Man with white supremacist ties convicted in campground killing first reported as bear attack

A man with ties to white supremacist groups has been found guilty of deliberate homicide and tampering with evidence in the 2024 killing of another man at a remote campsite. A jury found Daren Christopher Abbey guilty in the 2024 death of Dustin Kjersem, the Gallatin County Attorney’s Office said in statement Nov. 12. Investigators say Abbey, then 41, met Kjersem at a campground near Big Sky, Montana, on Oct. 10, 2024, according to the statement.  Abbey told authorities he arrived to find the site he planned to use was occupied by someone else, The Associated Press reported at the time. Gallatin County Sheriff Dan Springer said Kjersem was welcoming toward Abbey and offered to share a beer with him, the outlet said. After reportedly having drinks in Kjersem’s tent, Abbey attacked Kjersem with a block of wood, an ax, and a screwdriver before fleeing with Kjersem’s firearms, cooler, and cellphone, prosecutors said. The Associated Press reports Kjersem’s girlfriend and a friend found his body and reported his death as a bear attack. When no sign of a bear was found, it became a homicide investigation. Abbey’s DNA was recovered from a beer can at the scene, according to the county attorney’s office.

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siehe auch: White supremacist guilty of killing so brutal that it was first reported as a bear attack. Dustin Kjersem was killed in his tent in a campsite near Big Sky, Montana. A white supremacist has been found guilty of murder in a brutal killing at a southwestern Montana campsite last year, a crime initially reported as a possible bear attack. Prosecutors stated that Daren Christopher Abbey attacked Dustin Kjersem with a block of wood, an axe, and a screwdriver after they met at Mr Kjersem’s campsite near Big Sky in October last year. Abbey later admitted to stealing Mr Kjersem’s guns, cooler, mobile phones, and other belongings, and concealing evidence. His DNA, found on a beer can inside the tent, linked him to the murder scene. An inmate information document from Gallatin County last year noted Abbey’s affiliation with white supremacists, while State Department of Corrections records showed his tattoos included an iron cross with a swastika; Montana man convicted in campsite killing that was originally reported as bear attack. A jury has found a man with links to white supremacists guilty of murder in a brutal killing at a southwestern Montana campsite last year that was initially reported as a possible bear attack. Daren Christopher Abbey attacked Dustin Kjersem with a block of wood, an axe and a screwdriver after they met at Kjersem’s campsite near Big Sky, Montana, in October 2024, according to prosecutors. An autopsy showed Kjersem sustained “multiple chop wounds,” including to his skull.  The defendant later admitted to taking Kjersem’s guns, cooler, cellphones and other belongings and concealing evidence.

“F*ck die AfD!” – Heftiger Eklat bei Bambi-Dankesrede

Darüber wird noch lange diskutiert werden. Als er seine Trophäe erhält, wird Sänger Zartmann plötzlich politisch. Die “Bambi”-Verleihung 2025 war glamourös, emotional und plötzlich hochpolitisch. Während Pop-Ikone Cher ihren “Legenden”-Bambi entgegennahm, sorgte ausgerechnet ein Newcomer für den lautesten Knall des Abends: Zartmann, der Shootingstar hinter dem Hit “tau mich auf”, gewann den Publikums-Bambi als “Musikact des Jahres” und nutzte seine Dankesrede für eine Botschaft, die in der Branche nachhallt. (…) Der 22-Jährige stellte sich ans Mikro  und ließ die Halle kurz die Luft anhalten: “Ich will noch eine Sache sagen: Fick die AfD. Fick rechtspopulistische Scheiße!” Ein Satz, der die Bavaria Filmstudios erzittern ließ. Erst Schock – dann tobender Applaus. Sogar Rivale Kamrad sprang begeistert auf. Zartmann weiter: “Ich verstehe, wenn Menschen unzufrieden sind. Aber Rechtspopulismus ist nicht der Weg raus. Kommunikation ist der Schlüssel.” “Peinlich” – Katerina Jacob teilt gegen Kollegen aus Auf TikTok gingen Ausschnitte seiner Rede sofort viral. Unter den Clips sammelten sich Tausende Kommentare: “Ehrenmann”, “Respekt”, “Liebe ihn dafür”. Ein User schrieb: “Keine Ahnung, wer er ist, aber alleine dafür hat er den Bambi verdient.” Zartmann ist für klare Kante bekannt: Erst im März sagte er ein ausverkauftes Konzert im Berliner “Metropol” ab. Aus Protest gegen AfD-Spenden des Eigentümers.

