Anschlagsversuch in deutschem ICE: Tatverdächtiger ist laut Medien polizeibekannter Rechtsextremer

Der 20-Jährige soll die Fahrgäste mit Softair-Böllern beworfen haben. Laut Informationen der “Bild”-Zeitung hat der Verdächtige die Tat angekündigt. Mitten in der Oster-Reisewelle hat ein Mann in einem ICE in Nordrhein-Westfalen Polizeiangaben zufolge mit einem Anschlag gedroht und Böller explodieren lassen. Zwölf Fahrgäste wurden bei dem Vorfall am Donnerstagabend leicht verletzt. Der 20-jährige Deutsche aus Aachen soll in dem Zug von dort nach Frankfurt laut Zeugenaussagen pyrotechnische Gegenstände, die mit Kunststoffkugeln gefüllt waren, geworfen haben, wie ein Sprecher der Polizei Siegburg sagte. Die deutsche Bild-Zeitung berichtet, dass der mutmaßliche Täter bereits polizeibekannt sei und als rechtsextrem gelte. Der mutmaßliche Täter hat Informationen der Zeitung zufolge vor der Tat mehrere Schreiben an Medienhäuser mit einem Anschlag gedroht. Er soll demnach sowohl den Tatort angekündigt haben, als auch damit gedroht haben, “möglichst viele Menschen töten zu wollen”. Schwer bewaffnete Beamten Die Polizei rückte mit schwer bewaffneten Beamten an, der ICE 19 wurde geräumt. Der Tatverdächtige befindet sich laut einer Mitteilung aus der Nacht im polizeilichen Gewahrsam. Die Ermittlungen zu seiner Motivation und den Hintergründen dauerten an, hieß es. In der Mitteilung hieß es auch, dass eine verletzte Person vermutlich ein Knalltrauma erlitten habe. (…) Der Mann habe mit einem Anschlag gedroht und ein Messer im Rucksack gehabt, sagte die Sprecherin der Bundespolizei zunächst. Details nannte sie nicht. Bei Durchsuchungen fanden die Beamten ein weiteres Messer sowie zwei frei verkäufliche Rauchkörper und eine Maske, wie es in der Mitteilung weiter hieß.

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siehe auch: TATVERDÄCHTIGER ICE-ANGREIFER ALS RECHTSEXTREM EINGESTUFT UND PSYCHISCH KRANK. Einen Tag nach der Attacke in einem ICE bei Siegburg mit zehn Leichtverletzten ergeben sich nach einem Bericht des „Kölner Stadt-Anzeiger“ neue Hinweise zur Person des Tatverdächtigen. Demnach wurde der 20-Jährige beim Aachener Staatsschutz in der Rubrik „Politisch motivierte Kriminalität rechts“ geführt und soll unter erheblichen psychischen Problemen leiden. ie der „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Samstagausgabe) unter Berufung auf Sicherheitskreise berichtet, wurde der 20 Jahre alte Tatverdächtige beim Aachener Staatsschutz in der Rubrik „Politisch motivierte Kriminalität rechts“ geführt. Zudem soll der Tatverdächtige unter erheblichen psychischen Problemen leiden. Nach Angaben der Zeitung bestieg der Mann am Donnerstagabend auf dem Hauptbahnhof Aachen den ICE. Kurz darauf soll der Beschuldigte Mails an mehrere Medien und die Bundesregierung verschickt haben, in denen er einen Anschlag auf der Reise von Köln nach Frankfurt angekündigt haben soll. Demnach wollte er mit einem Messer so viele Menschen wie möglich töten. Notruf aus dem Zug Ehe die Medien die zuständige Bundespolizei oder die Kreispolizei informieren konnten, ging bei der örtlichen Leitstelle der Notruf eines ICE-Fahrgasts ein. „Es habe jemand Sprengkörper im Waggon gezündet“, hieß es darin nach Angaben der Zeitung. Die Person sei nun in einer Toilette eingesperrt worden.; ICE-Verdächtiger hatte Islam-Schrift und Hitler-Buch zuhause Bei dem Verdächtigen, der mutmaßlich einen Anschlag im ICE verüben wollte, wurden Islamisten-Schriften und “Mein Kampf” gefunden. Den Ermittlern ist noch unklar, was das Motiv des offenbar psychisch kranken Mannes war. Einen Tag nach dem mutmaßlichen Anschlagsversuch mit zehn Verletzten im ICE 19 auf dem Weg nach Frankfurt haben die Ermittler neue Erkenntnisse zu dem festgesetzten Verdächtigen gewonnen. Wie FOCUS online aus Sicherheitskreisen erfuhr, wurde der 20-Jährige bereits in der Vergangenheit beim Aachener Staatsschutz in die Rubrik “Politisch motivierte Kriminalität rechts” eingestuft. Zuerst hatte die “Bild” berichtet. Zudem soll der Beschuldigte unter erheblichen psychischen Problemen leiden.  Bei der Durchsuchung seiner Wohnung stellten die Ermittler islamistische Sentenzen, aber auch Adolf Hitlers Buch “Mein Kampf” sicher. Zudem fanden sie ein krudes Manifest, dass offenbar den Schluss nahelegt, dass der Angriff im ICE nicht auf eine klare ideologisch motivierte Ideologie basiert. Zwar wurde gegen den Attentäter ein Haftbefehl erlassen

