“Wir schicken dich ins #KZ” – Rechtsextreme lauern Lehrerin in #Sachsen auf – die kündigt – #kaltland #Oelsnitz

Eine Lehrerin will abends nach Hause fahren. Doch plötzlich lauern ihr Vermummte mit Reichskriegsflagge auf. Dann fasst die Lehrerin einen folgenschweren Entschluss. Im Erzgebirge ist eine Lehrerin mutmaßlich von Rechtsextremen bedroht worden. Der Vorfall ereignete sich laut “Zeit Online” schon im Januar dieses Jahres. Die Lehrerin einer Oberschule in Oelsnitz ist demnach abends auf einem Parkplatz vor der Schule angegriffen worden. Drei Vermummte lauerten der Frau auf, blendeten sie mit einer Taschenlampe und beleidigten sie. Die Unbekannten sollen mit einer Reichskriegsflagge posiert und “Sieg Heil” und “Wir schicken dich ins KZ” gerufen haben. Als die Polizei am Tatort ankam, waren die Unbekannten dem Bericht zufolge schon geflüchtet. Die Lehrerin zog aus dem rechtsextremen Angriff Konsequenzen, wie “Zeit Online” weiter berichtet. Sie arbeitet jetzt an einer anderen Schule, hat sich bewusst versetzen lassen. In einem auf der Homepage veröffentlichten Statement spricht der Schulleiter von einem “feigen Angriff”. Die Lehrerin hat demnach Kunst an der Oberschule unterrichtet. Im März sei sie versetzt worden. Die Schule hoffe, dass die Täter überführt würden, schreibt der Schulleiter in dem Statement. An sächsischen Schulen gibt es immer wieder rechtsextreme Vorfälle. Im vergangenen Jahr erfassten die Behörden 154 Vorfälle

via t-online: “Wir schicken dich ins KZ” Rechtsextreme lauern Lehrerin in Sachsen auf – die kündigt

KZ-Gedenkstätte – Neuntklässler aus #Görlitz zeigen in #Auschwitz rechtsextreme Geste

Beim Besuch der KZ-Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau haben Schüler aus Görlitz den sogenannten White-Power-Gruß gezeigt. Jetzt sollen sie dafür Sozialstunden leisten. Ein Foto sorgt derzeit in den sozialen Netzwerken für Empörung: Darauf zu sehen sind vier Jugendliche in schwarzen Jacken, Jeans und Sneakers, die sich vor dem Eingang zur KZ-Gedenkstätte in Auschwitz-Birkenau aufgereiht und ihre Hände zum »White-Power-Gruß« erhoben haben. Die Geste gilt in Neonazikreisen als Demonstration einer sogenannten weißen Vorherrschaft. Dabei berühren sich die Spitzen von Daumen und Zeigefinger, während die restlichen Finger gestreckt werden. Anders als etwa der Hitlergruß ist die bei Rechtsradikalen beliebte Geste bisher nicht verboten. Schüler postete Foto auf Instagram Am Morgen wurde eine Anzeige bei der Polizei gestellt, wie ein Sprecher der Nachrichtenagentur dpa bestätigte. Jetzt laufen die Ermittlungen. Laut MDR Sachsen  hatte eine Dresdner Antifa-Gruppe das Foto an Medienvertreter geschickt. Einer der Schüler soll die Aufnahme auch selbst auf Instagram veröffentlicht haben. Die Schüler stammen ersten Erkenntnissen zufolge aus Görlitz, wo sie die Scultetus-Oberschule besuchen. Sie sollen im Rahmen einer Bildungsfahrt am 13. März in dem ehemaligen deutschen Vernichtungslager gewesen sein

via spoegel: KZ-Gedenkstätte Neuntklässler aus Görlitz zeigen in Auschwitz rechtsextreme Geste

siehe auch: Schüler aus Görlitz zeigen bei Auschwitz-Besuch rechtsextreme Geste Vier Neuntklässler aus Sachsen ließen sich vor der Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau fotografieren, als sie den sogenannten White-Power-Gruß zeigten. Die Polizei ermittelt. Vier Schüler aus Görlitz haben bei einem Besuch der KZ-Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau den sogenannten White-Power-Gruß gezeigt. Die Neuntklässler posierten bei einer Bildungsfahrt Mitte März mit der rechtsextremen Geste vor dem früheren deutschen Vernichtungslager. Wie ein Sprecher des Sächsischen Landesamtes für Schule und Bildung bestätigte, ließen sich die Jugendlichen dabei fotografieren. Ein Foto des Vorfalls kursiert in sozialen Medien. Einem Polizeisprecher zufolge wurde Anzeige erstattet und Ermittlungen aufgenommen (…) Laut dem Sächsischen Landesamt für Schule und Bildung reagierte die Schulleitung der Görlitzer Scultetus-Oberschule umgehend auf den Vorfall. Die Neuntklässler und ihre Eltern wurden zu Gesprächen vorgeladen. Die Schüler erhielten einen Verweis und müssen Sozialstunden ableisten

