Grok: Nur noch zahlende Kunden dürfen andere auf X sexuell belästigen

Angesichts von Sperren und Millionenstrafen setzt X Scheinmaßnahmen gegen Missbrauchsdarstellungen. Warum die App nicht längst aus den Stores geflogen ist, bleibt rätselhaft. Es ist an Geschmacklosigkeit kaum zu überbieten: Der MAGA-Sphäre zuordenbare Accounts verspotten jene am Mittwoch von ICE-Schützen ermordete Frau, indem sie Grok anwiesen, ihren Körper in einen Bikini zu kleiden. Als Basis dient das Foto der blutigen Leiche von Renee G. Grok apportiert brav. Es ist die Spitze einer Eskalation der KI-gesteuerten sexuellen Erniedrigung auf X. Grok, dessen Entwickler xAI und Eigentümer Elon Musk stehen seit dem Jahreswechsel unter massiver Kritik. Der Bildgenerator des Chatbots erlaubt es, jedes Foto einer Person auf der Plattform in Missbrauchsmaterial zu verwandeln. Auf Wunsch stellt Grok die Person im durchsichtigen Bikini dar, vergrößert Brüste oder lässt sie gar auf die Knie gehen und ein Halsband tragen. Auch Minderjährige wurden derart dargestellt. Die jüngste Person auf einem manipulierten Foto ist eine Fünfjährige. Nach massiver weltweiter Kritik gibt X nun nach. Zumindest tut die Plattform so: Die Bildbearbeitungsfunktion von Grok wurde deaktiviert. Das klingt zuerst wie eine große Einschränkung, bis man das Kleingedruckte liest: Zahlende Premium-Abonnenten können das Bildbearbeitungstool weiterhin nutzen. Oder anders formuliert: Wer die monatliche Gebühr entrichtet, darf weiterhin Personen digital ausziehen und demütigen. Die Hürde ist auch nicht allzu hoch. Ein monatliches Abonnement kostet in Österreich laut Preisliste 8 Euro. (…) Offen bleibt die Frage, warum Grok und X immer noch immer in den App-Stores von Google und Apple zu finden sind. Schließlich wurden ähnliche “Nackstscanner” und “Nudify Apps” in der Vergangenheit verbannt. Im Fall von Grok blieben ähnliche Sanktionen jedoch aus. Eine offizielle Begründung für diese Ungleichbehandlung gibt es bislang nicht; wie Wired berichtet, reagierten weder Apple noch Google auf entsprechende Anfragen zu ihrer Untätigkeit.

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STREIT IN LINIE 12 ENDET MIT BRUTALER MESSER-ATTACKE: ANKLAGE ERHOBEN

Die beiden Rechtsextremen Philipp J. (26) und Tony S. (35) hörten am 28. Oktober 2025 in der Straßenbahn laut rechtsextreme Musik. Als ein Tunesier (35) sich daran störte, soll Philipp J. mit einem Küchenmesser auf ihn losgegangen sein. Nun hat die Staatsanwaltschaft Anklage wegen gefährlicher Körperverletzung erhoben. 16.30 Uhr in der Linie 12: Während die meisten wohl von der Arbeit wiederkamen, waren Tony S. und und Philipp J. schon ordentlich betrunken, ließen rechtsextreme Musik lautstark durch die Wagen plärren. Mehrere Passagiere forderten die beiden auf, das zu lassen. Daraufhin sollen sie ein Lied mit dem Refrain “Ausländer raus!” abgespielt haben. Mit einem Tunesier kam es daraufhin zum Streit, der schnell handgreiflich wurde. Doch plötzlich soll Philipp J. ein Küchenmesser gezogen, den Mann in den Halsbereich und in den rechten Oberarm gestochen haben. “Infolge der Tathandlung wurde der Beschuldigte leicht von seinem Begleiter zurückgehalten und gab weitere Tathandlungen dann augenscheinlich freiwillig auf”, sagt Staatsanwältin Rebecca Gahse (27) gegenüber TAG24. Schockierte Passagiere riefen die Polizei. Diese konnte Tony S. mit 3,2 Promille in der Baluschkestraße, Philipp J. mit 2,6 Promille in der Wernerstraße festnehmen. Auch bei der Festnahme skandierten sie rechtsextreme Parolen.

