Junge Frau von drei Männern attackiert – #schauhin #terror #kaltland

Eine junge Afghanin wurde in Heidenau von drei vermummten Männern geschubst, geschlagen und rassistisch beleidigt. Die Polizei bittet dringend um Zeugenhinweise. Auf der Gabelsbergerstraße in Heidenau ist am Mittwochmorgen eine 23 Jahre alte Frau Opfer von Fremdenfeindlichkeit geworden. Die junge Afghanin war in Richtung Dresdner Straße unterwegs, als sie von drei Unbekannten zuerst geschubst und geschlagen wurde. Zudem rissen ihr die Täter das Kopftuch vom Kopf. Während des Angriffs beleidigten sie die Frau unter anderem mit fremdenfeindlichen Aussagen. Die 23-Jährige wurde leicht verletzt. Die Täter, die ihre Gesichter mit Tüchern verhüllt hatten, entfernten sich in unbekannte Richtung.

via sahcsen: Junge Frau von drei Männern attackiert

Partei „Die Rechte“ : Mehr Straftaten als Mitglieder

Gegen Mitglieder der Partei „Die Rechte“ ist wegen Hunderter politisch motivierter Straftaten ermittelt worden. Ihr „neonazistisch geprägter Aktionismus“ setzt auf Provokation und Einschüchterung, so die Landesregierung. Gegen Mitglieder der Partei „Die Rechte“ ist in Nordrhein-Westfalen in den vergangenen elf Jahren wegen 378 politisch motivierter Straftaten ermittelt worden. Darunter seien 71 gefährliche Körperverletzungen gewesen, teilte das NRW-Innenministerium auf eine Große Anfrage der Grünen mit. „Bei 290 Mitgliedern sind 378 Straftaten extrem viel“, sagte Grünen-Politikerin Verena Schäffer am Mittwoch. „Die Rechte“ ist dem Bericht zufolge aus verbotenen Neonazi-Kameradschaften hervorgegangen und nutze das Parteienprivileg aus. Die bisherige Einschätzung der Behörden sei, das ein Verbot juristisch nicht durchsetzbar sei, sagte Schäffer. Mit einem Verbot würden die handelnden Personen ohnehin nicht verschwinden. Ein Dortmunder Mitglied der Partei „Die Rechte“ sei einer der führenden Köpfe rechtsradikaler Kampfsport-Veranstaltungen in Deutschland. Rechtsextreme hätten einen Hang zu Gewalt und Waffen, sagte Schäffer. Die Zahl der als besonders gefährlich eingestuften Rechtsextremisten hat sich seit 2015 in NRW mehr als verdoppelt. Nach Angaben der Landesregierung waren zum Stichtag am 1. April 21 Rechtsextremisten in NRW als sogenannte Gefährder eingestuft gewesen. 140 wurden als politisch motivierte Intensivtäter der rechten Szene geführt. In den vergangenen elf Jahren habe es 227 Rechtsrock-Veranstaltungen in NRW gegeben. Rechtsradikale NRW-Bands seien insgesamt – auch außerhalb des Bundeslandes – 358 Mal aufgetreten.

via aachener eztiung: Partei „Die Rechte“ : Mehr Straftaten als Mitglieder

U-Ausschuss zum #Polizeieinsatz beim #Halle-#Anschlag – Polizei kannte #OSZE-Empfehlung zum Schutz jüdischer Einrichtungen nicht

