#KuKluxKlan-Anhänger verteilt nachts #NPD-Aufkleber

Ein Anhänger des Ku-Klux-Klans hat in der Nacht zu Montag in Liebenwalde (Landkreis Oberhavel) gegen zwei Uhr Aufkleber der NPD angebracht, auf denen unter anderem die Todesstrafe für Kinderschänder gefordert wurde. Nach Angaben der Brandenburger Polizei vom Montag trug der 24-Jährige bei der Aktion eine weiße Maske und einen weißen Pullover, auf welchem neben dem Schriftzug “Ku-Klux-Klan” auch das der Organisation eigene rote Kreuz aufgestickt war.

via rbb24: Ku-Klux-Klan-Anhänger verteilt nachts NPD-Aufkleber

siehe auch: Mit weißer Maske “Ku-Klux-Klan”-Anhänger verteilt NPD-Aufkleber. Im Landkreis Oberhavel haben Polizisten einen Mann gestoppt, der NPD-Aufkleber rund um den Marktplatz in Liebenwalde anbrachte und offensichtlich ein Sympathisant des rassistischen “Ku-Klux-Klans” ist. In der Nacht von Samstag zu Sonntag bemerkten Polizisten in Liebenwalde (Oberhavel) einen Mann, der rund um den Marktplatz Aufkleber der NPD anbrachte. Der 24-Jährige hatte sich eine weiße Maske auf- und einen weißen Pullover angezogen, auf dem neben dem Schriftzug “Ku-Klux-Klan” auch das der Organisation eigene rote Kreuz aufgestickt war.

#Wiesbaden – #Rassismus-Vorwurf bei #Rossmann

Schwarzer sollte sich mehrmals ausweisen – Weiße hingegen mussten das nicht. Filmore Hughes ist kein Mann, der sich dagegen wehrt, bei Bezahlung mit Karte kontrolliert zu werden. Aber wenn er der einzige in der Schlange an der Kasse ist, dessen Ausweis verlangt und dessen Unterschrift verglichen wird, verletzt ihn das. In der Filiale des Drogeriemarkts Rossmann in Wiesbaden-Biebrich sei ihm das bei derselben Kassiererin mehrfach passiert, berichtet er der Frankfurter Rundschau. „Das empfinde ich als Kränkung, das ist unprofessionell“, sagt Hughes. Der 67-Jährige ist US-Amerikaner mit schwarzer Hautfarbe. (…) Auf Facebook kursiert ein Video, das Hughes’ Freund Kerry Reddington vor der Biebricher Rossmann-Filiale in der Straße der Republik zeigt. Reddington, der in Frankfurt stellvertretender Vorsitzender der kommunalen Ausländervertretung ist, hat darin gerade die Probe aufs Exempel gemacht. Er sei, als er mit Karte zahlte, an der Kasse nicht kontrolliert worden, sagt Reddington in die Kamera. Reddington hat weiße Haut. „Nach welchen Regeln arbeitet ihr bei Rossmann?“, fragt Reddington. Auch Hughes’ deutsche Frau habe das digitale Bezahlen dort ausprobiert – sie habe sogar bewusst mit einem anderen Schriftzug als sonst unterschrieben – die Kassiererin habe nicht einmal nachgeschaut.

via fr: Wiesbaden – Rassismus-Vorwurf bei Rossmann

#Polizei – #Rechtsextremisten in #Brandenburg sammelten #Informationen über #Polizisten – #schauhin

