#Corona-#Demo in #Berlin – Kein #Sicherheitsabstand zu #Gewalt – #schauhin #covidioten

Es dauert gerade einmal zehn Minuten bis zum ersten Übergriff. Zu dritt wollen wir uns am 1. August die Demonstration der Corona-Leugnerinnen in Berlin ansehen. Etwa 300 Meter laufen wir vom Brandenburger Tor über die Straße des 17. Juni in Richtung Siegessäule. Zwei Männer taxieren uns von weitem, stehen plötzlich neben uns und drohen mit Gewalt. Keine angeblich besorgten Bürgerinnen, keine vermeintlich „harmlosen“ Impfgegner*innen oder Verschwörungsgläubige. Sondern handfeste Neonazis. Einer trägt ein T-Shirt der rechtsextremen Band „Lunikoff Verschwörung“. Wir trugen Masken, vermutlich der Grund für den Übergriff. Die Demo-Teilnehmerinnen in der Nähe interessiert das alles nicht. Als wir die Umstehenden darauf hinweisen, dass wir bedroht werden und dass offensichtliche Neonazis an ihrer Veranstaltung teilnehmen, ernten wir lediglich höhnisches Gelächter. Eine ältere Frau schreit uns zu, dass wir die Masken abnehmen sollten, sonst könnte man uns nicht verstehen. Sie lacht. Der Mann mit dem Shirt der „Landser“-Nachfolgeband und sein Schlägerkumpel werden beklatscht und ziehen schließlich mit den offenkundig nicht wegen Neonazis besorgten Bürgerinnen weiter. Der Polizei ist das Geschehen im Übrigen ebenfalls egal. Uns wird von einer Beamtin gesagt, wir sollten aufhören, zu provozieren. Woraus die angebliche Provokation besteht, erklärt sie uns nicht. Auch die ZDF-Journalistin Dunja Hayali ist am Samstag auf der Straße des 17. Juni unterwegs. Gut 40 Minuten davon streamt die Journalistin über Instagram. Hayali, die mehrere Teilnehmende zu Wort kommen lässt, wird von endlosen „Lügenpresse“-Sprechchören begleitet. Wiederholt ist zu erkennen, dass Teilnehmende immer näher rücken, Hayali wird als Rassistin beschimpft und beleidigt. Nach etwa 20 Minuten wird der eigentliche Dreh abgebrochen. Offenbar auch auf Anraten der Sicherheitsleute, die das ZDF-Team begleiten: „Das ist nicht gewaltfrei“, ist aus dem Off zu hören.
Zur Demokratie gehört es auch, Demokratiefeindlichkeit klar zu benennen. Meinungsfreiheit bedeutet nicht, auch noch jede menschenfeindliche „Erzählung“ zum Teil des demokratischen Diskurses zu erheben. Hass, Rassismus, Antisemitismus und Sozialdarwinismus sind keine „ganz normalen“, gleichberechtigten, legitimen Meinungsäußerungen. Am besten formuliert das der Journalist Hasnain Kazim in einem Facebookpost: “Niemals darf die Lösung in einer Demokratie aber sein, Extremismus zu akzeptieren, ihn zu normalisieren, die Grenzen so zu verschieben, dass Extremismus plötzlich innerhalb der Grenzen des in einer Demokratie Sagbaren verortet wird. Wenn man also schreibt, es helfe nicht, diese Leute auszugrenzen, dann muss man wenigstens dazuschreiben, dass man sie konfrontieren, sich mit ihnen auseinandersetzen, streiten, sie argumentativ widerlegen muss. Und wenn Argumente nicht ankommen, wenn sie nicht zuhören wollen, wenn sie uneinsichtig bleiben und einen nur niederbrüllen, anstatt vernünftig ihre Argumente darzulegen, wenn sie intellektuell nicht in der Lage oder nicht willens sind, einfachste Dinge zu verstehen – dann muss man sie selbstverständlich ausgrenzen!”

