Republican Nominee Marched at Violent Neo-Nazi Rally Florida’s Marshall Rawson joined the “Unite the Right” rally—and was even spotted with the man who drove his car into counterprotesters.

Florida will likely send a neo-Nazi to its state House of Representatives. Florida state House of Representatives nominee Marshall Rawson marched in the 2017 neo-Nazi “Unite the Right” rally in Charlottesville, Virginia.  New reporting from Talking Points Memo Monday revealed that Rawson and his wife marched in the racist parade as part of the League of the South, a neo-Confederate, pro-secessionist group. He can even be seen in video near James Alex Fields Jr., the Nazi who drove his car into a crowd of counterprotesters and killed #HeatherHeyer. Rawson, 34, also ran a violently racist anonymous Twitter account, and has been involved with the League of the South since at least 2014, when he was a college student at Shorter University. In 2023, he advocated for a religious justification for slavery. Once he did run for office in 2026, he got $15,000 in donations from individuals who identified as or had ties to white nationalists, according to an analysis from TPM. He even received $200 from Kristine Duke, the daughter of infamous Ku Klux Klan Grand Wizard David Duke. Now he will likely win the general election in Florida’s 10th district in November.  The League of the South is an extremely racist organization. Its leader Michael Hill has called for the group to “restore the South as White Man’s Land” and has long advocated for succession.  “I pledge to be a white supremacist, a racist, an anti-Semite, a homophobe, a xenophobe, an Islamophobe, and any other sort of ’phobe that benefits my people, so help me God!” Hill wrote in 2016.

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siehe auch: Exclusive: He Marched With Nazis in Charlottesville. Now He’s Expected to Join the Florida Legislature. The Republican nominee for a seat in the Florida House of Representatives marched alongside neo-Nazis at the deadly 2017 “Unite the Right” rally in Charlottesville, Virginia, a new Talking Points Memo investigation can reveal. Marshall Rawson — who won an upset victory in Florida’s District 10 Republican primary last month — attended the infamous Charlottesville rally, considered the largest white supremacist gathering in a generation, marching with the League of the South, a racist and antisemitic neo-Confederate group that advocates for the secession of southern states from the U.S.  Video footage reviewed by TPM shows Rawson and his now-wife arriving at the rally and being greeted by name by League of the South members. A photo obtained by TPM, taken at a different point during the violent demonstration, shows Rawson standing near James Alex Fields Jr., the neo-Nazi who a short time later drove his car into a crowd of counterprotesters, killing a 32-year-old woman and injuring dozens of others. (…) Rawson’s involvement with the League of the South was first noted in 2014 by a prolific antifascist researcher named Laura Sullivan. Sullivan — who passed away earlier this year — published an article on her blog, Lady Liberty’s Lamp, detailing how Rawson, then a college student at Shorter University, was appearing at League of the South events while simultaneously interning for then-U.S. Rep. Paul Broun (R-GA) in Washington D.C. Rawson, Sullivan documented, was spending his internship posting League of the South propaganda throughout the city, including a “SECEDE FROM OBAMALAND” sticker in the U.S. Capitol building.  Sullivan found another photo of Rawson passing out flyers for a League of the South rally. “IMMIGRATION IS BAD FOR SOUTHERN WORKERS,” the flyers said.  In May 2025, in the early days of his campaign, Rawson published a post on his campaign’s Facebook page acknowledging his involvement with the League. “Apparently, the establishment isn’t happy with the level of success we’ve had on the campaign thus far,” he wrote, predicting that “the radical downtown Gainesville crowd and the spineless establishment ‘Republicans’” would attempt to attack him by citing a “defunct Antifa blog” and “my past League of the South involvement.”

„Rassistische Scheiße“ – Linke-Politikerin erhält nach Ordnungsgeld fast 18.000 Euro an Spenden

