Militaries Around The World Have A Neo-Nazi Problem – #terror

Military institutions and police forces are failing to contain right-wing extremism within their ranks, and the problem goes beyond just “a few bad apples.” After news coming from Germany that an elite military unit has had to disband and a local police chief has resigned due to right-wing extremism concerns, there seems to be legitimate questions about the scale of this threat within the country’s security forces. But this is not an isolated case, as we have seen a pattern of members of the military or police being linked to the radical right in other countries too. At the beginning of the year, Germany announced that 550 soldiers were under investigation for suspicion of extremism. In Canada, an internal military briefing suggests that between 2013 and 2018, 16 members have been active members of extremist groups while 37 have engaged in racist behavior. In the UK, 4 soldiers were arrested in 2017 for linkages to the neo-Nazi proscribed group National Action. Two years ago, the British Army released a statement claiming that “far-right ideology is completely at odds with the values and ethos of the armed forces” after a video emerged of a group of soldiers cheering and taking pictures with far-right activist Tommy Robinson. Yet there has been a number of high-profile cases where individuals were found to be members of a proscribed or extremist organization while actively serving in the security forces, be that the military or the police. In the UK, for example, an investigation by anti-fascist group “Hope Not Hate” found that two members of Generation Identity were serving in the Royal Navy, with one of them set to become an engineer in a nuclear submarine. One year later, the two men have not been expelled from the Navy. A British Metropolitan Police officer has just been charged this month for belonging to the proscribed terrorist group National Action between 2016 and 2018.
In the US, one man who tried to recruit 12 individuals to neo-Nazi group Atomwaffen was expelled from the Navy earlier this year. Another member of Atomwaffen was found in 2018 to have served in the Canadian Armed Forces, despite celebrating the murder of Jews on online posts in neo-Nazi defunct forum Iron March. In Germany, a soldier was arrested in June for compiling a list of politicians that included personal details like their addresses and disseminating the list on extremist chats, only after another member of the German Special Forces was arrested in May for stacking weapons and Nazi memorabilia. Just this year, by the author’s own compilation for the International Observatory for Terrorism Studies, we have had 10 cases where individuals arrested for plotting or committing acts of violence were former military. The makeup is as follows: six from the United States, one from Germany, one from Canada, one from Spain and one from France. This speaks to a wider global problem rather than a localized phenomenon.

via rantt: Militaries Around The World Have A Neo-Nazi Problem

Man wanted for breaking into Pilsen church, making Nazi salute to employees: FBI

The FBI is asking for the public’s help to identify a man who allegedly broke into a Pilsen church in 2019, and made racist statements beforegiving the Nazi salute to employees. When told the church was closed, a man in his 30s kicked through a locked glass door of Lincoln United Methodist Church, 2009 W. 22nd Pl., the FBI said. He then allegedly made racist comments and gave a Nazi salute to employees. The man was accompanied by a medium-sized white dog with a curled tail. The incident, which happened about 1:30 p.m. Oct. 15, 2019, was logged by Chicago police as a religious-motivated hate crime, according to a review CPD hate crime records. In 2019, the CPD recorded six other hate crimes at churches and nine at synagogues.

via fox32: Man wanted for breaking into Pilsen church, making Nazi salute to employees: FBI

Mehrere Verletzte in Erfurt – #Rassismus? Zehn Deutsche attackieren Ausländer – #terror #leitkultur #prügelnazi

In Thüringens Landeshauptstadt ist es zu einer brutalen Attacke gekommen. Eine Gruppe von zehn Personen griff Ausländer an. Die Polizei vermutet ein Hassverbrechen. Zwei Ausländer sind in Erfurt bei einer offenbar rassistischen Tat verletzt worden. Aus bislang ungeklärter Ursache attackierten etwa zehn Deutsche am frühen Samstagmorgen eine “dreiköpfige Gruppe ausländischer Mitbürger”, wie die Polizei mitteilte. Zwei von ihnen wurden verletzt, ein Opfer davon schwer. Die Polizei machte zunächst keine Angaben zu deren Nationalität. Die Angreifer wurden vorläufig festgenommen. Die Polizei geht nach eigener Aussage “von einem fremdenfeindlichen Übergriff” aus. Ob es sich bei den Opfern um Männer oder Frauen handle, teilte die Polizei bislang nicht mit.

