#VIDEOKAMERAS : Große #Sicherheitslücke bei Überwachungsgeräten der #Polizei – #polizeiproblem

Polizeibehörden in zahlreichen Ländern nutzen mobile Sender der Firma Infodraw. Doch die hochgeladenen Daten sind nicht ausreichend gesichert. Von Software und Geräten, die die Sicherheitsbehörden und Politiker nutzen, erwartet man eigentlich besonders hohe Sicherheitsstandards. Sonst kann es, wie im Falle der Trump-Regierung, unerwünschte Mitleser geben. Dass unsichere Systeme auch bei europäischen Behörden im Einsatz sind, hat der Sicherheitsexperte Tim Schäfers in den vergangenen Monaten aufgedeckt. Betroffen sind Systeme des israelischen Anbieters Infodraw, mit denen Audio- und Videoaufzeichnungen übertragen werden. Schäfers stellte seine Ergebnisse am 19. April 2025 auf dem Easterhegg des Chaos Computer Club (CCC) in Hamburg vor. Details finden sich zudem in einem Blogbeitrag. Aufmerksam auf den Hersteller wurde der Sicherheitsexperte durch Angaben der Bundesregierung zum Einsatz digitaler Überwachungsmethoden bei Polizeien und Geheimdiensten des Bundes. Zuletzt tauchte darin (PDF) im Jahr 2014 der Anbieter Vidit Systems auf. Zu dessen Kunden zählen aktuell die Polizeibehörden sämtlicher Bundesländer sowie die Bundespolizei und die Bereitschaftspolizeien der Länder. Auf der Webseite von Vidit wird unter dem Menüpunkt Mobile kabellose Bildübertragung Infodraw genannt. Die batteriebetriebenen Sender verfügen über Video- und Audioeingänge, beispielsweise für Bodycams von Mohoc oder Gopro. Aber auch an Drohnen und Fahrzeugen lassen sich solche Überwachungssysteme befestigen.

via golem: VIDEOKAMERAS : Große Sicherheitslücke bei Überwachungsgeräten der Polizei

Leaked: #Palantir’s Plan to Help ICE Deport People

Internal Palantir Slack chats and message boards obtained by 404 Media show the contracting giant is helping find the location of people flagged for deportation, that Palantir is now a “more mature partner to ICE,” and how Palantir is addressing employee concerns with discussion groups on ethics. Palantir, the surveillance giant, is taking on an increased role with Immigration and Customs Enforcement (ICE), including finding the physical location of people who are marked for deportation, according to Palantir Slacks and other internal messages obtained by 404 Media. The leak shows that Palantir’s work with ICE includes producing leads for law enforcement to find people to deport and keeping track of the logistics of Trump’s mass deportation effort, and provides concrete insight into the Trump administration’s wish to leverage data to enforce its immigration agenda. The internal communications also show Palantir leadership preparing for a potential backlash from employees or outsiders, with them writing FAQs that can be sent to friends or family that start to ask about Palantir’s work with ICE.

via 404: Leaked: Palantir’s Plan to Help ICE Deport People

Jüdischer Widerstand gegen die Nazis – Das Mädchen, der SA-Mann und das Messer

War jüdischer Widerstand die Ausnahme? Wie mutig sich Jüdinnen und Juden gegen die Nazis gewehrt haben, zeigen neue Forschungen. Als Daisy Gronowski am 10. November 1938 die Hausglocke hört, macht sie sich auf in den Versammlungsraum. Unten angekommen trifft die 17-Jährige aber nicht nur andere jüdische Jugendliche. Da sind auch die Nazis von der SA, die in den Raum eingedrungen sind und nun damit beginnen, die Einrichtung systematisch zu zerstören, Stuhl um Stuhl, Tisch um Tisch. (…) Nach der Einrichtung sind die jüdischen Jugendlichen dran, entscheiden die SA-Männer. Sie bilden zwei Reihen und zwingen die Jungs und Mädchen, dazwischen zu laufen, während Stockschläge auf sie niederprasseln. Viele Jugendliche bluten aus ihren Wunden. Die Reihe kommt an Daisy Gronowski. Sie erinnerte sich: „Zur Hölle, ich will da nicht rennen. Ich werde gehen. Da bin ich, gut 1,50 Meter groß, ein schlankes kleines Mädchen.“ Sie sei langsam an den Reihen vorbeigelaufen und habe jedem SA-Mann ins Gesicht geschaut. Am Ende der Reihe greift sie ein Nazi an. Er verletzt ihre rechte Hand mit einem Messer. Dann geschieht etwas, mit dem die SA nicht gerechnet hat: Daisy wehrt sich. Sie greift die Beine des SA-Manns, rammt ihren Kopf gegen seinen Magen, so wie sie es im Selbstverteidigungskurs gelernt hat, ringt ihm das Messer ab und rammt die Klinge in seinen Körper. Der Angreifer lässt von ihr ab und wird ohnmächtig.