Für ihre Zwischenrufe im Bundestag muss Linke-Abgeordnete Cansin Koktürk 2000 Euro Ordnungsgeld zahlen. Nun hat sie aus ihrem Streit mit der AfD eine erfolgreiche Spendenaktion gemacht. Die Einnahmen sollen Sea-Watch zugutekommen. ach ihren Zwischenrufen im Bundestag vergangene Woche hat ein Spendenaufruf der Linke-Politikerin Cansin Köktürk bereits rund 18.000 Euro erzielt. Bis Montagmittag (Stand 11:30 Uhr) sind laut der Plattform „GoFundMe“ 17.733 Euro eingegangen. Im Parlament hatte Köktürk am Freitag für Aufsehen gesorgt, als sie die Rede des AfD-Abgeordneten René Springer mit mehreren Zwischenrufen unterbrach. Unter anderem hatte sie Springer „rassistische Scheiße“ vorgeworfen. Von Bundestagsvizepräsidentin Andrea Lindholz erhielt sie zwei Ordnungsrufe und muss nun – weil es ihr dritter Ordnungsruf innerhalb von drei Sitzungswochen ist – 2000 Euro Ordnungsgeld zahlen. Kurz darauf hatte die Linke-Politikerin zu der Spendenkampagne aufgerufen. Auf „GoFundMe“ schreibt die 33-Jährige: „Ich wehre mich gegen die Normalisierung rassistischer und menschenfeindlicher Inhalte der AfD im deutschen Parlament. Mich kann niemand mit kapitalistischen Geldstrafenandrohungen einschüchtern oder mundtot machen.“ Sie kassiere als migrantische Frau Ordnungsgelder, weil sie „gegen den Faschismus aufstehe“. Ihre Antwort darauf sei „Liebe“. Daher spende sie die Einnahmen an die Rettungsorganisation Sea-Watch. „Wir lassen Menschen nicht im Mittelmeer ertrinken“, schreibt Köktürk weiter. In einer Instagram-Story betonte Köktürk, dass die Spenden nicht dazu da seien, um das Ordnungsgeld zu bezahlen: „Das zahle ich herzlich gerne selbst – privat und aus eigener Tasche.“

via welt: „Rassistische Scheiße“ – Linke-Politikerin erhält nach Ordnungsgeld fast 18.000 Euro an Spenden

screenshot https://www.gofundme.com/f/antifaschismus-heit-menschen-retten

“Verheerende Entscheidung”: Bilger warnt AfD vor Milliardenverzicht

Die geplanten Milliardenhilfen des Bundes für Sachsen-Anhalt lösen Streit aus. Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU) wirft der AfD vor, mit ihrer Haltung wichtige Investitionen im Land zu verhindern. Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU) hat die Haltung der AfD in Sachsen-Anhalt zum milliardenschweren Infrastrukturprogramm des Bundes scharf kritisiert. Es wäre für die Bürger des Landes “eine verheerende Entscheidung”, die 2,6 Milliarden Euro aus dem Sondervermögen Infrastruktur und Klimaschutz nicht anzurühren, sagte Bilger den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Bilger verwies auf den erheblichen Investitionsbedarf in dem Bundesland und seinen Kommunen. Die AfD hatte die Bundesmittel in einer Landtagsdebatte als “Geld der Schande” bezeichnet. Der AfD-Abgeordnete Hans-Thomas Tillschneider sagte im Oktober 2025, das Sondervermögen sei überflüssig und müsse rückabgewickelt werden. “Eines verspreche ich Ihnen: Das Geld der Schande aus dem Merzschen Sondervermögen werden wir nicht anrühren”, sagte er damals. (…) Die 2,6 Milliarden Euro aus dem Bundessondervermögen sollen in Sachsen-Anhalt in öffentliche Infrastruktur und Maßnahmen für Wirtschaftswachstum fließen. 60 Prozent der Mittel gehen nach einem festgelegten Schlüssel direkt an die Kommunen, gut eine Milliarde Euro steht dem Land für eigene Investitionsmaßnahmen zur Verfügung.

via t-online: “Verheerende Entscheidung”: Bilger warnt AfD vor Milliardenverzicht