via t-online: Mehrere Verletzte in Erfurt – Rassismus? Zehn Deutsche attackieren Ausländer

siehe auch: Rechtsextremer Szene-Treff – Drei Männer bei rassistischer Attacke in Erfurt verletzt. Eines der Opfer wurde schwer verletzt, sein Zustand war kritisch. Erst vor Kurzem hatte es in Erfurt noch einen rechtsextrem motivierten Angriff gegeben. Drei Männer aus Guinea sind in Erfurt Opfer eines rassistisch motivieren Angriffs geworden. Zwei der Männer wurden verletzt, einer von ihnen schwer, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Demnach war der Zustand des Schwerverletzten zeitweise „kritisch“. Die „dreiköpfige Gruppe ausländischer Mitbürger“ sei an einem bekannten Treffpunkt der rechten Szene in einem Plattenbaugebiet im Südosten Erfurts von zehn bis zwölf Deutschen verbal und danach tätlich angegriffen worden. Die Polizei sprach von einem „fremdenfeindlichen Übergriff“. Zwölf mutmaßliche Täter wurden vorläufig festgenommen und in Gewahrsam genommen. (…) In Thüringer Sicherheitskreisen wird davon ausgegangen, dass sich in dem Szenetreff, vor dem der Angriff erfolgte, auch Mitglieder oder Symphatisanten der rechtsextremistischen Kleinstpartei Dritter Weg regelmäßig aufhalten. Die Polizei äußerte sich dazu nicht.

Hass von rechts – Natascha Strobl: „Als würde ich permanent in den Abgrund schauen“ – #hetzer #DonAlphonso #hassgegenfrauen #hassprediger

Die österreichische Politikwissenschaftlerin Natascha Strobl über die massiven Drohungen gegen sie und andere linke Frauen, die Gefahr rechten Terrors und einen Chefredakteur mit falschen Motiven. Natascha Strobl macht immer wieder deutlich, wo und bei wem sie rechtes Gedankengut sieht Die Politikwissenschaftlerin wird nach Kolumne von Rainer Meyer alias Don Alphonso von Rechten gemobbt Im FR-Interview spricht Strobl über den Hass gegen Frauen Ein „Panorama“-Beitrag, eine „Welt“-Kolumne, dann Hetze: Seit Tagen erlebt die Österreicherin Natascha Strobl eine massive digitale Hetzwelle gegen sich und ihre Familie durch Rechte. Strobl ist vielen politisch interessierten Internetnutzern durch die sprachlichen Analysen der österreichischen Politik bekannt, sie seziert regelmäßig Reden diverser Politiker, und zeigt, wie scheinbar sachliche Aussagen eine oft ausländerfeindliche, aggressive Politik verdecken. Für die FR schrieb Strobl am 22. Februar einen mehrseitigen Essay über die Vereinnahmung der Politik durch rechte Begriffe und wie sie konkret wirken. Strobl selbst ist politisch klar links verortet und macht entsprechend deutlich, wo und bei wem sie rechtes Gedankengut sieht. So geschah das auch für zwei Artikel auf der Online-Seite des ARD-TV-Magazins „Panorama“, in denen es um die mögliche Nähe eines Oberstleutnants der Bundeswehr zur rechten „Identitären“-Bewegung ging. Diese Beiträge wiederum waren Vorlage für eine „Welt“-Kolumne des Autors Rainer Meyer, der unter dem Pseudonym Don Alphonso schreibt. Seit sein Text am vergangenen Samstag zuerst in der gedruckten und dann ein zweiter, nur gegen Strobl gerichteter, Text online erschienen ist, erlebt die Autorin Hass-Angriffe, „wie noch nie“, sagt sie. Ein Gespräch über die Wirkung von Sprache, die Verantwortung von Medien und Hass gegen Frauen. (…) Man könnte Ihre Arbeit als eine Analyse der politischen Sprache beschreiben, Sie machen deutlich, wie rechte Sprache verklausuliert wirkt. Sie demaskieren eigentlich die Wirkungsmechanismen von Rechten, kann es sein, dass das wiederum solche rechten Kolumnisten wie Don Alphonso anstachelt? Don Alphonso hat mehrere Probleme mit mir und nicht nur mit mir. Er hat ganz offensichtlich ein Problem mit Frauen, es sind immer wieder Frauen, die in seine Schusslinie kommen. Ein anderes Beispiel ist Sibel Schick. Und weitere Journalistinnen haben auch berichtet, dass sie im Ausnahmezustand waren, nachdem Don Alphonso sie in seinen Artikeln erwähnt hatte. Es zeigt sich einfach ein Muster. Ich bin da nicht die erste und werde nicht die letzte Frau sein, die er so angeht. Und das zweite ist, dass er ein sehr großes Problem mit eher links stehenden Menschen hat. Da geht es nicht um Meinungsaustausch, er will sie einfach persönlich zerstören. Das ist alles ganz offensichtlich durch persönliche Motivation getrieben, aber es ist auch ein Geschäftsmodell. In welcher Art? All diese Sachen, diese Texte, bringen Klicks für die „Welt“ und Klicks sind alles. Hier muss man sich fragen, ob eine Zeitung wie die „Welt“ so ein Geschäftsmodell haben will. Es wirkt ein wenig, als schaukele sich das Problem hoch. Ist ein Kolumnist wirklich so mächtig? Es gibt hier verschiedene Ebenen, ich finde es wichtig, zu schauen, ob und wie Rechte kommunizieren; zumal im Schutz einer gewissen Institution; welche Themen für sie wichtig sind, wie sie agieren. Die andere Ebene ist dann, dass diese Akteure einen Skandal inszenieren, wie nach dem „Panorama“-Beitrag. Wenn dann Bedrohungen kommen, dann muss man agieren. Sie haben dann den Fokus vom Thema Bundeswehr und Rechtsextremismus weggelenkt, über das man normal reden könnte. Dann haben wir jetzt eine Situation, die völlig überzogen ist.