via taz: Jüdischer Widerstand gegen die Nazis Das Mädchen, der SA-Mann und das Messer

Druck auf Hegseth steigt: US-Verteidigungsminister teilte Militärpläne offenbar auch in Chat mit Ehefrau

Die Chat-Affäre der US-Regierung weitet sich aus. Trumps Pentagon-Chef soll sensible Militärinformationen auch an seine Frau gesendet haben. Die US-Demokraten fordern seine Entlassung. US-Verteidigungsminister Pete Hegseth soll laut Medienberichten Militärpläne in einem weiteren Gruppenchat auch mit seiner Ehefrau geteilt haben. Die „New York Times“ berichtete unter Berufung auf mehrere mit der Sache vertraute Personen, in dem privaten Chat bei der kommerziellen Kommunikationsapp Signal habe der Politiker detaillierte Informationen über Angriffe im Jemen Mitte März verbreitet. Die Ehefrau arbeitet demnach nicht im Verteidigungsministerium. Hegseth sieht sich durch den Medienbericht neuer Kritik ausgesetzt und der Druck auf ihn steigt. Der Minderheitsführer der Demokraten im US-Senat, Chuck Schumer, schrieb auf X: „Pete Hegseth muss gefeuert werden.“ Erst vor Wochen hatte eine Affäre um einen Gruppen-Chat ranghoher Regierungsvertreter, darunter Hegseth, sehr hohe Wellen geschlagen. Auch Hegseths Bruder war im Chat Pentagon-Sprecher Sean Parnell sprang dem Verteidigungsminister bei und postete auf X, „die Trump-hassenden Medien“ seien weiter davon besessen, jeden zu vernichten, der sich für die Agenda von US-Präsident Donald Trump einsetze. (…) Der Fall folgt auf die Affäre um einen geheimen Gruppenchat hochrangiger Regierungsmitglieder. Ende März hatte das US-Magazin „The Atlantic“ die Inhalte des Chats öffentlich gemacht, nachdem dessen Chefredakteur – vermutlich versehentlich – vom Nationalen Sicherheitsberater Mike Waltz in die Signal-Gruppe eingeladen worden war. Zu diesem Chat läuft bereits eine Untersuchung durch die interne Aufsicht des US-Verteidigungsministeriums.

via tagesspiegel: Druck auf Hegseth steigt: US-Verteidigungsminister teilte Militärpläne offenbar auch in Chat mit Ehefrau

siehe auch: Skandal um Trump-Minister Hegseth: Angriffspläne in Chat an Ehefrau geschickt – Entlassung gefordert. Das Signal-Gate der US-Politik um Angriffspläne gegen die Huthi-Miliz im Jemen sorgte vor einigen Wochen für ordentlich Wirbel in den Reihen der Trump-Administration. Zur Erinnerung: Ende März hatte das US-Magazin The Atlantic die Inhalte eines Chats öffentlich gemacht. Zuvor war dessen Chefredakteur vom Nationalen Sicherheitsberater Mike Waltz in die Signal-Gruppe eingeladen worden. In diesem hatten hochrangige Regierungsmitglieder einen Militärschlag gegen die Huthi-Rebellen diskutiert. Medienberichten zufolge könnte der Skandal der US-Politik nun noch größer sein: US-Verteidigungsminister Pete Hegseth soll Militärpläne in einem weiteren Gruppenchat auch mit seiner Ehefrau geteilt haben. (…) Wie die New York Times weiterschreibt, soll es bei dem nun zweiten bekanntgewordenen Chatverlauf ebenfalls um Militärpläne in diesem Kontext gegangen sein. Hegseth soll demnach den zweiten Chat selbst erstellt haben

