Anschlag auf Szene-Kneipe Rechtsextremer in Eisenach

Auf eine Szene-Kneipe von Rechtsextremen in Eisenach ist ein Anschlag verübt worden. Nach Angaben der Polizei detonierten am frühen Montagmorgen offenbar Sprengsätze vor und im Gebäude. Das Haus und ein Auto seien beschädigt worden. Auf die Fassade sei ein Schriftzug mit politischem Bezug gesprüht worden. Es handelt sich um den Schriftzug “Fight Nazis Every Day” und ein Venussymbol. Verletzt wurde laut Polizei niemand. Das Landeskriminalamt und die Kriminalpolizei Gotha ermitteln. Näheres wollte die Polizei nicht mitteilen. Nach Darstellung des Eisenacher NPD-Stadtrats Patrick Wieschke richteten die Attentäter beim Anschlag auf das “Bull’s Eye” erheblichen Sachschaden an. Es sei auch Buttersäure verteilt worden – eine sehr unangenehm riechende Substanz

via mdr: Anschlag auf Szene-Kneipe Rechtsextremer in Eisenach

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Mit Messer, Keule und Schraubenschlüssel – #terror #thorstenheise

Fast drei Jahre nach einer brutalen Attacke von Neonazis auf Journalisten in Thüringen beginnt nun der Prozess. Rein vom Wetter her betrachtet, ist der 29. April 2018 im nordwestthüringischen Landkreis Eichsfeld ein schöner Frühlingstag. (…) Für zwei Göttinger Journalisten, die beruflich in der Gegend unterwegs sind, verläuft dieser Tag weniger erfreulich – und er endet im Krankenhaus. Denn in dem Dörfchen Hohengandern, nahe der Landesgrenze zu Niedersachsen gelegen, werden die beiden Opfer eines brutalen Überfalls durch zwei Neonazis. Die rechten Schläger sind bewaffnet und verletzen die Journalisten schwer. Sie beschädigen ihr Fahrzeug und rauben ihre Kameraausrüstung. Mehr als 15 Monate nach Anklageerhebung beginnt nun am 26. Januar vor dem Landgericht Mühlhausen der Strafprozess gegen die beschuldigten Rechtsextremisten. Die Staatsanwaltschaft wirft den Männern im Alter von 20 und 27 Jahren »gemeinschaftlich begangene Sachbeschädigung in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung und schwerem Raub« vor. Ausgangspunkt des Überfalls ist das »Gutshaus Hanstein« im Eichsfelddorf Fretterode, gut acht Kilometer vom späteren Tatort Hohengandern entfernt. Der von Mauern und Hecken umfriedete Hof in der Dorfstraße 41 gehört seit dem Jahr 1999 dem Neonazi und NPD-Funktionär Thorsten Heise, seit 2002 bewohnen er und seine Familie auch selbst den wuchtigen Fachwerkbau am Ortsrand. (…) Die Flucht führt über die kurvige Landesstraße 1002, durch das Dorf Gerbershausen – und endet schließlich in Hohengandern, wo die Journalisten ihr Auto in einen Straßengraben setzen. Der Fotograf schafft es gerade noch, die Speicherkarte der Kamera zu verstecken, als die Nazis auch schon heranstürmen. Sie greifen zunächst das Auto der Journalisten und dann mit dem Baseballschläger, dem Schraubenschlüssel sowie einem langen Messer und Pfefferspray die Insassen an. Die Scheiben des Fahrzeuges werden zerstört, die Reifen zerstochen, Kamera und Kameratasche des Fotografen entwendet. Einer der Angreifer sticht mit dem Messer zu und trifft den Oberschenkel eines Journalisten. Der andere bekommt einen Schlag mit dem Schraubenschlüssel auf den Kopf. Er erleidet einen Bruch des Schädelknochens und eine Kopfplatzwunde. Nach der Attacke ziehen sich die Täter in dem BMW zurück. Anwohner verständigen auf Bitten der erheblich blutenden Reporter den Rettungsdienst und die Polizei. Noch am selben Tag durchsuchen Beamte das Grundstück Heises nach möglichen Beweismitteln. Heise lässt sie »auf freiwilliger Basis gewähren«, teilt die Polizei später mit. Der Tat dringend verdächtig und später angeklagt werden die Neonazis Gianluca Bruno und Heises ältester Sohn Nordulf. Beide wohnen damals in Fretterode, und beide sind einschlägig bekannt. Bruno gilt als politischer Ziehsohn Thorsten Heises, der ihn seit Jahren innerhalb der NPD fördert und protegiert. Bis zum Sommer 2018 ist Bruno stellvertretender Vorsitzender der NPD in Niedersachsen und Vorsitzender des Göttinger Kreisverbandes. Nach dem Angriff auf die Journalisten verschwindet sein Name aber vom offiziellen Internetauftritt der Partei. Im Januar 2016 hat sich Bruno laut Zeugenaussagen auch an den schweren Ausschreitungen von Neonazis im links geprägten Leipziger Stadtteil Connewitz beteiligt. Nordulf Heise, der jüngere der Angeklagten, ist schon als 15-Jähriger bei Nazi-Events mit von der Partie. 2016 beteiligt er sich in Duderstadt an Angriffen auf Antifaschisten. Beim von Vater Thorsten organisierten »Schild-und-Schwert«-Festival im sächsischen Ostritz fungiert er als Ordner. Das mehrtägige Event soll der Szene Kampfsport, Musik und Austauschmöglichkeiten bieten.