Nach einer Großrazzia gegen die rechtsextreme Organisation “Freie Kräfte Prignitz” gehen die Ermittler davon aus, dass die Gruppe Informationen über Polizisten gesammelt hat. Nach einer Großrazzia gegen die rechtsextreme Organisation “Freie Kräfte Prignitz” gehen die Ermittler davon aus, dass die Gruppe Informationen über Polizisten gesammelt hat. Der Staatsschutz des Landeskriminalamts Brandenburg habe Erkenntnisse, dass Daten über Personen, Familienverhältnisse und Dienststellen sowie auch über Tarnkennzeichen von Zivilfahrzeugen zusammengetragen worden seien, sagte der Sprecher des Polizeipräsidiums Brandenburg, Torsten Herbst, am Montag auf Anfrage. Ziel sei gewesen, Polizeimaßnahmen früh zu erkennen, um Gegenstrategien zu entwickeln. Mit Razzien in Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern waren die Beamten gegen die Neonazi-Gruppe vorgegangen (wir berichteten). Der Polizei lagen nach eigenen Angaben Hinweise vor, dass sieben Männer einen Brandanschlag mit einem Molotow-Cocktail auf eine Moschee in Wittenberge (Prignitz) planten. Die Gruppe soll zudem Angriffe auf Geschäfte beabsichtigt haben, die von Inhabern mit Migrationshintergrund geführt werden. (…) Bei den Durchsuchungen in sechs Objekten wurden nach Polizeiangaben unter anderem Waffen wie Handgranaten, Schreckschuss- und scharfe Munition sowie Nazi-Devotionalien wie eine Armbinde mit aufgedrucktem Hakenkreuz sichergestellt.

via moz: Polizei – Rechtsextremisten in Brandenburg sammelten Informationen über Polizisten

siehe auch: Ermittler werten Datenträger aus Brandenburger Neonazis sammelten Informationen über Polizisten. Nach der Razzia gegen die rechtsextreme Organisation „Freie Kräfte Prignitz“ stellen Ermittler fest, dass die Gruppe Daten von Polizisten sammelte. (…) Der Staatsschutz des Landeskriminalamts habe Erkenntnisse, dass die Mitglieder der Gruppe Informationen über Polizisten sammelten, teilte das Polizeipräsidium am Montag auf Anfrage mit. Sie hätten unter anderem Daten über Personen, Familienverhältnisse und Dienststellen sowie auch über Tarnkennzeichen von Zivilfahrzeugen zusammengetragen. Die Auswertung der Daten aus mehr als 20 Mobilfunktelefonen, diversen Laptops und Speichermedien dauert nach Angaben des Sprechers des Polizeipräsidiums, Torsten Herbst, voraussichtlich mehrere Wochen.

#Apolda. Rechte Szene: #Polizei löst Veranstaltung mit mehr als 80 Personen auf – #schauhin #GewaltGegenPolizei

Die Polizei hat in Apolda am Samstagabend eine Veranstaltung der rechten Szene aufgelöst. Dabei wurden auf einem Gartengrundstück im Ortsteil Oberroßla mehr als 80 Personen angetroffen, wie die Beamten in der Nacht mitteilten. Demnach war die Veranstaltung nicht angemeldet und verstieß gegen geltende Regeln zum Infektionsschutz. Einige der Teilnehmer seien polizeibekannt. Bei der anschließenden Personenkontrolle kam es zu vereinzelten Straftaten gegenüber den Polizisten, hieß es. Details wurden dazu nicht genannt, es werde noch ermittelt.

via mdr: Apolda Rechte Szene: Polizei löst Veranstaltung mit mehr als 80 Personen auf

siehe auch: Veranstaltung aufgelöst. Am Samstag, den 04.07.2020, fand am Abend auf einem weitläufigen Gartengrundstück in dem Apoldaer Ortsteil Oberroßla eine zuvor nicht angezeigte Veranstaltung unter Teilnahme von über 80, zum Teil polizeibekannten Personen der rechten Szene statt. (…) In Abstimmung mit dem Mitarbeiter vor Ort erfolgte schließlich die Auflösung der Veranstaltung im Rahmen der Vollzugshilfe. Bei darauffolgenden Identitätsfeststellungen kam es zu vereinzelten Straftaten gegenüber den eingesetzten Beamten.

