Die Frau mit der Maschinenpistole

Einst lebte Bianca A. mit ihrer Familie und dem “Reichsbürger” Ingo K., der im April 2022 auf mehrere Polizist:innen schoss, auf einem Hof in Baden-Württemberg. Nun steht die Frau wegen einer Maschinenpistole vor Gericht, während K. in Haft und die Familie in Russland ist. Vor Gericht: Bianca A. und ihr Rechtsanwalt Uwe Gehrig. Fotos: Jens Volle Am Ende, als der Richter vor dem Amtsgericht Tauberbischofsheim sein Urteil begründet, findet er deutliche Worte: Eine Schusswaffe wie die vollautomatische Maschinenpistole, die am 8. Juli 2025 bei der Durchsuchung eines Wohnhauses sichergestellt worden ist, habe nur einen Zweck: “möglichst viele Menschen mit möglichst wenig Aufwand zu verletzen oder gar zu töten”. Neben der “ehemaligen Kriegswaffe” wurden 381 Schuss Munition gefunden. Munition, um die Waffe einzusetzen. Die 53-jährige Bianca A., eine Frau mit hagerer Statur und gräulichem Zopf, bekommt eine Haftstrafe von einem Jahr und drei Monaten. Ohne Bewährung. Regungslos und mit starrem Blick nimmt sie das Urteil zur Kenntnis. Ihr Rechtsanwalt hat gegenüber Kontext erklärt, Berufung gegen das Urteil eingelegt zu haben. Somit ist die Haftstrafe nicht rechtskräftig und das Landgericht Mosbach hat die Aufgabe, das Urteil zu prüfen. In der Verhandlung berichten Polizist:innen über den Fund der Maschinenpistole: Sie war in Handtücher und in eine Plastiktüte eingewickelt. Die Tüte lag versteckt in einem Haufen Klamotten auf einem Bett. Die Polizei “musste wühlen”, um die Tüte mit der Waffe zu finden, sagt ein Beteiligter aus. Das Bett stand, neben Schreibtischen samt Computer, in einem Erdgeschosszimmer. “Überall” seien Messer im Zimmer gelegen, schildert er. Die Polizist:innen nennen Details zur Waffe: Es handle sich um einen polnischen Lizenzbau einer sowjetischen PPS-43. “Voll funktionsfähig” und “technisch einwandfrei”, berichtet eine Zeugin. Die Maschinenpistole, die 1952 produziert wurde, hatte kaum Gebrauchs- und Lagerspuren. Sie war nicht geladen, aber hatte ein gefülltes Magazin mit 31 Schuss. Hinzu kamen drei Wechselmagazine und eine Metalldose mit 350 Schuss. “Reichsbürger” und Waffen Anlass der Durchsuchung war der Verdacht, ihr Ehemann Heiko betreibe Jagdwilderei. Im Zuge der Maßnahme wurden mehrere Haftbefehle vollstreckt. Denn im Mai 2025 war die Familie A. – neben Bianca und Heiko die Söhne Max und Leon sowie die Schwiegertochter Sophia – einem Prozess am Landgericht Mosbach ferngeblieben. Die Staatsanwaltschaft Karlsruhe hatte der Familie vorgeworfen, etliche Schusswaffen und tausende Patronen auf ihrem Grundstück in Bobstadt, einem Ortsteil der Stadt Boxberg im Nordosten Baden-Württembergs, gehortet zu haben. Die Waffen und Patronen waren bei einer früheren Durchsuchung am 20. April 2022 entdeckt worden. An jenem Tag kam die Polizei mit dem SEK nach Bobstadt, um eine Pistole des “Reichsbürgers” Ingo K., der gemeinsam mit der Familie auf dem Grundstück lebte, zu beschlagnahmen. Als ein Polizist den Rollladen der Terrassentür öffnen wollte, schoss K. plötzlich. Der “Reichsbürger” versuchte, mehrere Polizist:innen zu töten. Das Oberlandesgericht Stuttgart verurteilte ihn wegen Mordversuchs zu einer Haftstrafe von 14 Jahren und sechs Monaten.

