GRÜNE Mannheim zeigen AfD-Stadträtin an

BÜNDNIS 90/Die GRÜNEN Mannheim haben als Reaktion auf ihre mutmaßlichen rassistischen Aussagen am Samstag, den 29.08. Anzeige gegen die AfD-Stadträtin Silke Koch erstattet. Damit schließt sich die Partei im Sachverhalt der Anzeige der SPD Mannheim an. Frau Koch hat sich in ihrem Whatsapp-Status mutmaßlich rassistisch gegenüber Menschen in muslimischer Badekleidung geäußert. Unter anderem soll sie diese als “Dreck” und “fetter Shariachef” bezeichnet haben. BÜNDNIS 90/Die GRÜNEN fordert daher die Mannheimer Behörden mit der Anzeige auf, zu prüfen, ob einer oder mehrere Straftatbestände vorliegen, da Frau Koch sich nach §130 StGB (Volksverhetzung) strafbar gemacht haben könnte. „Die mutmaßlichen, rassistisch diffamierenden Aussagen der AfD-Stadträtin Silke Koch in ihrem WhatsApp-Status sind menschenverachtend und offenbaren ein zutiefst von Hass getriebenes Menschenbild, das die AfD offensichtlich immer deutlicher nach außen trägt“, sagt Co-Sprecher Julian Maier.

via mrn news: GRÜNE Mannheim zeigen AfD-Stadträtin an

Offen zur Schau gestellt – #Hakenkreuze und Hitlergrußformel: Nazi-Skandal bei AfD-Veranstaltung

Bei einer AfD-Wahlkampfveranstaltung in Lichtenberg wurden verfassungsfeindliche Symbole zur Schau gestellt. So reagiert die Partei. Eklat bei einer AfD-Wahlkampfkundgebung in Lichtenberg: Mehrere Personen stellten bei der Veranstaltung mit AfD-Spitzenkandidatin Kristin Brinker verfassungsfeindliche und NS-verherrlichende Symbole zur Schau. Der Berliner Morgenpost liegen entsprechende Bilder von RechercheNetzwerk.Berlin vor. Die Polizei ermittelt in drei Fällen wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen. So reagiert der AfD-Landesverband. Bei der Kundgebung am vergangenen Freitag waren neben Brinker weitere AfD-Politikerinnen und -Politiker angekündigt: die Bundestagsabgeordnete Beatrix von Storch, der brandenburgische Landtagsabgeordnete Dennis Hohloch, der Berliner Abgeordnete Thorsten Weiß sowie der Lichtenberger Kandidat für das Abgeordnetenhaus David Eckert. Die Polizei zählte zu Beginn der Veranstaltung 120 Personen. Mitten drin: eine Frau, die auf ihrem Brustkorb ein hakenkreuzähnliches Tattoo trägt – für jedermann erkennbar. Ob gegen sie ermittelt wird, ist unklar. Ein Hakenkreuz ist auch auf einem Unterarm einer Frau zu sehen, deren Identität von der Polizei festgestellt wurde, wie eine Aufnahme verdeutlicht. Die Polizei bestätigt, dass in zwei Fällen wegen Hakenkreuzen auf der Haut ermittelt wird – in einem Fall wurde das verbotene Symbol der Nationalsozialisten mit Edding aufgezeichnet (…) Isoliert von der AfD-Anhängerschaft steht das zweifelhafte Publikum nicht: Die Frau mit dem hakenkreuzähnlichen Tattoo steht neben einem AfD-Direktkandidaten aus Lichtenberg. Ihre Begleitung schüttelt seine Hand. Auf einem anderen Foto: Ein junger Mann mit „ENSDAPE“-T-Shirt steht in einer Runde mit einer AfD-Anhängerin, die nach Morgenpost-Informationen auf vielen Parteiveranstaltungen anzutreffen ist – ein weiteres Bild zeigt sie direkt neben Spitzenkandidatin Brinker. Doch wer sind die Personen, die keine Scheu haben, ihr rechtsextremes Weltbild zu präsentieren? Laut Recherchen der Berliner Morgenpost handelt es sich mindestens teilweise um Anhängerinnen und Anhänger der rechtsextremen Jugendgruppe „Deutsche Patrioten Voran“ (DPV).