Auto rast in Menschengruppe bei Rassismus-Demo: 24-Jährige stirbt – #terror #blm #SummerTaylor #seattle

In Seattle ist ein Auto in eine Menschengruppe gefahren und hat dabei eine Frau getötet und eine schwer verletzt. Die Frauen waren auf einer Demonstration gegen Rassismus und Polizeigewalt, als der Fahrer in sie fuhr. Sein Motiv ist noch unklar, teilte die Polizei mit. Ein Mann ist mit seinem Auto in der US-Großstadt Seattle in eine Gruppe von Demonstranten gerast und hat dabei zwei Frauen überfahren. Eine 24-Jährige sei mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht worden und dort gestorben, berichteten örtliche Medien in der Nacht zum Sonntag (Ortszeit) unter Berufung auf das Krankenhaus. Eine 32-Jährige sei in ernstem Zustand. (…) Auf einem am Samstag von US-Medien verbreiteten Video ist zu sehen, wie das weiße Auto mit hoher Geschwindigkeit um Autos herumfuhr, mit denen ein Autobahnabschnitt für eine Protestaktionen abgesperrt war, und die zwei Frauen erfasste.

via rnd: Auto rast in Menschengruppe bei Rassismus-Demo: 24-Jährige stirbt

siehe auch: 1 protester dead, 1 injured after man drives into protesters on I-5 in Seattle. One person was killed and another was seriously injured after a driver plowed into a nightly protest on a closed stretch of Interstate 5 in Seattle early Saturday. Summer Taylor, a 24-year-old from Seattle, died Saturday night at Harborview Medical Center, said Harborview Medical Center spokesperson Susan Gregg. Diaz Love, a 32-year-old from Portland, Oregon, was in serious condition in the intensive-care unit as of Sunday morning. Washington State Patrol said the driver was Dawit Kelete, 27, of Seattle. He was booked into King County Jail on Saturday morning on investigation of felony vehicular assault. Troopers don’t believe impairment was a factor and said Kelete drove the wrong way on the Stewart Street off-ramp to enter the interstate, which had been partially shut down in response to protesters. (…) Witnesses captured video that showed a white car heading south at a high speed around 1:30 a.m. Saturday. It swerved around two vehicles positioned as a barrier to protect protesters across the I-5 lanes. Video showed the car careened toward the protesters and struck two, sending them flying into the air. Love, one of the victims, had been livestreaming the march for two hours. It ended abruptly, after shouts of “Car!” could be heard, then screeching tires and the sound of impact; Protester dies after being hit by speeding car in Seattle. Protesters chant during a “Fourth of YouLie” demonstration, which opposed gentrification and called for reinvestment in black communities, in Seattle on Saturday. A Black Lives Matter protester died after being struck by a car that drove down a closed stretch of Seattle highway and plowed into demonstrators early Saturday morning, according to hospital officials. A second person hit remains in serious condition as of Sunday morning. The killing adds to the violent toll of this summer’s protests in Seattle, where at least six people have been shot in the past month in the vicinity of the recently cleared protest encampment. Summer Taylor, a 24-year-old Seattle resident who works with veterinary clinics, was hit by the car around 1:40 a.m. Saturday while standing with a group of a couple dozen protesters alongside Interstate 5, a primary north-south highway along the West Coast. Taylor died at Harborview Medical Center in Seattle on Saturday evening, according to hospital spokeswoman Susan Gregg.

https://twitter.com/shainaw10/status/1279861505765171200
https://twitter.com/Seyfu_09/status/1279861432159477762