via fr: Hass von rechts – Natascha Strobl: „Als würde ich permanent in den Abgrund schauen“

#Gewalttäter – “#Jungsturm”-#Ermittlungen: #Festnahme in rechtsextremer #Hooligan-Szene – #schauhin #terror

Seit Monaten wird in Thüringen gegen den sogenannten “Jungsturm” ermittelt. Die Gruppe wird der Hooligan-Szene um den FC Rot-Weiß Erfurt zugerechnet. Nun wurde ein 21-Jähriger festgenommen. Die Ermittler gehen davon aus, dass der junge Mann an schweren Gewalttaten beteiligt war. Die Polizei hat in Thüringen erneut einen mutmaßlichen Gewalttäter aus der Fußballfan-Szene festgenommen. Nach Angaben der Polizeiinspektion Saalfeld vom Freitag handelt es sich um einen 21-Jährigen. Er sei am Mittwoch in Gotha aufgegriffen worden und habe am Donnerstag den Haftbefehl erhalten. Laut Polizei war er an verschiedenen Gewaltstraftaten beteiligt, bei denen mehrere Menschen teils schwer verletzt wurden. Der Mann sitzt in Untersuchungshaft.
Ermittlungen in Thüringer Hooligan-Szene. Die Polizei ermittelt seit Monaten gegen eine Gruppierung namens “Jungsturm” wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung. Sie wird der Hooligan-Szene im Umfeld des FC Rot-Weiß Erfurt zugerechnet. Bereits Ende April waren drei Männer aus der Gruppierung festgenommen worden. Sie sitzen derzeit in Haftanstalten. Vorausgegangen waren unter anderem zwei Überfälle auf Fans des FC Carl Zeiss Jena in Saalfeld-Gorndorf und Gotha im vergangenen Jahr. Es gab Durchsuchungen in Thüringen, Sachsen-Anhalt und Hessen. Die Mitglieder der Fangruppierung gelten laut Polizei als sogenannte Problemfans und sind zum Teil aktive Kampfsportler.

via mdr: Gewalttäter “Jungsturm”-Ermittlungen: Festnahme in rechtsextremer Hooligan-Szene