via ontext: Die Frau mit der Maschinenpistole

Radikales AfD-Netzwerk – Der Sunnyboy des Rechtsextremismus

Ulrich Siegmund will in Sachsen-Anhalt AfD-Ministerpräsident werden. Wie radikal würde er regieren? Sein Werdegang und sein Umfeld geben Aufschluss. (…) Mit weit aufgerissenem Mund brüllt Reichardt regelrecht: Vater Staat sei heute leider ein „nach Dope stinkender fauler Assi“. Er bekomme sein Geld von der Friedrich-Ebert-Stiftung, „um regelmäßig mit seinen Freunden vom öffentlich-rechtlichen Rundfunk zu saufen und die Internationale zu lallen!“ Die stramm gescheitelte AfD-Jugend brüllt vor Lachen. Reichardt schraubt das Niveau noch weiter nach unten: Die Muttersprache sei „ein aufgedunsenes intersektional-feministisches Flittchen“, deren grüne Haare stets zerzaust seien, „weil Vater Staat sie dreimal täglich durchgendert!“. Die AfD wolle der „verlotterten Linken“ das „Sorgerecht für Deutschland entziehen“, ruft Reichardt. Die AfD-Jugend johlt. Der Parteinachwuchs will der AfD Sachsen-Anhalt mit ihrem Bundeskongress in Magdeburg noch einmal Rückenwind im Landtagswahlkampf verschaffen. Als Höhepunkt des Tages hat sie dafür natürlich auch den Spitzenkandidaten Siegmund eingeladen. Als dieser nach Reichardt die Bühne betritt, gibt es Standing Ovations – und von Siegmund erst mal ein demonstratives Lob für den ausfälligen Auftritt seines Landeschefs. „Ich höre, Martin Reichardt hat sehr klare und notwendige Worte gefunden!“, sagt er grinsend und erntet frenetischen Jubel. Noch lauter wird es, als Siegmund gegen die „Fake News“ vom Leder zieht und verspricht, als erste Amtshandlung den Rundfunkstaatsvertrag zu kündigen. Nach seiner kurzen Rede kann er sich vor Selfies kaum retten und signiert reihenweise Spiegel-Cover mit seinem Foto drauf, zusammen mit der Überschrift: „Der gefährlichste Mann Deutschlands“. Verfassungsfeindliche Parolen Siegmunds Heimspiel bei der Parteijugend ist ein Schulterschluss mit einem der radikalsten Teile der Partei: Neben Reichardts Tiraden wurde auf dem Jugendkongress bejubelt, dass Deutschland auch mit 60 Millionen Menschen gut leben könne, die EU „antiweiß“ besetzt sei und dass es mehr brauche als den Besitz der Staatsangehörigkeit, um Europäer zu sein. Siegmund geht nicht auf Distanz zu diesen verfassungsfeindlichen Parolen. Er betont, dass er selbst in der Jungen Alternative gewesen sei, die schon vor Jahren als gesichert rechtsextrem eingestuft war und deswegen aufgelöst wurde. Und mit dabei in Magdeburg ist auch Simon Kaupert, der hinter den Kulissen Teil der Kongressregie ist. Sonst ist er fester Teil von Siegmunds Wahlkampfteam – zuständig mit seinem Filmkunstkollektiv für Fotos und aufwändige Wahlkampfvideos, reicht zur Not Siegmund auch mal ein Taschentuch, falls der ins Schwitzen kommt. Auch Kauperts Vita ist einschlägig: Er ist ein früherer Aktivist der Identitären, der Vordenker des „Remigrations“-Konzepts, wie sie die massenhafte Ausweisung von Migranten nennen. Sein Filmkunstkollektiv, eine Medienagentur von Rechtsextremen für Rechtsextreme, ist auf dem Kongress auch mit einem Stand präsent. Im Saal sitzt zudem Götz Kubitschek, der rechtsextreme Vordenker aus Schnellroda, den Siegmund zuletzt beim AfD-Bundesparteitag in Erfurt breit strahlend begrüßte, ihm auf den Rücken klopfte. Und der der taz erzählt, dass er im Austausch mit der Arbeitsgruppe gestanden habe, die das Wahlprogramm für Siegmunds AfD-Verband verfasst hat.

