Russlands wichtigster Flottenfeiertag ist seit Jahren eine sorgfältig inszenierte Machtdemonstration – Kriegsschiffe auf der Newa, Kampfjets über den Dächern, Tausende Zuschauer am Ufer. Dieses Jahr war davon nichts zu sehen. Die Newa blieb leer, der Himmel über St. Petersburg ruhig, das Feuerwerk fiel aus. Kreml-Chef Wladimir Putin reiste zwar in seine Heimatstadt – traf Marineangehörige aber in der Admiralität,  die das Oberkommando der Russischen Marine beherbergt. Russische Staatsmedien verbreiteten Bilder des Präsidenten vor Soldaten und einer großformatigen Darstellung eines U-Bootes. Die reale Flotte blieb verborgen. Es ist bereits das zweite Jahr in Folge, in dem die Parade vollständig ausfällt – 2024 wa Die Sicherheitslage hatte sich unmittelbar vor dem Feiertag erneut zugespitzt: In der Nacht zum Freitag griffen ukrainische Drohnen St. Petersburg und die Region Leningrad an. Eine Drohne traf ein Lager und löste einen Großbrand aus, drei Menschen wurden verletzt. Der Flughafen Pulkowo stellte zeitweise den Betrieb ein.r zunächst nur der Teil vor Kronstadt, einer Festungsstadt auf der Ostsee-Insel Kotlin, gestrichen worden.

via merkur: Putin begrüßt salutierende U-Boot-Crew – dann zeigt Kamera die peinliche Kulisse

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