Kein bedauerlicher Ausrutscher – #GdP

DER FEIND STEHT RECHTS: Die Polizeigewerkschaft verhamlost Rechtsextremismus in den eigenen Reihen. Um jeden Preis. Ein brennender Molotowcocktail, die Flasche bis obenhin mit Benzin gefüllt. Oben rechts das Logo der »Gewerkschaft der Polizei«. Darunter die Worte: »Linksextremismus. Brutal. Zynisch. Arrogant.« In einer Zeit, in der die ganze Welt über Rassismus und Rechtsextremismus in der Polizei, über Polizeigewalt und rassistische Tötungsdelikte durch Polizeibeamte diskutiert, macht die größte deutsche Polizeigewerkschaft eine Geschichte über »Linksextremismus« zum Titel ihres aktuellen Magazins. Der Ton ist klar: »Linksextremismus«, »Die kriminellen Erben der RAF«, Feuer, Flammen, Todesgefahr, besonders für Polizisten. In einem Facebook-Beitrag ist gar von »Anti-Menschen« die Rede. Wenn also das nächste Mal Polizeibeamte auf einer linken Demo eingesetzt werden, haben sie das richtige Bild, den richtigen Grusel bereits im Hinterkopf. (…) Diese Professorin, die auf einer Polizeihochschule Polizisten ausbildet, schreibt auch für den »Cicero« und die »Achse des Guten«. Auf dem rechten Blog wird auch schon mal der Holocaust verharmlost, in dem man die Randale in Stuttgart als »kleine Kristallnacht« tituliert. In der ersten Ausgabe des Magazins nach dem Tod von George Floyd, während Nazis unbehelligt in Teilen der Polizei die Meinungsführerschaft übernehmen, kommt also irgendjemand in der GdP auf die Idee, die RAF (!) und den Linksextremismus zum Titelthema zu machen. Die Sache mit den Nazis und der Meinungsführerschaft habe ich mir übrigens nicht ausgedacht. Das steht im offiziellen Bericht jener Kommission, die die Machenschaften des Polizei-Nazi-Terrornetzwerkes »Nordkreuz« aufdecken sollte. (…) Der Schritt vom Antifaschismus zum Linksextremismus ist für die Polizei erstaunlich kurz. Die ständige Erzählung vom Linksextremismus, obwohl dieser in Deutschland kaum organisiert ist, keine staatsgefährdende Bedrohung darstellt, kein linker Terror existiert, es in der Bundesrepublik nach 1990 quasi keine Todesopfer linker Gewalt gibt, dient der bewussten Verschiebung des Diskurses und der Ablenkung von Nazi-Terroristen in den eigenen Reihen. Diese Titelgeschichte im Magazin der Gewerkschaft der Polizei ist kein bedauerlicher Ausrutscher, sondern die bewusste Verharmlosung von Rechtsextremismus und Neonazitum in der Polizei. Um jeden Preis.

via nd: Kein bedauerlicher Ausrutscher

siehe auch: Die Polizei; https://www.gdp.de/gdp/gdp.nsf/id/dp202007/$file/DP_2020_07.pdf

screenshot artikel gdp

Bremer Pastor wegen Volksverhetzung angeklagt

Ein evangelischer Pastor aus Bremen steht wegen seiner Ansichten erneut in den Schlagzeilen. Die Staatsanwaltschaft hat Anklage wegen Volksverhetzung gegen ihn erhoben. Der Pfarrer habe bei einem Eheseminar im Oktober 2019 Homosexuelle pauschal als Verbrecher und Homosexualität als “Degenerationsform der Gesellschaft” bezeichnet, teilte die Staatsanwaltschaft am Donnerstag mit. Seine Äußerungen habe er später auch bei Youtube hochgeladen. Nach Auffassung der Staatsanwaltschaft sind einzelne Ausschnitte daraus volksverhetzend, da sie den öffentlichen Frieden störten und zu Hass gegen einen Teil der Bevölkerung aufgrund sexueller Orientierung anstachelten. Zudem liege ein Angriff auf die Menschenwürde der betroffenen Menschen vor.

via sz: Bremer Pastor wegen Volksverhetzung angeklagt

siehe auch: Bremer Pfarrer wegen Volksverhetzung angeklagt. Er beleidigte Homosexuelle und sprach abfällig über den Islam: Nun hat die Staatsanwaltschaft Anklage gegen Olaf L. erhoben. Selbst die katholische Kirche griff er an. (…) Der Pfarrer hatte mehrfach mit beleidigenden Äußerungen auch über den Islam Kritik ausgelöst. 2015 bezeichnete er in einer Predigt auch den Urbi-et-Orbi-Segen des Papstes zu Weihnachten und Ostern als “ganz großen Mist” und warf Katholiken wegen ihrer Heiligenverehrung “Reliquiendreck” vor.