Tuesday that President Javier Milei had ordered the release and declassification of the archives.  The files will concern “Nazis who sought refuge in Argentina and were protected for many years,” Francos explained in an exclusive interview with journalist Alfredo Leuco for the DNEWS media outlet.

Eichmann documento identità.jpg
Von Mercedes Benz Argentina – https://ilmanifesto.it/prima-di-gerusalemme-eichmann-a-buenos-aires-o-la-mondanita-del-male/, Gemeinfrei, Link

Tracing Violent White Supremacists and Online Radicalization from Charlottesville to Today

In August 2017, individuals from at least 35 states across the U.S. converged in Charlottesville, Virginia, to protest the planned removal of a statue of Confederate Gen. Robert E. Lee. It was the largest gathering of white supremacists in a generation. Chants of “Jews will not replace us” and “Blood and Soil,” a Nazi slogan, rose in the air. Violence flared. And by the time the “Unite the Right” rally ended, a counterprotester was killed after a neo-Nazi behind the wheel of a car slammed into a crowd, an act of terror that injured dozens. At the end of Documenting Hate: Charlottesville, FRONTLINE and ProPublica’s 2018 documentary investigating the deadly rally and its roots, correspondent A.C. Thompson said, “The movement that violently erupted in the streets of Charlottesville hasn’t gone away.” “The story,” he added, “is far from over.” What has happened in the years since has borne out the truth of that statement — and FRONTLINE and ProPublica have kept on reporting. On March 25, the two organizations will release The Rise and Fall of Terrorgram — a new, 90-minute documentary investigating how a global community of white supremacists exploited loosely-moderated online platforms to spread hate and promote terror attacks in recent years. In the runup to the documentary’s premiere, explore a selection of FRONTLINE and our partners’ past documentaries and podcast episodes tracing the evolution of violent far-right extremism, white supremacist movements, and online radicalization, from Charlottesville to today.

via pbs: Tracing Violent White Supremacists and Online Radicalization from Charlottesville to Today

Admitted white supremacist and mass murderer escapes death penalty after woke district attorney goes back on his word – #terror

Locals are outraged by the mysterious flip flop by the district attorney in El Paso, Texas after he decided not to seek the death penalty for Patrick Crusius, the man who has already admitted to killing 23 people in a Walmart store because they were Hispanic. Despite campaigning on the promise to seek the lethal injection for Crusius, Democratic District Attorney James Montoya informed family members of the Walmart victims that he would no longer ask for the state’s highest form of punishment Monday, according to El Paso Matters. Montoya has refused to explain his change of heart, citing a gag order as the reason he can’t take about the biggest case in the city’s history publicly.   However, the families of the victims and the residents of Texas’ sixth largest city have made it clear they want the death penalty of Crusius.   ‘We’re not going to have full closure until there was a trial with a death penalty on there,’ Dee Margo, who was mayor when the shooting and attended the funeral of each victim, told DailyMail.com Tuesday. ‘I think it’s wrong. I don’t understand. We lost 23 people.’  The 2019 mass shooting, one of the deadliest in US history, rocked the West Texas city, as Crusius drove 10 hours from Allen, Texas, to the border for the sole purpose of hunting down Latinos in the 85% Hispanic community. Many victim’s families did not want to comment because a gag order has been issued for any potential witnesses in this case, however, outrage in the city erupted on social media.  Angry comments flooded online forums sharing Montoya’s decision, particularly because the Democrat just took office in January, beating former Republican DA Bill Hicks who had made it clear he would seek the death penalty.

vis daily mail: Admitted white supremacist and mass murderer escapes death penalty after woke district attorney goes back on his word

Keine Ermittlungen gegen AfD wegen sogenannter Abschiebetickets in Heidelberg

Die Staatsanwaltschaft im baden-württembergischen Heidelberg leitet keine Ermittlungen gegen die AfD wegen der Verteilung sogenannter Abschiebetickets während des Bundestagswahlkampfs ein. Das teilte die Behörde am Dienstag mit. Mitglieder der Partei hatten die als Flugtickets gestalteten Flyer am 1. Februar auf dem Heidelberger Bismarckplatz an Passanten verteilt. Durch die Staatsanwaltschaft wurde daraufhin eine Überprüfung eingeleitet. Mit Blick auf das insbesondere im Rahmen des Wahlkampfs besonders hohe Gut der Meinungsfreiheit sei zu Gunsten der AfD angenommen worden, dass lediglich ausreisepflichtige Menschen das Bundesgebiet verlassen sollten, erklärte die Staatsanwaltschaft. Daher habe kein Anfangsverdacht für eine Volksverhetzung bestanden. Darüber hinaus seien auch keine konkreten Menschen festgestellt worden, denen ein solcher Flyer ausgehändigt worden sei

via stern: Keine Ermittlungen gegen AfD wegen sogenannter Abschiebetickets in Heidelberg

Neonazis bei Querdenker-Demo: Hitlergruß auf Video? Polizei Stuttgart ermittelt

Querdenker und Rechtsextremisten sind am Samstag (22.03.) gemeinsam durch Stuttgart gezogen. Auch wenn linke Gegendemonstranten den Demo-Zug blockierten, bejubeln die beteiligten Neonazi-Gruppen das Ergebnis – während die Querdenker-Szene schon eine Neuauflage plant. In der Diskussion auf Telegram werden dabei teilweise radikale Töne angeschlagen. Auch von einer „Todesstrafe“ für Polizisten ist die Rede. Die Polizei ermittelt derweil wegen mutmaßlicher Hitlergrüße. Schon im Vorfeld war klar gewesen, dass Konfliktpotenzial bestand: Neonazi-Gruppen, darunter der gewaltbereite „Störtrupp“ (DST), hatten ihr Kommen angekündigt. Und tatsächlich waren Mitglieder der Gruppe im Stadtgarten äußerst präsent – mit Fahne, DST-Kleidung und rechtsextremen Sprechchören wie „Wer Deutschland nicht liebt, soll Deutschland verlassen.“ Optisch hätten die Aufnahmen, die den „Störtrupp“ in Stuttgart zeigen, auch von Szene-Demos der 90er-Jahre stammen können. Auch die Neonazi-Gruppen „Zollernalb Jugend Aktiv“, „Pforzheim Revolte“, „Unitas Germanica“, die rechtsextreme Kleinpartei „III. Weg“, die rechtsextreme Identitären-Gruppe „Reconquista 21“ und weitere Szene-Aktivisten nahmen Bildern zufolge an der Demo teil. (…) Der Bundestagsabgeordnete Luigi Pantisano (Linke) aus Stuttgart kritisierte im Nachgang via Social Media, dass Personen aus dem rechtsextremen Lager in mehreren Fällen den Hitlergruß gezeigt hätten, ohne dass die Polizei eingriff. Videos, die den Vorwurf untermauern, lieferte er gleich mit. Andere Aufnahmen zeigen weitere rechtsextreme Handzeichen. Die Videos seien der Polizei „natürlich bekannt“, sagte eine Sprecherin des Polizeipräsidiums Stuttgart am Montagnachmittag (24.03.) auf Nachfrage. „Und wenn uns Straftaten bekannt werden, leiten wir auch Ermittlungsverfahren ein.“ Da aber noch eine Menge Bild- und Videomaterial vom Samstag zu sichten sei, stehe eine Bewertung momentan noch aus.

via zvw: Neonazis bei Querdenker-Demo: Hitlergruß auf Video? Polizei Stuttgart ermittelt