via morgenpost: Offen zur Schau gestellt Hakenkreuze und Hitlergrußformel: Nazi-Skandal bei AfD-Veranstaltung

28.08.2026 Berlin: AfD-Wahlkampfkundgebung in Lichtenberg

Kriegsverbrechen in der Ukraine – Finnland senkt Strafe für Chef von russischer Neonazi-Miliz

Die rechtsextreme Miliz Rusitsch wird vom Kreml seit 2014 in der Ukraine eingesetzt. Der Anführer der Truppe sitzt wegen Kriegsverbrechen in Finnland in Haft. Nun reduziert ein Gericht seine Strafe. Ein Gericht in Finnland hat die Haftstrafe für einen wegen mehrerer in der Ukraine begangener Kriegsverbrechen zu lebenslanger Haft verurteilten russischen Neonazi reduziert. Das Berufungsgericht in Helsinki senkte die Haftstrafe von Wojislaw Torden auf zwölf Jahre und sechs Monate. Die Beweislage reiche nicht aus, um nachzuweisen, dass Torden bei einem Angriff mehrerer bewaffneter Gruppen in der ostukrainischen Region Luhansk im Herbst 2014 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet habe, hieß es in dem Urteil. Torden, der sich früher Jan Petrowski nannte, war im vergangenen Jahr von einem Gericht in Helsinki dafür verurteilt worden, bei dem Angriff unter anderem einen ukrainischen Soldaten ermordet zu haben. Als Kommandant der paramilitärischen russischen Neonazi-Gruppe Russitsch habe Torden bei dem Angriff zudem seinen Kämpfern erlaubt, einen weiteren ukrainischen Soldaten zu verstümmeln. Die Kämpfer schlitzten dem Ukrainer laut Gericht ein sogenanntes Kolovrat in die Wange. Das auch “Speichenrad” genannte Emblem wird von ultranationalistischen Gruppen und Neonazis in Russland und Osteuropa benutzt. Der ukrainische Soldat starb an den Folgen seiner Verletzungen. Torden wurde zudem dafür verurteilt, dass er Fotos veröffentlichte, die zeigten, wie Kämpfer vor der Leiche eines Soldaten posierten. Das Berufungsgericht in Helsinki urteilte nun, Torden habe keine übergeordnete Rolle innegehabt, “die für die Erschießung der verwundeten ukrainischen Soldaten verantwortlich war”. Das Gericht urteilte jedoch, der russische Neonazi habe Kämpfern die Erlaubnis erteilt, das Kolovrat in die Wange des ukrainischen Soldaten zu schlitzen. Außerdem habe Torden mit einem leichten Maschinengewehr auf ukrainische Soldaten geschossen, was ein Kriegsverbrechen darstelle. Auch der Aufnahme und Veröffentlichung der Fotos sei er schuldig.

via ntv: Kriegsverbrechen in der Ukraine Finnland senkt Strafe für Chef von russischer Neonazi-Miliz

Graffiti am Wahlkreisbüro der AfD in Grimmen – #161

Am 31.08.2026, in der Zeit zwischen 10:30 Uhr und 16:30 Uhr, kam es am Wahlkreisbüro der AfD in der Mühlenstraße in Grimmen zu einer Sachbeschädigung. Durch bislang unbekannte Täter wurde auf eine Scheibe des Büros in weißer Farbe der Schriftzug “161” gesprüht. Dieser hat die Größe von 0,80m mal 1,10m. Der entstandene Sachschaden wird auf ca. 50,- Euro geschätzt. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen

via presseportal-blaulicht: Graffiti am Wahlkreisbüro der AfD in Grimmen

„Lake America“ oder „Lake Ontario“? Kanada spottet über Trump mit Schild am Seeufer