Ein Box-Champion ruft: «Sautamilen!» Dann schlägt er einen Flüchtling zu Tode – und wird zum Symbol für rechte Gewalt

Neonazis, Bomben, Tote: Die Anti-Asyl-Stimmung in der Schweiz der 1990er Jahre – und warum sie heute vergessen ist. Giorgio Scherrer (Text), Annick Ramp (Bilder) 21.04.2025, 05.01 Uhr 14 min Hören Merken Drucken Teilen Ein einziger Schlag, und Santhakumar Sivaguru liegt am Boden. Eben hat er noch gelacht, ein tamilisches Volkslied gesungen. Jetzt rinnt ihm das Blut aus der Nase, er röchelt, flach ausgestreckt auf dem Betonboden, um halb drei Uhr in dieser lauen Sommernacht im Jahr 1990. Vor ihm tänzelt ein betrunkener Boxer über den Platz. Die Fäuste schwingend, triumphierend, bis zwei Freunde ihn wegziehen. «Tamilen raus! Ausländer abfahren!», sagt er laut einem Zeugen, bevor er in der Nacht verschwindet, zwischen den Wohnblöcken von Regensdorf in der Zürcher Agglomeration. Sein Opfer, mit dem Helikopter ins Spital gebracht, erliegt am Tag darauf seinen Verletzungen. Santhakumar Sivaguru, 23, ist der sechste Flüchtling, der innert weniger Monate gewaltsam stirbt. Damals, als in der Schweiz Asylheime brennen, Neonazis in Ku-Klux-Klan-Umhängen für den «Blick» posieren und eine Welle rassistischer Gewalt das Land erfasst. Die Tat führt zu wütenden Protesten, Hunderte Tamilen halten einen Hungerstreik ab. Mitten in Zürich werden sie von den einen Schweizern mit Tee versorgt, von anderen bespuckt. Die Tat von Regensdorf – sie wird zum Symbol für den Konflikt zwischen Öffnung und Abgrenzung, der die Schweiz damals in zwei Lager trennt. Und dann verschwindet die Tat – wie die Zeit, für die sie steht – von einem Tag auf den anderen aus der kollektiven Erinnerung. Sivagurus Tod steht damit noch für etwas anderes: dafür, wie ein Land die grösste rechtsextreme Gewaltwelle seiner jüngeren Geschichte einfach so vergessen kann. (…) In Chur geht am 2. Juli 1989 eine Flüchtlingsunterkunft in Flammen auf. Im Bekennerschreiben steht: «Raus mit dem Asylanten- u. Rauschgiftpack aus unseren Dörfern u. Städten. Oder wir verheizen das Gesindel, bis keiner mehr in unseren Häusern ist!» Vier Tamilen sterben, unter ih­nen zwei Kinder. Wenig später brennt es im Churer Heim zwei weitere Male. Auch in Klosters (GR), Beckenried (NW), Steinhausen (ZG), Oberiberg (SZ), Herrenschwanden (BE) und Weinfelden (TG) werden Asylunterkünfte zum Ziel von Brandanschlägen, selbst gebastelten Bomben oder Schüssen mit scharfer Munition. Die einzigen Daten zu dieser Gewaltwelle hat 1995 eine Genfer Lizenziatsarbeit zusammengetragen. Nach dieser gab es zwischen 1988 und 1993 total 378 rechtsextreme Gewalttaten, davon 114 Attentate und 79 Angriffe auf Personen. Dreimal so viele Vorfälle wie Mitte der 1980er Jahre, alle zwanzig Tage ein Anschlag. Dazu kommen Schussverletzungen, Prügeleien, Drohbriefe, Hakenkreuze. Und Rechtsextreme, die stolz für den «Blick»-Fotografen posieren. Mal in Ku-Klux-Klan-Umhängen, mal unverhüllt vor brennenden Kreuzen, die Arme zum Hitlergruss erhoben. In der Deutschschweiz bilden sich rechte Skinhead-Szenen und mehrere Neonazi-Gruppen. Sie überfallen Asylheime, machen Jagd auf Flüchtlinge, und die Polizei lässt sie – etwa im November 1989 im zugerischen Steinhausen – widerstandslos gewähren. An solchen Angriffen oft beteiligt ist die Patriotische Front, geführt vom Innerschweizer Marcel Strebel. Ihr Symbol, das Pfeilkreuz, ist dem Hakenkreuz nachempfunden. 1991 erhält sie unter dem Namen Partei der Zukunft im Kanton Schwyz 6,4 Prozent der Wählerstimmen.