via heute.at: “F*ck die AfD!” – Heftiger Eklat bei Bambi-Dankesrede

siehe auch: Bambi 2025: Zartmann setzt politisches Statement in Dankesrede – Fans feiern ihn Bei der diesjährigen Bambi-Verleihung ging Zartmann als einer der glücklichen Gewinner:innen des Abends hervor. Der Musiker nutzte den Moment auf der Bühne letzlich jedoch auch dafür, ein persönliches Anliegen offenzulegen. (…) “Ich will noch eine Sache sagen”, begann Zartmann und machte dann mit seinen nächsten Worten seine politische Einstellung deutlich: “Fick die AfD, ist mir ganz wichtig zu sagen. Fick rechtspopulistische Scheiße!” Neben vielen anderen Anwesenden bescherte das dem jungen Künstler unter anderem auch von Musikkollegen wie Kamrad lauten Beifall, er bekam Standing-Ovations.

Die seltsame Beziehung eines AfD-Mitarbeiters zum russischen militärisch-industriellen Komplex

Er machte einen Job-Deal mit einem zukünftigen AfD-Abgeordneten, dann fing er als Geschäftsentwickler bei einer Firma an, die eng mit russischen Staatsfirmen verbunden ist. Nach der Europawahl wechselte Sergej Erler als Drohnenexperte als Mitarbeiter der AfD ins Europäische Parlament. Seine Beziehungen nach Russland werfen Fragen auf. Die AfD im Europäischen Parlament stützt sich auf einen Experten aus den Reihen des russischen militärisch-industriellen Komplexes. Nach eigenen Angaben auf LinkedIn war Sergej Erler, Mitarbeiter des AfD-Abgeordneten Hans Neuhoff, unmittelbar vor seinem Eintritt in die Dienste der AfD im Europäischen Parlament als Director Business Development bei der Firma Hermith GmbH beschäftigt. Er war damit für die Geschäftsentwicklung des in München registrierten Unternehmens zuständig. Auf Fotos posiert Erler im Rahmen seines Jobs bei der Hermith in einem westlichen Kampfjet oder vor einem Taurus-Marschflugkörper. Er sagt, diese Fotos seien auf der Luftfahrtmesse ILA im Rahmen seiner „beruflichen Tätigkeit“ entstanden. Die Geschäfte der Firma Hermith sind eng in den militärisch-industriellen Komplex Russlands eingebunden. Seit 2017 organisiert die Hermith nach einem Großauftrag der russischen Firma ChMZ aus Glasov den Handel mit Titanprodukten aus Russland, die in der Luftfahrt und in Atomanlagen genutzt werden können. Sie sind zudem militärisch nutzbar. Die ChMZ wurde 1946 als Teil der russischen Kriegsmaschine gegründet. Heute hat die ChMZ unter anderem eine bis Februar 2026 gültige Lizenz der russischen Regierung unter Wladimir Putin, sich an der Entwicklung von Atomwaffen zu beteiligen. Die Münchener Hermith wird vom früheren russischen Banker Alexey Rasskazov geleitet, der laut Handelsregister auch seit 2004 Alleineigentümer des Unternehmens ist. Er gilt als Manager mit engen Beziehungen in die Welt der Oligarchen. Seit Anfang 2025 ist zudem lulia Arabagi zweite Geschäftsführerin der Hermith. Sie vertritt ansonsten ein Münchener Gesundheitszentrum, das unter anderem auf Anti-Aging-Behandlungen anbietet.