Neue rechte Bürgerwehr marschiert in England auf

Die rechtsradikale Gruppe Patriot Platform tritt ungewohnt diszipliniert auf und plant direkte Aktionen, auf die die Behörden nicht vorbereitet sind. Am vergangenen Samstagmorgen meldeten die britischen Medien einen ungewöhnlichen Zwischenfall: Eine Gruppe von Leuten sei am Hafen von Dover an der englischen Südküste aufgetaucht und habe die Zufahrtsstraße blockiert. Kurz darauf kursierten erste Bilder und Videos, die bedrohliche Szenen zeigten: Mehrere hundert Personen waren zu sehen, alle in Schwarz gekleidet und mit Gesichtsbedeckung. Zuerst standen sie regungslos auf der Straße, anschließend marschierten sie durch Dover. Zunächst war nicht klar, wer die Leute waren oder was sie bezweckten, aber bald wurden Details bekannt. Es war eine neue Gruppe namens Patriot Platform, die mit ihrer Aktion gegen Migration protestieren wollte. »Dies ist erst der Anfang«, sagte ihr Anführer, ein Mann namens Daniel Thomas, der sich Danny Tommo nennt. Schon am nächsten Tag zeigten sich die Mitglieder von Patriot Platform erneut in der Öffentlichkeit, diesmal in der Küstenstadt Portsmouth. Vor der Ankunft eines Schiffs mit Bootsflüchtlingen hatte sich ein Protest gebildet, und Patriot Platform war mit von der Partie; wieder trugen die Mitglieder schwarze Kleidung und bedeckten ihre Gesichter. Die Aufmärsche der Organisation markieren eine neue Taktik der britischen radikalen Rechten – eine, die antirassistischen Aktivisten alarmiert. Bislang mobilisierten Rechtsextreme wie Stephen Yaxley-Lennon (»Tommy Robinson«) vor allem Proteste vor Asylunterkünften oder in Stadtzentren, um Stärke zu demonstrieren. Patriot Platform hingegen, erst vor wenigen Monaten gegründet, will gezieltere, direkte Aktionen aufziehen. Daniel Thomas hat einmal gesagt, er wolle eine »patriotische Armee« aufbauen, »die das Vereinigte Königreich unter ihre Kontrolle bringen kann«. Laut der antirassistischen Organisation Hope Not Hate handelt es sich um eine »rechtsradikale Bürgerwehr«, die als ein Netzwerk von lokalen Gruppen operiert. Besonders besorgniserregend sei, dass sich Patriot Platform mit einem »ungewöhnlichen Maß an Disziplin« organisiere, schreibt Joe Mullhall von Hope Not Hate. Im Unterschied zu bisherigen Mobilisierungen agiere Patriot Platform im Geheimen, über geschlossene Gruppen und direkte persönliche Kommunikation; für den Protest in Dover koordinierten sich die Teilnehmer offenbar per Funkgerät. In diesem Sinn hat die Organisation mehr mit Fußball-Hooligans gemein als mit einer traditionellen Antimigrations-Gruppe

via nd: Neue rechte Bürgerwehr marschiert in England auf

Extremistische Umtriebe in der Oldtimerszene – Auf der ganz rechten Spur

Eiserne Kreuze und Ausfahrten in NS-Uniform: In der Oldtimerszene fühlen sich rechte Akteure offenbar wohl. Sie idealisieren die »gute alte Zeit« – zum Unmut vieler Fans. Laut knattern die Zweitaktmotoren, in der Luft liegt der Geruch von verbranntem Benzin-Öl-Gemisch. Beim »Ostalgietreffen« im brandenburgischen Germendorf herrscht schon am Samstagvormittag dichtes Gedränge. Die Teilnehmer sind mit alten Trabant, Wartburg und allerlei anderen historischen Fahrzeuge angereist. Bei manchen reicht die Faszination offenbar weiter zurück als in die Zeiten der SED-Diktatur. So prangen auf einigen Fahrzeugen nicht nur Symbole, die an den untergegangenen Arbeiter- und Bauernstaat erinnern, etwa die DDR-Flagge mit Hammer, Zirkel und Ährenkranz. Auch Eiserne Kreuze sind zu sehen, die in der rechtsextremen Szene häufig als Kennzeichen verwendet werden . Ein tätowierter Mann und ein Kind fahren auf einem gelben dreirädrigen Duo-Motorrad – ursprünglich als Krankenfahrzeug konzipiert – über das Gelände, auf dem Gefährt steht »Rennsportvereinigung Wlfsschnze«. Was nach einem Motorrad-Tuningclub klingt, wirkt wie eine Anspielung auf das Hauptquartier von Adolf Hitler in Ostpreußen während des Zweiten Weltkriegs, die Wolfsschanze. Solche Chiffren mit Begriffen aus dem Nationalsozialismus nutzen Neonazis häufig als Erkennungsmerkmal.
Rechtsextreme auf Oldtimertreffen, das ist kein Einzelfall. Historische Fahrzeuge sind beliebt in Deutschland, in den Sommermonaten gibt es Hunderte Veranstaltungen für Liebhaber. Zwar haben diese in der Regel einen unpolitischen Charakter. Im Mittelpunkt soll die Begeisterung für klassische Kraftfahrzeuge und ihre alte Technik stehen. Doch im Dunstkreis von Schmieröl und Abgasfahnen fühlen sich rechte Akteure mancherorts offenbar besonders wohl, um die »gute alte Zeit« zu idealisieren. In dieser herrschte vermeintlich noch Ordnung und es gab keine modernen Technologien wie Elektroautos, die in der rechten Szene besonders verhasst sind . »Allgemein ist zu beobachten, dass die extreme Rechte versucht, in Schrauberkreisen Fuß zu fassen«, sagt Horst Nordmann aus Köln. Der 67-Jährige ist Erster Vorsitzender des Veteranen Fahrzeug Verbands (VFV) , einer der ältesten und größten Oldtimer-Vereinigungen in Deutschland. Für das Hobby rund ums alte Blech begeisterten sich unzählige Menschen, die allermeisten hätten wenig mit Populismus zu tun. In den vergangenen Jahren sei in der Szene aber ein deutlicher Rechtsruck zu beobachten, radikale Ansichten und Symboliken seien salonfähig geworden, so Nordmann. »Man sieht Oldtimer-Fahrer in NS-Uniformen auf restaurierten Wehrmachtsfahrzeugen und hört halb- oder vollfaschistische Sprüche, die man lieber nicht hören will.« Auffällig sei zudem, wie die extrem rechte AfD versuche, das Oldtimer-Hobby für ihre politischen Botschaften zu instrumentalisieren.