via nd: Mit Messer, Keule und Schraubenschlüssel

Rechtsextreme #Serientäter in #Berlin gefasst – #Polizei verhaftet #Neuköllner Neonazis Sebastian T. und Tilo P. – #terror #betrueger #brandstifter

Die mutmaßlich für die jahrelange Serie rechter Brandstiftungen in Neukölln verantwortlichen Täter sind offenbar überführt. Die Polizei schlug jetzt zu. Polizei und Generalstaatsanwaltschaft in Berlin scheint im Fall der jahrelangen Serie rechtsextremer Brandstiftungen im Bezirk Neukölln ein Fahndungserfolg gelungen zu sein. Beamte der „BAO Fokus“ haben nach Informationen des Tagesspiegels am Mittwochmorgen die schon lange tatverdächtigen Neonazis Sebastian T. und Tilo P. verhaftet. Beiden werde die Beteiligung an mehreren Brandstiftungen vorgeworfen, hieß es in Sicherheitskreisen. Bei Sebastian T. kommt noch der Verdacht hinzu, er habe unrechtmäßig Corona-Soforthilfe für Soloselbstständige beantragt. Das Amtsgericht Tiergarten hatte auf Antrag der Generalstaatsanwaltschaft einen Haftbefehl gegen die beiden Rechtsextremisten erlassen. (…) Seit 2016 wurden in Neukölln mehr als 70 rechte Angriffe verübt, darunter 23 Brandstiftungen. Die Angriffe trafen vor allem Linke und Menschen, die sich in der Flüchtlingshilfe engagieren. Mehrmals gingen Fahrzeuge in Flammen auf. Polizei, Justiz und der Senat gerieten angesichts ausbleibender Fahndungserfolge zunehmend in die Kritik. Neben Sebastian T. und Tilo P. gilt auch der vorbestrafte Neonazi Julian B. als einer der drei Hauptverdächtigen in der Anschlagsserie. Ob es auch zu ihm neue Erkenntnisse gibt, blieb bislang unklar (…) Die Ermittlungen gegen Sebastian T. und Tilo P. waren allerdings auch in der Vergangenheit nicht völlig erfolglos. Ende August begann am Amtsgericht Tiergarten ein Prozess gegen die beiden Neonazis wegen des Vorwurfs, in Neukölln rechtsextreme Parolen geschmiert zu haben. Polizisten hatten im August 2019 bei der Observation von T. und P. mitbekommen, dass die beiden Sprüche wie „Mord an Hess!!!“ an Wände von Gebäuden sprühten.
Die Neonazis glorifizierten Rudolf Heß, den ehemaligen Stellvertreter Adolf Hitlers in der NSDAP, als Märtyrer. Heß hatte sich im August 1987 im Spandauer Kriegsverbrechergefängnis erhängt. Die rechte Szene behauptet, Heß sei ermordet worden. Die Staatsanwaltschaft hatte allerdings Mühe, ihre Anklage durchzubringen. Das Amtsgericht ließ zunächst nur drei von 14 Tatvorwürfen zu. Die Staatsanwaltschaft legte Beschwerde beim Landgericht ein, das akzeptierte dann zwölf Anklagepunkte. Der Prozess begann am 31. August am Amtsgericht, geriet aber schnell ins Stocken. Die Richterin setzte die Verhandlung aus, da mehrere Polizisten nur begrenzt aussagen durften. In Sicherheitskreisen war jetzt zu hören, der Prozess könnte im Februar fortgesetzt werden. Möglicherweise werde das Verfahren wegen der Heß-Parolen auch mit dem zu den Brandstiftungen kombiniert, hieß es.

