Mitglied von #AfD-Nachwuchsorganisation vor #Reichstag dabei – #covidioten #b2908 #JA

Ein Mitglied der AfD-Nachwuchsorganisation Junge Alternative (JA) Brandenburg ist nach der Teilnahme an der Demo direkt am Reichstag am 29.08. aus der Partei ausgeschieden – “freiwillig“, wie es heißt. Er wolle Schaden von der JA, die vom Verfassungsschutz als Verdachtsfall im Bereich Rechtsextremismus beobachtet wird, abwenden. Unter den Demonstranten vor dem Reichstagsgebäude am Samstag in Berlin war auch ein Mitglied der AfD-Nachwuchsorganisation Junge Alternative (JA) in Brandenburg. Der Mann aus Rathenow sei nach Berichten über seine Teilnahme freiwillig ausgeschieden, um „Schaden von der JA abzuwenden“, sagte ein Sprecher der Bundes-JA am Dienstag. Zunächst hatte der Sender RBB berichtet.

via maz online: Mitglied von AfD-Nachwuchsorganisation vor Reichstag dabei

siehe auch: Besetzung der Reichstagstreppe Rathenower nach Corona-Demo aus AfD-Nachwuchsorganisation ausgeschieden. Ein Mann aus Rathenow ist freiwillig wegen seiner Teilnahme an der umstrittenen Stürmung der Reichstagstreppe am Wochenende aus der AfD-Nachwuchsorganisation Junge Alternative (JA) in Brandenburg ausgeschieden. Das habe er getan, um “Schaden von der JA abzuwenden”, bestätigte ein Sprecher der Bundes-JA am Dienstag. (…) Durch Videoaufnahmen in den sozialen Netzwerken war der Mann aus Rathenow in der ersten Reihe der Stürmenden schnell identifiziert worden. Die Brandenburger JA war am Dienstag nicht für eine Stellungnahme erreichbar. Die Landes-Jugendorganisation gilt als Verdachtsfall im Bereich Rechtsextremismus und wird vom Verfassungsschutz beobachtet. Der Verfassungsschutz habe die Bilder vom Samstag ausgewertet. “Er war zumindestens an diesem Tag noch ein erkennendes Mitglied der JA”, sagte der Chef des Brandenburger Verfassungsschutzes, Jörg Müller am Montag in Brandenburg aktuell vom rbb, “die entscheidenden Fragen für die Bewertung werden sein: Wie hat sich die JA dazu positioniert? Ist der ausgeschlossen worden? Will sich die JA von dieser Rechtsverletzung distanzieren oder kam der Ausschluss, weil er sich privat dazu entschlossen hat.”

Anklage wegen Volksverhetzung möglich Ermittlungen gegen Attila Hildmann laufen noch

Die Staatsanwaltschaft Cottbus ermittelt weiter gegen den Verschwörungsideologen Attila Hildmann wegen Volksverhetzung im Internet. Ob Hildmann angeklagt wird, sei noch offen, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft dem Evangelischen Pressedienst (epd) am Montag. “Die Ermittlungen laufen noch”, so der Sprecher. Die Brandenburger Behörden sind zuständig, weil der Kochbuchautor dort seinen Wohnsitz hat. Die Staatsanwaltschaft Cottbus ist dort Schwerpunktstaatsanwaltschaft für Internetkriminalität. Die Ermittlungen gegen Hildmann waren im Juli öffentlich bekanntgeworden.

via rbb: Anklage wegen Volksverhetzung möglich Ermittlungen gegen Attila Hildmann laufen noch

Einmal #Reichsbürger, immer Reichsbürger? Was #Querdenken 711-Sprecher Stephan #Bergmann mit den Rechtsextremen vor dem #Reichstag in #Berlin verbindet – #schauhin #covidioten

