Evangelische Kirche trennt sich von AfD-Pfarrer aus Diessenhofen TG

Die evangelische Kirchgemeinde im thurgauischen Diessenhofen hat sich vom umstrittenen Pfarrer Gottfried Spieth getrennt. Dieser geriet in die Kritik, weil er nebst seinem Amt als Pfarrer für die AfD im Stadtparlament von Frankfurt an der Oder (D) politisiert und mit extremen Aussagen in sozialen Medien auffiel. Die Trennung sei im gegenseitigen Einvernehmen und in Absprache mit dem evangelischen Kirchenrat vereinbart worden, schrieb die evangelische Landeskirche Thurgau am Freitag in einer Stellungnahme. Ab 15. August sei Spieth «von der Erbringung sämtlicher Arbeitsleistungen» entbunden. Anfang Juli machte die «Thurgauer Zeitung» publik, dass der 64-jährige Pfarrer ein politisches Mandat für die AfD im 850 Kilometer entfernten Frankfurt an der Oder (D) antrat. Die Kirchenverantwortlichen im Thurgau erklärten daraufhin, dass diese beiden Ämter schwierig zu vereinbaren seien. Die Wochenzeitung «Schaffhauser AZ» berichtete später von mittlerweile gelöschten Facebook-Einträgen mit antisemitischen, völkischen und rechtsextremen Inhalten, welche Spieth unter dem Namen seines verstorbenen Bruders veröffentlicht hatte.

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VERDORBENER BADESPASS -“Antimuslimischer Rassismus”: Mann musste Vorarlberger Schwimmbad wegen “knielanger Badehose” verlassen

Die Gleichbehandlungsanwaltschaft wurde wegen des Vorfalls im Mai 2024 eingeschaltet. Das Schwimmbad spricht von “offensichtlichen Missverständnissen” – es sei immer nur um die Hygiene gegangen. Ein Österreicher mit türkischem Migrationshintergrund ist “aufgrund des Tragens einer knielangen Badehose” dazu aufgefordert worden, das Dornbirner Stadtbad zu verlassen. Die Gleichbehandlungsanwaltschaft ortete einen Fall von “antimuslimischem Rassismus”. Der Mann erhielt einen Schadenersatz. Der Vorfall ereignete sich bereits im Mai 2024, wurde allerdings erst kürzlich durch den Tätigkeitsbericht des Vorarlberger Landesvolksanwalts öffentlich. Laut diesem Bericht hat der Mann im Stadtbad eine knielange Badehose getragen. Von einem Mitarbeiter sei er deswegen dazu aufgefordert worden, das Bad zu verlassen – unter Verweis “auf eine angebliche Regelung, dass im Bad nur kurze Badehosen erlaubt seien”. Außerdem habe der Mitarbeiter gesagt: “Bei uns muss die Badehose kurz sein.” Und: “Ich weiß nicht, wie es in eurem Land ist, aber bei uns ist es so.” Aussagen mit großer Wirkung Für die Gleichbehandlungsanwaltschaft handelt es sich dabei um einen “besonders wichtigen” Fall, “weil er verdeutlicht, dass auch muslimische Männer beziehungsweise Männer, denen muslimische Zugehörigkeit zugeschrieben wird, Rassismuserfahrungen aufgrund der Kleidung und des Aussehens machen können”. Das schreibt Katharina Raffl, Leiterin des Regionalbüros Tirol, Salzburg und Vorarlberg, auf STANDARD-Anfrage. Durch die zitierten Aussagen würden “rassistische Unterscheidungen gemacht, die große Auswirkungen auf Betroffene haben”. Schließlich gebe es “für die würdeverletzenden Aussagen und das anschließende Verbot, ins Wasser zu gehen, keine sachliche Rechtfertigung”. Das Ziel des Mannes sei gewesen, “dass die erlebte Situation vom Betreiber des Schwimmbads ernst genommen wird”, heißt es aus der Gleichbehandlungsanwaltschaft weiter – insbesondere weil die beiden Kinder des Mannes bei dem Vorfall dabei waren