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AfD und BSW stimmen gemeinsam : Brandenburgs Landtag lehnt Neuwahlen ab

Das Scheitern der bundesweit einzigen SPD/BSW-Koalition verändert die Machtverhältnisse in Brandenburg auf dem Weg zu Rot-Schwarz. Keine vorgezogenen Neuwahlen in Brandenburg. Das Parlament in Potsdam hat am Freitag eine Selbstauflösung abgelehnt, mit der die AfD nach dem Scheitern der SPD/BSW-Koalition von Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) den Weg für Neuwahlen freimachen wollte. Die möglichen künftigen Koalitionspartner SPD und CDU stimmten mit Nein. Das BSW votierte in namentlicher Abstimmung geschlossen für diesen und einen weiteren Antrag der rechtsextremen AfD. Mit 37 Ja-Stimmen und 47 Nein-Stimmen wurde eine Zwei-Drittel-Mehrheit, die für Neuwahlen nötig gewesen wäre, verfehlt. Das Parlament tagte mit der Sondersitzung am Freitag erstmals, nachdem Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) letzten Dienstag Deutschlands einziges Regierungsbündnis mit der Wagenknecht-Partei beendet hatte. Als Grund nannte Woidke die Instabilität durch einen Zerfall der BSW-Landtagsfraktion nach Austritten dreier Abgeordneter, darunter Parteigründer und Vize-Ministerpräsident Robert Crumbach. Die Sitzung offenbarte die neuen Frontlinien der Brandenburger Politik zwischen Rot-Schwarz, den künftigen Koalitionären sowie AfD und BSW auf der Oppositionsbank, die beide auch ähnliche Töne anschlugen.

via tagesspiegel: AfD und BSW stimmen gemeinsam : Brandenburgs Landtag lehnt Neuwahlen ab

siehe auch: Polit-Beben in Brandenburg: Heute Sondersitzung – BSW stimmt mit AfD und scheitert. Brandenburg: Zwei verbliebene BSW-Minister verlassen Partei 0:59 Nach dem Scheitern der bundesweit einzigen SPD/BSW-Koalition in Brandenburg geht es im Landtag um eine mögliche Neuwahl. Beim BSW bahnt sich eine Kursänderung an. Update, 13:31 Uhr: Nach dem Scheitern der Rot-Lila-Koalition in Brandenburg ist ein AfD-Antrag zur Auflösung des Landtags für eine Neuwahl gescheitert. Die möglichen künftigen Regierungspartner SPD und CDU lehnten ihn im Landtag ab, das BSW stimmte wie die AfD für den AfD-Antrag. Update, 12:34 Uhr: Nach dem Ende der bundesweit einzigen SPD/BSW-Koalition in Brandenburg hat die BSW-Fraktion im Landtag erstmals geschlossen für einen AfD-Antrag gestimmt. Die anwesenden sechs BSW-Mitglieder votierten wie die AfD dafür, dass die Landtagsvizepräsidentin Jouleen Gruhn abgewählt wird – der Antrag scheiterte aber. Die frühere BSW-Abgeordnete Gruhn bleibt trotz des Wechsels in die SPD-Fraktion im Amt. Gruhn war am Dienstag nach langem internem Streit wie vorher Finanzminister Robert Crumbach und mit ihr der BSW-Abgeordnete André von Ossowski aus der BSW-Fraktion ausgetreten. Während Gruhn und Crumbach in die SPD-Fraktion wechselten, bleibt von Ossowski vorerst fraktionslos. Die AfD argumentierte, Gruhn sei als Vizepräsidentin des Landtages auf Vorschlag der Fraktion Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) gewählt worden. Mit dem Austritt Gruhns aus der BSW-Fraktion und ihrem Eintritt in die SPD-Fraktion sei aber die Grundlage für ihre Wahl in das Präsidium entfallen. Für ihre Abwahl wäre eine Zweidrittelmehrheit notwendig gewesen.

