„Dann bin ich weg“: Reul droht mit CDU-Austritt bei möglicher Zusammenarbeit mit der AfD

Die CDU hat jede koalitionsähnliche Zusammenarbeit mit der AfD strikt ausgeschlossen. Sollte sich daran jemals etwas ändern, will Nordrhein-Westfalens Innenminister persönliche Konsequenzen ziehen. Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul (CDU) hat mit persönlichen Konsequenzen gedroht, sollte seine Partei mit der AfD zusammenarbeiten. „Falls meine Partei meint, man müsse da umdenken, dann bin ich weg“, sagte Reul dem Nachrichtenportal „t-online“. „Diese Truppe und ihr Denken ist die größte Gefahr für die Demokratie. Da darf es nur ein Dagegen geben.”“ Die CDU hat sich ohnehin per Parteitagsbeschluss jede Koalition oder ähnliche Form der Zusammenarbeit mit der AfD versagt, ebenso wie mit der Linken. Reul sprach sich auf Nachfrage auch gegen eine Minderheitsregierung aus, die sich von der AfD tolerieren lässt.”

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siehe auch: Herbert Reul droht mit CDU-Austritt bei Zusammenarbeit mit AfD. NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) hat mit persönlichen Konsequenzen gedroht, sollte seine Partei mit der AfD zusammenarbeiten. “Wenn meine Partei ernsthaft der Meinung wäre, man müsse hier grundsätzlich umdenken, dann wäre das nicht mehr meine Partei. Dann bin ich weg”, sagte Reul dem WDR. “Diese Truppe und das, was sie denkt und vertritt, ist für mich eine der größten Gefahren für unsere Demokratie. Da kann es keinen Kuschelkurs geben, da gibt es nur ein klares Dagegen.” Zuerst hatte Reul mit dem Nachrichtenportal t-online darüber gesprochen. Die CDU hat sich ohnehin per Parteitagsbeschluss jede Koalition oder ähnliche Form der Zusammenarbeit mit der AfD versagt, ebenso wie mit der Linken. Allerdings hatte die Unions-Bundestagsfraktion vor der Bundestagswahl Mehrheiten mit der AfD bei Anträgen zur Migrationspolitik hingenommen. Dies hatte zu massiver Kritik und bundesweiten Demonstrationen ausgelöst.

Rassistischer Angriff in Soest: Täter bespuckt und schlägt 23-Jährigen

Am Sonntagnachmittag wurde ein 23-jähriger Mann aus Guinea auf dem Bahnhofsvorplatz in Soest von einem unbekannten Täter rassistisch beleidigt. Der Täter schlug ihm ins Gesicht. Laut Polizei fuhr der Täter am Nachmittag mit einem E-Scooter auf den Mann zu, beschimpfte ihn rassistisch, stieß ihn zu Boden, spuckte ihn an und schlug ihm ins Gesicht. Außerdem trat er ihm gegen den Kopf.

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„Jetzt mit AfD-Geschmack“: Protest gegen Müller-Milch – wegen Weidel-Kontakten