via belltower: Corona-Demo in Berlin Kein Sicherheitsabstand zu Gewalt

Zwei Männer beleidigen dunkelhäutigen Essener rassistisch

Nach einem fremdenfeindlichen Zwischenfall in Essen-Steele ermittelt der Staatsschutz. Die Polizei bittet um Hinweise auf zwei blonde Männer. Nach fremdenfeindlichen Beleidigungen gegen einen dunkelhäutigen Essener (24) im Stadtteil Steele ermittelt der Staatsschutz. Die Polizei hofft auf Hinweise auf zwei Unbekannte. Wie die Behörde am Montag berichtete, alarmierte eine Zeugin am Sonntag gehen 20.50 Uhr die Polizei. Die 38-Jährige schilderte, dass sie am Kaiser-Wilhelm-Platz beobachtet habe, wie zwei Männer dem 24-Jährigen hinterherliefen und ihn mehrfach rassistisch beschimpften. Den Beamten gegenüber bestätigte der 24-Jährige, der in Begleitung eines ein Jahr älteren Esseners unterwegs war, die Beleidigungen.

via waz: Zwei Männer beleidigen dunkelhäutigen Essener rassistisch

Zwei Männer beleidigen Kinder rassistisch und schlagen Zwölfjähriger ins Gesicht – #schauhin #kaltland #leitkultur

Am Samstagabend beleidigten zwei Männer im Hamburger Stadtteil Blankenese eine Gruppe von Kindern rassistisch. Einem zwölfjährigen Mädchen schlugen sie mit der Faust ins Gesicht. Eine Sofortfahndung nach den Tätern blieb erfolglos. Zwei Männer haben in Hamburg eine Gruppe von Kindern rassistisch beleidigt und einer Zwölfjährigen einen Faustschlag ins Gesicht versetzt. Wie die Polizei in der Hansestadt am Montag mitteilte, ereignete sich der Vorfall am Samstagabend an einem S-Bahnhof im Stadtteil Blankenese. Die beiden Verdächtigen im Alter von etwa 30 bis 40 Jahren entkamen unerkannt. Der Staatsschutz ermittelt.

via welt: Zwei Männer beleidigen Kinder rassistisch und schlagen Zwölfjähriger ins Gesicht

siehe auch: POL-HH: 200803-3. Zeugenaufruf nach rassistischer Beleidigung und Körperverletzung in Hamburg-Blankenese. Tatzeit: 01.08.2020, 20:18 Uhr Tatort: Hamburg-Blankenese, Blankeneser Bahnhofstraße Die Polizei fahndet nach zwei bislang unbekannten Männern, die am Samstagabend eine Gruppe von Kindern und Jugendlichen rassistisch beleidigt und ein zwölfjähriges Mädchen geschlagen haben. Die Staatschutzabteilung des Landeskriminalamts hat die Ermittlungen übernommen. Nach den bisherigen Erkenntnissen sollen die zwei bislang unbekannten Männer bereits in einem Linienbus auf die Gruppe getroffen sein. Am Bahnhof Blankenese stiegen sowohl die Männer als auch die Gruppe aus dem Bus. Dort kam es mutmaßlich aufgrund der Hautfarbe der Kinder und Jugendlichen zu den rassistischen Beleidigungen. Ein zwölfjähriges Mädchen wurde außerdem durch einen Faustschlag ins Gesicht verletzt.

White supremacist couple, both 29, are arrested for hate crimes after they attacked a car with a shovel and screamed ‘only white lives matter’ at the couple inside while throwing Nazi salutes

Gregory and Rachel Howell, both 29, were arrested and charged with vandalism and hate crimes on Friday in Torrance, California. The couple were filmed confronting Itzel Lopez, a Mexican woman, and her black boyfriend in a road race incident on July 22. Lopez said the Howells followed them for several miles before getting out of their pickup truck at a stoplight. She filmed Rachel flipping her off and yelling: ‘Only white lives matter’. The video also shows Gregory throwing his arm up in a Nazi salute before grabbing a pole from his truck and hitting Lopez’s car multiple times. A white couple are facing hate crime charges after they were filmed attacking a car with a shovel, screaming ‘only white lives matter’ and doing a Nazi salute in front of a Mexican woman and her black boyfriend. Gregory and Rachel Howell, both 29, were arrested and charged with vandalism and hate crimes on Friday, a week after they were involved in an apparent road rage incident in Torrance, California, on July 22. Itzel Lopez recorded shocking video of the Howells confronting her and her boyfriend after they noticed that the white couple was tailing them. Lopez said the Howells followed them for several miles before overtaking them and stopping at a traffic light, where they got out of their truck and started hurling racist remarks. She started filming as the woman identified as Rachel Howell approached her car and yelled: ‘White lives matter b***h’ while flipping her off.As Rachel walked away she screamed: ‘Only white lives matter b***h.’Meanwhile, Gregory Howell approached from the other side and waved before throwing his arm into a Nazi salute.Lopez’s boyfriend could be heard in the background saying: ‘That’s white power’ before Lopez added: ‘Crazy the sh*t we have to go through in 2020’. The Howells were then seen getting back in their truck briefly before reemerging just moments later. Rachel came back with her cellphone and tried to film Lopez and her boyfriend – while Gregory retrieved a shovel and began striking their car repeatedly as they drove off. Lopez and her boyfriend’s car was left with a dent and scratch following the ordeal