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DATENKLAU – Ukrainische Hacker erbeuteten Geheimdokumente über das neueste russische Atom-U-Boot

Die erbeuteten Daten umfassen Besatzungslisten, Einsatzdaten und Baupläne. Laut dem ukrainischen Geheimdienst wurden auch die Schwächen des U-Boots offengelegt. Die Ukraine hat nach eigenen Angaben bei einer kürzlich durchgeführten Operation umfangreiche geheime Informationen über Russlands neuestes Atom-U-Boot gestohlen. Die erbeuteten Daten zeigen die Schwachstellen des Schiffes auf. Laut Angaben des ukrainischen Militärgeheimdiensts ist es Hackern gelungen, sich Zugang zu den Systemen der russischen Marine zu verschaffen. Dabei konnten sie interne Dokumente über das neue U-Boot K-555 Knjas Poscharski erbeuten. Dabei handelt es sich um den jüngsten Vertreter der Projekt-955/955A-Klasse. Das U-Boot war erst vor weniger als zwei Wochen im Beisein von Machthaber Wladimir Putin in Dienst gestellt worden. Die ukrainischen Hacker im Auftrag des Geheimdiensts konnten eine Liste der U-Boot-Besatzung erbeuten. Diese gibt nicht nur die Dienstränge und Positionen der Besatzungsmitglieder an, sie enthält auch Informationen über deren körperliche Fitness. Darüber hinaus enthalten die Dokumente detaillierte Kampfanweisungen. Zusätzlich erbeuteten sie Daten zum Aufbau des U-Boots und Diagramme der Lebenserhaltungssysteme, wie Business Insider berichtet.

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siehe auch: Ukraine says it stole intel from the Russian Navy and found weak points in its newest nuclear missile submarine. Ukraine said it obtained secret data on a new Russian nuclear missile submarine. The classified data includes information about the submarine’s survivability systems. The Project 955A-class vessel Knyaz Pozharsky entered service less than two weeks ago. Ukraine said that it stole troves of classified information on Russia’s newest nuclear missile submarine during a recent operation, including data that points to the vessel’s vulnerabilities. Specialists working for Ukraine’s military intelligence agency, the HUR, breached the Russian Navy and obtained internal documents concerning the new Project 955A Borei-class submarine Knyaz Pozharsky, which entered service less than two weeks ago. The HUR specialists got their hands on a list of the submarine’s crew, including information about positions, fitness levels, and combat instructions, as well as data regarding the boat’s layout, such as diagrams of its survivability systems, the intelligence agency said in a statement over the weekend. The HUR published several documents that appeared to have been obtained from the breach. It said that its intelligence agents also obtained access to the crew regulations, instructions for transferring wounded sailors and cargo, engineering documents, towing procedures, and details about the submarine’s schedule.

GROK IMAGINE – Musks neue Video-KI erzeugt ungefragt Fake-Nacktvideos von Taylor Swift