via taz: Radikales AfD-Netzwerk Der Sunnyboy des Rechtsextremismus

GRÜNE Mannheim zeigen AfD-Stadträtin an

BÜNDNIS 90/Die GRÜNEN Mannheim haben als Reaktion auf ihre mutmaßlichen rassistischen Aussagen am Samstag, den 29.08. Anzeige gegen die AfD-Stadträtin Silke Koch erstattet. Damit schließt sich die Partei im Sachverhalt der Anzeige der SPD Mannheim an. Frau Koch hat sich in ihrem Whatsapp-Status mutmaßlich rassistisch gegenüber Menschen in muslimischer Badekleidung geäußert. Unter anderem soll sie diese als “Dreck” und “fetter Shariachef” bezeichnet haben. BÜNDNIS 90/Die GRÜNEN fordert daher die Mannheimer Behörden mit der Anzeige auf, zu prüfen, ob einer oder mehrere Straftatbestände vorliegen, da Frau Koch sich nach §130 StGB (Volksverhetzung) strafbar gemacht haben könnte. „Die mutmaßlichen, rassistisch diffamierenden Aussagen der AfD-Stadträtin Silke Koch in ihrem WhatsApp-Status sind menschenverachtend und offenbaren ein zutiefst von Hass getriebenes Menschenbild, das die AfD offensichtlich immer deutlicher nach außen trägt“, sagt Co-Sprecher Julian Maier.

via mrn news: GRÜNE Mannheim zeigen AfD-Stadträtin an

Offen zur Schau gestellt – #Hakenkreuze und Hitlergrußformel: Nazi-Skandal bei AfD-Veranstaltung

Bei einer AfD-Wahlkampfveranstaltung in Lichtenberg wurden verfassungsfeindliche Symbole zur Schau gestellt. So reagiert die Partei. Eklat bei einer AfD-Wahlkampfkundgebung in Lichtenberg: Mehrere Personen stellten bei der Veranstaltung mit AfD-Spitzenkandidatin Kristin Brinker verfassungsfeindliche und NS-verherrlichende Symbole zur Schau. Der Berliner Morgenpost liegen entsprechende Bilder von RechercheNetzwerk.Berlin vor. Die Polizei ermittelt in drei Fällen wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen. So reagiert der AfD-Landesverband. Bei der Kundgebung am vergangenen Freitag waren neben Brinker weitere AfD-Politikerinnen und -Politiker angekündigt: die Bundestagsabgeordnete Beatrix von Storch, der brandenburgische Landtagsabgeordnete Dennis Hohloch, der Berliner Abgeordnete Thorsten Weiß sowie der Lichtenberger Kandidat für das Abgeordnetenhaus David Eckert. Die Polizei zählte zu Beginn der Veranstaltung 120 Personen. Mitten drin: eine Frau, die auf ihrem Brustkorb ein hakenkreuzähnliches Tattoo trägt – für jedermann erkennbar. Ob gegen sie ermittelt wird, ist unklar. Ein Hakenkreuz ist auch auf einem Unterarm einer Frau zu sehen, deren Identität von der Polizei festgestellt wurde, wie eine Aufnahme verdeutlicht. Die Polizei bestätigt, dass in zwei Fällen wegen Hakenkreuzen auf der Haut ermittelt wird – in einem Fall wurde das verbotene Symbol der Nationalsozialisten mit Edding aufgezeichnet (…) Isoliert von der AfD-Anhängerschaft steht das zweifelhafte Publikum nicht: Die Frau mit dem hakenkreuzähnlichen Tattoo steht neben einem AfD-Direktkandidaten aus Lichtenberg. Ihre Begleitung schüttelt seine Hand. Auf einem anderen Foto: Ein junger Mann mit „ENSDAPE“-T-Shirt steht in einer Runde mit einer AfD-Anhängerin, die nach Morgenpost-Informationen auf vielen Parteiveranstaltungen anzutreffen ist – ein weiteres Bild zeigt sie direkt neben Spitzenkandidatin Brinker. Doch wer sind die Personen, die keine Scheu haben, ihr rechtsextremes Weltbild zu präsentieren? Laut Recherchen der Berliner Morgenpost handelt es sich mindestens teilweise um Anhängerinnen und Anhänger der rechtsextremen Jugendgruppe „Deutsche Patrioten Voran“ (DPV).