Neo-Nazi Joel Davis was exiled from the NSN for bringing organisation ‘into public disrepute’ over ‘rape’ comment: court

Details of how a high ranking Neo-Nazi was “exiled” from the NSN after making a “rape” comment about a federal MP have been revealed in court. How do juries decide a verdict? Juries are meant to represent the community, but some jury verdicts have shocked the world. What happens when the evidence… more Neo-Nazi Joel Davis was exiled from the National Socialist Network for bringing the organisation into “public disrepute” over a comment encouraging his supporters to “rhetorically rape” a federal MP, a court was told. Mr Davis, a former high-ranking member of the National Socialist Network (NSN), is accused of harassing Allegra Spender using a carriage service following her condemnation of a controversial rally outside state parliament where 60 members of the group gathered last year. Mr Davis has admitted to stating “Patriots, I bid thee to rhetorically rape Allegra Spender” in a message on Telegram, which was then shared on social media and went viral, a court was told. He will be freed from custody after winning a bail application in the NSW Supreme Court on Thursday, with the court told of how Mr Davis was exiled from the NSN as other members were “not impressed” by the “rape” comment. “When he was told not to ‘rape post’, the applicant responded ‘the whole point is to be provocative’,” Justice Natalie Adams told the court on Thursday. The NSW state leader of the NSN Jack Eltis told Mr Davis he would be removed from the group for six months for “bringing the organisation into public disrepute”, the court was told.

via news.com.au: Neo-Nazi Joel Davis was exiled from the NSN for bringing organisation ‘into public disrepute’ over ‘rape’ comment: court

sieeh auch: Neo-Nazi Joel Davis granted bail over alleged threats to ‘rhetorically rape’ Allegra Spender. Neo-Nazi Joel Davis has been granted bail at the fourth attempt. Mr Davis, 30, was charged in November last year after allegedly asking Telegram users to “rhetorically rape” federal MP Allegra Spender  Mr Davis had “time to reflect” on how he expresses his views while in jail, the court heard. A prominent neo-Nazi has been granted bail on his fourth attempt after being charged with threatening a federal MP last year. Joel Davis was arrested in November after he allegedly asked members of a neo-Nazi Telegram channel to “rhetorically rape” MP Allegra Spender. The comment was allegedly made after Ms Spender, the Member for Wentworth in Sydney’s east, condemned a neo-Nazi rally outside state parliament. The 30-year-old has already been denied bail three times in the local court since his arrest, arguing in one hearing he missed the birth of his child while being held in custody. (…) In messages tendered to court contained on Mr Davis’s device related to the same Telegram account, the court heard he allegedly made more rape threats. “We need a brutal rape of this c**t, he deserves rape,” one message from November last year reportedly said. “Stupid bitch needs to be beaten fr,” another said of NSW Opposition Leader Kelly Sloane. A third message referenced in court detailed how Mr Davis allegedly said that “fags were seething” at him and that “the whole point is to be provocative”. The same police search of Mr Davis’s phone also unearthed messages between him and National Socialist Network (NSN) leader Jack Eltis. Shortly after the comments about Ms Spender, the court heard Mr Davis was told he was being removed from the neo-Nazi organisation by Mr Eltis.