In einem Supermarkt in Würzburg wurden Müller-Produkte mit Anti-AfD-Aufklebern versehen. Und auch in Augsburg gibt es Proteste. Aktivisten haben in einem Würzburger Supermarkt mehrfach Produkte des schwäbischen Molkereimultis Theo Müller mit Aufklebern wie „Jetzt mit AfD-Geschmack“ beklebt und rechte Magazine wie „Tichys Einblick“ und das vom Verfassungsschutz beobachtete „Compact“ beschädigt. AfD-Chefin Alice Weidel war laut „Spiegel“ im Sommer dieses Jahres bei Müllers 85. Geburtstagsfeier in Freising-Weihenstephan bei München zu Gast. Auch Vertreter von FDP und CSU waren demnach anwesend. Bei den Bayreuther Festspielen wurden die beiden ebenfalls miteinander gesehen. Die „Bild“ berichtete über ein gemeinsames Treffen in Cannes. Über seine Kontakte zur AfD sagte Müller 2023 dem „Handelsblatt“: „Bei den Gesprächen mit Frau Dr. Weidel galt mein Interesse dem Programm der AfD sowie ihrer persönlichen Ansicht zur aktuellen Politik.“ Er habe „nicht den geringsten Anhaltspunkt“ gefunden, der auf eine NS-Ideologie schließen lasse. Das wäre für ihn „ein absolutes No-Go“. Müllers Unternehmen hat seinen Stammsitz in Aretsried (Landkreis Augsburg). Schon lange gibt es wegen Müllers Kontakten zu Weidel Boykott-Aufrufe gegen die Müller-Produkte, der auf Online-Petitionen ausgerichtete Verein Campact vertreibt die Aufkleber für die Supermärkte. Campact nennt auch die Müller-Marken „Weihenstephan“, „Sachsenmilch“, „Homann“-Soßen oder „Landliebe“. (…) „Am Montag haben wir unsere Protestaktionstour in Lüneburg gestartet.“ Dort ist der Müllerkonzern derzeit dabei, die Joghurtmarken „Elinas“ und „Lünebest“ sowie das Joghurt-Werk in Lüneburg von der Molkereigenossenschaft Hochwald Foods GmbH zu kaufen. Das Kartellamt genehmigte die Übernahme am Mittwoch (17. Dezember). Am Mittwochabend stand eine REWE-Filiale in Augsburg auf dem Programm und am Freitag Dresden. „Wir setzen auf Aufklärung, damit Kunden selbst entscheiden können, ob sie die Produkte von einem Unternehmen kaufen möchten, deren Gründer öffentlich die AfD unterstützt.“ Das Aufkleben von Stickern auf Produkte im Supermarkt sei grundsätzlich nicht strafbar, ergänzt die Sprecherin, sofern die Produkte nicht beschädigt oder dauerhaft überklebt werden. „Deswegen sind die von Campact produzierten Sticker jederzeit leicht ablösbar.“ Eine Würzburger Juristin bestätigt diese rechtliche Einschätzung gegenüber dem BR. Auch in Heilbronn gab es eine Stickeraktion in einer Kaufland-Filiale. Bei einem Konzert der Schlagerkönigin Vicky Leandros in Regensburg tauchte Weidel als Gast der Schlossbesitzerin Gloria von Thurn und Taxis auf, obwohl die Sängerin sich das ausdrücklich verbeten hatte.

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siehe dazu auch: Campact: Theo Müller und die AfD Ob Joghurt mit der Ecke, Müller-Milchreis oder Müllermilch – die Produkte des Molkereikonzerns Müller kennen fast alle. Was dabei kaum jemand weiß: Theo Müller, der Gründer des Milch-Imperiums, sympathisiert offen mit der AfD. Der Milliardär macht so Rechtsextremismus und Hass salonfähig. Lies hier, was Du über Müllers Verbindungen zur AfD wissen solltest – und wie Du protestieren kannst.

Nach Weihnachtsfeier: Kommandeur der Unteroffiziersschule Delitzsch tritt zurück

Nachdem bei einer Weihnachtsfeier an der Unteroffiziersschule der Bundeswehr in Delitzsch die erste Strophe des Deutschlandlieds gespielt wurde, gibt es Konsequenzen. Wie das Heer am Montag mitteilte, hat der Kommandeur der Einrichtung sein Amt niedergelegt. Dem Antrag sei entsprochen worden. Ab 5. Januar solle zunächst sein Stellvertreter die Schule führen. Der Kommandeur selbst erklärte demnach, er wolle mit dem Schritt weiteren Schaden von der Schule in Delitzsch abwenden. Er bedauere den Vorfall außerordentlich. “Das Abspielen der ersten Strophe und die bisher nicht ausreichend erfolgte Aufarbeitung entsprechen nicht der Führungskultur im Heer.”

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Autobombe explodiert: Erneut stirbt ein russischer General in Moskau – was bisher bekannt ist

Schon vor Weihnachten 2024 starb ein ranghoher russischer Soldat durch ein Sprengstoffattentat. Nun wiederholt sich das Geschehen. Die Ermittler haben einen bestimmten Verdacht. (…) Der Sprengsatz war laut dem Staatlichen Ermittlungskomitee, russischen Medien sowie sicherheitsnahen Telegram-Kanälen unter dem Fahrzeug angebracht – mutmaßlich eine Haftmine, berichtete die Zeitung „Kommersant“. Der Wagen fuhr nur wenige Meter, bevor die Bombe detonierte und die Front des Autos mit großer Wucht zerstörte. Der Fahrer, zunächst schwer verletzt, wurde ins Krankenhaus gebracht und starb später an seinen Verletzungen. Einsätze gegen Ukraine, Syrien, Tschetschenien  Bei dem Getöteten handelt es sich um Generalleutnant Fanil Sarwarow, Abteilungsleiter im russischen Generalstab und zuständig für die operative Ausbildung der Streitkräfte. Damit war er direkt in den Angriffskrieg gegen die Ukraine eingebunden.