via dailymail: White supremacist couple, both 29, are arrested for hate crimes after they attacked a car with a shovel and screamed ‘only white lives matter’ at the couple inside while throwing Nazi salutes

http://www.facebook.com/100019130506792/videos/614779912503020/

‘ARYAN NATION WILL RULE’ Ranting ‘white supremacist’ smacks unsuspecting woman in the face after threatening to ‘butt f***’ another

A RANTING “white supremacist” smacked an unsuspecting woman in the face after threatening to “butt f***” another bystander. The man – identified as 36-year-old Nicholas Arnold Schock – went on a profanity-laced tirade inside a restaurant on Friday in Nokomis, Florida, according to reports. Video footage, which was shared to Twitter on Saturday and has since received more than 300,000 views, showed the tattoo-covered man praising a White Supremacist organization before attacking a woman. With his shorts appearing to be unzipped and falling down, Schock walked around angrily and said: “I’m a white supremacist. The Aryan nation will rule the world! (…) When a bystander – presumably a staff member of the eatery – confronted the man about children being nearby, Schock lifted his right hand and slapped the woman. He then reportedly punched the woman, as restaurant staffers and nearby witnesses ran over to restrain him. The distressing footage later shows Schock being held down by multiple people, with one man holding him in a chokehold. According to Law&Crime, the self-proclaimed white supremacist was booked into Sarasota County Jail after the Friday incident.

via the sun: ARYAN NATION WILL RULE’ Ranting ‘white supremacist’ smacks unsuspecting woman in the face after threatening to ‘butt f***’ another

Wer steckt hinter „#NSU 2.0“? Technisch versiert, rechtsextrem und voller Hass – #terror

Bisher führten alle Spuren zu den Verfassern der rechtsextremen Drohmails ins Leere. Nun deuten sich weitere Verbindungen zu offiziellen Stellen an. Josef Schuster ist es gewohnt, bedroht, beschimpft, beleidigt zu werden. Doch was der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland von einem oder mehreren Nazis namens „NSU 2.0“ bekommen hat, ist an Widerwärtigkeit kaum zu übertreffen. Die erste Mail ging am 11. Januar 2019 ein und wurde auch an Aiman Mazyek gesandt, den Vorsitzenden des Zentralrats der Muslime in Deutschland. In der Betreffzeile steht, „Aufruf zur Vernichtung von Josef Schuster und Aiman Mazyek“, es folgen Mordfantasien. Die zweite Mail kam beim Zentralrat der Juden am 21. Juli 2020 an. Wieder Mordparolen, aber kürzer und mit anderem Namen im Absenderfeld. „NSU 2.0“ ist für abgedrehte Rechtsextremisten das Logo für virtuellen Horror geworden. Die perfide Inszenierung funktioniert. Es vergeht kaum ein Tag, an dem nicht über eine Drohung von „NSU 2.0“ berichtet wird. Inzwischen sollen fast 70 Menschen Drohmails erhalten haben, sagen Sicherheitskreise. Die Zahl der Betroffenen sei noch größer, manche Drohungen wurden an mehrere Personen versandt. Und es fällt auf, dass viele Frauen attackiert und obszön beleidigt werden. Das Thema „NSU 2.0“ wird größer und größer, vermutlich zur Genugtuung der Hassmailschreiber. (…) Ein ähnlicher Flopp könnte der Fall des Ex-Polizisten Hermann S. sein, den Beamte des bayerischen und des hessischen Landeskriminalamts in Landshut vor gut einer Woche festgenommen haben. Auch seine Ehefrau wurde von der Polizei mitgenommen, doch das Paar kam wieder frei. Womöglich hat ein „NSU 2.0“-Fanatiker Hermann S. instrumentalisiert. Der Täter hatte im Juli Drohmails mit der Unterschrift „NSU 2.0“ verschickt und im Absenderfeld „Eugen Prinz“ angegeben. Eine seiner Hassbotschaften war die, mit der Josef Schuster am 21. Juli belästigt wurde. Hermann S. schreibt unter dem Pseudonym „Eugen Prinz“ Texte für das rassistische Internetportal „PI-News“. (…) In den vielen Mails werden unter anderem SS-Runen mit kinderpornografischen Bildern kombiniert. Außerdem verlangt der Täter große Summen in der Kryptowährung Bitcoin. Die Sicherheitsbehörden halten den Täter für einen Komplizen von André M., der sich seit April vor dem Berliner Landgericht verantworten muss. Der 32-Jährige hatte mutmaßlich als „NationalSozialistischeOffensive“ bundesweit Bombendrohungen verschickt. Als der Prozess gegen M. begann, drohte „NSU 2.0“ dem Vorsitzenden Richter per Fax mit „zahlreichen Sprengsätzen“ im Gebäude.

