In einem Müller-Milch-Kostüm läuft eine Frau am Mittwochnachmittag, 17. Dezember, über den Augsburger Königsplatz. Genau genommen eine Schokomilch. Was aussieht wie eine Werbeaktion des Unternehmens, ist aber ein Protest gegen Müller selbst. Das steckt dahinter. Mit Sprüchen wie „Alles AfD oder was?“ und „Jetzt mit AfD-Geschmack“ protestieren Aktivistinnen und Aktivisten gegen die AfD-Nähe des Unternehmers Theo Müller. Dazu aufgerufen hat die Initiative „Campact“. Auch vor einem Augsburger Rewe machen die Protestierenden auf die Verbindungen aufmerksam. Aktivisten kritisieren Theo Müller wegen Nähe zur AfD Am Mittwoch um 16 Uhr starteten die Protestierenden ihre Aktion. Sie war als Informations- und Protestkundgebung angekündigt. Die Beteiligten verteilten Flyer und versuchten, Passantinnen und Passanten mit Gesprächen über ihre Aktion aufzuklären. Auslöser ist ein Besuch von AfD-Chefin Alice Weidel bei der 85. Geburtstagsfeier des Unternehmers im Sommer. Darüber hatte zunächst der Spiegel berichtet. Auch Mitglieder der CSU und FDP waren demnach anwesend. Weidel und Müller trafen sich laut Medienberichten mehrfach zu verschiedensten Anlässen.
via augsburger allgemeine. “Anti-Müller-Kampagne” vor Rewe am Königsplatz: Aktivisten protestieren gegen AfD-Nähe des Unternehmers
