GEWALT WIE IN NEONAZI-FILM: JUGENDLICHE MISSHANDELN OBDACHLOSEN UND FILMEN ES – #terror #pack

Schock für die Menschen in Torgau: Jugendliche sollen in der sächsischen Stadt einen obdachlosen, geistig beeinträchtigten Mann (37) angegriffen und brutal misshandelt haben. Damit nicht genug, filmten sie auch noch die Tat und verbreiteten die Videos selbst. Zwei der mutmaßlichen Täter (14, 17) sitzen inzwischen in U-Haft. “Die Ermittlungen richten sich derzeit gegen acht Beschuldigte im Alter zwischen zwölf und 18 Jahren”, erklärte Staatsanwältin Vanessa Fink auf Anfrage von TAG24. Bei allen acht soll es sich um Deutsche handeln. Eine von ihnen ist weiblich. (…) Die Jugendlichen sollen den Mann zu Boden gebracht, dann mit Tritten auf ihn eingewirkt haben. Schlimmer noch: Wie im Film “American History X” sollen sie ihr Opfer anschließend zum sogenannten “Randsteinbeißen” genötigt haben. Der 37-Jährige musste demnach seinen Mund öffnen und auf eine Kante beißen. Staatsanwältin Fink zufolge ließen die mutmaßlichen Täter im tatsächlichen Fall schließlich von selbst von ihrem Opfer ab. Der Obdachlose erlitt zahlreiche Verletzungen. Er soll jedoch noch am selben Tag aus dem Krankenhaus entlassen worden sein. Videos der brutalen Attacke sollen die Teenager derweil selbstständig in den sozialen Netzwerken verbreitet haben, offenbar, um sich damit vor ihren Freunden zu brüsten.

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Neonazis der Generation Z: Das sind die unheimlichen Patrioten vom Zürichsee

Eine neue Gruppe von Rechtsextremisten macht sich rund um den Zürichsee breit. Die «Schweizer Nationalisten» haben enge Beziehungen zum Neonazi-Netzwerk Blood & Honour und zu Mass-Voll. Die beiden Neonazis tragen riesige Schweizerfahnen und skandieren «Fuck EU». Sie gehören zu mehreren Dutzend Rechtsextremen, die am letzten Samstag zusammen mit knapp 1000 anderen Teilnehmern in Luzern gegen den «EU-Knechtschaftsvertrag» demonstrierten. Organisiert hat die Manifestation die Bewegung Mass-Voll des zunehmend nach rechts abdriftenden Demagogen Nicolas Rimoldi. Die jungen Männer sind Teil einer relativ neuen rechtsradikalen Splittergruppe, die vor allem in der Region des oberen Zürichsees und teilweise im Tessin Aktionen durchführt. Sie nennt sich «Schweizer Nationalisten» und steht lokalen Filialen des internationalen Neonazi-Netzwerks Blood & Honour (B&H) nahe. Untergang der westlichen Zivilisation Ausserdem sind die Schweizer Nationalisten mit so genannten Active Clubs verzahnt. Dieses aus den USA stammende Phänomen hat sich nicht nur einer rassistischen Ideologie verschrieben, sondern will aus seinen Anhängern auch muskelbepackte Kampfsportler machen. So sollen sich diese für den «Erhalt der weissen Rasse» einsetzen. Der grössere der beiden Fahnenträger in Luzern, Eneas W., hat als Gymnasiast eine Eloge über Nicolas Rimoldi veröffentlicht. Darin zitiert er den Mass-Voll-Chef mit den Worten, frei lebe, wer auch zu sterben bereit sei. Diesen Satz haben sich die Schweizer Nationalisten in ihrem Telegram-Kanal zu eigen gemacht. Eneas W. taucht in Ranglisten von Schützenvereinen auf und posiert in einem weissen T-Shirt mit dem Konterfei des amerikanischen Unabombers. Der Terrorist Ted Kaczynski wollte zwischen 1978 und 1995 Leute, in denen er Vertreter des technischen Fortschritts sah, mit Paketbomben umbringen. Drei Personen kamen dabei um und 23 weitere wurden verwundet. Teile der rechtsextremen Szene verehren den verstorbenen Kaczynski, weil sie glauben, dass der Westen dem Untergang geweiht sei. Diesen Zerfall gelte es zu beschleunigen, bevor die «weisse Rasse» vernichtet sei. Beim zweiten Fahnenträger handelt es sich um Ivan G., der im Gebiet des oberen Zürichsees wohnt. Der inzwischen 21-Jährige hat eine Lehre als Abdichter abgeschlossen. Als ihn CH Media einmal anruft, sagt er nur seinen Namen und beendet dann sofort das Telefonat. Ivan hat eine Schwäche für alte Uniformstücke, militärische Kopfbedeckungen und Soldatenschuhe mitsamt Gamaschen. Der weisse Drache von Combat 18 Bevor sich der Luzerner Demonstrationszug in Bewegung setzt, unterhalten sich die beiden Fahnenträger angeregt mit Mitgliedern von B&H, die – was für ein Zufall – ebenfalls am oberen Zürichsee wohnen. Da hat es zum Beispiel einen Gitarristen, der schon wegen Gewalt gegen einen Zürcher Polizisten verurteilt wurde, und einen Bauingenieur, der einmal bei der rechtsextremen Nationalpartei mitmischen wollte. Sie tragen beide T-Shirts auf deren Rückseite der Zahlencode 28 für B&H zu lesen ist. Auf der Vorderseite prangt ein kleiner weisser Drache, das Symbol von «Combat 18» (Kampfgruppe Adolf Hitler). C18 gilt als militanter Arm von B&H und ist in Deutschland verboten. Der dritte Schweizer Nationalist, der sich mit den Neonazis von B&H offenbar sehr gut versteht, heisst Sandro S.* und hat italienische Wurzeln.  Er lebt bei seinen Eltern im Kanton Schwyz in einem Reihenhaus – in Sichtweite des Zürichsees

