#MASSNAHMENBESCHWERDE – Aus dem Bett geholt, abgetastet und überwacht: Opfer von #Hausdurchsuchung gewinnt gegen #Polizei – #polizeiproblem #polizeigewalt

Ein Polizeieinsatz in einer Grazer WG war teils rechtswidrig. Beamte hatten einen Mann gesucht, der einem Burschenschafter die Kappe von Kopf gerissen hatte. Es war ein Polizeieinsatz, der mehrere Personen schockiert zurückließ. Mitte März brachen mehrere Dutzend Polizeibeamte um fünf Uhr morgens die Wohnungstür zu einer WG in Graz auf und “beamtshandelten” unter anderem eine junge Frau, die schlafend im Bett gelegen war und mit dem Grund für den Einsatz nichts zu tun hatte. Neben der Cobra waren auch Hundeführer dabei. Der Anlass war ein Vorfall am 25. Jänner in Graz, bei dem ein 60-jähriger FPÖ-Lokalpolitiker und Burschenschafter nach dem Besuch des Grazer Akademikerballs von einem jungen Mann attackiert wurde. Konkret riss der Mann dem Burschenschafter seine Kappe vom Haupt. Der Ballbesucher stürzte in der Folge und brach sich mehrere Rippen. Vom Vorfall gibt es auch Aufnahmen aus Überwachungskameras. Da Stunden davor eine Demo gegen den Ball stattgefunden hatte, suchte die Polizei auch im Umfeld von Aktivistinnen nach dem mutmaßlichen Täter. Jene Frau, die vom Polizeieinsatz aus dem Bett gerissen wurde, hatte, wie eine weitere Person in der Wohngemeinschaft, das Pech, in derselben Wohnung mit zwei Verdächtigen zu wohnen. Sie sprang aus dem Bett, nur mit einer Unterhose bekleidet, und musste sich auf den Boden legen, während die Polizei Nachschau hielt, ob sich eine weitere Person in ihrem Bett oder ihrem Zimmer befand. Was nicht der Fall war. Später durfte sie sich ein T-Shirt anziehen, und eine Polizeibeamtin wurde gerufen, die sie untersuchen, das heißt, abtasten musste. Die Frau will schon da gefragt haben, warum man sie untersuche, wenn sie doch gerade mit nichts als einer Unterhose vor den Beamten am Boden gelegen war. Wo sollte sie denn eine Waffe versteckt haben, fragte auch ihr Anwalt Clemens Lahner, der die Frau am Mittwoch in Graz vor dem Landesverwaltungsgericht vertrat. Denn die Anfang 30-Jährige hatte eine Maßnahmenbeschwerde gegen die Amtshandlung eingebracht. Konkret richtete sich die zweiteilige Beschwerde dagegen, dass sie sich auf den Boden legen und durchsuchen lassen sowie dass sie sich überwachen lassen musste. Eine weitere Beschwerde wurde beim Oberlandesgericht gegen den Hausdurchsuchungsbefehl der Staatsanwaltschaft eingebracht. Eine Verhandlung dort ist noch ausständig. Morgengrauen Die Erlebnisse der Frau in ihrem Schlafzimmer waren aber nach der Abtastung durch eine Beamtin noch nicht zu Ende. Sie wurde vor die Wahl gestellt, im Morgengrauen sofort ihre Wohnung zu verlassen oder in ihrem Zimmer zu bleiben. Sie entschied sich für Letzteres. Ein Polizist blieb daraufhin etwa eine Stunde im Türrahmen stehen und beobachtete sie. Als um 5.50 Uhr ihr Handywecker abging, kontrollierte er auch ihr Handy. Laut der Frau wurde ihr auf ihre Nachfrage, warum sie unter Beobachtung stehe, gesagt, weil man nicht wolle, dass sie Beweismittel vernichte. Doch die Polizisten durchsuchten ihr Zimmer am Ende überhaupt nicht. Vor Gericht stritten die Polizisten ab, dass die Frau jemals am Boden gelegen habe. Für die Richterin am Landesverwaltungsgericht stand es in diesem Fall Aussage gegen Aussage. Die Tatsache, dass die Beschwerdeführerin abgetastet wurde, bestätigte die Beamtin nicht nur, sondern gab auf Nachfrage auch zu, dass sie die Frau nicht gefragt hatte, ob sie mit dem Vorfall im Jänner überhaupt etwas zu tun hatte.