via morgenpost: Offen zur Schau gestellt Hakenkreuze und Hitlergrußformel: Nazi-Skandal bei AfD-Veranstaltung

28.08.2026 Berlin: AfD-Wahlkampfkundgebung in Lichtenberg

Hotel mit „Reichsbürger“-Vergangenheit im Harz brennt

Das leerstehende Hotel im Harz hatte immer wieder für Schlagzeilen gesorgt. Ob es eine Verbindung zwischen der Vergangenheit und dem aktuellen Brand gibt, ist offen. In einem leerstehenden Hotel in Bad Lauterberg im Harz ist ein Feuer ausgebrochen. Bei dem betroffenen Gebäude handelt es sich um ein Hotel, das in der Vergangenheit mit einer Gruppierung der sogenannten Reichsbürger in Verbindung stand. Verletzte gibt es nach Angaben der Kreisfeuerwehr nicht. Die Brandursache war zunächst nicht bekannt. Den Angaben nach wurde der Feuerwehr zunächst ein Brand im Eingangsbereich des ehemaligen Kurhotels gemeldet. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte habe bereits auch der Mittelteil des Gebäudes in Vollbrand gestanden. Ein Teil des Gebäudes stürzte während der laufenden Löscharbeiten bereits ein. (…) In der Vergangenheit stand das Gebäude in Verbindung mit dem sogenannten Königreich Deutschland. Die „Reichsbürger“-Gruppierung wurde im Mai 2025 verboten. Ende 2023 hatte der Landkreis Göttingen der Organisation bereits den Betrieb eines Kiosks auf dem Gelände des ehemaligen Hotels untersagt. Medien hatten damals zudem von einem Kauf des Hotels durch die „Reichsbürger“-Gruppe berichtet

via stern: Hotel mit „Reichsbürger“-Vergangenheit im Harz brennt

siehe auch: Feuerwehr warnt im Harz Berüchtigtes Hotel brennt lichterloh. Ein ehemaliges Hotel im Harz geht mitten in der Nacht in Flammen auf. Zuletzt sollen Reichsbürger auf dem Anwesen aktiv gewesen sein. In einem ehemaligen Hotel mit Verbindungen in die Reichsbürger-Szene ist ein großes Feuer ausgebrochen. Die Feuerwehr wurde nach eigenen Angaben am Montagmorgen gegen 4 Uhr zu dem Gebäude in Bad Lauterberg im Harz alarmiert. Beim Eintreffen der Feuerwehr habe sich dann herausgestellt, dass bereits der mittlere Gebäudeteil in Vollbrand stand. Der Teil sei komplett niedergebrannt, teilte ein Feuerwehrsprecher t-online am Mittag mit. Ein Teil des Gebäudes sei durch den Brand eingestürzt, was die Löscharbeiten weiter erschwert habe. Ein Totalschaden sei aber nicht zu beklagen. (…) Der “Hessisch/Niedersächsischen Allgemeinen” zufolge wurde das Gebäude 2023 verkauft – an ein Mitglied des inzwischen verbotenen Vereins “Königreich Deutschland”. Ende November 2023 hatte der Landkreis Göttingen dem Verein den Betrieb eines Kiosks auf dem Areal untersagt. Berichten zufolge soll der Kiosk aber auch danach weiterbetrieben worden sein.