Im Untersuchungsausschuss des Landtags Sachsen-Anhalt zur Polizeiarbeit beim Halle-Anschlag sagten am Mittwoch die Polizeispitzen aus Magdeburg und Dessau aus. Die dortigen jüdischen Gemeinden hätten nicht um besonderen Schutz gebeten. Dass 2017 von der OSZE empfohlen wurde, jüdische Gemeinden besonders zu schützen, war ihnen nicht bekannt. (…) Beide sagten aus, dass es damals keine Anfragen der jüdischen Gemeinden in Magdeburg und Dessau zu besonderem Schutz gegeben habe. Bei Anfragen in der Vergangenheit hätte man den Bitten um speziellen Schutz jeweils entsprochen. Es habe auch keine besondere Gefahrenlagen bestanden: Antisemitische Straftaten hätten in Sachsen-Anhalt im einstelligen Bereich gelegen, dabei habe es sich meist um Propagandadelikte und Sachbeschädigungen gehandelt. Der Feiertagskalender der jüdischen Gemeinden sei den Polizeibehörden nicht oder nur teilweise bekannt – und habe demnach auch keinen Einfluss auf Maßnahmen gehabt, sagten beide Polizeispitzen.(…) Beide Befragten sagten im U-Ausschuss aus, dass sie von einer generellen Empfehlung der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) zum Schutz jüdischer Einrichtungen aus dem Jahr 2017 nichts wussten. Dabei will das Innenministerium diese Empfehlung 2018 bekannt gemacht haben. Deutschland ist Mitglied der OSZE.

via mdr: U-Ausschuss zum Polizeieinsatz beim Halle-Anschlag Polizei kannte OSZE-Empfehlung zum Schutz jüdischer Einrichtungen nicht

Abgeordneter #Brodehl verlässt Partei – #AfD verliert #Fraktionsstatus in #SchleswigHolstein – #schauhin #nichtregierungsfähig

Überraschend verlässt der schleswig-holsteinische Landtagsabgeordnete Frank Brodehl die AfD. Dies kündigte er am Freitag in einer Debatte über Ganztagsschulen an. Die AfD verliert damit ihren Fraktionsstatus. Der schleswig-holsteinische Landtagsabgeordnete Frank Brodehl verlässt die AfD. Damit verliert die Partei im Kieler Parlament ihren Fraktionsstatus. Brodehl kündigte den Schritt am Freitag überraschend in einer Debatte über die Angebote in Ganztagsschulen an. Dies sei seine letzte Rede als Mitglied der AfD und der Fraktion im Parlament gewesen, sagte Brodehl in einer knappen persönlichen Erklärung zum Ende seines Debattenbeitrags. Mit dem Auszug Brodehls verliert die AfD im Landtag den Fraktionsstatus, für den vier Abgeordnete die Mindestzahl sind. “Damit muss sich die Fraktion auflösen”, sagte eine Landtagssprecherin am Freitag. Damit einher geht auch der Verlust des Sitzes im Ältestenrat des Parlaments. Laut der Zeitung “Welt” begründet Brodehl seinen Schritt mit der Radikalisierung des AfD-Landesverbands im Norden. “Die völkisch-nationalistischen Kräfte haben eher noch zugenommen, während die bürgerlich-wertkonservativen Mitglieder die Partei verlassen”, sagte Brodehl dem Blatt. Weil er diese Entwicklung in Schleswig-Holstein für “unumkehrbar” halte, verlasse er nun die AfD.

via spiegel: Abgeordneter Brodehl verlässt Partei AfD verliert Fraktionsstatus in Schleswig-Holstein

siehe auch: Brodehl verlässt AfD – Partei verliert Fraktionsstatus. Der schleswig-holsteinische Landtagsabgeordnete Frank Brodehl verlässt die AfD. Dies kündigte er heute Vormittag überraschend in einer Debatte um die Angebote in Ganztagsschulen an (…) Statt an der Etablierung der AfD als bürgerlich-wertkonservativer politischer Kraft mitzuwirken, beförderten sowohl der Landesvorstand als auch die deutliche Mehrheit der Kreisvorstände systematisch die Radikalisierung der Partei. Als Beispiele dafür nannte Brodehl die Verwendung von Nazi-Vokabular wie “Endsieg” oder den Begriff “Krieg des Systems gegen das eigene Volk” in Mitglieder-Mails sowie die öffentliche Verächtlichmachung gewählter Bundes- und Landespolitiker durch ein Landesvorstandsmitglied als “Renegaten, Verräter und Agenten”, die “ausgeschwitzt” werden müssten. Dazu käme die Bewerbung von NPD-Materialien durch einen AfD-Kreisverband.