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Waffen und NS-Devotionalien bei 54-jährigem Steirer entdeckt

Der Verdächtige hatte unter anderem 18 Schusswaffen, Suchtmittel und NS-Fahnen gehortet. Nach einer Flucht in ein Waldstück stellte er sich freiwillig 19. September 2025, 10:31 71 Postings Später lesen Die Ermittlungen waren eingeleitet worden, da der Verdächtige in Social-Media-Kanälen “Postings mit nationalsozialistischem Gedankengut veröffentlichte”, so die Polizei. Getty Images Hitzendorf/Graz – Bei einer Hausdurchsuchung am Mittwoch in Hitzendorf (Bezirk Graz-Umgebung) hat das steirische Landesamt für Verfassungsschutz und Extremismusbekämpfung (LSE) zumindest eine verbotene Waffe, Munition, Suchtmittel und NS-Devotionalien wie Fahnen oder Abzeichen bei einem 54-Jährigen sichergestellt. Der Verdächtige flüchtete und versteckte sich stundenlang, bevor er sich bei der Polizei stellte, teilte die Landespolizeidirektion Steiermark am Freitag mit. Er wurde angezeigt. Die Ermittlungen waren eingeleitet worden, da der Verdächtige in Social-Media-Kanälen “Postings mit nationalsozialistischem Gedankengut veröffentlichte”, so die Polizei. Am Mittwoch wurde die gerichtlich bewilligte Hausdurchsuchung vom LSE mit Unterstützung anderer Polizeieinheiten durchgeführt. Dabei wurden “Datenträger, 18 Schusswaffen, eine verbotene Waffe, unzählige Hieb- und Stichwaffen, Schalldämpfer, mehr als 30.000 Stück Munition, Suchtmittel sowie NS-Devotionalien” gefunden.

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#TERRORISMUSVERDACHT – Lautes Schweigen nach Terrorverdacht gegen Kontakt von #Sellner

Ein Niederländer ist kurz nach einer Wien-Demo in Haft, ein Foto aus dem Jahr 2024 zeigt ihn mit Köpfen der Identitären. Martin Sellner versuchte derweil, Spenden für sich über ein Bawag-Konto zu sammeln. Es war ungewöhnlich ruhig auf den Social-Media-Kanälen der europäischen Identitären, als Mitte August eine Hausdurchsuchung bei dem Niederländer T. D. stattfand. Bei ihm wurden verbotene Schusswaffen und Munition sichergestellt. Der Vorwurf der Staatsanwaltschaft in den Niederlanden wiegt schwer. Sie wirft dem Mann die Vorbereitung einer terroristischen Straftat vor, er sitzt in U-Haft. Er ist Mitglied von Geuzenbond, einer Gruppierung, die in seiner Heimat schon lange als rechtsextrem eingestuft wurde. “Free T. D.”, würde man wohl in anderen Fällen auf Instagram-Kacheln, in Signal-Chats oder Bannern aus der rechtsextremen Szene lesen. Doch dieses Mal ist das anders. Dabei war der Verdächtige noch einen Monat zuvor umringt von zahlreichen Freunden aus der sogenannten Neuen Rechten. Und zwar in Wien, wo er am 24. Juli 2025 bei einem Fest der Identitären Bewegung, für das die Polizei den Rechtsextremen sogar die Straße für eine ungestörte Feierei absperrte, dabei war. Am 26. Juli marschierte er dann unter anderem mit dem Kopf der österreichischen Identitären, Martin Sellner, FPÖ-Mitarbeiter Gernot Schmidt und anderen durch Wien. T. D. dabei an vorderster Front. Für Sellner war der Mann kaum ein flüchtiger Bekannter, der zufällig auch auf der Demo war. Der Terrorverdächtige ist in der europäischen Rechten gut verankert. Ein Foto, das der Kanal Action Radar Europe auf der Plattform X schon im Juli 2024 veröffentlichte, zeigt T. D. beim Zusammensitzen mit Kadern der Identitären aus Österreich, Deutschland, der Schweiz und Dänemark oder “leaders and organizers”, wie es neben dem Bild heißt. Dort wird auch festgehalten, dass man sich schon bald in Wien wiedersehen möchte. Nämlich bei der Identitären-Demo im Juli 2024. Die Plattform Stoppt die Rechten kennt jede Person auf dem Foto: Am Tisch sitzen auch bekannte Mitglieder der Identitären Bewegung Deutschland, etwa Vincenzo Richter, der Leiter der IB Chemnitz und zwei Mitglieder der Jungen Tat, einer identitären Gruppierung aus der Schweiz. Für T. D. gilt die Unschuldsvermutung. Es ist nicht das erste Mal, dass ein Kontakt von Sellner unter Terrorverdacht steht. Der rechtsextreme Terrorist B. T. wurde 2020 zu lebenslanger Haft verurteilt. Er hatte 2019 im neuseeländischen Christchurch 51 Menschen ermordet.