DUMM GELAUFEN! RECHTE BAND VERRÄT VERSEHENTLICH TREFFPUNKT, POLIZEI UNTERBINDET KONZERT

Treffpunkt aufgeflogen! Am Samstag wollte “Roials”, eine rechte Punkrock-Band mit Kontakten in die Neonazi-Szene, ein geheimes Konzert nahe Dresden steigen lassen. Der Polizei gelang es jedoch, die Veranstaltung zu unterbinden. Auf einem ehemaligen sowjetischen Militärgelände in Königsbrück sollte am Samstag ein rechtes Punkrock-Konzert stattfinden. Dies konnte die Polizei jedoch verhindern. Dummerweise hatten die Mitglieder den Ort des Geschehens bei Instagram selbst ausgeplaudert. Auf einem veröffentlichten Foto war im Hintergrund ein Hinweis zum “Armee Spaß Verein” zu lesen, der Russentreffen auf einem ehemaligen sowjetischen Militärlager an der Hoyerswerdaer Straße in Königsbrück ausrichtet. Das Gelände besitzt mehrere verlassene Bunker und ein “Offizierscasino”, das mutmaßlich für die Auftritte genutzt werden sollte. Einsatzkräfte waren in den Morgenstunden angerückt, um die Zufahrtsstraßen zu versperren

via zag24: DUMM GELAUFEN! RECHTE BAND VERRÄT VERSEHENTLICH TREFFPUNKT, POLIZEI UNTERBINDET KONZERT

Kriegsverbrechen in der Ukraine – Finnland senkt Strafe für Chef von russischer Neonazi-Miliz

Die rechtsextreme Miliz Rusitsch wird vom Kreml seit 2014 in der Ukraine eingesetzt. Der Anführer der Truppe sitzt wegen Kriegsverbrechen in Finnland in Haft. Nun reduziert ein Gericht seine Strafe. Ein Gericht in Finnland hat die Haftstrafe für einen wegen mehrerer in der Ukraine begangener Kriegsverbrechen zu lebenslanger Haft verurteilten russischen Neonazi reduziert. Das Berufungsgericht in Helsinki senkte die Haftstrafe von Wojislaw Torden auf zwölf Jahre und sechs Monate. Die Beweislage reiche nicht aus, um nachzuweisen, dass Torden bei einem Angriff mehrerer bewaffneter Gruppen in der ostukrainischen Region Luhansk im Herbst 2014 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet habe, hieß es in dem Urteil. Torden, der sich früher Jan Petrowski nannte, war im vergangenen Jahr von einem Gericht in Helsinki dafür verurteilt worden, bei dem Angriff unter anderem einen ukrainischen Soldaten ermordet zu haben. Als Kommandant der paramilitärischen russischen Neonazi-Gruppe Russitsch habe Torden bei dem Angriff zudem seinen Kämpfern erlaubt, einen weiteren ukrainischen Soldaten zu verstümmeln. Die Kämpfer schlitzten dem Ukrainer laut Gericht ein sogenanntes Kolovrat in die Wange. Das auch “Speichenrad” genannte Emblem wird von ultranationalistischen Gruppen und Neonazis in Russland und Osteuropa benutzt. Der ukrainische Soldat starb an den Folgen seiner Verletzungen. Torden wurde zudem dafür verurteilt, dass er Fotos veröffentlichte, die zeigten, wie Kämpfer vor der Leiche eines Soldaten posierten. Das Berufungsgericht in Helsinki urteilte nun, Torden habe keine übergeordnete Rolle innegehabt, “die für die Erschießung der verwundeten ukrainischen Soldaten verantwortlich war”. Das Gericht urteilte jedoch, der russische Neonazi habe Kämpfern die Erlaubnis erteilt, das Kolovrat in die Wange des ukrainischen Soldaten zu schlitzen. Außerdem habe Torden mit einem leichten Maschinengewehr auf ukrainische Soldaten geschossen, was ein Kriegsverbrechen darstelle. Auch der Aufnahme und Veröffentlichung der Fotos sei er schuldig.

via ntv: Kriegsverbrechen in der Ukraine Finnland senkt Strafe für Chef von russischer Neonazi-Miliz