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Racially motivated violent Nazi extremist from Sarasota charged on multiple weapons charges and child sexual abuse offenses – #terror #atomwaffenDivision #AWD

A 20-year-old Sarasota man was found in possession of a variety of Nazi and mass shooting propaganda materials, including the Journals of Dylan Klebold and Eric Harris, the perpetrators of the 1999 Columbine High School massacre, and a large flag bearing the Atomwaffen Division symbol after he was arrested on multiple weapons and other charges in November. He was indicted on multiple charges this week. A 20-year-old Sarasota man has been indicted for possession of an unregistered firearm, a firearm with a removed serial number and receiving child sexual material. Lucas Alexander Temple faces a maximum penalty of 20 years in federal prison if convicted. Temple was previously arrested on a criminal complaint. According to the indictment and criminal complaint, while executing the search warrant at Temple’s home in Sarasota on November 20, 2025, federal agents recovered a shotgun with sawed-off barrel that was not registered to Temple. Federal law prohibits the possession of shotguns with barrels fewer than 18 inches in length without registration in National Firearms Registration and Transfer Record. Agents also found evidence that Temple had been plotting a racially motivated act of violence, including pipe bombs, multiple firearms, ammunition, a pressure cooker, literature on how to manufacture explosives, and a written plan as to his intentions. Temple also possessed a variety of Nazi and mass shooting propaganda materials, including the Journals of Dylan Klebold and Eric Harris, the perpetrators of the 1999 Columbine High School massacre, and a large flag bearing the Atomwaffen Division symbol.

via wgcu: Racially motivated violent Nazi extremist from Sarasota charged on multiple weapons charges and child sexual abuse offenses

siehe auch: Sarasota man arrested after Nazi literature, illegal guns and child porn found in home By Jim DeLa Published: Dec. 22, 2025 at 7:17 PM MEZ|Updated: 2 hours ago SARASOTA, Fla. (WWSB) – A Sarasota man is facing federal firearms and child porn charges, the U.S. Attorney’s Office said Monday. An indictment charges 20-year-old Lucas Alexander Temple with possession of an unregistered firearm, possession of a firearm with a removed serial number, and receipt of child sexual abuse material. If convicted, he faces 20 years in federal prison. Federal agents executed a search warrant at Temple’s home on Cork Oak Street on Nov. 20. Authorities found a shotgun with an illegally sawed-off barrel that was not registered to Temple. Prosecutors says they also found evidence that Temple had been plotting a racially motivated act of violence, including using pipe bombs, multiple firearms, ammunition, a pressure cooker, literature on how to manufacture explosives and a written plan as to his intentions. Temple also possessed a variety of Nazi and mass-shooting propaganda materials, including the journals of Dylan Klebold and Eric Harris, the perpetrators of the 1999 Columbine High School massacre, and a large flag bearing the Atomwaffen Division symbol, prosecutors said. The Atomwaffen Division is classified as a violent extremist group. The group’s targets have included racial minorities, the Jewish community, the LGBTQ community, the United States Government, journalists and critical infrastructure. AWD’s ideology largely focused on pushing society into armed conflict in an effort to create a radical social transformation, referred to as accelerationism. Investigators allege Temple had been communicating with other individuals online about conducting violence against minorities and providing instructions on how to manufacture explosives. Agents also discovered that, on at least two occasions, Temple received images of a minor engaged in sexually explicit conduct

