100-year-old Man Charged for Alleged Nazi-era War Crimes – #remember #keinvergessen

German prosecutors announced Tuesday they have charged a 100-year-old man with being an accessory to 3,518 murders committed while he was allegedly a guard at the Sachsenhausen World War II concentration camp outside of Berlin.  Neuruppin prosecutor Cryll Klement told the Associated Press that the man, whose name is being withheld under Germany’s privacy laws, is alleged to have worked at the Sachsenhausen camp between 1942 and 1945 as an enlisted member of the Nazi Party’s paramilitary wing.  Klement, who led the investigation, said that despite his advanced age, the suspect is considered fit enough to stand trial, though accommodations may have to be made to limit how many hours per day the court is in session. 

via voanews: 100-year-old Man Charged for Alleged Nazi-era War Crimes

Poort KZ-Sachsenhausen.jpg
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#Itzehoe – Ex-Sekretärin des #KZ #Stutthof wegen Beihilfe zum Mord in zehntausend Fällen angeklagt – #NichtsUndNiemandIstVergessen

Wegen Beihilfe zum Mord in mehr als zehntausend Fällen hat die Staatsanwaltschaft Itzehoe eine frühere Sekretärin des NS-Konzentrationslagers Stutthof angeklagt. Der Frau werde vorgeworfen, als Stenotypistin und Schreibkraft des Lagerkommandanten den Verantwortlichen bei der systematischen Tötung von jüdischen Gefangenen, polnischen Partisanen und russischen Kriegsgefangenen Hilfe geleistet zu haben, teilte die schleswig-holsteinische Anklagebehörde mit. Die Frau ist heute 95 Jahre alt.

via dlf: Itzehoe – Ex-Sekretärin des KZ Stutthof wegen Beihilfe zum Mord in zehntausend Fällen angeklagt

siehe auch: Germany Charges Nazi Camp Secretary With Complicity in Murders. German prosecutors said Friday they have charged a former secretary at a Nazi concentration camp with complicity in the murders of 10,000 people, in the first such case in recent years against a female staff member They said the woman, who was not named by prosecutors, had worked at the Stutthof camp near what was Danzig, now Gdansk, in then Nazi-occupied Poland. She “is accused of having assisted those responsible at the camp in the systematic killing of Jewish prisoners, Polish partisans and Soviet Russian prisoners of war in her function as a stenographer and secretary to the camp commander” between June 1943 and April 1945, the prosecutors said in a statement. The accused, who was a minor at the time of the alleged crimes, is charged with “aiding and abetting murder in more than 10,000 cases” as well as complicity in attempted murder, added prosecutors from the northern city of Itzehoe. Due to her age at the time of the alleged violations, she will face a juvenile court. Germany has been racing to bring to justice surviving Nazi staff after the 2011 conviction of former guard John Demjanjuk on the basis he served as part of the Nazi killing machine set a legal precedent. Since then, courts have handed down several guilty verdicts on those grounds rather than for murders or atrocities directly linked to the individual accused. Among those who were brought to late justice were Oskar Groening, an accountant at Auschwitz, and Reinhold Hanning, a former SS guard at the same camp.

Both were convicted of complicity in mass murder at the age of 94 but died before they could be imprisoned.