Rechtsextremismus bei der Feuerwehr: Im Chat freut sich der Feuerwehrmann, dass ein Flüchtlingsheim brennt

Sie bergen, retten, helfen: Doch ausgerechnet die Feuerwehr fällt immer häufiger mit Extremismus auf. Rechte Parolen und Hitlerwitze – schon lange keine Einzelfälle mehr. Als Feuerwehrmann ist es Florian Main* gewohnt, in Situationen nicht tatenlos zuzusehen, sondern sofort zu handeln. Doch als er im Sommer 2024 im Pausenraum seiner Wache saß, war er sprachlos. Dabei begann der Tag so gut, mitten im Pride-Monat, als überall Regenbogenflaggen in der Stadt wehten und Main sich zum 24-Stunden-Dienst aufmachte. Wie sonst auch hätten sie auf der Wache über alles Mögliche reden können: die vielen Baustellen in seiner süddeutschen Großstadt, Urlaubspläne, Fußballergebnisse. Doch sein Kollege legte los, wetterte gegen den CSD, beschimpfte Schwule, schwärmte für die AfD. Florian Main saß daneben und schwieg. “Ich war aufgeregt, etwas zittrig und habe mir immer wieder die Frage gestellt, wie man ausgerechnet als Feuerwehrmann so denken kann”, sagt er. Seitdem überlegt er, wie das zusammengeht: das Ethos der Feuerwehr und die rechten Sätze seines Kameraden. Es bleibt nicht bei dem Vorfall. Ein anderer Kollege benutze regelmäßig das N-Wort, sagt Main, andere im Einsatzwagen beschimpften Ausländer als “Kanacken”. Alltagsrassismus in Uniform. (…) Rechte Chatgruppen und rassistische Kameraden, das verortet man nach einigen Skandalen vor allem bei der Bundeswehr. Doch auch bei der Feuerwehr häufen sich Schlagzeilen über rechtsextreme oder diskriminierende Vorfälle. Zu regelmäßig, um von Einzelfällen zu sprechen. Zu viele, um sie alle aufzulisten. Ein Auszug aus dem vergangenen Jahr: Mai: “Rechtsextreme Chats: Bremer Feuerwehrmann bekommt Job nicht zurück” August: “Deutschlandlied sorgt für Eklat bei Feuerwehr-Meisterschaft” September: “Skandal um Hitler-Bilder und Mobbing bei der Berliner Jugendfeuerwehr” September: “Feuerwehrmitglied lief bei rechter Demo in Grevesmühlen mit” November: “Neonazi-Aktivist bei Feuerwehr aktiv” Die Vorfälle, die der hauptamtliche Feuerwehrmann Main schildert, tauchen bislang weder in Zeitungsartikeln noch in internen Berichten der Feuerwehr auf. Er habe seine Kollegen nie bei Vorgesetzten gemeldet, weil er nicht als Denunziant dastehen möchte, sagt er. Mit vielen komme er ja gut aus. Auch nach mehreren Telefonaten und Treffen mit der ZEIT möchte Main anonym bleiben. Viele ducken sich weg – aus Angst Main sagt, dass die meisten auf der Wache die rassistischen Äußerungen ignorieren, es auch unkommentiert lassen, wenn der Kollege den Laptop aufklappt und Alice Weidel als Bildschirmhintergrund zu sehen ist. “Ich ducke mich auch weg, weil ich manchmal Angst habe, nicht schlagfertig argumentieren zu können”, sagt Main.

via zeit: Rechtsextremismus bei der Feuerwehr: Im Chat freut sich der Feuerwehrmann, dass ein Flüchtlingsheim brennt

AfD-Mann beschäftigt seit Jahren verurteilten Vergewaltiger – #AndreasJurca

Der bayerische AfD-Landtagsabgeordnete Andreas Jurca beschäftigt seit Jahren einen Mann als Mitarbeiter, der 2023 wegen Vergewaltigung verurteilt wurde. Jurca bestätigte gegenüber der „Augsburger Allgemeinen“, dass er den Mann 2023 im Wissen um dessen Vorstrafe angestellt habe: „Ich wusste genau, worauf ich mich einlasse“, sagte Jurca. Er habe „überhaupt keine Zweifel“ an dessen „charakterlicher Integrität, was Frauen betrifft.“ Den bestätigten Recherchen des Blattes zufolge wurde der Mann 2023 nach sieben Monaten Untersuchungshaft zu einer zweijährigen Bewährungsstrafe verurteilt. Die Staatsanwaltschaft hatte ihm vorgeworfen, seine damalige Partnerin 2022 zweimal vergewaltigt zu haben – einmal in einem gemeinsamen Urlaub, einmal in der gemeinsamen Wohnung. Im Prozess vor dem Amtsgericht Augsburg gestand der Mann. Dem Urteil ging eine Verfahrensabsprache zwischen Verteidigung, Gericht und Staatsanwaltschaft voraus. Eine Polizistin hatte als Zeugin ausgesagt, dass das Opfer bei der Vernehmung absolut glaubwürdig gewirkt habe. Zudem hätten sich die Angaben der Frau teils auch mit Chat-Protokollen gedeckt. Das Urteil liegt der Zeitung vor.  Jurca will Mitarbeiter weiter beschäftigen Der Augsburger Abgeordnete Jurca kündigte gegenüber der „Augsburger Allgemeinen“ an, seinen Mitarbeiter weiter beschäftigen zu wollen. Er sagte, es sei „nicht das Richtige, wenn ich ihn fallen lasse, wo ich weiß: Der Mann ist kein Vergewaltiger.“ Er habe sich mit den Vorwürfen auseinandergesetzt und sehe darin eher ein „Beziehungsdrama“.