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Lügen in Großbuchstaben: Wie Youtube mit KI-generierter Propaganda geflutet wird

Sie verbreiten Lügen über die Bundesregierung und unterstützen die AfD und Russland: Tausende KI-generierte Propagandavideos fluten seit Monaten die Plattform Youtube und erreichen Millionen. Eine Spurensuche des RND führt nach Österreich, Vietnam und zu einem deutschen Fortnite-Youtuber. (…) „Jetzt droht der Putsch!“, heißt es in einem Youtube-Video, das im September 2025 hochgeladen und mehr als 350.000-mal angesehen wurde. Und damit nicht genug: Fast zeitgleich tauchten ähnliche Videos auch auf weiteren Kanälen auf. Zumindest ein Teil der Zuschauer hält sie für echt und freut sich. „Endlich macht mal jemand etwas gegen diesen Irrsinn“, kommentiert @freddykush1719. „Gut gemacht Bundeswehr“, schreibt eine weitere Nutzerin, die sich Heidi nennt und ihren Kommentar mit 17 Ausrufezeichen garniert. Dabei stimmt nichts an der Geschichte. Ein „hochrangiger General“, der angeblich mit Merz abrechnet, ist frei erfunden. Der Text des Videos wird von einer KI-Stimme vorgetragen und wurde wohl auch mithilfe Künstlicher Intelligenz verfasst. Der fast zehnminütige Clip ist nur eines von Tausenden KI-generierten Desinformationsvideos, mit denen Youtube seit Monaten geflutet wird. Jeder vierte Deutsche schaut dort täglich Videos. Mehr als die Hälfte nutzt die Plattform mindestens gelegentlich, um sich über das aktuelle Zeitgeschehen zu informieren. Doch sie wird immer mehr zu einer Halde für das, was Fachleute als „AI Slop“ bezeichnen: KI-Schrott. Videos, die mit künstlicher Intelligenz erstellt werden, möglichst sensationalistisch, möglichst auf Reichweite getrimmt. Viele dieser Videos sind belanglose Unterhaltung. Doch einige verbreiten Propaganda, manipulieren die öffentliche Meinung und greifen die Demokratie an. Um solche Videos geht es hier. (…) Obwohl viele der Clips derart plump sind, sind einige der Kanäle äußerst erfolgreich. Das zeigt eine RND-Analyse von fast 5200 Videos, die bis Anfang August 2025 auf 32 Youtube-Kanälen veröffentlicht wurden. Allein diese Videos wurden zusammen mehr als 75 Millionen Mal aufgerufen, mehr als 170 der Beiträge erzielten jeweils über 100.000 Aufrufe. Diese Kanäle stellen nur einen kleinen Ausschnitt dar – die Zahl entsprechender Kanäle geht in die Hunderte. Insgesamt dürften Desinformationsvideos dieser Art auf Youtube bislang mehrere hundert Millionen Aufrufe generiert haben. Zusätzlich werden viele der Clips nach RND-Recherchen auch von einem Account-Netzwerk auf der Videoplattform Tiktok weiterverbreitet. Außerdem finden sie ihren Weg in rechte Facebook-Gruppen und Telegram-Kanälen. (…) Neben dem RND hat auch der Think-Tank Reset.Tech, der sich für eine bessere Regulierung sozialer Medien einsetzt, in den vergangenen Monaten zu KI-generierter Desinformation auf Youtube geforscht. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Organisation sind dabei auf rund 400 ähnliche Kanäle gestoßen, die Videos in insgesamt acht Sprachen veröffentlichen. In den Beschreibungen einzelner Videos fanden sie russische ChatGPT-Prompts – ein Hinweis auf die Muttersprache der Urheber und deren schlampiges Vorgehen. Sie fanden außerdem Accounts, bei denen Kasachstan als Herkunftsland angegeben war. Die RND-Recherchen deckten zudem Hinweise auf Verbindungen einzelner Accounts in die Türkei auf. Andere Spuren führen zu vietnamesischen Content-Farmen – Unternehmen, die Geld mit KI-generierten Clickbait-Artikeln und politischer Propaganda verdienen. YouTube-Monetarisierung treibt KI-Propaganda systematisch an Ob hinter all diesen Kanälen ein zusammenhängendes, zentral gesteuertes Netzwerk steckt, lässt sich ohne Einblick in die internen Systeme der Videoplattform Youtube kaum sagen. Zumindest einige der Kanäle arbeiten jedoch erkennbar zusammen, bei anderen könnte es sich auch um „Trittbrettfahrer“ handeln – also um skrupellose Youtuber, denen es nicht um Politik, sondern um Reichweite geht, die sich einfach in Geld übersetzen lässt. Junge Internetunternehmer bewerben genau das als Geschäftsmodell: „Youtube-Automation“. Sie geben als Ziel aus, einen Kanal mit weitgehend KI-generierten Videoinhalten möglichst schnell wachsen zu lassen, um in das Youtube-Partnerprogramm aufgenommen zu werden. Je nach Thema und Zielgruppe zahlt Youtube den Kanalbetreibern für Werbeeinblendungen in ihren Videos meist einstellige bis niedrig zweistellige Eurobeträge pro 1000 Aufrufe.