via spiegel: Extremistische Umtriebe in der Oldtimerszene Auf der ganz rechten Spur

Reservistenverband will Nato-Informationen aus Sachsen-Anhalt abziehen

Nach dem AfD-Sieg in Sachsen-Anhalt wächst die Sorge, dass Russland relevante Nato-Operationspläne erhalten könnte. Der Reservistenverband fordert zum Handeln auf. Der Reservistenverband will den sogenannten Operationsplan Deutschland aus der Staatskanzlei von Sachsen-Anhalt abziehen, falls die AfD dort die Regierung übernimmt. »Die AfD ist eine große Gefahr für unser Land«, sagte Verbandschef Bastian Ernst (CDU) dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). »Wenn sie in Sachsen-Anhalt die Regierung übernehmen würde, dann würden der Operationsplan Deutschland und weitere relevante Informationen mit ziemlicher Sicherheit nach Russland abfließen. Deshalb sollte man den Plan aus Sachsen-Anhalt zurückholen.« Der mehr als 1.000 Seiten umfassende Operationsplan Deutschland liegt bei allen 16 Landesregierungen. Das streng geheime Dokument enthält die zentralen Vorkehrungen für die Landes- und Bündnisverteidigung im Ernstfall und umfasst auch vorgesehene Nato-Bewegungen in Europa. Eine Alternative zum Schutz der vertraulichen Akten wäre laut Ernst, den Operationsplan »grundsätzlich im Verteidigungsministerium zu deponieren«. Dann könnten ihn nach seiner Aussage Personen oder Institutionen nur nach vorheriger Genehmigung einsehen. »Im Kriegsfall würden ohnehin andere Regeln gelten. Dann hätte der Bund wachsende Zugriffsmöglichkeiten auf die Länder und damit auch auf Sachsen-Anhalt«, sagte Ernst. Für eine etwaige Rückholung des Plans hatte sich dem RND zufolge bereits Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) vor Verteidigungsexperten der Koalitionsfraktionen ausgesprochen.

via zeit: Reservistenverband will Nato-Informationen aus Sachsen-Anhalt abziehen

siehe auch: Operationsplan Deutschland : Reservistenverband: Geheimplan bei AfD-Regierung zurückholen. Auf 1.000 Seiten stehen im Operationsplan Deutschland Anweisungen für den Ernstfall. Der Reservistenverband will ihn aus Sachsen-Anhalt abziehen, sollte die AfD regieren. Der Reservistenverband will den “Operationsplan Deutschland” aus der Staatskanzlei von Sachsen-Anhalt zurückholen, falls die AfD in Magdeburg die Regierung übernimmt. Verbandschef Bastian Ernst (CDU) sagte dem Redaktionsnetzwerk Deutschland: Die AfD ist eine große Gefahr für unser Land. „ Bastian Ernst, CDU Und weiter: “Wenn sie in Sachsen-Anhalt die Regierung übernehmen würde, dann würden der Operationsplan Deutschland und weitere relevante Informationen mit ziemlicher Sicherheit nach Russland abfließen. Deshalb sollte man den Plan aus Sachsen-Anhalt zurückholen.” (…) Der mehr als 1.000 Seiten umfassende Operationsplan Deutschland liegt bei allen 16 Landesregierungen. Das streng geheime Dokument enthält die zentralen Vorkehrungen für die Landes- und Bündnisverteidigung im Ernstfall und umfasst auch vorgesehene Nato-Bewegungen in Europa.