via focus: AfD-Mann beschäftigt seit Jahren verurteilten Vergewaltiger

siehe auch: Verurteilter Vergewaltiger arbeitet für AfD-Abgeordneten Jurca Der bayerische AfD-Landtagsabgeordnete Andreas Jurca beschäftigt einen wegen Vergewaltigung verurteilten Mann als Mitarbeiter. Es sei “keine Vergewaltigung” gewesen, so Jurca. Die Staatsanwaltschaft sah das anders – mit der hat Jurca selbst zu tun. Der Augsburger AfD-Landtagsabgeordnete Andreas Jurca hat bestätigt, dass er in seinem Augsburger Büro einen Mitarbeiter beschäftigt, der wegen Vergewaltigung rechtskräftig verurteilt ist. Zuerst hatte die Augsburger Allgemeine berichtet. Nach Recherchen der Zeitung [externer Link, möglicherweise Bezahlinhalt] hatte die Staatsanwaltschaft dem Mitarbeiter vorgeworfen, seine damalige Partnerin 2022 in zwei Fällen vergewaltigt zu haben. AfD-Büromitarbeiter saß mehrere Monate in U-Haft Nach siebenmonatiger Untersuchungshaft sei er 2023 vom Amtsgericht Augsburg zu zwei Jahren auf Bewährung verurteilt worden. Dem Urteil war eine Verfahrensabsprache zwischen Verteidigung, Gericht und Staatsanwaltschaft vorausgegangen, im Prozess habe der Mann gestanden. Eine Polizistin bezeugte laut Zeitung die Glaubwürdigkeit des Opfers, Chat-Protokolle stützten dessen Aussagen. Die Bewährungszeit sei inzwischen abgelaufen. Jurca: “Würde keinen Vergewaltiger einstellen” Jurca sagte dem BR, er stehe zu seinem Mitarbeiter. Dieser sei von der damaligen Partnerin angezeigt worden, sei aber “kein Vergewaltiger”, so Jurca. Es habe sich nicht um eine Vergewaltigung gehandelt, vielmehr sei seinem Mitarbeiter “übel mitgespielt” worden (…) Im November 2025 war bekannt geworden, dass gegen Jurca wegen des Verdachts der Untreue und des Betrugs ermittelt wird. Wie die Staatsanwaltschaft Augsburg mitteilte, sollen im Zeitraum von 2022 bis 2023 – Jurca war damals AfD-Vorsitzender im Augsburger Stadtrat – Gelder zweckentfremdet worden sein, die von der Stadt Augsburg für Fraktionsarbeit bereitgestellt wurden. Anschließend sollen die Beschuldigten die Gelder im Rechenschaftsbericht “bewusst wahrheitswidrig falsch deklariert” haben, so die Staatsanwaltschaft weiter. 2023 ermittelte die Staatsanwaltschaft Augsburg nach einem mutmaßlichen Angriff auf Jurca. Gegen zwei zunächst Verdächtige gab es jedoch keine Beweise, die Staatsanwaltschaft stellte die Ermittlungen ein

Mord, Vergewaltigung, Plünderung: Russlands Soldaten terrorisieren die eigene Heimat