siehe auch: Razzien in der extrem rechten Hooliganszene. In der Nacht vom 27. auf den 28. April 2020 durchsuchten rund 100 Beamte mehrere Objekte in Thüringen und Sachsen-Anhalt. Gegen mehrere Männer der extrem rechten Hooligangruppierung «Jungsturm» des FC Rot-Weiß Erfurt (RWE) wird wegen des Verdachts auf Bildung einer kriminellen Vereinigung ermittelt. In den Städten Saalfeld, Rudolstadt, Bad Blankenburg, Erfurt, Kirchheim, Sondershausen und Halle wurden verschiedene Beweismittel wie Fußballfanartikel, Datenträger und Sturmhauben sicher gestellt. Darüber hinaus nahm die Polizei drei Männer im Alter von 26 bis 28 Jahren fest, die an mehreren Gewalttaten des «Jungsturms» beteiligt gewesen sein sollen. Dabei handelt es sich mutmaßlich um Theo Weiland, Marco Klingner und Steve Weinhold. Die Razzia in Kirchheim galt dabei der Infrastruktur der Hooligan-Gruppe, die die Ermittlung im Veranstaltungszentrum «Erlebnisscheune/Erfurter Kreuz» verorten. Das Objekt gilt seit mehreren Jahren als Austragungsort für RechtsRock-Konzerte und wird vor allem von der Neonazi-Kleinstpartei «Der III. Weg» für größere Events genutzt. Deren Parteikader Enrico Biczysko und Michl Fischer waren ebenfalls als Schläger der Erfurter Hooliganszene bekannt.
Nach bisherigen Stand der Ermittlungen soll sich der «Jungsturm» in Kirchheim getroffen und zu Straftaten verabredet haben. In diesem Fall dürfte es sich in erster Linie um die Körperverletzungsdelikte handeln, die sie als Hooligangruppe begangen haben. Denn die sogenannten „Ackerkämpfe“ der Hooligans sind, trotz gegenseitigem Einverständnis, strafrechtlich verfolgbar. Vieles deutet darauf hin, dass der «Jungsturm» in Kirchheim dafür eigene Trainingsräume unterhält. Mitglieder der Gruppe posierten schließlich mehrfach in einem bisher unbekannten Raum, der provisorisch mit Matten und diversen Trainingsgeräten ausgestattet ist. Den Fachwerkbau dieser Räumlichkeit findet man so auch in anderen Räumen des Szeneobjekts in Kirchheim. Dass dort natürlich nicht nur für Kämpfe unter Hooligans trainiert wurde liegt auf der Hand, in Anbetracht der Aktivitäten der Gruppe in der organisierten Neonazi-Szene.

487-mal “Sieg Heil”: Neonazi schrammt knapp am Knast vorbei

Bis die Staatsanwaltschaft 2017 zuschlug, war der “Trutzgauer Bote” eine der übelsten Hetzseiten im Netz: Hier wurden ganz offen Nazis verherrlicht, Hakenkreuze und andere verbotene Zeichen ganz selbstverständlich präsentiert. Ähnlich illegal ging es in den Kommentarspalten und dem Leserforum (“Trutzbund”) zu. Offenbar fühlten die Neonazis sich im Netz sicher. Weit gefehlt wie der Dresdner Karsten U. (50) am Donnerstag vor dem Amtsgericht erfahren musste. 96 Beschuldigte machten die Ermittler auf den Naziservern ausfindig, immerhin 59 davon konnten sie identifizieren, einer davon Karsten U.: Unter dem Pseudonym “Aufgewachter” kommentierte und diskutierte der Dresdner Mechatroniker fleißig mit, unterschrieb dabei 487 dieser Beiträge mit “Sieg Heil”.

via tag24: 487-mal “Sieg Heil”: Neonazi schrammt knapp am Knast vorbei

“#NSU 2.0”: SPD-Chefin #Esken erhält rechtsextreme #Morddrohung – #terror

Wieder erhielt eine Politikerin eine Drohmail mit dem Absender “NSU 2.0”: SPD-Chefin Saskia Esken hat Anzeige erstattet. Der Inhalt der Nachricht an sie sei so schlimm gewesen, dass sie ihn nicht beschreiben könne. SPD-Chefin Saskia Esken hat nach eigenen Angaben eine rechtsextreme Morddrohung erhalten. Die E-Mail sei wie schon wie die vorherigen Drohungen an andere prominente Frauen mit “NSU 2.0” unterschrieben gewesen, sagte Esken am Donnerstag im SWR. Dabei handelt es sich um eine Anspielung auf die rechtsextreme Gruppe Nationalsozialistischer Untergrund (NSU), die über Jahre hinweg insgesamt zehn Menschen ermordet hatte. Der Inhalt der Mail sei “so scheußlich, dass man’s gar nicht beschreiben kann”, sagte Esken. Sie erstattete Anzeige. Im Normalfall sei damit aber leider nichts zu erreichen, weil die Täter nicht zu ermitteln seien, sagte die SPD-Vorsitzende.

via t-online: “NSU 2.0”: SPD-Chefin Esken erhält rechtsextreme Morddrohung