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By pzk net, CC BY 3.0, Link

“PayPal-Mafia”: Wie Apartheid und Nazi-Verehrung die Trump-Oligarchen Musk, Thiel prägten

Ist es Zufall, dass Paypal-Gründer wie Elon Musk und Peter Thiel in Südafrika aufwuchsen? Über Musks Neonazi-Großvater und Hitler-Grüße in Thiels Kindheit. Als am letzten Wochenende rund eine Million Menschen landesweit in den USA gegen die Regierung auf die Straße gingen, machte der Protest zwei “Schurken” aus: Donald Trump und Elon Musk. Auf Plakaten war zu lesen: “Leistet Widerstand, als wäre es Nazi-Deutschland von 1938” und “Der Faschismus ist lebendig und wohlauf und lebt im Weißen Haus.” (…) Während der Pandemie agitierte der reichste Mann der Welt (Tesla, SpaceX) gegen staatliche Reglementierungen, diffamierte den medizinischen Berater von US-Präsident Joe Biden, Anthony Fauci, während er schon seit Langem einen Krieg gegen Gewerkschaften führt. Zunehmend äußert er radikale politische Positionen, und seit der Übernahme der Social-Media-Plattform Twitter, dann X, verbreitet er darüber Verschwörungstheorien. (…) Auch Peter Thiel, ein Silicon-Valley-Großinvestor und Milliardär, agiert seit vielen Jahren im Dunstkreis von Trump. 2016 unterstützte er dessen ersten Wahlkampf mit großen Spenden und hielt damals auch eine Rede auf dem Parteitag der Republikaner, um zu signalisieren, auf welcher Seite er stehe und welchen Präsidenten er sich wünsche. Thiel konnte in Trumps erster Amtszeit als Präsident bereits Einfluss auf die Regierung nehmen. Die Beziehungen des Pentagon zu dem von Thiel finanzierten Unternehmen Anduril Industries wurden ausgebaut, unterstützt von Personalbesetzungen aus dem Thiel-Freundeskreis. Der PayPal-Mitbegründer Thiel hält die liberale Demokratie für gescheitert und äußert Sympathien für eine autoritäre Gesellschaft. Dabei unterhält er enge Kontakte zu NatCon – einer Organisation der Neuen Rechten, deren Anhänger glauben, dass das Establishment zerstört werden müsse. “Interessiert am Nationalsozialismus” Zusammen mit anderen Mitglieder der sogenannten “PayPal-Mafia” (die alle bei der Gründung aktiv waren), darunter Elon Musk und David Sacks – ein bekannter Risikokapitalgeber, der auf dem Parteitag der Republikaner eine Rede hielt –, betrieb er intensiv Lobbyarbeit, um JD Vance bei Trump unterzubringen. Vance wurde schließlich Vize-Präsident. Zudem gelten Thiel und Sacks als “interessiert am Nationalsozialismus”. Musk holte Neonazis auf X zurück, unterstützt antisemitische Posts oder die “Great Replacement Theory”, nach der die weiße Rasse durch Immigration ersetzt werden soll. (…) Aber angesichts der radikalen Äußerungen der Silicon-Valley-Oligarchen, ihrer Nähe zu extremen rechten Gruppierungen, Musks Funktion in der Regierung und seine von vielen als Nazi-Gruß angesehene Geste bei den Feierlichkeiten zur Amtseinführung Trumps, stellt sich die Frage, wie die Radikalisierung der PayPal-Gründer politisch zu erklären ist. Woher kommt die Verachtung für den Staat, demokratische Institutionen, ein “verrottetes Establishment”? Was treibt die erzkonservativen, rassisch argumentierenden und autoritären Ansichten der Tech-Milliardäre an? Die Südafrika-Connection Chris McGreal, langjähriger Südafrika-Korrespondent des Guardian, weist auf einen interessanten Aspekt hin. Denn alle Mitglieder der PayPal-Mafia sind im südafrikanischen Apartheit-Regime aufgewachsen. Diese Erfahrungen hätten sie politisch geprägt, sagt McGreal. So übernimmt Musk Aussagen, dass sich ein “Genozid an den Weißen” in Südafrika abzeichne, eine Verschwörungstheorie, die in den 1980er-Jahren von der weißen Neonazi-Widerstandsbewegung während der Aufstände in den Townships verbreitet wurde. Insgesamt nähere sich die Art, wie Musk spreche, der an, wie im alten Südafrika die Rassenunterdrückung gerechtfertigt wurde, so McGreal.