Trump will den Lake Ontario in „Lake America“ umbenennen. Kanadas Politiker schlagen zurück – mit Schildern, Spott und scharfen Worten. Doug Ford hat im Namensstreit mit US-Präsident Donald Trump um den Lake Ontario nachgelegt. Der Regierungschef der kanadischen Provinz Ontario veröffentlichte auf der Plattform X ein knapp 40 Sekunden langes Video, in dem er im roten Trikot der kanadischen Fußball-Nationalmannschaft vor einem riesigen blauen Schild am Seeufer posiert. Aufgestellt wurde das Schild nahe Grimsby, Ontario, auf dem in Englisch und Französisch zu lesen ist: „Lake Ontario – Now and Always“ beziehungsweise „Lac Ontario – Aujourd‘hui et pour toujours“. In dem Video erklärte Ford knapp, warum der Name unveränderlich sei: Schon lange, bevor Trump ins Amt gekommen sei, habe der See Lake Ontario geheißen – und so werde es auch nach seinem Abschied aus dem Weißen Haus bleiben. „Falls Präsident Trump oder sonst jemand es vergisst: Wir haben dieses Schild aufgestellt, um sie daran zu erinnern, dass es ‚Lake Ontario‘ heißt – jetzt und für immer“, sagte Ford.
Auslöser der Aktion war eine Verfügung Trumps, mit der er US-Bundesbehörden anwies, den Grenzsee künftig „Lake America“ zu nennen. Trump verknüpfte den Schritt mit dem laufenden Zollstreit und erklärte, die USA rechneten nicht mehr damit, nennenswerte Geschäfte mit Ontario zu tätigen – Kanadas bevölkerungsreichste und wirtschaftlich eng mit den USA verflochtene Provinz. Seit dem Scheitern der Handelsgespräche zwischen Washington und Ottawa vor gut einer Woche hat sich der Konflikt zwischen den Nachbarländern spürbar verschärft.

via fr: „Lake America“ oder „Lake Ontario“? Kanada spottet über Trump mit Schild am Seeufer

siehe auch: Lake Ontario im Fokus Dieser Mann legt im Streit mit Donald Trump nach. Doug Ford, Regierungschef der kanadischen Provinz Ontario, gilt nicht als Freund von US-Präsident Donald Trump. Im Streit über den Namen eines Grenzsees posiert er vor einem vielsagenden Schild. “Lake Ontario – für jetzt und für immer”: Im Streit mit US-Präsident Donald Trump über den korrekten Namen für einen See an der Grenze zwischen beiden Ländern legt der Regierungschef der kanadischen Provinz Ontario nach. In einem auf der Plattform X veröffentlichten knapp 40 Sekunden langen Video posiert Doug Ford im roten Trikot der kanadischen Fußball-Nationalmannschaft vor einem am Seeufer aufgestellten riesigen, blauen Schild. Auf dem steht in Englisch und Französisch geschrieben: “Lake Ontario – Now and Always” beziehungsweise “Lac Ontario – Aujourd’hui et pour toujours”. In wenigen Sätzen erklärt Ford, warum das so ist. Schon lange, bevor Trump ins Amt gekommen sei, habe der See Lake Ontario geheißen – und so werde es auch nach seinem Abschied aus dem Weißen Haus wieder sein. “Falls Präsident Trump oder sonst jemand es vergisst: Wir haben dieses Schild aufgestellt, um sie daran zu erinnern, dass es ‘Lake Ontario’ heißt – jetzt und für immer.” (…) Ford hatte seinem Ärger über Trump bereits nach dem Scheitern der Handelsgespräche mit den Worten “Kiss my ass” (zu Deutsch: Leck mich am Arsch) Luft gemacht. Er nannte den US-Präsidenten zudem einen “Diktator”, einen “Verlierer” und “König der Bankrotte”.