via tagesspiegel: Rechtsextreme Serientäter in Berlin gefasst Polizei verhaftet Neuköllner Neonazis Sebastian T. und Tilo P.

siehe auch: Neuköllner Neonazi-Anschlagserie: Früherer NPD-Kader und Ex-AfD-Mitglied verhaftet. Die beiden Hauptverdächtigen der rechtsextremen Anschlagserie in Berlin-Neukölln werden dem Haftrichter vorgeführt. Sie gelten schon seit Jahren als verantwortlich für mehr als 70 Drohungen und Anschläge. Bisher reichten die Beweise jedoch nicht aus. Die Polizei Berlin hat am Mittwoch die beiden Hauptverdächtigen der rechtsextremen Anschlagserie in Berlin-Neukölln festgenommen. Das teilte die Generalstaatsanwaltschaft auf Twitter mit. Nach Informationen des RedaktionsNetzwerks Deutschland (RND) wurden der frühere NPD-Kader Sebastian T. und das Ex-AfD-Mitglied Tilo P. festgenommen. Sie gelten schon lange als Hauptverantwortliche einer Serie von mindestens 72 Taten wie Brandstiftungen und Drohungen allein zwischen 2016 und 2018. P. soll zudem unberechtigt Corona-Soforthilfe für Soloselbständige beantragt und kassiert haben, schreibt der „Tagesspiegel“. T. scheint sich mittlerweile der Neonazi-Kleinstpartei „Dritter Weg“ zugewandt zu haben. Ein auf der linksradikalen Website „Indymedia“ veröffentlichtes Foto zeigt T. mit einer Mütze des „Dritten Wegs“. Das Foto soll bei einer Flugblatt-Verteilaktion der Neonazis am Montag im Berliner Stadtteil Lichtenberg entstanden sein. Auf den Flugblättern wurde ausgerechnet der Stopp angeblichen „linken Terrors“ gefordert.

Wegen #Verstößen gegen #Corona-Regeln – Illegale #NPD-Veranstaltung in #Berliner #Lokal aufgelöst – #nazispreader #covidioten

Die Polizei hat am Freitagabend eine Versammlung in einer Gaststätte in Berlin-Lankwitz aufgelöst. Dort hatten sich 20 Menschen getroffen – ohne Masken zu tragen, Abstandsregeln oder ein Hygienekonzept einzuhalten. Nach Tagesspiegel-Informationen handelte es sich dabei um eine Veranstaltung der rechtsextremen NPD. Ob Mandatsträger unter den Gästen waren, ist allerdings unklar. Wie die Polizei am Samstag mitteilte, hatte der Betreiber des Lokals in der Straße Alt-Lankwitz Alkohol an die Gäste ausgeschenkt. Die Polizei sei durch einen Anruf auf die Veranstaltung aufmerksam geworden und habe diese gegen 19.30 Uhr aufgelöst. Gegen den Wirt werde nun ermittelt, die anwesenden Gäste erhielten Anzeigen wegen Ordnungswidrigkeiten.

via tagesspiegel: Wegen Verstößen gegen Corona-Regeln Illegale NPD-Veranstaltung in Berliner Lokal aufgelöst