Ein zweifelhaftes Feature macht es einfach, Deepfakes von Prominenten zu erstellen. Das könnte xAI auch rechtliche Schwierigkeiten einbringen 6. August 2025, 18:06 147 Postings Später lesen Während die meisten Hersteller aktueller KI-Systeme Wert darauf legen, diese mit allerlei Sicherheitsmechanismen zu versehen, will die von Elon Musk geleitete Firma xAI so etwas wie die Antithese liefern: Eine vermeintlich “neutrale” KI, die ihr Trainingsmaterial möglichst ungefiltert weitergibt, soll Grok sein. Wie gut das klappt, hat xAI erst vor kurzem – wenn auch unbeabsichtigt – eindrücklich demonstriert, als Grok damit begann, sich selbst als “MechaHitler” zu bezeichnen und antisemitische Verschwörungsbehauptungen zu verbreiten. Nun folgt die nächste komplett absehbare Kontroverse. Lässt sich eine neue Video-KI von xAI doch zur Erstellung von Nackt-Deepfake-Videos nutzen – und zwar auch von Prominenten. Das neue, “Grok Imagine” genannte Feature erstellt anhand von beliebigen Texteingaben zunächst Bilder, die dann wiederum in kurze Videoclips verwandelt werden können. Dafür gibt es vier Optionen: “Manuell”, “Normal”, “Spaß” und “Scharf”. Wer unbedarft letztere Option auswählt, erlebt eine Überraschung der besonderen Art – resultiert das doch in vielen Fällen in Deepfake-Nacktvideos, wie The Verge berichtet. Ausgetestet wurde dieses Feature mit dem simplen Prompt “Taylor Swift celebrating Coachella with the boys”. Bereits das erste Fake-Video hat dann eine Szene produziert, bei der sich die Sängerin inmitten der Massen das Oberteil vom Körper reißt. Weitere Versuche resultieren zwar nicht immer, aber immer wieder in ähnlichen Szenen. Generell scheint das Thema “Frau reißt sich Kleidung vom Körper” ein großer Fokus der Grok-Entwickler zu sein, da dieses Szenario oft gewählt wurde – unabhängig vom eigentlichen Prompt.

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#PERŠMANHOF – Als die #Polizei am Ort des Massakers aufmarschierte

Die Razzia am Peršmanhof in Kärnten sorgt weiter für Empörung. Der Obmann des Museumvereins wehrt sich gegen “rufschädigende Extremismus-Vorwürfe”, andere kritisieren, die Polizei messe mit zweierlei Maß zugunsten rechter Umtriebe. Ein Sommercamp in Kärnten, in dem junge Menschen von ideologisch fragwürdigen Betreuern indoktriniert werden. Betreuer, die teils einer Organisation nahestehen, deren Symbole in Österreich verboten sind. Gemeint ist das Sommercamp des Österreichischen Turnerbunds (ÖTB) am Turnersee. Auch im STANDARD wird seit Jahren darüber berichtet. Von Polizeieinsätzen keine Spur. Stattdessen marschierten Beamte rund dreißig Kilometer entfernt auf: Im Antifa-Camp Koroška, organisiert vom Klub slowenischer Student*innen, das sich im 80. Gedenkjahr mit der Befreiung vom Nationalsozialismus beschäftigte. Das Bildungscamp findet seit Jahren am Peršmanhof statt, auf dem 1945 SS-Truppen ein Massaker an zwei slowenischen Familien verübt haben. In den 1980er-Jahren entstanden hier – durch antifaschistisches Campieren – eine Gedenkstätte und ein Museum. Die Gedenkstätte und das Camp nach dem Polizeieinsatz. Johannes Puch Es ist ein Ort, an dem schwer bewaffnete Polizisten, die slowenische Antifaschisten “beamtshandeln”, dunkle Erinnerungen auslösen können. Eine Protestlawine rollt an So passiert am 27. Juli, einem Sonntag. Gegen 17.30 kam die erste Meldung über einen Polizeieinsatz rund um die Gedenkstätte wegen des “Verdachts von verschiedenen Verwaltungsübertretungen”. Bei Identitätsfeststellungen seien Beamte teils “körperlich bedrängt” worden, beim Schließen der Museumstür wurde ein Campteilnehmer verletzt. Es habe drei Festnahmen und eine Anzeige wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt gegeben, so die erste Bilanz. Der Einsatzleiter habe sogar in den Krankenstand gemusst, weil er sich verletzt habe. Auf den Videos, die dem STANDARD vorliegen, hört man, wie Camp-Teilnehmende gegenüber den Beamten auf ihre Rechte hinweisen. Sie wollen wissen, auf welcher rechtlichen Grundlage sie sich ausweisen sollen, warum das Haus durchsucht wird. Für die Polizei ist die “mangelnde Kooperation” jedoch ein “geschultes Verhalten” in antifaschistischen Kreisen. Sie fordert Verstärkung an, der Einsatz eskaliert. Noch am selben Abend gab es politischen Protest. “Über 30 teils schwer bewaffnete Polizist:innen, ein Polizeihubschrauber, Drohnen und eine Hundestaffel wurden aufgeboten”, so die Grünen in einer Aussendung. Dieser Einsatz sei “nicht hinzunehmen”, sagte die grüne Generalsekretärin Olga Voglauer. Schlag auf Schlag folgte Kritik vom Museum selbst, vom Volksgruppenbeirat, der SPÖ-Abgeordneten Sabine Schatz und Gedenkvereinen.