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Vorfall in Brandenburg: Männer beschimpfen Frauen im Zug rassistisch – Schaffnerin weigert sich, die Polizei zu rufen

Die Autorin Jana Heinicke schritt Anfang Mai in einem Regionalzug in Brandenburg ein, als Männer Frauen beleidigten und zwei Passagierinnen mit Hijab eine Fahrt nach Auschwitz wünschten. Der herbeigerufenen Zugbegleiterin und fast allen Mitreisenden war pünktliches Ankommen jedoch wichtiger als eine Klärung mit der Polizei, denn dazu hätte der Zug außerplanmäßig halten müssen. Die PNN-App Aktuelle Nachrichten aus Potsdam und Brandenburg live auf Ihr Handy. Dazu die Digitale Zeitung. „Wissen Sie, wenn ich jetzt die Polizei rufe, dass der Zug mindestens eine Stunde später abfährt?“, argumentierte die Zugbegleiterin, dokumentiert im Videomitschnitt. Danach wendet sich die Zugbegleiterin an die anderen Passagiere und fragt sie, ob ihnen „das“ eine Verspätung wert ist. Ein Mitreisender antwortet sofort: „Nee, ick möchte nach Hause, ick hab Feierabend.“ „Die Polizei habe dann letztlich ich gerufen“, schrieb Heinicke in ihrem Posting bei Instagram. „Unter dem Protest der Schaffnerin.“ Lediglich eine Frau hätte sie in ihrem Handeln bestärkt, schildert Heinicke. Die Polizei habe schließlich an der Endstation des Zuges die beiden Männer in Empfang genommen. „Schockiert, das bin ich“, schreibt Heinicke weiter. „Dass wir wirklich an dem Punkt sind, an dem sich eine Schaffnerin in einem vollen Zug, ohne mit der Wimper zu zucken, mit Nazis solidarisiert.“ Sie habe die ganze Fahrt über Angst gehabt. „Das rassistische Verhalten von Reisenden ist in keiner Weise akzeptabel und widerspricht klar den Werten der Deutschen Bahn“, erklärte die Deutsche Bahn in einem Kommentar zum Posting. In den vergangenen Jahren würde der Konzern einen zunehmenden Respektverlust in den Zügen beobachten. „Dem treten wir mit mehr Sicherheitskräften, Deeskalationstrainings, Bodycams und Kampagnen für mehr Respekt entschieden entgegen“, so die Bahn. Der Vorfall würde intern aufgearbeitet – mehr könne man aus rechtlichen Gründen nicht sagen. „Rassismus, Diskriminierung, Mobbing oder sexuelle Belästigung haben bei uns keinen Platz – weder gegenüber unseren Kund:innen noch gegenüber unseren Mitarbeitenden“, heißt es auf Anfrage vom Tagesspiegel in einer Erklärung.