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siehe dazu auch: Heikle Kontakte beim Bier Junge-Tat-Chefs trafen sich mit Terrorverdächtigem Der Niederländer T. D. sitzt seit August im Gefängnis. Bis zu seiner Verhaftung hielt er in Österreich, Italien und Deutschland engen Kontakt mit Schweizer Rechtsextremen. Was plante T. D.* (24)? Vor knapp sechs Wochen wurde der Rechtsextremist aus den Niederlanden in seiner Heimat festgenommen; nun sitzt er in Untersuchungshaft. Die Ermittler verdächtigen ihn, einen Terroranschlag vorbereitet zu haben. Bei einer Hausdurchsuchung fanden sie illegale Waffen und Munition. Der mutmassliche Terrorist ist international vernetzt. Als Kadermitglied der militanten Gruppierung Geuzenbond nahm er an Aktionen der Identitären Bewegung in Deutschland, Dänemark, Italien und Österreich teil. Und er stand in engem Kontakt zum Führungsduo der rechtsextremen Jungen Tat in der Schweiz. Stategietreffen in Deutschland Ein Foto, das Blick vorliegt, zeigt D. in geselliger Runde: beim Biertrinken mit Manuel Corchia und Tobias Lingg, den Chefs der Jungen Tat. Mit dabei war auch Martin Sellner, Kopf der Identitären Österreich. Die Aufnahme entstand im Sommer 2024 während eines Strategietreffens in Deutschland. Es war nicht die einzige Begegnung der beiden Anführer der Jungen Tat mit dem Terrorverdächtigen aus den Niederlanden. Wie auch die österreichische Recherche-Plattform «Stoppt die Rechten» berichtet, trafen sie sich an einem «Remigration Summit» in Mailand (I), Ende Juli reisten die drei an ein Aktionswochenende in Österreich. Drei Wochen später wurde D. verhaftet. (…) D. war führendes Mitglied des Geuzenbond. Die Behörden ordnen die Gruppierung den sogenannten «Active Clubs» zu, einer relativ neuen Organisationsform von Rechtsextremisten. Die gewaltbereiten Gruppen verbinden Rechtsextremismus mit Gesundheit, Fitness, Kraft- und Kampfsport; Gezellig bij de studentenvereniging, extreemrechts bij de jongerenbeweging: de nauwe banden tussen GNSV en Geuzenbond. De Groot-Nederlandse Studentenvereniging doet zich voor als een gezellige, maatschappelijk geëngageerde groep rechtse studenten. Veel leden blijken ook lid te zijn van de extreemrechtse Geuzenbond, die op de radar staat bij de veiligheidsdiensten. (…) Ook de Nationaal Coördinator Terrorismebestrijding (NCTV) waarschuwt voor het gevaar van zogeheten Active Clubs. De non-profitorganisatie Global Project Against Hate and Extremism schaart de Geuzenbond daaronder. Deze groepen benadrukken openlijk ‘het belang van vechtsporten, masculiniteit, gezond leven en broederschap’, schrijft de NCTV. Maar ‘onder de oppervlakte’ wordt een ‘wereldbeeld uitgedragen dat draait om de omvolkingstheorie’ en ‘het voortbestaan van het ‘blanke ras’’.