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AfD in Brandenburg weiterhin von Geheimdienstkontrolle ausgeschlossen

Seit Juni wird die AfD in Brandenburg vom Verfassungsschutz beobachtet – nun steht fest, dass die Partei weiterhin von der Geheimdienstkontrolle ausgeschlossen ist. Der nominierte Kandidat –Daniel Freiherr von Lützow – fiel bei der Wahl in Potsdam durch. In Brandenburg bleibt die seit Juni vom Verfassungsschutz beobachtete AfD auf absehbare Zeit weiter von der parlamentarischen Kontrolle des Geheimdienstes ausgeschlossen. Nachdem bereits bei mehreren vorangegangenen Landtagssitzungen kein AfD-Kandidat die nötigen Stimmen bekam, fiel am Freitag auch der kurzfristig für die Parlamentarische Kontrollkommission nominierte AfD-Kandidat Daniel Freiherr von Lützow bei der Wahl in Potsdam durch. Zuletzt lehnte der Landtag am Mittwoch den Landtagsvizepräsidenten Andreas Galau und davor Mitte Juni die Abgeordnete Sabine Barthel als AfD-Mitglieder des Kontrollgremiums ab. Mitte Mai fielen fünf AfD-Kandidaten bei der Wahl durch. Im vorangegangenen Anlauf im Februar fand der seinerzeit nominierte AfD-Kandidat Steffen Kubitzki keine Mehrheit.

via maz online: AfD in Brandenburg weiterhin von Geheimdienstkontrolle ausgeschlossen

siehe auch: Vertrauliche Einschätzung des Verfassungsschutzes zur AfD in Brandenburg. Gesteuert von Neonazis. Es gibt “tatsächliche Anhaltspunkte für die Verfassungsfeindlichkeit der AfD Brandenburg”. Das steht in einem 112-seitigen Behördenvermerk, der dem SPIEGEL exklusiv vorliegt. Landtagsabgeordneter Berndt: “Wer sich davon abgrenzt, der amputiert sich selbst”. Man wird Hans-Christoph Berndt nicht vorwerfen können, dass er mit seiner Gesinnung hinter dem Berg hielte. Einen Tag nachdem der AfD-Mann in den brandenburgischen Landtag gewählt wurde, trat er am 2. September des vergangenen Jahres in Dresden auf, bei seinen Freunden von Pegida. Die AfD sei nur dann eine wirkliche Alternative, sagte Berndt, “wenn sie sich als Teil einer übergeordneten Bürgerbewegung versteht”. Parlamentsarbeit sei wichtig, aber nur ein Element von mehreren, wie Straßenprotest oder die “Auseinandersetzung um Deutungshoheiten”. Dafür brauche man noch andere Organisationen und Akteure. Pegida natürlich, seinen eigenen Verein “Zukunft Heimat”, den Blog “Sezession” des “Instituts für Staatspolitik”, das Magazin “Compact” und den Verein “Ein Prozent”, der eng mit der “Identitären Bewegung” verbunden ist. “Wer sich davon abgrenzt, der amputiert sich selbst”, rief Berndt den Pegida-Leuten zu. Sie alle werden vom Verfassungsschutz beobachtet. Kein Wunder, dass Berndts Rede inzwischen aktenkundig ist. Sie findet sich in Unterlagen des brandenburgischen Verfassungsschutzes. Und sie wird in dem vertraulichen 112-Seiten-Vermerk zitiert, in dem die Brandenburger Verfassungsschützer begründen, warum der gesamte Landesverband der AfD seit Juni als Verdachtsfall und damit als Beobachtungsobjekt eingestuft wird.