Umfrage zur Landtagswahl – Warum viele Landwirte die AfD gewählt haben – Umfrage zur Landtagswahl

Neben Frust über Bürokratie und Agrarpolitik spielen vor allem wirtschaftliche Sorgen und ein schwindendes Vertrauen in die Politik eine Rolle. Auch wenn sich das Ergebnis über Monate abzeichnete – für viele war das Votum bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt ein Schock. Die AfD hat mehr als 44 Prozent der abgegebenen Stimmen erhalten. Doch wie haben Landwirte gewählt? Und vor allem: Warum?  Eine Umfrage von agrarheute und der Bauernzeitung unter Landwirten versucht, das zu klären. Ein Ergebnis ist, dass der Anteil der Landwirte, die AfD gewählt haben, überdurchschnittlich hoch ist. Allerdings ist die Aussagekraft der Befragung begrenzt: An der Umfrage nahmen 169 Landwirte teil. Sie ist statistisch gesehen damit nicht repräsentativ für die Landwirte in Sachsen-Anhalt und zeigt allenfalls eine Tendenz auf.
Laut Analyse haben 56 Prozent der Befragten ihre Zweitstimme der AfD gegeben, gegenüber 19 Prozent CDU, 9 Prozent den Grünen und 7 Prozent der FDP. BSW, SPD und Linke bleiben unter 5 Prozent. Bei der Erststimme liegt die AfD ebenfalls bei 56 Prozent. Das spricht innerhalb dieser Stichprobe für eine vergleichsweise stabile Parteipräferenz und nicht nur für ein taktisches Zweitstimmenverteilen.  Dafür spricht auch, dass die Befragten, sollte jetzt auch der Bundestag gewählt werden, zu 94 Prozent ebenfalls ihr Kreuz bei der AfD machen würden. Schaut man sich die Gründe für die Wahlentscheidung an, dann ist bemerkenswert, dass Agrarpolitik allein nicht erklärt, warum Landwirte die AfD wählen. Nur 33 Prozent nennen Agrarpolitik als ausschlaggebendes Themengebiet, 67 Prozent andere Themen. (…) Das Bild könnte man so interpretieren: Landwirte haben Frust, wenn sie sich die Agrarpolitik anschauen, unter ihr gefühlt oder tatsächlich leiden. Die Aussagen verdichten sich zu einem Ruf nach weniger Regulierung, mehr Wettbewerbsfähigkeit und verlässlicheren Rahmenbedingungen. Wirtschaftspolitik kommt bei Landwirten nicht gut an Das wird ebenfalls deutlich, sieht man sich die anderen Themen bei der Wahlentscheidung an. Bei den nicht in erster Linie agrarpolitisch motivierten Befragten erreichen Wirtschafts- und Steuerpolitik sowie Energiepolitik und -preise sehr hohe Relevanzwerte. (…)
Für die Einordnung der Ergebnisse ist ein Blick auf die Zusammensetzung der Stichprobe wichtig. 86 Prozent der Teilnehmer sind Männer. 2 Prozent sind zwischen 18 und 24 Jahre alt, 7 Prozent zwischen 25 und 34, 27 Prozent zwischen 35 und 44, 26 Prozent zwischen 45 und 54 und 23 Prozent zwischen 55 und 64 Jahren. 16 Prozent sind 65 Jahre oder älter.  Bei den Betriebszweigen waren Mehrfachnennungen möglich. 78 Prozent der Teilnehmer betreiben Acker- beziehungsweise Marktfruchtbau, 44 Prozent Tierproduktion und Veredelung, 37 Prozent Grünland- und Futterbau, 24 Prozent regenerative Energien und 21 Prozent Forstwirtschaft. Hinzu kommen einzelne Betriebe unter anderem mit Hofläden oder Aquakultur.

via agrar heute: Umfrage zur Landtagswahl Warum viele Landwirte die AfD gewählt haben – Umfrage zur Landtagswahl

landbouwer met de traktor
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