#NPD-Jugend – Warum ein #Wasserturm einen #völkischen Verein in Bedrängnis bringt

Die NPD-Jugendorganisation „Junge Nationalisten“ (JN) veranstaltete im Spätsommer ihren „Gemeinschaftstag Süd“. Der Veranstaltungsort sollte ein Geheimnis bleiben. Aber das Detail eines Fotos führt zu einem alten Bauernhaus in Baden-Württemberg. Der völkische „Bund für Gotterkenntnis (Ludendorff) e.V.“, der Eigentümer des Hauses, dürfte über die Veröffentlichung des Ortes keineswegs erfreut sein. Denn der Verein agiert allzu gerne im Verborgenen. August 2020, 19.00 Uhr: Die JN postet via Telegram mehrere Fotos vom „Gemeinschaftstag“ in „Süddeutschland“. Ein Foto zeigt junge Frauen und Männer. Die Frauen tragen alte Trachten, die Männer weiße Hemden und schwarze Hosen. Sie stehen auf einer Wiese, singen im Halbkreis. Weitere Fotos zeigen sie auf einer Wanderung und beim Sport. Sie machen Liegestützen auf einer großen Wiese. Im Hintergrund: ein rot-weißer Wasserturm. Das sind, wie die JN schreibt, „erste Impressionen“. Es heißt: „Ein Bericht folgt bald.“ (…) Der Wasserturm, das Detail eines Fotos, ist der Beweis: Die JN veranstaltete ihren „Gemeinschaftstag Süd“ im „Jugendheim Hohenlohe“, einem alten Bauernhaus des völkischen „Bund für Gotterkenntnis (Ludendorff) e.V.“ (BfG). Das Haus befindet sich in Herboldshausen im Norden Baden-Württembergs. Der Weiler, der im Wesentlichen aus drei Bauernhöfen besteht, liegt unmittelbar an der Autobahn. Das sind ausgezeichnete Voraussetzungen für die extreme Rechte: Neonazis und Völkische haben schnelle Zufahrt und können ihre Veranstaltungen ungestört durchführen. Der BfG, der bundesweit über einige hundert Mitglieder verfügt, gibt sich harmlos, aber seine Ideologie ist radikal. Sie ist stark von den antisemitischen und rassistischen Lehren Mathilde Ludendorffs (1877-1966) geprägt. Mathilde begründete in den 1920er-Jahren die „Deutsche Gotterkenntnis“ und heiratete Erich Ludendorff, General des Ersten Weltkrieges und Mitinitiator des „Hitler-Ludendorff-Putsches“ (09.11.1923), im Jahr 1926. Durch Erich hatte Mathilde eine Reihe persönlicher Begegnungen mit Adolf Hitler. Sie waren Geschwister im Geiste.

via belltower: NPD-Jugend Warum ein Wasserturm einen völkischen Verein in Bedrängnis bringt

Erfolgreicher Einsatz der Soko Rex* des Landeskriminalamtes Sachsen – #schelm #enricoboehm #leipzig

Mit Beschlüssen des Amtsgerichtes Leipzig durchsuchten Beamte der Soko Rex* im PTAZ* des Landeskriminalamtes Sachsen im Auftrag der Staatsanwaltschaft Leipzig am 17. Dezember 2020 mehrere Objekte in der Stadt und im Landkreis Leipzig. Hintergrund ist ein Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Leipzig wegen des Tatvorwurfs der Volksverhetzung. Der Beschuldigte, ein 38-jähriger Leipziger, soll sich maßgeblich an der Lagerung und am Versand strafrechtlich relevanter und indizierter Bücher eines zuletzt in Leipzig ansässig gewesenen Verlags beteiligt haben. Der gesondert verfolgte mutmaßliche Inhaber dieses Verlages, soll sich gegenwärtig in Osteuropa aufhalten. Bei den Durchsuchungen von mehreren Geschäfts- und Lagerräumen sowie zwei Wohnungen konnte umfangreiches Beweismaterial, unter anderem versandfertige Bücher und elektronische Speichermedien, sichergestellt werden. In einer Lagerhalle im Landkreis Leipzig wurden auf ca. 80 Euro-Paletten in einer Vielzahl von Paketen mehrere tausend Bücher mit strafrechtlich relevanten, bzw. indizierten Publikationen aus dem Verlagsprogramm beschlagnahmt. Unter diesen befanden sich auch zahlreiche unkommentierte Nachdrucke des Buchs »Mein Kampf« von Adolf Hitler. Aufgrund des Umfangs der Sicherstellungen dauert die Erfassung der Gesamtzahl der Bücher und die Ermittlung von deren Verkaufswert noch an.