Angeklagter »#WhiteTiger« offenbar kurz vor Prozessstart in U-Haft verprügelt – #764 #Terror

Als Kopf eines internationalen Netzwerks soll er unter anderem einen Jungen in den Suizid gedrängt haben. In einer Haftanstalt sollen nun andere Insassen auf ihn eingeschlagen und »White Tiger, White Tiger« gerufen haben. Zwischenfall kurz vor Prozessstart in Hamburg: Wenige Stunden vor Beginn des Gerichtsverfahrens im Hamburger Landgericht ist der als »White Tiger«  bekannte Angeklagte offenbar von anderen Häftlingen verprügelt worden. Der 21-jährige Deutsch-Iraner sei am Donnerstag gemeinsam mit anderen Insassen aus der Jugendvollzugsanstalt Hahnöfersand nach Hamburg in eine Sammelzelle der Untersuchungshaftanstalt gebracht worden, sagte seine Anwältin der Nachrichtenagentur dpa. Dort hätten einige der Insassen erst seine Uhr verlangt und dann auf ihn eingeschlagen. Dabei hätten sie nach Angaben ihres Mandanten »White Tiger, White Tiger« gerufen. Eine Gesichtshälfte des Angeklagten, der Shahriar J. heißt, sei stark geschwollen und er soll nun zahnmedizinisch und allgemeinmedizinisch untersucht werden. Zunächst hatte die Anwältin gesagt, sie habe ihren Mandanten noch nicht gesehen und wolle bei einem Treffen erst prüfen, ob ihr Mandant verhandlungsfähig ist. (…) Die Staatsanwaltschaft wirft S. mehr als 200 Straftaten vor, darunter einen vollendeten und fünf versuchte Morde – mittelbar begangen im Internet. Insgesamt sind für die Verhandlung bis Dezember 82 Verhandlungstermine anberaumt. Der Angeklagte soll der Kopf einer internationalen Gruppe von Cyberkriminellen gewesen sein, die Taten zwischen Januar 2021 und September 2023 begangen haben . Als Opfer werden mehr als 30 Kinder und Jugendliche unter anderem aus Deutschland, England, Kanada und den USA benannt. Eine junge Finnin wurde als Nebenklägerin zugelassen.

via spiegel: Angeklagter »White Tiger« offenbar kurz vor Prozessstart in U-Haft verprügelt

siehe auch: “White Tiger”: So lief der Prozessstart in Hamburg. Er nannte sich “White Tiger”: Unter großem Medieninteresse ist am Freitagmittag vor dem Hamburger Landgericht der Prozess gegen einen 21-jährigen Angeklagten gestartet. Er soll Kinder und Jugendliche zu sexuellen und selbstverletzenden Handlungen getrieben haben – ihm wird nach dem Suizid eines 13-Jährigen sogar Mord vorgeworfen. (…) Die Anwältin kündigte an, im Prozess das gesellschaftliche Problem eines nahezu unkontrollierten Internets zu thematisieren. Darüber zeigte sich der Opferanwalt Steffen Hörning empört. Er vertritt eine junge Finnin, die Opfer des Angeklagten geworden sein soll und Nebenklägerin im Prozess ist. Hörning sagte, er werde dem Versuch entgegentreten, den Opfern eine Mitschuld zu geben. Es seien alles psychisch labile Kinder und Jugendliche gewesen, die im Netz Hilfe gesucht hätten und dort gequält wurden. Angeklagter wurde vor Prozessbeginn verprügelt Wenige Stunden vor Beginn des Prozesses war der Angeklagte laut seiner Anwältin von anderen Häftlingen verprügelt worden. (…) Sollte der 21-Jährige tatsächlich am Ende wegen Mordes verurteilt werden, droht ihm eine Höchststrafe von zehn Jahren Haft – er war bei den meisten Taten noch minderjährig. Seine Verteidigerin hatte vor Prozessbeginn angekündigt, dass sich der Angeklagte schweigend verteidigen werde.