Prügelei beim AfD-Treffen in Gießen – „Die haben den Konflikt gesucht“

Bei den Protesten gegen die AfD-Jugend wurde ein AfD-Abgeordneter verletzt. Fünf Zeugen sagen der taz, die Aggression sei von AfDlern ausgegangen. Es war eine kurze Szene, die innerhalb der extrem rechten AfD seit Wochen dafür genutzt wird, sich wieder einmal als Opfer darzustellen: Der Bundestagsabgeordnete Julian Schmidt und mindestens ein weiterer Parteifreund prügelten sich auf dem Weg zur Gründungsversammlung der AfD-Jugend mit Gegendemonstrantinnen. Das zeigte ein kurzer Videoclip, der noch während des Parteitags im hessischen Gießen viral ging. Die AfDler teilten dabei aus, aber steckten wohl auch einen oder zwei Schläge ein: Der 36-jährige Bundestagsabgeordnete Schmidt, ehemaliger Zeitsoldat mit vier Auslandseinsätzen, posierte im Anschluss mit lädierter Nase und einem blauen Auge. Was vor dem kurzen Videoclip geschah: unklar. Bislang zumindest. Die taz hat nun mit fünf Menschen gesprochen, die das Geschehen aus nächster Nähe erlebt haben. Sie waren aus Nordrhein-Westfalen angereist, um sich an den Protesten gegen die Gründungsveranstaltung der neuen AfD-Jugendorganisation „Generation Deutschland“ zu beteiligen. Was sie erzählen, steht in maximalem Widerspruch zu der von der AfD verbreiteten Märtyrer-Erzählung, dass Schmidt von aggressiven Antifa-Aktivisten ohne Vorwarnung angegriffen und „verprügelt“ worden sei. Durch Rufe „Da sind Nazis!“ seien sie auf Schmidt und seine drei Begleiter aufmerksam geworden, berichten die Augenzeuginnen. Die AfDler seien am noch recht frühen Morgen überraschend am Rand der einzigen zugelassenen Gegenkundgebung auf der Westseite der Lahn aufgetaucht – und hätten sich alles andere als unauffällig verhalten. „Sie wollten gesehen werden und provozieren“, so drückt es einer der Ge­gen­de­mons­tran­tin­nen aus. Und auch die Gewalt sei von ihnen ausgegangen. AfD-Mann soll Frau zuerst Knie in Bauch gerammt haben Zwei Frauen, die sich den AfDlern zuerst in den Weg gestellt hätten, seien von diesen umstandslos attackiert worden. Ein Begleiter Schmidts habe einer Frau in gelber Warnweste, die mit ihrem Fahrrad unterwegs gewesen sei, sein Knie in den Bauch gerammt. Und als sie daraufhin nach vorne eingeknickt sei, habe er mit dem Ellenbogen auf ihren Kopf geschlagen. Die andere Frau sei von Schmidt selbst geschubst worden. Eine Augenzeugin gewann den Eindruck: „Die haben den Konflikt gesucht, obwohl wir viel mehr waren.“ Vielleicht, um Videobilder zu produzieren, die sich anschließend propagandistisch ausschlachten lassen. Was ja auch geschah: Das Video, das wohl einer der AfDler drehte, wurde von der rechtsradikalen Wochenzeitung Junge Freiheit postwendend veröffentlicht und soll seither die Opfererzählung stützen. Das Video setzt genau in dem Moment ein, als die von den Be­ob­ach­te­rin­nen geschilderten Attacken auf die beiden Frauen vorbei waren und sich weitere Menschen einmischten. Zu sehen ist darauf ein Handgemenge, an dem sich jedoch bloß wenige Ge­gen­de­mons­tran­tin­nen beteiligen. Die meisten stehen drumherum, in durchaus aggressiver Pose allerdings. Zweimal fliegt eine Faust in Richtung des Gesichts von Julian Schmidt. Zu Boden geht der Bundestagsabgeordnete aber nicht deshalb, sondern weil er, weit ausholend, selbst zuschlagen will, sein Ziel verfehlt und daraufhin das Gleichgewicht verliert. Und auch der Mann, der zu Beginn die Radfahrerin angegriffen haben soll, schlägt noch einmal zu: Mit Anlauf verpasst er einem Demonstranten, dem der gestürzte Schmidt vor die Füße gefallen ist, einen rechten Schwinger gegen den Kopf. Dass der so Attackierte dafür irgendeinen Grund geliefert hat, ist nicht zu erkennen. Möglicherweise war der mutmaßliche Schläger schon mit Wut im Bauch nach Gießen gefahren: Wenige Tage vor dem Gründungskongress der „Generation Deutschland“ waren an seinem Studienort Marburg Flugblätter aufgetaucht, auf denen er als „Faschist“ geoutet wurde. AfD-Abgeordneter scherzt über seine Boxtechnik Die fünf Au­gen­zeu­g­in­nen haben sich nicht bei der Polizei gemeldet, weil sie nicht wollen, dass ihre Namen und Adressen in den Ermittlungsakten landen – und damit irgendwann bei den beschuldigten AfD-Leuten.

via taz: Prügelei beim AfD-Treffen in Gießen „Die haben den Konflikt gesucht“