via medienservice.sachsen.de: Erfolgreicher Einsatz der Soko Rex* des Landeskriminalamtes Sachsen

siehe auch: Razzia bei rechtsextremem Versandhandel “Der Schelm”. Die Polizei in Sachsen hat am 17. Dezember mehrere Objekte in der Stadt und im Landkreis Leipzig durchsucht. Laut der zuständigen Sonderkommission Rechtsextremismus, der Soko Rex, richten sich die Ermittlungen gegen den Verlag “Der Schelm”. STRG_F, das investigative Rechercheformat des NDR für funk, hatte im Februar dieses Jahres über den Verlag berichtet. “Das ist ein ganz schöner Schaden für die Szene. Wir gehen davon aus, dass wir einen höheren sechsstelligen Betrag beschlagnahmt haben”, so Tom Bernhardt, Pressesprecher des Landeskriminalamts Sachsen, gegenüber STRG_F. In einer Lagerhalle im Landkreis Leipzig habe man auf rund 80 Paletten eine Vielzahl von Paketen gefunden. Der Inhalt: mehrere tausend Bücher mit strafrechtlichem Inhalt. Unter diesen Publikationen befanden sich auch zahlreiche unkommentierte Nachdrucke des Buchs “Mein Kampf” von Adolf Hitler. STRG_F-Recherchen hatten ergeben, dass der Verlag seinen Versand rund um Leipzig abwickelt. Reporter des jungen Formats konnten einen ehemaligen NPD-Kreisvorsitzenden Ende 2019 dabei filmen, wie er Bestellungen des “Schelms” verschickte. Der 38-jährige Enrico Böhm ist den Behörden als “Neo-Nationalsozialist” und Betreiber einer “rechtsextremistischen Vertriebsstruktur” bekannt.

Meldung der #Verfassungsschützer – In #Hamburg wächst die Zahl der Rechtsradikalen in der #AfD – #schauhin #fluegel #noafd

Der Verfassungsschutz stuft den offiziell aufgelösten »Flügel« der AfD als rechtsextrem ein. Nach neuen Erkenntnissen ist die Zahl der Anhänger der Gruppierung in Hamburg stark gestiegen. In Hamburg sind inzwischen rund 40 Anhänger der rechtsextremen Gruppe »Flügel« der AfD bekannt. Damit habe sich die Zahl seit Juni vervierfacht, heißt es in einer Mitteilung des dortigen Verfassungsschutzes. Im März dieses Jahres hatte das Bundesamt für Verfassungsschutz den »Flügel« mit dem Wortführer Björn Höcke als erwiesen extremistisch eingestuft. Die Hamburger Behörde kündigte dann im Juni dieses Jahres an, die Strukturen in der offiziell aufgelösten Gruppe weiter aufzuklären. Das Personenpotenzial der Rechtsextremisten in Hamburg erhöhte sich demnach insgesamt von 330 im vergangenen Jahr auf 380. Die AfD-Fraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft beschäftige zwei Anhänger der rechtsextremen »Identitären Bewegung« (IB). Ein weiterer Mitarbeiter der Fraktion habe zudem frühere Bezüge zur NPD. Es gebe in der Hansestadt auch enge Verbindungen zwischen dem »Flügel« mit der Führung des Hamburger Ablegers der Corona-Protestbewegung »Querdenken« und den Rechtsextremisten aus dem näheren Umfeld der Organisation »Michel wach endlich auf«.

via spiegel: Meldung der Verfassungsschützer In Hamburg wächst die Zahl der Rechtsradikalen in der AfD