»Warnschuss« zieht nicht bei waffenaffinem Neonazi – #terror #reichsbürger

Im vorvergangenen Sommer glaubte das Amtsgericht, einem Kemptener Neonazi einen »wirksamen Warnschuss verpasst« zu haben. Doch der waffenaffine Staatsfeind legte trotz Bewährung direkt wieder los. Als Quittung erhält er nun eine Haftstrafe. Nachdem der den Behörden als Reichsbürger bekannte Claus A. Polizistinnen und Polizisten mehrfach bedrohte, beleidigte und bewaffnet angriff, wollte ihm das Amtsgericht Kempten Anfang Juni 2019 »einen wirksamen Warnschuss verpasst« haben. 100 Tagessätze zu je 15 Euro und die Aussicht auf eine einjährige Haftstrafe sollten den waffenaffinen Neonazi von weiteren Straftaten abhalten: Würde Claus A. innerhalb der nächsten drei Jahre noch einmal straffällig, so »werde ich nicht lange zögern, die Bewährung zu widerrufen«, drohte der Richter damals. Die Staatsanwaltschaft hingegen mache es sich zu einfach, wenn sie davon ausgehe, dass der Angeklagte weiter Straftaten begehen werde, weil der den Ideen der Reichsbürger anhänge und deshalb auf eine Bewährung zu verzichten sei.
Doch es dauerte kein halbes Jahr, bis sich Claus A. wieder zum Gegenstand polizeilicher Ermittlungen machte. Auf unseren Artikel »Lebensschützer im Allgäu: Professionell und ohne Kompromisse« drohte A. den Autor_innen nach den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft mit den Worten »Passt bloss auf Du linker Volksverräter, wenn wir Dich kriegen, blasen wir Dein Lebenslicht aus!« (Fehler im Original) Zwei Monate später legte Claus A. in antisemitischer Manier nach und quittierte unsere Berichterstattung darüber, wie sich rechte, teils bürgerlich getarnte Netzwerke in Nordschwaben gegenseitig stärken mit einer weiteren Drohung und Beleidigungen: »Dir dreckigem Verräterschwein, ritze ich den Davidstern auf Deine Verräterstirn! Du kleiner dreckiger Hurensohn!« (…) Insgesamt legte die Staatsanwaltschaft bis November 2020 vier Anklagen vor, die das Amtsgericht zu einem Gerichtsverfahren verband und Claus A. am 12. Januar 2021 zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von einem Jahr und zwei Monaten ohne Bewährung verurteilte. Das Urteil ist allerdings nicht rechtskräftig, da der Angeklagte, sein Pflichtverteidiger sowie die Staatsanwaltschaft inzwischen Berufung dagegen eingelegt haben. Schon wenige Tage nach dem Urteil legt der notorische Volksverhetzer online wieder los. In einer Gruppe aus dem Umfeld der Querdenken-Bewegung leugnet Claus A. alias »Bürgerwehr« erneut den Holocaust und ruft zu Gewalt und Mord an vermeintlichen »Volksverrätern« auf. Widerspruch erntet er unter den hiesigen Querdenken-Anhängern kaum, die selbst längst ganz rechts außen angekommen sind. Erneut beschäftigen die Äußerungen die Polizei.

via allgäu rechtsaußen: »Warnschuss« zieht nicht bei waffenaffinem Neonazi

Swiss Jews Launch Legal Action Against Neo-Nazi Group For Pushing Hoax ‘Protocols’

Switzerland’s Jewish community is taking legal action against a far right political grouping for publishing the antisemitic hoax, “The Protocols of the Elders of Zion.” The latest edition of the “Protocols” — first fabricated more than a century ago by the secret police in Tsarist Russia — was published by the Swiss Nationalist Party (PNOS), a far right grouping that is active mainly in the German-speaking cantons of Switzerland. The Swiss Federation of Jewish communities (SIG-FCSI) filed a complaint with the public prosecutor’s office of Bern Oberland after the publication was featured in the PNOS magazine “Harus.” “Especially in times of the COVID-19 pandemic, conspiracy myths, including those with an antisemitic background, have once again gained popularity,” the SIG-FCSI declared in a statement.