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Vorwurf der #Vetternwirtschaft: AfD-Politiker war als Lehrer krankgeschrieben, arbeitete aber im Saarland in der Fraktion – #LügenAfD #Staatsalimente

Ein Lehrer im Saarland unterrichtet offenbar ein Jahr lang nicht. Gleichzeitig arbeitete er für die Rechten im Landtag – und damit für seinen Vater, Josef Dörr, der dort Chef der Fraktion ist. Krankgemeldete Lehrkräfte, die lukrativen Nebentätigkeiten nachgehen: Mehrere solcher Fälle in Nordrhein-Westfalen hatten in den vergangenen Monaten Schlagzeilen gemacht. Die AfD im Düsseldorfer Landtag reagierte empört. Wer meine, „er könne sich einfach verbeamten lassen und seinen Dienstherrn zum eigenen Vorteil hintergehen, muss mit unmissverständlichen Konsequenzen rechnen“, wetterte ein AfD-Politiker. Nun sieht sich die rechte Partei selbst mit derartigen Vorwürfen konfrontiert. Ein ehemaliger AfD-Kreisvorsitzender im Saarland hat trotz Krankschreibung in seinem eigentlichen Beruf als verbeamteter Lehrer über ein Jahr eine Nebentätigkeit ausgeübt – in der Landtagsfraktion der AfD. Das Bildungsministerium in Saarbrücken bestätigte einen entsprechenden Bericht der „Saarbrücker Zeitung“ („SZ“). Besonders pikant: Der Lehrer soll Michel Dörr sein, Sohn des 87-jährigen AfD-Fraktionschefs im saarländischen Landtag, Josef Dörr. Dies berichtet der „Spiegel“. (…) Dem Bericht zufolge ist Dörr seit Anfang 2025 als Lehrer einer Gemeinschaftsschule in Sulzbach krankgeschrieben und übt mindestens seitdem auch seine aus Steuergeldern bezahlte Nebentätigkeit für die Fraktion aus. Dabei habe der Umfang über der zulässigen Zahl an Stunden für solche Nebentätigkeiten gelegen. Auch der „Spiegel“ schreibt vom Zeitraum eines Jahres. In den Berichten heißt es, Dörr-Junior habe die Nebentätigkeit seinem Hauptarbeitgeber, dem saarländischen Bildungsministerium, nicht angezeigt.

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FCK AfD

Millionen Aufrufe von Videoclips Drohungen gegen Trump: “Jemand sollte es tun”

Sätze wie “Jemand muss es tun” gehen in den sozialen Medien viral. Was damit gemeint ist, ist den meisten Nutzern klar. Es geht um Donald Trump. Zum dritten Mal hat Donald Trump vor wenigen Wochen ein Attentat überlebt, aber war es das Letzte? Eine Auswertung von Videos und Aufrufen in sozialen Netzwerken zeigt: Die Bedrohung ist groß und wächst. Die Webseite “Know Your Meme” (“Kenne dein Meme”) hat Posts über Trump und andere Politiker sowie Elon Musk ausgewertet und kommt zu einem klaren Ergebnis: “Jemand sollte es tun” und “Jemand muss es tun” kommen immer häufiger vor. Was damit gemeint ist, dürfte klar sein: die Ermordung oder gewaltsame Entfernung von Donald Trump aus dem Amt. Memes sind Beiträge in den sozialen Medien, die oft als unterhaltend empfunden werden und viral gehen. Varianten dieses Ausdrucks tauchten in diesem Zusammenhang vermehrt im Januar 2025 auf Plattformen wie TikTok und X auf. Ein Video des TikTokers @theotherotherdarius trug laut der Webseite maßgeblich zur Popularisierung und Verbreitung des Ausdrucks bei, nachdem es von der Seite “Libs of TikTok” geteilt und von Elon Musk beworben worden war. Der Unternehmer schrieb damals: “Jeder stirbt, aber nicht jeder lebt”.