Digitale Gewalt:  Abgeordnete, Ministerien und EU-Kommission bleiben auf Deepfake-Plattform X

X hat sich in den letzten Jahren nicht nur zur rechten Propagandaschleuder entwickelt, die Plattform erlaubte seit Ende Dezember auch das Generieren von sexualisierten Deepfake-Bildern. Wir haben Politiker, Ministerien und EU-Kommission gefragt, warum sie trotzdem auf der degenerierten Plattform bleiben. Auf der Plattform X war es seit Ende Dezember möglich, mit dem Chatbot Grok sexualisierte Deepfakes von Erwachsenen und Minderjährigen zu erstellen. Eine Deepfake-Forscherin geht laut Bloomberg davon aus, dass stündlich etwa 6.700 sexualisierte Deepfake-Bilder mittels des Chatbots generiert wurden, die meisten davon von Frauen und ohne deren Zustimmung. Laut dem Bericht wurden solche Bilder auch nach einer Beschwerde-Meldung nicht durch die Moderation der Plattform entfernt. Nachdem die EU-Kommission am Donnerstag angewiesen hatte, dass X interne Dokumente zu Grok aufbewahren muss, hat die Plattform heute die Bildgenerierung eingeschränkt. Die Plattform X, wie das frühere Twitter heute heißt, wird seit dem Kauf durch den rechtsradikalen Milliardär Elon Musk immer weiter abgewirtschaftet. Zu diesem Absturz gehörte nicht nur das Zusammenstreichen des Moderationsteams und eine Lockerung bei Regeln gegen Diskriminierung, sondern auch die Wiederzulassung zahlreicher rechtsextremer Accounts und die algorithmische Bevorzugung rechtsradikaler Inhalte. Hinzu kam jetzt die massenhafte Erzeugung von sexualisierten Bildern gegen den Willen von Betroffenen und damit eine Form digitaler Gewalt. Trotz weltweiter Kritik und einer angeblichen Änderung der Plattform lief die Erzeugung der Bilder über Tage weiter. (…) „Durch KI-generierte Missbrauchsdarstellungen entsteht konkreter Schaden: Sexualisierung kindlicher Körper, Weiterverbreitung von Gewaltbildern und die Normalisierung einer Täterperspektive“, so die Sprecherin weiter. Aufgrund der Degradierung der Plattform haben schon in der Vergangenheit zahlreiche Menschen, Medien und Institutionen X in Richtung anderer Plattformen wie LinkedIn, Bluesky oder ins Fediverse zu Mastodon verlassen. Auch die Bundesbeauftragte gegen sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen ließ X im März 2024 zurück und postet dafür in anderen sozialen Medien. Doch die Bundesregierung wie auch Bundestagsabgeordnete aller Parteien verbleiben immer noch auf der Plattform, sogar nachdem deren Eigentümer den Hitlergruß gezeigt und auf einer Demonstration zu Gewalt aufgerufen hatte. Auch die EU-Kommission unterhält zahlreiche Accounts auf der Plattform, obwohl der Eigentümer sie wüst beschimpft.

via netzpolitik: Digitale Gewalt:  Abgeordnete, Ministerien und EU-Kommission bleiben auf Deepfake-Plattform X

Ehefrau angezündet: 50-Jähriger zu lebenslanger Haft verurteilt – #femizid

Das Landgericht Braunschweig hat einen 50-jährigen Mann, der seine Frau im Schlaf angezündet hat, wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt. Die Frau war an ihren schweren Brandverletzungen verstorben. Die Kammer stellte bei der Urteilsverkündung am Freitag außerdem die besondere Schwere der Schuld fest. Das Gericht ist davon überzeugt, dass der 50-Jährige seine schlafende Frau und ihr Bett im Mai 2025 mit Brandbeschleuniger übergossen und dann angezündet hat. Die Frau sei danach aus dem Schlafzimmerfenster vier Meter in die Tiefe gestürzt, heißt es vom Landgericht. Unklar ist, ob die Frau selbst aus dem Fenster gesprungen ist oder der Angeklagte sie gestoßen hat. Durch den Sturz in den Garten hatte sich die Frau diverse Frakturen zugezogen. Der Prozess wegen Mordes begann im November 2025. Mutmaßliches Motiv: Eifersucht Mit dem Einsatz eines gemeingefährlichen Mittels, in diesem Fall Benzin, der Grausamkeit und Heimtücke des Mannes sieht das Gericht gleich drei Mordmerkmale als erfüllt an. Wegen der besonderen Schwere der Schuld muss er mindestens 15 Jahre lang in Haft bleiben. Die Kammer nannte Eifersucht als mutmaßliches Motiv. Der Verurteilte soll geglaubt haben, dass seine Frau ihn betrügt. Vor Gericht äußerte er sich dazu nicht.