Russische Soldaten haben in der Heimat seit Beginn der großangelegten Invasion der Ukraine in nie dagewesener Häufigkeit getötet, verstümmelt, vergewaltigt und geplündert. Die Militärgarnisonsgerichte in Moskau registrierten in den vergangenen Jahren einen mehr als verzehnfachten Anstieg der Mordfälle unter Beteiligung von Soldaten. Zwischen 2022 und 2025 gingen 729 solcher Verfahren ein, verglichen mit nur 67 in den vier Jahren vor dem Krieg. Das geht aus Daten hervor, die von Vot Tak, einem in Warschau ansässigen russischsprachigen Medium, ausgewertet wurden. Die russischen Streitkräfte wurden im gleichen Zeitraum lediglich um das Anderthalbfache vergrößert. Auch die Zahl der Morde scheint von Jahr zu Jahr zuzunehmen. Im Jahr 2025 lag die Gesamtzahl eineinhalbmal höher als 2024 und 16 Mal höher als im ersten Jahr des großen Krieges. Laut Vot Tak wurden fast drei Viertel der Mordfälle begangen, während der Täter alkoholisiert war. In einem Fall vom Januar dieses Jahres entführte ein Soldat namens Roman Michurin, der nach einer Verletzung aus der Ukraine zurückgekehrt war, eine Frau aus einem Frauenhaus. Er forderte als Lösegeld Bier und Zigaretten und ließ sie zu sich in die Wohnung bringen, bevor er sie erwürgte. Alexander Sobolev, der Leiter des Frauenhauses, verurteilte anschließend „Psychopathen, Vergewaltiger und Mörder, die die ‚spezielle Militäroperation‘ [der Euphemismus des Kremls für den Krieg] als Deckmantel“ benutzen, um „schreckliche Taten im Gefühl völliger Straflosigkeit“ zu begehen. Die russischen Behörden haben versucht, das Ausmaß des Problems zu verschleiern. (…) Auch die von Soldaten verübte sexuelle Gewalt nahm drastisch zu. Zwischen 2022 und 2025 verhandelten Gerichte 549 Fälle von Vergewaltigung und anderen Formen sexueller Übergriffe. Mindestens 312 davon betrafen Minderjährige, und fast 250 Fälle betrafen junge Kinder unter 14 Jahren. Allein 2025 wurden 248 Fälle registriert, was das Jahr zum traurigen Rekordjahr machte. Im September 2025 entführte der 32-jährige Alexei Chumachenko ein neunjähriges Mädchen, missbrauchte es sexuell und ermordete es anschließend brutal. Er soll 2024 von seiner Einheit in der Ukraine geflohen sein und wurde ein Jahr lang von der Großmutter des Kindes vor den Militärbehörden versteckt. Auch Fälle von Raub und Plünderung verzeichneten deutlich steigende Zahlen. Von 2022 bis Ende 2025 wurden 659 Fälle von Raub und bewaffnetem Raub unter Beteiligung von Soldaten angezeigt. Die tatsächliche Zahl dürfte um ein Vielfaches höher liegen, da Plünderungen in Konfliktzonen und Grenzregionen nur selten vor Gericht landen oder strafrechtlich verfolgt werden.

via merkur: Mord, Vergewaltigung, Plünderung: Russlands Soldaten terrorisieren die eigene Heimat

Demo gegen AfD-“Bürgerdialog”: 1.200 Menschen auf der Straße

In Melle (Landkreis Osnabrück) haben am Dienstagabend laut Polizei rund 1.200 Menschen gegen eine Veranstaltung der AfD demonstriert. Dazu aufgerufen hatte ein Bündnis aus verschiedenen Akteurinnen und Akteuren. “Wir wollen die Alternative zur Alternative aufzeigen”, sagte Mareike Werges (Grüne), eine der Demo-Organisatorinnen, dem NDR Niedersachsen vor Ort. “Als die Veranstaltung bekannt gegeben wurde, war die AfD noch als gesichert rechtsextremistisch eingestuft”, so Werges. Die Gegendemo unter dem Motto “Melle bleibt bunt” sollte Menschen die Möglichkeit bieten, “gemeinsam ein Zeichen gegen Ausgrenzung und für ein respektvolles Miteinander in unserer Stadt zu setzen”, schreibt das “Bündnis Demokratie Melle”, das die Demo mitorganisiert hatte. Rund 100 Menschen beim “Bürgerdialog” Die AfD-Bundestagsfraktion wollte eigenen Angaben zufolge bei ihrem “Bürgerdialog” Interessierten die Möglichkeit geben, mit Abgeordneten aus der Region direkt in Kontakt zu treten. Mit Blick auf die Gegendemo sagte der AfD-Politiker Jörn König, diese sei “im Grunde eine Demo gegen einen großen Teil des Deutschen Bundestags” und “eine Demo gegen die Demokratie.” Rund 100 Interessierte nahmen an der AfD-Veranstaltung teil. Fast anderthalb Stunden lang stellten König und seine Kollegen AfD-Positionen vor, berichtet eine NDR Reporterin, erst danach waren Fragen erlaubt. Kritiker wird das Mikro weggerissen Unter die knapp 100 Partei-Anhänger im Publikum hatten sich auch Kritiker gemischt. Der CDU-Landtagsabgeordnete Thomas Uhlen meldete sich während der Veranstaltung zu Wort. Die Reaktion werde ihn noch eine Weile beschäftigen, sagte er dem NDR Niedersachsen: “Mir ist das noch nie passiert, dass ich so ausgebuht worden bin – und dass mir jemand aus dem Publikum das Mikrofon weggerissen hat.”