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Man jailed for possessing #terrorist manuals

A 21-year-old man living Bradford has been jailed for two years after admitting possession of terrorist documents, including instructions for making firearms, explosives and poisons. Ondrej Sidelka, of Elwyn Road, pleaded guilty to eight counts of possessing information likely to be useful to a person committing or preparing an act of terrorism, under Section 58 of the Terrorism Act 2000. He was sentenced on 1 August 2025 at Leeds Crown Court. A further charge under the Terrorism Act 2006 was discontinued. According to Counter Terrorism Policing North East, the offences came to light after Sidelka was arrested in November 2022 for an unrelated incident. A search of his phone uncovered extensive racist, antisemitic and neo-Nazi material in his Google Drive and Dropbox accounts, along with manuals on how to manufacture weapons and conduct attacks. Sidelka’s material included propaganda from proscribed extreme right-wing terrorist groups such as Atomwaffen Division, Feuerkrieg Division and Terrorgram. He also possessed a graphic video of the 2019 Christchurch mosque shooting in New Zealand. Detective Chief Superintendent James Dunkerley, Head of Counter Terrorism Policing North East, said: “The shocking and disturbing racist material Sidelka downloaded, as well as his interest in extreme violence and manufacturing homemade firearms, show the threat he posed to the community.”

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Leading county supremacy advocate now a high-ranking Interior official

President Donald Trump’s administration is packed with personnel from the ranks of the hard right who use harmful ideologies as a foundation for current policies. The criticism of many appointees has focused on their white nationalist and overtly bigoted views. One ideologue returning to the U.S. Department of the Interior (DOI) has faced less scrutiny from the media, however, despite her role in the antigovernment movement and advocacy for county supremacy, a foundational belief of the movement. In March, Wyoming attorney Karen Budd-Falen accepted an offer from the current administration to return to the agency as the DOI’s associate deputy secretary. During Trump’s first administration, she served as the agency’s deputy solicitor for wildlife and parks. Her return to the DOI places one of the most notorious promoters of county supremacy in the upper echelons of leadership at the agency managing more than 500 million acres of public lands. County supremacy maintains that all political power should rest at the county level. It also serves as the ideological bridge that brings together the antigovernment and anti-environmental movements. Since the 1990s, Budd-Falen has made her reputation and career from working at that intersection. She’s told county governments that if they adopt their own ordinances and resource plans based on her ideas, they can demand equal footing with the federal government. According to some reports, upward of 200 counties throughout the West adopted these county supremacy ideas as policy during the 1990s. After fighting with federal land agencies and partnering with antigovernment extremists for decades, Budd-Falen now assumes the No. 3 position in the DOI. She now helps set the tone for an agency she has sued frequently over the years, including pursuing racketeering charges against employees of the Bureau of Land Management (BLM), a part of the DOI. After decades working at the nexus of the antigovernment and anti-environmental movements, proposing illegitimate legal theories that routinely lose in courts, and ratcheting up anger and targeting federal land managers, Budd-Falen now has the power of a federal agency behind her. “When you side with armed militia groups and support anti-public land zealots, you are not qualified [to lead the BLM],” Western Values Project’s Chris Saeger said when Budd-Falen received her DOI position during the first Trump administration.

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