via ndr: Ehefrau angezündet: 50-Jähriger zu lebenslanger Haft verurteilt

I’ve Tracked Terrorist Networks for Decades. I’ve Never Seen Anything Like #764 – #terror

In 2021, a fifteen-year-old in a small Texas town started something from his bedroom. He’d dropped out of school. He spent his days online, deep into violence and gore. He found others like him and built a network. He named it after his ZIP code: 764. Within two years, it had spread to every continent. Members – a lot of them teenagers – were finding kids as young as nine on Minecraft and Roblox. They’d befriend them, earn their trust, then trap them. They forced children to hurt themselves on camera. To hurt animals. To do things I’m not going to describe here. That kid from Texas is serving eighty years now. But 764 didn’t stop. It splintered and kept growing. The FBI currently has over 300 active cases in the U.S. – investigations running in every single field office across the country. They’re looking at more than 350 people tied to the network. Worldwide, authorities believe there are thousands of victims. Arrests connected to groups like 764 jumped nearly 500% in 2025 compared to 2024. The FBI ranks 764 as a “tier one” threat. That’s the same level as ISIS. Last year, Canada became the first country to officially call 764 a terrorist organization. Not a crime ring. Not predators. Terrorists. I ran the State Department’s programs against violent extremism. I’ve studied how terrorist groups find and recruit people for most of my career. Canada got this one right. (…) 764 doesn’t stumble onto victims. They go looking for specific kinds of kids. Depressed kids. Lonely ones. Kids who get picked on at school. Kids who cut themselves or post about wanting to disappear. They hunt for these signs in Discord servers, on Roblox, in Minecraft – places your kid probably hangs out. When they find someone, they’re patient. They don’t ask for anything. They just show up. They say “I get it” and “you’re not crazy” and “I’ve been there.” If you’re a thirteen-year-old who feels invisible, having someone actually listen? That hits different. Weeks go by. Maybe months. They share darker stuff. Normalize it. Then they ask for a photo – something the kid wouldn’t want anyone to see. Once they have that, everything changes. “Send more or we show everyone.” Most blackmail is about money. Not 764. They want content. They make kids film themselves getting hurt. Humiliated. Some get pushed toward suicide attempts—on camera, while the network watches. One mother told investigators her daughter carved a screen name into her arm with a razor blade. When she finished, the guy on the other end told her he loved her. Her daughter said it back. Victims Become Recruiters Here’s what turns 764 from a bunch of predators into an actual network. Members earn status by producing “content.” The worse the content, the higher they climb. They keep files on their victims – records of what they made them do—and trade them like trophies. Kids who started as victims become perpetrators because that’s how you move up. In Connecticut, a former honor roll student got caught up in 764. She ended up making bomb threats against her own school – threats phoned in by someone overseas who she thought was her friend. When police searched her devices, they found abuse images, photos of self-harm, and pictures of her paying tribute to the network. Her mom told ABC News, that “It was very difficult to process, because we didn’t raise her to engage in that kind of activity.” That’s the thing. Nobody raises their kid for this. These children get found, groomed, trapped, and turned. One researcher put it simply, “The most horrendous part is it’s minors doing this to minors.” This Is Terrorism I know – it sounds like the worst kind of predator ring. So why call it terrorism? Because it works exactly like the terrorist networks I’ve tracked for years. Find someone in pain. Give them a worldview that makes sense of that pain. Then get them to act on it. 764 finds broken kids and tells them the world deserves to burn. That cruelty is honesty. That hurting people is power. The ideology underneath is simple: chaos for its own sake. No political demands. No territory. Just destruction as the point. Then they turn victims into recruiters – kids climb the ranks by trapping other kids. The ones who got groomed become the groomers. And it doesn’t stay online. Last July, a 764 member in Minnesota stabbed a woman twenty times. In Germany, authorities arrested someone connected to the network on over 120 charges — including murder. In Finland, police are investigating whether two teen suicides are linked to 764. The network shares guides on how to plan real-world attacks. This isn’t abuse that sometimes leads to terrorism. It’s a terrorism pipeline that uses child abuse as its on-ramp.

via thecipherbrief: I’ve Tracked Terrorist Networks for Decades. I’ve Never Seen Anything Like 764