Wausau brothers face felony cases after teen reports neo-Nazi threats, drugs

Two Wausau brothers face felony cases after a 17-year-old told police they described themselves as Nazi extremists, talked about killing people and pressured her to use drugs. Bryan C. Wick, 27, and Tyler Christian Wick, 30, were taken into custody this week in separate but related Marathon County cases. The allegations against both men are detailed in a criminal complaint filed against Bryan Wick on Wednesday. The teenager told Wausau police she knew Bryan Wick through work and agreed July 11 to give him a ride home. She said she went inside the home he shared with Tyler Wick, where the conversation quickly turned to extremist beliefs. According to the complaint, the teenager said the brothers told her they were Nazi extremists and talked about killing non-Christians. Later in the encounter, the complaint says Tyler Wick told the teenager he was going to kill 150 Black men with a rope. She also told police he showed her videos of people being killed and laughed as she became visibly upset. Bryan Wick eventually told his brother to stop scaring her, according to the complaint.
Police also reviewed a Snapchat account the teenager identified as Bryan Wick’s. An officer described the account as containing Nazi imagery and antisemitic material, including a profile photo showing a masked person making what appeared to be a Nazi salute. The officer also described a video in which a masked person appearing to be Bryan Wick criticized Jewish people and another showing a similarly dressed person interacting with a law enforcement officer. Police noted that the latter video could have corresponded with Bryan Wick’s arrest during a March protest in Marathon County. The complaint does not say police definitively established that Wick was the masked person in each video. (…) She said Tyler Wick showed her what he described as marijuana and that the brothers later offered her a vape that smelled like marijuana. The teenager told police she initially refused to use it but eventually gave in after being asked repeatedly. She also described a smoking device containing what appeared to be marijuana and an unidentified white powder. (…)
Bryan Wick faces seven counts, including child enticement involving drugs, exposing a child to harmful material, delivery of THC, felony bail jumping, disorderly conduct, possession of THC and misdemeanor bail jumping. The most serious count, child enticement, is a Class D felony punishable by up to 25 years in prison, a fine of up to $100,000 or both. Prosecutors allege Bryan Wick caused the teenager to enter the home with the intent of providing her a controlled substance. The bail-jumping allegations stem from criminal cases already pending against Bryan Wick when the July encounter occurred. Court records cited in the complaint show he had been released under conditions that included committing no new crimes. Tyler Wick faces felony counts of possessing a firearm while subject to a domestic abuse or child abuse injunction and maintaining a drug trafficking place, along with a misdemeanor count of possessing THC. At their initial court appearances Wednesday, Bryan Wick’s cash bond was set at $30,000 and Tyler Wick’s at $10,000. Both were ordered to have no contact with the teenager or her family and not to possess weapons or controlled substances. Tyler Wick also was ordered not to possess or consume alcohol.

via wasaupilotandreview: Wausau brothers face felony cases after teen reports neo-Nazi threats, drugs

Neo-Nazi deported after Camp Sovereignty clash describes life in immigration detention: ‘Quiet torture’

A far-right nationalist has been deported back to Ukraine on character grounds, but not before detailing his so-called “torture” in immigration detention.A white supremacist who fled to Australia when war broke out in Ukraine has been deported back home while facing charges related to a clash at the Indigenous Camp Sovereignty in Melbourne. Yan Zakharin, 20, was deported on August 12, less than a year after allegedly being involved in the neo-Nazi incursion at the encampment following the controversial March for Australia rally. Zakharin and several other individuals, including former National Socialist Network (NSN) leader Thomas Sewell, were charged with affray, assault and unlawful assault. Zakharin and Sewell had both plead not guilty to the charges.
In the Victorian County Court this week, Judge Gerard Mullaly revealed that Zakharin had been deported and the charges had been withdrawn. News.com.au understands the decision to cancel Zakharin’s visa was made on character grounds, but a spokesperson for the Minister for Citizenship Julian Hill said his office does not comment on individual cases. Yan Zakharin, centre, was deported back to Ukraine on August 12 while facing charges. The 20-year-old was pictured at the clash at Camp Sovereignty last year. Zakharin has since shared images and videos from his home country. He spoke in a video posted online earlier this month about the decision to deport him. “Hello patriots, this in Yan Zakharin and I have received a wonderful letter from (Australian Border Force) removals team stating that I’m getting deported to Ukraine from Australia.” In several other videos Zakharin shared, he complains about being kept in what he described as “an Australian gulag” where he had undertaken a hunger strike.

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