AfD-Politiker aus Marl muss seine Schusswaffen abgeben

Kommunalpolitiker darf wegen Drohungen gegenüber einer anderen Person im Ältestenrat einer Stadt keine Jagdwaffen mehr besitzen Das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen urteilte jetzt zu Ungunsten eines AfD-Politikers. Das Ratsmitglied in Marl und Kreistagsmitglied in Recklinghausen darf keine Schusswaffen mehr besitzen. Der Kommunalpolitiker war schon im rechten politischen Spektrum der UBP aktiv, bevor es die AfD gab. Später wechselte er dorthin und zerstritt sich aber mit der Kreistagsfraktion. Daraufhin gründete er einen AfD-Ableger im Kreistag. Die Recklinghäuser Polizei hatte dem Mann verboten, weiterhin Waffen zu besitzen. Dagegen klagte er. Das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen hat nun mit Urteil vom 18. September 2025 entschieden. Das Polizeipräsidium Recklinghausen durfte dem Kommunalpolitiker gegenüber dessen Recht zum Besitz von Jagdwaffen als Jäger widerrufen, weil er wegen Drohungen anderen Personen gegenüber waffenrechtlich unzuverlässig ist. Der Kläger, Mitglied im Rat der Stadt Marl und Mitglied des Kreistages in Recklinghausen, war als Jäger im Besitz einer waffenrechtlichen Erlaubnis zum Besitz von Jagdwaffen. Das Landgericht Essen hat ihn wegen versuchter Nötigung zum Nachteil eines anderen Ratsmitglieds mit Urteil vom 18. April 2023 zu einer Geldstrafe von 50 Tagessätzen verurteilt (66 Ns 122/22), das OLG Hamm hat die dagegen gerichtete Revision zurückgewiesen (III – 5 ORs 52/23). In einer nichtöffentlichen Sitzung des Ältestenrates der Stadt Marl hatte er ein anderes Ratsmitglied bedroht, um zu erreichen, einen ihm unliebsamen Antrag von der Tagesordnung zu streichen. Er drohte subtil mit der Veröffentlichung unwahrer ehrverletzender Behauptungen und stellte ebenso subtil mögliche Gewalt durch ihm bekannte Dritte in Aussicht. Das Polizeipräsidium Recklinghausen widerrief gegenüber dem Kläger daraufhin das Recht, Jagdwaffen zu besitzen. Er sei waffenrechtlich unzuverlässig. Bei leicht erregbaren oder in Erregung unbeherrschten, jähzornigen oder zur Aggression oder Affekthandlungen neigenden Personen bestehe die Gefahr missbräuchlicher Verwendung von Waffen. Die Waffen – zwei Pistolen (Pistole Glock, Pistole H + K) und drei Gewehre (Drilling, Bockflinte, Mauer 98) – gab der Kläger vorläufig ab.

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Razzia bei Küssel: Geheime Keller, Kader und Kampfausrüstung – #terror