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„Die AfD hat einen Russland-Troll an der Spitze“ – Scharfe Kritik an Chrupalla

Nach seinem Auftritt bei „Markus Lanz“ kritisieren Parteikollegen die Einschätzungen von Tino Chrupalla über Russland als naiv und gefährlich. CDU-Politiker Kiesewetter nennt den AfD-Chef einen „Verrückten“. Beschwichtigende Äußerungen von AfD-Chef Tino Chrupalla über Russland in der ZDF-Talkshow „Markus Lanz“ und Aussagen über den Nato-Partner Polen stoßen in der Union, aber auch in der AfD selbst auf heftige Kritik. CDU-Sicherheitspolitiker Roderich Kiesewetter bezeichnet Chrupalla als „Russland-Troll“ und „Verrückten“, nachdem der AfD-Chef ihn in der „Lanz“-Sendung mit dem russischen Ex-Präsidenten Dmitri Medwedjew verglichen hatte. „Chrupalla ist jetzt massiv unter Druck in der eigenen AfD“, sagte Kiesewetter im Gespräch mit WELT TV. „Das heißt, diese Partei merkt, dass sie einen Russland-Troll an der Spitze haben, jemanden, der im Auftrag Putins Propaganda verbreitet und einen frei gewählten Abgeordneten mit einem Kriegsverbrecher vergleicht.“ Nun falle auch dem „letzten verqueren AfD-Anhänger auf, dass da irgendwas im Kopf eines Handwerksmeisters aus Görlitz nicht stimmt“. Chrupalla hatte bei Lanz gesagt, er sehe aktuell durch Russland keine Gefahr für Deutschland. Auf die Frage, ob er keinen hybriden Krieg sehe und die Situation in der Ukraine mit Millionen Menschen auf der Flucht, sagte er, jedes Land könne eine Gefahr für Deutschland werden.

via welt: „Die AfD hat einen Russland-Troll an der Spitze“ – Scharfe Kritik an Chrupalla

Terrorismusverfahren in Niedersachsen: LKA durchsucht Wohnung in Berumbur

Die Generalstaatsanwaltschaft Celle ermittelt gegen einen Mann aus Berumbur im beschaulichen Ostfriesland. Er soll eine extremistische „Kaiserreichsgruppe“ unterstützt haben. Berumbur Am frühen Mittwochmorgen haben Ermittler des Landeskriminalamts Niedersachsen und der Zentralen Polizeidirektion eine Wohnung in Berumbur durchsucht. Hintergrund ist ein Verfahren der Generalstaatsanwaltschaft Celle, das bei der Zentralstelle Terrorismusbekämpfung geführt wird. Wie der leitende Oberstaatsanwalt Martin Appelbaum bestätigte, steht der Beschuldigte, dessen Wohnung durchsucht wurde, im Verdacht, die „Vorbereitung eines hochverräterischen Unternehmens“ unterstützt zu haben. Bei dem Einsatz wurden elektronische Datenträger, darunter Festplatten und Computerkomponenten, sichergestellt. Diese werden nun vom Landeskriminalamt ausgewertet. Weitere Angaben zum Inhalt der Daten oder zur Person des Beschuldigten machte die Staatsanwaltschaft bislang nicht. Die Person wurde nicht festgenommen. „Kaiserreichsgruppe“ Wie Oberstaatsanwalt Martin Appelbaum mitteilt, steht das Verfahren in Zusammenhang mit der sogenannten „Kaiserreichsgruppe“, einer extremistischen Vereinigung aus dem Reichsbürger-Milieu.

via ostfriesischer kurier: Terrorismusverfahren in Niedersachsen: LKA durchsucht Wohnung in Berumbur

Pläne zu Lauterbach-Entführung: Razzia bei AfD-Kommunalpolitiker in Ilmenau – #terror