via tp: “PayPal-Mafia”: Wie Apartheid und Nazi-Verehrung die Trump-Oligarchen Musk, Thiel prägten

Sinti und Roma in Deutschland – Mit keinem Wort erwähnt – #WeRemember #InternationalRomaDay

Deutschland habe eine historische Verantwortung gegenüber Sinti und Roma, sagt Kelly Laubinger. Sie kritisiert Leerstellen bei den Koalitionsverhandlungen. „Je länger ich in den Papieren aus den Koalitionsverhandlungen gelesen habe, desto fassungsloser wurde ich“, sagt Kelly Laubinger. Der Geschäftsführerin der Sinti Union Schleswig-Holstein geht es nicht so sehr darum, was auf den 169 Seiten der Arbeitsgruppen aus CDU, CSU und SPD steht – sondern um das, was dort nicht steht. „Sinti und Roma werden nicht ein einziges Mal erwähnt“, kritisiert Laubinger. Konkret geht es ihr um eine Passage im Papier der Arbeitsgruppe 1 zur Innenpolitik. Dort heißt es: „Deutschland trägt eine besondere Verantwortung im Kampf gegen Antisemitismus und für den Schutz jüdischen Lebens.“ Ein Umstand, den Union und SPD völlig zurecht betonen, sagt Laubinger. „Wenigstens an dieser Stelle hätte auch die historische Verantwortung Deutschlands gegenüber Sinti und Roma erwähnt werden müssen.“ Bis zu einer halben Million Sinti und Roma ermordeten die Nationalsozialisten bis 1945. Sie wurden systematisch entrechtet, deportiert und ermordet. Doch erst 1982 erkannte Deutschland diesen Völkermord an. Mit dem Ende der NS-Herrschaft habe die Diskriminierung und Kriminalisierung aber nicht geendet, sagt Laubinger. Vielmehr dauere sie bis heute an. Das zeige sich am Umgang der Polizei mit Angehörigen der Minderheit ebenso wie in der medialen Darstellung, an struktureller Diskriminierung im Bildungswesen oder daran, dass zugewanderte und geflüchtete Roma abgeschoben würden – „obwohl unter ihnen Nachfahren von Überlebenden sind“, sagt Laubinger. „Dass wir nun nicht mal erwähnt werden, reiht sich ein in die lange deutsche Tradition, die Geschichte von Sinti und Roma unsichtbar zu machen.“ Dazu passe, dass im Papier zu Kultur und Medien die große Bedeutung der Gedenkstättenlandschaft in Deutschland genannt werde. „Währenddessen droht dem erst 2012 eingeweihten europäischen Mahnmal für die ermordeten Sinti und Roma in Berlin massive Beschädigung, weil die Bahn eine S-Bahn-Trasse darunter bauen will.“

via taz: Sinti und Roma in Deutschland Mit keinem Wort erwähnt

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Von Asio otus – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, Link

#Antisemitismus in #SachsenAnhalt – #Stolpersteine in #Magdeburg gestohlen

Erneut wurden in Sachsen-Anhalt fünf Gedenksteine aus dem Pflaster gerissen – offenbar am helllichten Tag. Der Staatsschutz ermittelt wegen Diebstahl. Gegenüber dem Nordpark in Magdeburg lagen sieben Steine im Pflaster des Bürgersteigs. Sie erinnerten an die jüdischen Ehepaare Julius und Emmy Hannach, Paul und Wally Wertheim sowie Arie Leo und Ruth Henschke mit ihrem Sohn Albert Max. Sie wohnten im Hohenstaufenring 9 mit Blick auf den Park und starben durch die deutsche NS-Diktatur. Albert Max Henschke wurde 8 Jahre alt. Doch seit letztem Dienstag sind nur noch zwei Erinnerungssteine da und neben ihnen klafft ein rund zehn Zentimeter tiefes Loch. Der polizeiliche Staatsschutz ermittelt wegen Diebstahl. Laut der Polizeiinspektion in Magdeburg klauten Unbekannte die Steine zwischen 10 Uhr und 18 Uhr, am helllichten Tag. Zeu­g:in­nen meldeten sich bislang keine. Erst in der vergangenen Woche wurde in Magdeburg der 800. Stolperstein verlegt (…) Doch das passiert nicht nur in Sachsen-Anhalt: Ebenfalls im Oktober klauten Unbekannte drei Steine in der Nähe von Hannover. In Krefeld in Nordrhein-Westfalen verschwanden im November sieben Steine aus dem Bürgersteig. In Leipzig waren es im Dezember zwei. Das Bundeskriminalamt teilte auf taz-Anfrage kürzlich mit, es könne für 2024 keine Auskunft erteilen. Aber in den drei Jahren zuvor habe die Polizei bundesweit je 20 bis 30 Sachbeschädigungen oder Diebstähle registriert.