via algemeiner: Swiss Jews Launch Legal Action Against Neo-Nazi Group For Pushing Hoax ‘Protocols’

siehe auch: SIG reicht erneut Strafanzeige gegen die PNOS ein. Die Partei National Orientierter Schweizer PNOS hat in einer Publikation eine antisemitische Hetzschrift veröffentlicht. In diesen Zeiten, in welchen antisemitische Verschwörungstheorien Zulauf erhalten, fördert dies zusätzlichen Judenhass. Der SIG hat darum, nicht zum ersten Mal, Strafanzeige gegen die PNOS eingereicht. In Ihrem Partei-Magazin «Harus» hat die rechtsextreme PNOS die hetzerischen «Protokolle der Weisen von Zion» abgedruckt. Mit diesem antisemitischen Pamphlet wird bewusst der Mythos der jüdischen Weltverschwörung verbreitet. Der SIG hat deswegen bei der Staatsanwaltschaft Berner Oberland Anzeige wegen Verstosses gegen die Rassismus-Strafnorm Art. 261bis eingereicht.
Förderung von Judenhass Es ist wohl das bekannteste und berüchtigtste antisemitische Pamphlet des 20. Jahrhunderts: die «Protokolle der Weisen von Zion». Bei diesem nachweislich gefälschten Text soll es sich um die Protokolle eines Treffens von «jüdischen Weltverschwörern» handeln, die darin ihre Pläne zur Errichtung der Weltherrschaft darlegen. Die «Protokolle» wurden um 1900 in Russland von Antisemiten geschrieben und von dort aus in der ganzen Welt verbreitet. Gerade in Zeiten von Corona haben Verschwörungstheorien, auch mit antisemitischem Hintergrund, erneut an Zulauf gewonnen. Die Veröffentlichung der «Protokolle» gibt solchen Mythen zusätzlichen Auftrieb und fördert den Judenhass. Dass dies die Ziele der PNOS sind, zeigt auch das von ihnen verfasste Vorwort zu den «Protokollen»: «Ob echt oder unecht, braucht unsereiner nicht zu kümmern, denn uns geht es hauptsächlich um den Inhalt.»

Bei “Querdenker”-Demo in Poing – “Potpourri aus rechten Stereotypen”

Ein Redner zieht bei Corona-Demo Parallelen zum Nationalsozialismus. Der Staatsschutz prüft mögliche Konsequenzen. “Jana aus Kassel” ist zu fragwürdiger Berühmtheit gelangt durch ihre bodenlosen Vergleiche der Lage von Coronaleugnern mit der von den Nationalsozialisten ermordeten Widerstandskämpferin Sophie Scholl. Bei der jüngsten Demonstration sogenannter “Querdenker” in Poing hat nun ein Sprecher ähnliche Parallelen gezogen und dabei auch gegen Charlotte Knobloch, die Vorsitzende der Israelitischen Kultusgemeinde, gepöbelt. Knobloch hatte am Tag zuvor in der Gedenkstunde des Bundestages für die Opfer des Nationalsozialismus vor der Verharmlosung des Holocausts durch die sogenannten “Querdenker” gewarnt. Das hat in Poing ein Redner zum Anlass für eben gerade dieses genommen. In einem eher wirren Redebeitrag, in der die DDR als “richtig freiheitlich” gepriesen wird, denn “die hatten FKK, keine Masken auf und konnten draußen auf der Straße Bier saufen”, zieht der Mann erneut Parallelen zur Zeit des Nationalsozialismus. Länglich begründet er das damit, dass etwa das Schicksal von Anne Frank “uns ständig als das Schlimmste vorgeführt wird”. Er verwendet auch Begriffe aus dem nationalsozialistischen Jargon. Florian Rieder, Experte in der mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus in Bayern, hat sich den fraglichen Videoausschnitt aus Poing angeschaut und kommt zu einem klaren Urteil: “In diesen eineinhalb Minuten steckt ein Potpourri aus rechten Stereotypen, was deutlich zeigt, wie salonfähig diese Narrative inzwischen bei Corona-Protesten sind.” Das Video könne man “in jedem Vortrag zeigen, um darzustellen, wie Rechtsextremismus in den Kreisen von Coronaleugnern verbreitet ist”, sagt Rieder. Ob die Äußerungen bei der Demonstration auch rechtliche Konsequenzen haben können, wird derzeit beim Kommissariat Staatsschutz der Kriminalpolizei Erding geprüft, wie eine Sprecherin des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord mitteilt. Nicht zum ersten Mal beschäftigt sich die Polizei mit rechtsextremen Vorfällen im Zusammenhang mit den regelmäßigen Corona-Demos in Poing. Im September hatte ein 40-jähriger Starnberger Gegendemonstranten eine rechtsextreme Phrase entgegen gebrüllt. Ansonsten musste die Polizei Poing nach Angaben ihres stellvertretenden Chefs Manfred Winter vor allem wegen Verstößen gegen die Maskenpflicht einschreiten.