Grundlos #Atteste für #Maskenverweigerer ausgestellt: #Ermittlungen gegen #Ärzte – #schauhin #covidioten

Weil sie grundlos Atteste für Maskenverweigerer ausgestellt haben sollen, ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen zwei Ärzte in Baden-Württemberg. Zumindest einer der Mediziner zeigt sich unbeeindruckt. „Es gibt hundert Gründe, keine Maske zu tragen. Und es gibt eigentlich nicht einen Grund, in der Öffentlichkeit eine Maske zu tragen“, teilt er mit. Die Staatsanwaltschaft Offenburg (Baden-Württemberg) ermittelt gegen zwei Ärzte, die Patienten für den Verstoß gegen die coronabedingte Maskenpflicht grundlos Atteste ausgestellt haben sollen. Es bestehe der Anfangsverdacht auf Ausstellen unrichtiger Gesundheitszeugnisse bei einem Zahn- und einem Allgemeinmediziner, erläuterte der Sprecher der Behörde am Donnerstag. Bei beiden Medizinern waren vergangene Woche Praxisräume durchsucht worden. Beim Zahnmediziner wurden Daten von mehr als 100 Patienten sichergestellt, auf deren bloßen Wunsch hin er die Erlaubnis für das Weglassen des Schutzes erteilt hatte. Zuvor hatten das ARD-Magazin Report Mainz und der SWR über dieses Thema berichtet. Der Strafrahmen für das den Medizinern vorgeworfene Delikt reicht laut Anklagebehörde von einer Geldstrafe bis zu zwei Jahren Haft. Patienten könnten sich einer mit Bußgeld bewehrten Ordnungswidrigkeit schuldig machen. Die Ermittlungen sollen voraussichtlich bis Ende dieses Jahres abgeschlossen sein.

via rnd: Grundlos Atteste für Maskenverweigerer ausgestellt: Ermittlungen gegen Ärzte

A surgical mask (2017).jpg
Von <a href=”//commons.wikimedia.org/w/index.php?title=User:AlexChirkin&amp;action=edit&amp;redlink=1″ class=”new” title=”User:AlexChirkin (page does not exist)”>AlexChirkin</a> – <span class=”int-own-work” lang=”de”>Eigenes Werk</span>, CC0, Link – symbolbild

#Rechtsextremismus – 104 #Verdachtsfälle bei #NRW-#Polizei – #schauhin #polizeiproblem

Das Problem Rechtsextremismus bei der Polizei könnte deutlich größer sein, als bisher gedacht: Laut einem aktuellen Bericht gab es seit 2017 in NRW 104 Verdachtsfälle, auch mit Bezügen zur Reichsbürgerszene. Es sind neue Zahlen des NRW-Innenministeriums, die zeigen, dass das Problem immer größer wird: Nach einem aktuellen Bericht der Landesregierung zu “Rechtsextremen Verdachtsfällen in der Polizei” gab es seit 2017 in NRW 104 Verdachtsfälle, davon auch vier im Innenministerium. Allein 31 dieser Fälle wurden bei der Essener Polizei entdeckt. In acht Fällen gebe es einen Bezug zur Reichsbürgerszene. In allen Fällen sei der Anlass für ein Disziplinarverfahren Verhalten mit rechtextremistischer oder rassistischer Ausprägung gewesen. Die neuen Zahlen beruhten auf Meldungen der Polizeibehörden des Landes – doch auch dies dürfte nur die Spitze des Eisbergs sein: Innenminister Herbert Reul (CDU) sagte am Donnerstag, es sei damit zu rechnen, dass weitere Fälle bekannt würden.
Mehr als 100 Rückmeldungen auf Minister-Mail Denn der Minister hat inzwischen allen 50.000 Polizeibeamten eine Email geschrieben, aus der klar hervorgehe, dass solche Einstellungen nicht tolerierbar seien. Innerhalb eines Tages habe er mehr als 100 Rückmeldungen bekommen von Beamten, die diese Entdeckungen als “Schande” für Polizei bezeichneten. Nach einem Hinweis aus Polizeikreisen gibt es demnach auch im Polizeipräsidum Essen einen weiteren Verdachtsfall. Auch dieser Polizist könnte suspendiert werden. Im Essener Fall wurde bislang ein Handy ausgewertet, auf dem Chatgruppen mit rechtsextremistischen Inhalten gefunden wurden. Der erste Chat datiert aus dem Jahr 2012. Auch der Essener Dienstgruppenleiter war Teilnehmer dieser Chats.

via tagesschau: Rechtsextremismus 104 Verdachtsfälle bei NRW-Polizei