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What is nihilistic violent extremism? The ‘new threat’ eyed by CSIS, police

Canadian intelligence and law enforcement officials say they are contending with a new form of violent extremist behaviour that’s mostly targeting youth and young adults online, known as “nihilistic violent extremism.” The term was identified as a “new threat” within the expanding landscape of ideologically-motivated violent extremism in the Canadian Security and Intelligence Service’s (CSIS) latest annual report, released this month. The report said CSIS has noted a growing trend of youth radicalization associated with violent nihilistic online groups like 764 and the Maniac Murder Cult, which have recently been listed as terrorist entities in Canada. Multiple Canadians have been arrested for allegedly carrying out violence in association with those groups, including a Quebec man detained last month on terrorism charges. (…) In its report, CSIS says nihilistic violent extremism, or NVE, is defined as “serious violence based on the rejection or negation of traditional moral, religious and social values.” “NVE promotes the belief that life lacks inherent meaning or purpose,” the report says. “The ultimate objective for followers of NVE is to engage in violent chaos.” Hart says that, while many terrorist or extremist ideologies can have nihilistic views or want to spread chaos, most in the ideologically-motivated violence space have a particular goal in mind for the benefit of a particular group. Islamist extremists, for example, have carried out violence with goals such as creating a future Islamist state or sphere of power, or attacking individuals and symbols associated with the West. Many right-wing and white supremacist groups seek a similar ethnostate but for white people. “For nihilistic violent extremists, what we’re seeing is that there really isn’t a proposed end state,” she said. “It’s this really overwhelming sense of misanthropy, so this hatred of humanity and this idea that actually no one is worthy of inheriting anything.” Some advocates of NVE have voiced support for “returning humanity to this idea of natural selection and social Darwinism” where only the strongest and fittest survive, Hart added. NVE followers have aligned with neo-Nazi and even Satanist ideologies, while also showing interest in “gorecore” and promoting or encouraging suicide, officials and researchers say. (…) One of the main NVE groups, 764, was founded in 2020 by then-15-year-old Bradley Cadenhead of Texas, who was arrested a year later and is now serving an 80-year prison sentence. Successive leaders of the group have also been arrested and charged. The term NVE was used by FBI Director Kash Patel in U.S. Senate testimony last September, who said it accounted for a “large chunk” of 1,700 ongoing domestic terrorism investigations — a 300-per cent increase in opened cases from the year before. Patel described NVE followers as “those who engage in violent acts motivated by a deep hatred of society, whatever that justification they see it is.”

via globalnews: What is nihilistic violent extremism? The ‘new threat’ eyed by CSIS, police

GEFÄHRDETE AFGHANEN Bundesregierung hält Schutzzusage für fast 800 Personen aus Afghanistan nicht ein

Seit Mai 2025 hat die Bundesregierung hunderte Zusagen für Schutzsuchende aus Afghanistan zurückgenommen – trotz früherer Aufnahmezusagen. Betroffen sind auch besonders vulnerable Gruppen wie LGBTIQ-Personen. Von 1.054 Afghaninnen und Afghanen, die aktuell auf eine Ausreise nach Deutschland warten, befinden sich nur noch 126 im Ausreiseverfahren. Das geht aus einer Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Anfrage der Grünen-Fraktion im Bundestag hervor, die CORRECTIV exklusiv vorliegt. Aus der Antwort des Innenministeriums geht hervor, dass die Bundesregierung 783 der verbleibenden 928 Personen die Aufnahmezusage definitiv entzogen hat. Als Begründung für die Aufhebung der Zusagen im Großteil der Fälle nennt das Ministerium „einen Wegfall des politischen Interesses“. Bei einem der Programme, dem Bundesaufnahmeprogramm, bleibt die Auskunft des Bundesinnenministeriums teilweise vage: die Zusagen von 70 Personen befinden sich demnach in einem laufenden Aufhebungsverfahren, über den Status weiterer 75 Personen macht die Bundesregierung keine Angaben.

via correctiv: GEFÄHRDETE AFGHANEN Bundesregierung hält Schutzzusage für fast 800 Personen aus Afghanistan nicht ein