via tagesspiegel: Wer steckt hinter „NSU 2.0“? Technisch versiert, rechtsextrem und voller Hass

Rassismus in Großbritannien – Polizei verhaftet Teenager nach Auto-Attacke – #terror

Zehn Tage nachdem zwei Jugendliche einen schwarzen Musiker in Bristol attackierten und schwer verletzten, wurden die Täter gefasst: Sie sind 18 Jahre jung. Das Opfer hatte Glück, den Angriff zu überleben. Die britische Polizei hat zwei Männer festgenommen, die am 22. Juli aus rassistischen Motiven einen Schwarzen absichtlich angefahren haben sollen. Der 21-Jährige aus Bristol hatte dabei schwere Verletzungen erlitten, darunter Knochenbrüche an den Beinen und im Gesicht. Zahlreiche Zeugen des Vorfalls berichteten, dass aus dem Auto der beiden 18-jährigen Verdächtigen rassistische Sprüche zu hören gewesen seien. Die Täter flohen nach der Attacke. Nach Einschätzung der Ärzte wird es mehr als ein halbes Jahr dauern, bis das Opfer gesund ist. Im Gesicht wird der 21-Jährige, der selbst im Gesundheitswesen arbeitet und nebenbei auch als Musiker bekannt ist, deutliche Narben behalten: Für die Restauration seiner Gesichtszüge, die durch Rollsplitt und Glassplitter, einen gebrochenen Wangenknochen und einen Nasenbeinbruch nötig wurde, brauchte er einen plastisch-chirugischen Eingriff. Die Ärzte waren noch nicht in der Lage, alle Steine und Glassplitter aus dem Gewebe zu entfernen. Für ihn wurde eine Spendenseite errichtet, die auch von der Band Massive Attack aus Bristol unterstützt wurde. Bis Sonntag kamen mehr als 40.000 Pfund (über 44.000 Euro) zusammen. Die beiden 18-Jährigen Täter wurden am Samstag festgenommen. Ihr Fahrzeug wird laut Polizei auf Spuren untersucht. Der Vorfall geschah am 22. Juli, als der 21-Jährige nach seiner Arbeit zur Bushaltestelle ging.

via spiegel: Rassismus in Großbritannien Polizei verhaftet Teenager nach Auto-Attacke

siehe auch: ‘I’m scarred for life’: NHS worker targeted in racist hit-and-run attack in Bristol. The 21-year-old was struck after finishing work at Southmead Hospital in Bristol, as two men shouted racial abuse at him. An NHS worker targeted in a racially aggravated hit-and-run attack says he has been left scarred for life and is afraid for his safety. The 21-year-old was attacked as he walked to a bus stop after finishing work at Southmead Hospital in Bristol on Wednesday afternoon. (…) Witnesses told police that a dark blue Honda Accord was deliberately driven at K before two men shouted racial abuse at him and then ran from the car. “People came to help me off the wall I was on and I just remember bleeding,” K said; Two arrested over ‘racially aggravated hit and run’ in Bristol. Police treating incident as attempted murder after NHS worker suffered multiple injuries (…) The two 18-year-old suspects were arrested on Saturday morning and are currently in police custody, the force confirmed. The vehicle involved in the incident has been seized and police are awaiting the results of a forensic examination that was carried out on it, a force spokesman said.

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