Die rechtsextreme Szene in Österreich wächst – und mit ihr die Zahl der Straftaten. Die Kader werden jünger und aggressiver. Doch wie mächtig und gefährlich ist die Szene wirklich? Und was haben alte Weinkeller in Niederösterreich damit zu tun? (…) Gottfried Küssel selbst erwarb in seinem Namen zwei Keller – 2019 und 2021. Die Kaufverträge sowie die exakten Adressen der Presskeller liegen profil vor, insgesamt bezahlte Küssel 7000 Euro für seine Liegenschaften in der kleinen Gemeinde. Was er mit diesen Kellern vorhat, bleibt unklar. Wie Küssel die Keller nutzt, beantwortete Michael Dohr, der langjährige Anwalt Küssels, auf profil-Anfrage nicht.  In der Gasse könnte die Truppe rund um Küssel noch mehr Liegenschaften besitzen: Laut einem Eintrag auf der Plattform „Stoppt die Rechten“ soll Gottfried Küssel im Herbst 2019 über eine Mittelsperson Keller in der Ortschaft Wetzelsdorf der Gemeinde Poysdorf gekauft haben. (…) Küssel gründete die Volkstreue außerparlamentarische Opposition, kurz VAPO und werkte an der Website „Alpen-Donau.info“ mit, die rechtsextremes und neonazistisches Gedankengut verbreitete. Zufall oder nicht: Der Name der Website hatte die Initialen ADI – ein in rechtsextremen Kreisen häufig benutzter Spitzname für Adolf Hitler.  Die früheren Betreiber von „Alpen-Donau.Info“ sollen bis heute zu Küssels engstem Kreis gehören und sind teils Mitglieder der Ferialverbindung Imperia Wien. Die Plattform „Alpen-Donau.info“ ist nach Einschreiten der Behörden seit 2014 offline. Ein Jahr später entstand eine neue Website namens „Unwiderstehlich“, die laut Medienberichten von früheren Weggefährten Küssels unterstützt werden soll und immer noch online ist. Texte über Widerstand, das Verbotsgesetz oder Buchrezensionen rechtsextremer Publikationen zieren die Plattform, auf der hauptsächlich Ideologisierung stattfindet.  Der Nachwuchs Der Nachwuchs der Szene ist hochaktiv und ideologisch ähnlich gefestigt wie Küssel. Auf den ersten Blick wirkt die „Tanzbrigade“ wie ein Musik-Kollektiv – ihren Techno veröffentlichen sie unter anderem auf Youtube. Doch die Gruppe ist neofaschistisch, ihr wird eine hohe Gewaltbereitschaft nachgesagt. Auch hier ist die Verbindung zwischen der neonazistischen und Hooligan-Szene erkennbar: Der Telegram-Kanal „Regel 17: Auswärts ist man asozial“ ist eine Hooligan-Gruppe, dennoch wird sie von der „Tanzbrigade“ geführt. Auch die Inhalte des Kanals sind von neonazistischem Gedankengut durchzogen.  Noch jünger in der neonazistischen Szene ist die „Division Wien“, eine weitere faschistische Gruppierung. Die Mitglieder sind überwiegend junge Männer und Buben, die jüngsten gerade 13 Jahre alt: Sie betreiben Kampfsport, filmen ihr Training oder das Sprayen von Grafitti. Die Gewaltbereitschaft ist laut Szenekennern in der „Division Wien“ sehr hoch, was vor allem mit dem jungen Alter der Mitglieder zusammenhängt, die sich beweisen wollen.

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Bluttat in Melbourne – Sieben Teenager wegen Mordes an zwei Jugendlichen angeklagt

Zwei Jungen im Alter von 12 und 15 Jahren sind Anfang September in Melbourne auf offener Straße von mehreren Angreifern erstochen worden. Nun hat die Polizei sieben Tatverdächtige festgenommen, darunter mehrere Minderjährige. Die Polizei in Melbourne hat am Freitagmorgen (Ortszeit) sieben Teenager aus Melbourne wegen Mordverdachts an zwei Jugendlichen festgenommen. Den Verdächtigen im Alter von 15 bis 19 Jahren wird vorgeworfen, einen 15 Jahre alten Jungen sowie einen 12-Jährigen auf offener Straße erstochen zu haben. Vier der Festgenommenen sollen demnach am 6. September den 15-jährigen Dau Akueng getötet haben, die anderen drei sind wegen Mordes an dem 12 Jahre alten Chol Achiek angeklagt. Die beiden Opfer waren laut Medienberichten zum Tatzeitpunkt auf dem Heimweg von einem Basketballspiel, als sie in Melbournes Vorort Cobblebank von maskierten Angreifern unter anderem mit Macheten angegriffen wurden. Beide starben noch am Tatort.