via ndr. Demo gegen AfD-“Bürgerdialog”: 1.200 Menschen auf der Straße

Berlin: Junge Boxer antiziganistisch diskriminiert?

Hallenbetreiber soll bei Boxmeisterschaften Jugendliche rassistisch beleidigt und rausgeschmissen haben. Der Berliner Boxverein Roter Stern erhebt schwere Vorwürfe: Im Rahmen der diesjährigen Berliner Boxmeisterschaften sollen mehrere minderjährige Mitglieder des Vereins während des Turniers aufgrund ihrer zugeschriebenen Herkunft diskriminiert worden sein. Der Betreiber eines Schöneberger Boxclubs, in dem der Berliner Boxverband die Meisterschaft der U13/U15 ausgerichtet hatte, habe mindestens zwei jugendliche Teilnehmer über das gesamte Wettkampfwochenende hinweg mehrfach antiziganistisch beleidigt. So schildert es der Vorsitzende von Roter Stern, Kai Friedhoff, gegenüber »nd«. Unter anderem sei oft das Z-Wort gefallen, also die gleichzeitig veraltete Bezeichnung und rassistische Beleidigung für Sintizze und Romnja. Am Ende seien sämtliche Teilnehmer*innen des Vereins aus der Halle geschmissen und mit Hausverbot belegt worden. Am Wochenende des 14. und 15. März richtete der Berliner Boxverband die U13- und U15-Wettkämpfe der Berliner Meisterschaften in einem Boxclub in der Nähe der Bülowstraße aus. Betreiber Izzet M. soll sich nach Angaben Friedhoffs gegenüber den teilnehmenden Sportlern von Roter Stern den gesamten Zeitraum über unhöflich bis aggressiv verhalten haben. Nachdem einer der Jugendlichen zum Beispiel einen Boxring berührt habe, soll er von M. zunächst angeschrien worden sein. Dann habe er ihn als »Scheiß Z…« bezeichnet, der ihm »den ganzen Laden kaputt« mache. So steht es im von Roter Stern aufgenommenen Gedächtnisprotokoll eines der mutmaßlich Betroffenen, das »nd« vorliegt. Vom selben Vorfall berichtet ein weiteres Gedächtnisprotokoll eines Wettkampfteilnehmers von Roter Stern: »Nachdem D. und A. weggingen, äußerte der Mann beleidigende und diskriminierende Aussagen. Dabei verwendete er unter anderem den Ausdruck ›dreckige Z…‹.« Weiterhin soll M. »Richtig dreckig sind die« und »Wenn ich will, schmeiß ich alle raus« gesagt haben. Ein drittes vorliegendes Gedächtnisprotokoll stammt von einem der Trainer von Roter Stern, Ole Marg. Er betreute dort die Wettkämpfer des Vereins. Marg gibt an, kurz vor Veranstaltungsbeginn von M. mit den Worten angesprochen worden zu sein, »dass er gleich den scheiß Z… aus dem Fenster schmeißen wird«, da »diese Drecksz… von uns alles kaputt machen« würden. Laut Marg war in dieser Situation auch der Berliner Landestrainer René Braun anwesend. Braun bestätigte »nd« gegenüber telefonisch, dass er während des Vorfalls bei Marg stand und gab an, dass die Aussage genau so gefallen sei. Kurz darauf sei die Situation bis zum Rausschmiss aller Roter-Stern-Mitglieder eskaliert. Trainer Ole Marg habe M. zunächst noch überzeugen können, den letzten Kampf der Mädchen abzuwarten, danach habe er den Verein Roter Stern aufgefordert, die Räumlichkeiten zu verlassen

voia nd: Berlin: Junge Boxer antiziganistisch diskriminiert?

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Von Hans Firzlaff – sintiundroma.de, Gemeinfrei, Link – Symbolbild: Johann Rukeli Trollmann