Das LKA und die Bereitschaftspolizei haben in Ilmenau die Wohnung und Geschäftsräume eines AfD-Kommunalpolitikers durchsucht. Laut der Generalstaatsanwaltschaft steht die Razzia im Zusammenhang mit der geplanten Entführung des SPD-Politikers Karl Lauterbach. In Ilmenau haben am Donnerstag das LKA und die Bereitschaftspolizei mehrere Gebäude durchsucht. Wie ein Sprecher der Thüringer Generalstaatsanwaltschaft sagte, handelte es sich um eine Razzia bei einem Stadtratsmitglied der AfD. Er gehört auch der AfD-Fraktion im Kreistag des Ilmkreises an. Demnach wurden die Wohnung und Geschäftsräume des Politikers sowie ein Gebäude am Flugplatz Osthausen-Wülfershausen im Ilm-Kreis durchsucht. Eine Festnahme sei nicht geplant gewesen, so der Sprecher. Die Razzia stehe im Zusammenhang mit Ermittlungen zu einer geplanten Entführung des früheren Bundesgesundheitsministers Karl Lauterbach (SPD). Gegen den Kommunalpolitiker laufe ein Ermittlungsverfahren der Thüringer Generalstaatsanwaltschaft, da er in Verdacht stehe, die sogenannte “Kaiserreichsgruppe” unterstützt zu haben, sagte der Sprecher. Die Ermittlungen liefen unter anderem auch wegen des Verdachts der Beihilfe zur Vorbereitung eines hochverräterischen Unternehmens gegen den Bund. MDR THÜRINGEN hat den Verdächtigen um eine Stellungnahme gebeten.

via mdr: Pläne zu Lauterbach-Entführung: Razzia bei AfD-Kommunalpolitiker in Ilmenau

sieeh auch: Geplante Entführung von Lauterbach: Durchsuchung bei AfD-Politiker in Thüringen wegen Terrorverdachts Ermittler verdächtigen einen Thüringer AfD-Politiker, Beihilfe zur Vorbereitung der geplanten Entführung Lauterbachs geleistet zu haben. Festgenommen wurde er aber nicht. Wegen des Verdachts der Unterstützung einer terroristischen Vereinigung sind Räume eines AfD-Politikers in Ilmenau durchsucht worden. Zur Sicherung von Beweismitteln wurden die Wohnung des Mannes sowie zwei weitere Objekte durchsucht, wie ein Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft in Jena bestätigte. (…) Die sogenannte „Kaiserreichsgruppe“ ist eine rechtsterroristische Vereinigung, die spätestens im Januar 2022 mit dem Ziel gegründet wurde, die freiheitlich-demokratische Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland zu beseitigen und durch ein autoritäres Regierungssystem nach dem Vorbild der Verfassung des Deutschen Reiches von 1871 zu ersetzen. Um dieses Ziel zu erreichen, plante die Gruppe konkrete Gewaltakte wie Sprengstoffanschläge auf die Energieversorgung, die Entführung von Lauterbach und das Auskundschaften von Bahn-Stellwerken. Im März dieses Jahres wurden vier Rädelsführer der Gruppe vom Oberlandesgericht Koblenz zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt; AfD-Politiker soll rechtsterroristische Vereinigung unterstützt haben Die Polizei hat die Wohnung eines AfD-Lokalpolitikers durchsucht. Gegen ihn wird im Zusammenhang mit einer versuchten Entführung von Karl Lauterbach ermittelt. (…) Im März dieses Jahres wurden vier Rädelsführer der Gruppe vom Oberlandesgericht Koblenz zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt. Mitte Oktober erhob die Staatsanwaltschaft Stuttgart Anklage gegen einen weiteren mutmaßlichen Unterstützer der Gruppe. Der Mann aus Freudenstadt soll die Umsturzpläne der Gruppe gekannt und im April 2022 an einem Treffen in Brandenburg teilgenommen haben. Dort habe er sich an der Ausarbeitung beteiligt. Zudem legt ihm die Anklage zur Last, ein Formular zur Besetzung von Ämtern in einer neuen Regierung in einen Gruppen-Chat gestellt zu haben. Gesucht wurden den Angaben zufolge Kandidaten für den “Reichskanzler” und einen “Reichsverweser”.