via sz: “Potpourri aus rechten Stereotypen”

Rechtsextremist versammelt Sachsen zur “Rodeldemo” am Fichtelberg

Rechtsextremist Sven Liebich aus Halle/Saale lud am heutigen Samstag zu einer Rodeldemo in Oberwiesenthal ein. Der Bürgermeister von Oberwiesenthal, Mirko Ernst, untersagte dies allerdings. Der Grund: Die Rodelhänge sind privat und können nicht für Demonstrationen genutzt werden. Außerdem läge auch zu viel Schnee. Daraufhin genehmigte die Versammlungsbehörde die Demonstration auf dem Zentralparkplatz P1. Zu Beginn waren zirka 25 Teilnehmer anwesend. Nach der Begrüßung durch Veranstalter Sven Liebich, bei der direkt anwesende Pressevertreter als “Lügenpresse” beschimpft wurden, ging es im weiteren Verlauf um die Corona-Beschränkungen, speziell die Versammlungs- und Reisefreiheit, die dadurch eingeschränkt sind. Er zog dabei immer wieder einen Vergleich zur DDR und der Stasi.

via blick: Rechtsextremist versammelt Sachsen zur “Rodeldemo” am Fichtelberg

French Village Receives $2.4M Decades After Hiding an Austrian Man From the Nazis

Le Chambon-sur-Lignon has a history of protecting those in need. In 1943, Eric Schwam and several members of his family arrived in the French town of Le Chambon-sur-Lignon from Austria, where they had been trying to avoid capture by the Nazis. Residents of the town took them in and hid them from a horrific fate. As The Guardian notes in a recent article, they weren’t alone: Le Chambon-sur-Lignon gave shelter to around 2,500 Jewish people during World War II. Schwam and his family stayed in Le Chambon-sur-Lignon until 1950, and he ended up marrying a woman from a nearby part of France. Schwam recently died at the age of 90, but he never forgot the town that kept him and his family safe; upon his death, he donated €2 million (or just over $2.4 million) to Le Chambon-sur-Lignon. His one request, according to the article? That “the money be used for educational and youth initiatives, in particular scholarships.” Le Chambon-sur-Lignon is famous for its willingness to provide sanctuary to those in need, a reputation it has had for literally hundreds of years.

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siehe auch: Il lègue sa fortune à un village qui l’avait sauvé des Nazis. Un homme d’origine autrichienne, décédé le mois dernier à 90 ans, a fait un important legs à la commune du Chambon-sur-Lignon (Haute-Loire), où sa famille juive fuyant les nazis avait trouvé refuge en 1943, selon le maire. Jean-Michel Eyraud, élu en 2020, évoque un montant “conséquent pour la commune”, dont le défunt a souhaité faire son légataire universel, confirmant des informations du site internet “La Commère 43”. L’édile ne le précise pas à ce stade car un notaire doit encore calculer l’étendue des biens et charges d’Éric Schwam, décédé le 25 décembre. L’ancienne maire du Chambon-sur-Lignon, Éliane Wauquiez-Motte, a évoqué une somme de “deux millions d’euros” dans la presse locale, expliquant que le couple Schwam avait contacté la mairie il y a plusieurs années en vue d’un legs et qu’elle les avait rencontrés à deux reprises. Le défunt a vécu de 1943 à 1950 au Collège Cévenol, sur les terres protestantes du plateau du Vivarais-Lignon, où sa famille autrichienne, qui fuyait le régime nazi, avait trouvé refuge, selon M. Eyraud.