via nzz: Ein Box-Champion ruft: «Sautamilen!» Dann schlägt er einen Flüchtling zu Tode – und wird zum Symbol für rechte Gewalt

Immer mehr rassistische und antisemitische Straftaten in Bayern

Im Jahr 2024 haben laut Bayerischem Innenministerium rassistische und antisemitische Straftaten in Bayern wieder zugenommen. Insbesondere geflüchtete Menschen werden dabei oft Opfer. Die Täter kommen überwiegend aus dem rechtsextremen Milieu. Im Jahr 2024 wurden nach Angaben des Innenministeriums insgesamt 1.829 rassistisch, beziehungsweise antisemitisch motivierte Straftaten registriert. Das geht aus einer Antwort des Ministeriums auf eine Anfrage der Grünen im Landtag hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Das sind knapp 150 Fälle mehr als im Jahr 2023 (1.682). 2022 waren es 1.073 Delikte. Rund drei Viertel der Straftaten ordnete das Innenministerium Tätern aus dem rechtsextremen Milieu zu. 230 Straftaten gegen geflüchtete Menschen in Bayern Insgesamt 230 dieser Straftaten richteten sich den Angaben zufolge explizit gegen Menschen, die aus einem anderen Land nach Deutschland geflüchtet sind und hier eigentlich eines besonderen Schutzes bedürften. Darunter fielen auch 16 Gewalttaten, fünf Fälle von gefährlicher Körperverletzung und ein versuchter Totschlag. Die Zahl der Straftaten gegen Geflüchtete blieb damit 2024 gegenüber 269 Delikten in 2023 und 129 Delikten in 2022 auf einem bedenklich hohen Niveau. 207 dieser Straftaten (90 Prozent) werden Tätern mit einer rechtsextremen Gesinnung zugeordnet.

via br: Immer mehr rassistische und antisemitische Straftaten in Bayern

50501 protesters reach outside JD Vance’s house: ‘Nazi elegy…shame for your children’

The 50501 movement protesters reached outside JD Vance’s house on Saturday. The 50501 ‘hands off’ protesters who took to the streets to protest against the Donald Trump administration Saturday reached Vice President JD Vance’s house on the grounds of the United States Naval Observatory in northwest DC. One poster seen in an image of a protest outside his house mocked Vance’s best-selling book Hillibilly Elegy. “JD’s Nazi Elegy writing a legacy of shame for your children and History.” JD Vance was in Rome on Saturday though he did not meet Pope Francis. A Vatican statement said JD Vance had a conversation with Cardinal Pietro Parolin and there was “an exchange of opinions on the international situation, especially regarding countries affected by war, political tensions and difficult humanitarian situations with particular attention to migrants, refugees, and prisoners.” It was seen as a snub to the Vice President from Pope who has repeatedly rebuked Donald Trump’s mass deportation effort calling it a “disgrace” and “grave sin” — in a double whammy for the vice president home and abroad. The 50501 Movement stands for 50 protests, 50 states and 1 movement. Its first major protest was on April 5 and today it was scaled up with more than 400 protests taking place across the country. Hunter Dunn, a spokesperson for 50501, described the group as a “pro-democracy, pro-Constitution, anti-executive overreach, nonviolent grassroots movement.” On what sets today’s protest apart from the April 5 movement, Dunn said today’s protest is more about awareness and less about protest.

via timesofindia: 50501 protesters reach outside JD Vance’s house: ‘Nazi elegy…shame for your children’