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Hitlergruß, Drogen und sexuelle Übergriffe? Fallschirmjäger im Fadenkreuz der Justiz

Die Luftlandebrigade 1 in Saarlouis lässt derzeit gegen das in Zweibrücken stationierte Fallschirmjägerregiment 26 ermitteln. Ein Insider erhebt schwere Vorwürfe: Nazi-Uniformen, Drogenmissbrauch und sexuelle Übergriffe in der Kaserne. Die Bundeswehr schweigt zu den Details. n der Niederauerbach-Kaserne, in der seit über zehn Jahren das Fallschirmjägerregiment 26 stationiert ist, laufen derzeit Ermittlungen. Das hat am Dienstagnachmittag ein Sprecher der Luftlandebrigade 1 in Saarlouis, zu der der Zweibrücker Truppenteil gehört, auf Anfrage unserer Zeitung bestätigt. Nach Angaben des Sprechers seien „mögliche disziplinar- und strafrechtlich relevante Vorfälle im Verantwortungsbereich des Fallschirmjägerregiments 26 gemeldet und entsprechende Ermittlungsmaßnahmen eingeleitet“ worden. Am Freitag bestätigte auch die Zweibrücker Staatsanwaltschaft, von den Vorwürfen zu wissen. „Diese werden gegenwärtig erfasst. Im Anschluss wird die Staatsanwaltschaft in allen Fällen prüfen, ob sich aus dem Anzeigevorbringen der Anfangsverdacht eines strafbaren Handelns ergibt und über den Fortgang der Verfahren entscheiden“, heißt es in der Antwort der Behörde. In der Niederauerbach-Kaserne laufen aktuell Ermittlungen gegen mehrere Soldaten. Foto: Rainer Ulm Von Rainer Ulm In der Niederauerbach-Kaserne, in der seit über zehn Jahren das Fallschirmjägerregiment 26 stationiert ist, laufen derzeit Ermittlungen. Das hat am Dienstagnachmittag ein Sprecher der Luftlandebrigade 1 in Saarlouis, zu der der Zweibrücker Truppenteil gehört, auf Anfrage unserer Zeitung bestätigt. Nach Angaben des Sprechers seien „mögliche disziplinar- und strafrechtlich relevante Vorfälle im Verantwortungsbereich des Fallschirmjägerregiments 26 gemeldet und entsprechende Ermittlungsmaßnahmen eingeleitet“ worden. Am Freitag bestätigte auch die Zweibrücker Staatsanwaltschaft, von den Vorwürfen zu wissen. „Diese werden gegenwärtig erfasst. Im Anschluss wird die Staatsanwaltschaft in allen Fällen prüfen, ob sich aus dem Anzeigevorbringen der Anfangsverdacht eines strafbaren Handelns ergibt und über den Fortgang der Verfahren entscheiden“, heißt es in der Antwort der Behörde. Anonymer Hinweis aus Kaserne: Nazi-Uniformen und Hitlergruß, Drogen und sexuelle Übergriffe Unsere Anfrage geht auf einen anonymen Hinweis zurück, wonach es in der Kaserne zu mehreren schweren Vorkommnissen gekommen sei. Demnach sollen Angehörige des Fallschirmjägerregiments bei einer Zusammenkunft in Nazi-Uniformen aufgetreten sein, dabei den Hitlergruß gezeigt und sich noch dazu „gefilmt“ haben, was den Straftatbestand „Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen“ erfüllen würde. Bei der Aktion soll es auch zu „Drogenmissbrauch“ und „sexuellen Übergriffen“ gekommen sein. So wurden Kameradinnen und Kameraden angeblich beim Duschen fotografiert. Deshalb habe es laut unserem Hinweisgeber eine „Razzia des LKA“ (Abkürzung für Landeskriminalamt) gegeben, in deren Verlauf unter anderem „private Handys eingezogen und kontrolliert“ worden seien. In der Folge seien „über 20 Soldaten im Zeitraum August/September aus dem Dienst entlassen“ worden. Davon „betroffen“ sei auch eine „Kompanieführung, sprich: Offiziere und Feldwebel“

via saarbrücker zeitung: Hitlergruß, Drogen und sexuelle Übergriffe? Fallschirmjäger im Fadenkreuz der Justiz