via taz: Antisemitismus in Sachsen-Anhalt Stolpersteine in Magdeburg gestohlen

National Park Service removes references to Harriet Tubman from ‘Underground Railroad’ webpage

An image of and quote from Harriet Tubman have been removed from a National Parks webpage about the “Underground Railroad,” following several prominent changes to government websites under the Trump administration. The National Parks Service webpage for the “Underground Railroad” used to lead with a quote from Tubman, the railroad’s most famous “conductor”, a comparison on the Wayback Machine between the webpage on January 21 and March 19 shows. Both the quote and an image of Tubman have since been removed, along with several references to “enslaved” people and the Fugitive Slave Act of 1850. The Washington Post first reported on the changes. The webpage now leads with commemorative stamps of various civil rights leaders with text including the phrase “Black/White Cooperation.” Whereas previously, the article started with a description of enslaved peoples’ efforts to free themselves and the organization of the Underground Railroad after the Fugitive Slave Act, the article now starts with two paragraphs that emphasize the “American ideals of liberty and freedom” and do not specifically mention slavery. Tubman’s removal from the “Underground Railroad” page “is both offensive and absurd,” Fergus Bordewich, a historian and the author of a book about the Underground Railroad, told CNN Sunday. He described the new webpage as “diminished in value by its brevity.” “To oversimplify history is to distort it,” Bordewich went on. “Americans are not infants: they can handle complex and challenging historical narratives. They do not need to be protected from the truth.” Janell Hobson, a professor of women’s studies at the University at Albany, State University of New York, described Tubman as “one of our greatest American heroes and definitely the greatest liberator in this nation” in an email to CNN. “I hope that National Parks Service realize they owe it to her and other heroes like her to stand in the truth of what this history has been,” she said. There is a separate National Park Service webpage dedicated to Harriet Tubman, who was born into slavery in Maryland before fleeing to Philadelphia. She returned to Maryland over a dozen times to help free other slaves, guiding them through the “Underground Railroad,” a secret network of routes and safe houses. The park service webpage on Tubman does not seem to have been changed since January 28, 2025.

via cnn: National Park Service removes references to Harriet Tubman from ‘Underground Railroad’ webpage

https://web.archive.org/web/diff/20250121004926/20250319095227/https://www.nps.gov/subjects/undergroundrailroad/what-is-the-underground-railroad.htm

An image of and quote from Harriet Tubman have been removed from a National Parks webpage about the “Underground Railroad,” following several prominent changes to government websites under the Trump administration.

— CNN (@cnn.com) 2025-04-06T22:09:11.255Z

RASSISMUS-EKLAT IN BERGEN-BELSEN – Gymnasiasten singen in KZ-Gedenkstätte „Ausländer raus!“

Schüler sorgen auf dem Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers Bergen-Belsen für einen Eklat. Der Schulleiter reagiert entschlossen. Gymnasiasten aus Bielefeld haben in der KZ-Gedenkstätte Bergen-Belsen (Niedersachsen) für einen Rassismus-Eklat gesorgt. Wie die Tageszeitung „Neue Westfälische“ auf ihrem Nachrichtenportal nw.de berichtet, hätten einzelne Jugendliche einer neunten Klasse nach einer Führung auf dem zentralen Platz „Deutschland den Deutschen, Ausländer raus!“ gesungen – die fremdenfeindlich umgedichtete Version des Gigi-d’Agostino-Hits „L’amour Toujours“. Die Lehrkräfte seien in diesem Moment an einer Ticketkasse beschäftigt gewesen. Aufsichtspersonal der Gedenkstätte habe daraufhin eingegriffen und die Schüler gemaßregelt. Eine Sprecherin der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten, die Trägerin der Einrichtung ist, bestätigte den Vorfall. Dieser habe sich demnach bereits Anfang Juli 2024 ereignet. „Wie in anderen Fällen ist die Gedenkstätte daraufhin mit der Schule in Kontakt gegangen, die offenbar die weiteren Maßnahmen ergriffen hat“, sagte die Sprecherin weiter. Der Schulleiter hat dem Bericht zufolge entschlossen reagiert. Er habe den Vorfall zur Anzeige gebracht und innerschulische Disziplinierungsmaßnahmen angeordnet.

via abendblatt: RASSISMUS-EKLAT IN BERGEN-BELSEN Gymnasiasten singen in KZ-Gedenkstätte „Ausländer raus!“