In den vergangenen Wochen haben wir mehrfach über die Reichsbürger-Vergangenheit des „Querdenken711“-Sprechers Stephan Bergmann aus Althütte berichtet. Unseren Recherchen zufolge ist er Mitgründer eines rechtsextremen Szene-Vereins. Jüngste Aussagen Bergmanns im Zusammenhang mit den Demonstrationen in Berlin vom vergangenen Wochenende (28. bis 30.08.) lassen nun vermuten, dass er – zumindest ideologisch – noch immer Teil der Reichsbürger-Szene sein könnte. (…) „Querdenken711“ wird nicht müde zu betonen, dass man extremistisches Gedankengut ablehne. Dafür, dass Rechtsextreme, Reichsbürger und Verschwörungsideologen die Demonstrationen der Initiative für ihre Zwecke nutzen würden, könne man nichts, so der Tenor vergangener Aussagen. Dabei beschäftigt „Querdenken711“ einen Mann als Sprecher, der in der Vergangenheit im rechtsextremen Reichsbürger-Milieu aktiv war: Stephan Bergmann aus Althütte. Bergmann ist einer Liste zufolge Gründungsmitglied des Schorndorfer Vereins „Primus inter Pares“. Diese Liste liegt unserer Redaktion vor. Der Verein, der nach eigenen Angaben humanitäre Hilfe leistet, wird vom Landesamt für Verfassungsschutz dem rechtsextremen sowie dem Reichsbürger-Milieu zugeordnet. In der Vergangenheit hatten wir über die Pläne des Vereinsvorsitzenden berichtet, eine völkische Siedlung in Ungarn zu errichten. (…) Eine weitere Aussagen Bergmanns vom Wochenende deutet ebenfalls in diese Richtung. Auf dem Youtube-Kanal des ehemaligen Focus-Journalisten Boris Reitschuster sagte Bergmann, das Grundgesetz sei „Besatzungsrecht“ – und verweist dabei auf Artikel 146. „Das ist klassischer Reichsbürger-Sprech“, so Rathje. „Wenn Bergmann früher schon Teil der Szene war, scheint er es heute auch noch zu sein. Immerhin verbreitet er weiterhin ihre Inhalte.“

via zvw: Einmal Reichsbürger, immer Reichsbürger? Was Querdenken 711-Sprecher Stephan Bergmann mit den Rechtsextremen vor dem Reichstag in Berlin verbindet

‘Antifa hunter’ gets 3 years for online racist threats

A Florida man who called himself “the Antifa hunter” as he waged an online campaign to terrorize and harass those who opposed his white supremacist ideology was sentenced to more than three years in prison Monday. Daniel McMahon, 32, of Brandon, Florida, pleaded guilty in April to using social media to threaten a Black activist to deter the man from running for office in Charlottesville, Virginia. McMahon also admitted that he threatened to sexually assault the young autistic daughter of a woman who protested against white nationalists. A federal judge in Virginia sentenced McMahon to three years and five months in prison. McMahon declined an opportunity to make a public statement beforehand. When FBI agents searched the home that McMahon shared with his parents, they seized his computer and several loaded guns from his bedroom. On his computer, investigators found folders filled with evidence of his harassment campaigns and tokens of his obsession with racially motivated killings, prosecutors said. Most of McMahon’s cyberstalking victims knew him as “Jack Corbin.” Under that pseudonym, he posted social media messages intended to deter a Black activist, Don Gathers, from running for a seat on Charlottesville’s city council. He called himself “the Antifa hunter,” a reference to anti-fascist, leftist militant activists who confront or resist neo-Nazis and white supremacists at demonstrations.

via lasvegassun: ‘Antifa hunter’ gets 3 years for online racist threats

If You March With Nazis, Guess What, You’re a Nazi – #b2908 #covidioten

So, I have this acquaintance in Berlin. He’s part of this great big Berliner woo-woo community that I used to dip in and out of. They’re into cacao ceremonies and ecstatic dance retreats and conscious-communication weekends with home-made vegan treats made by a girl named Shakti. (Well. Their real name is usually Anja but they go by Shakti now.) So today I saw on his FB page. “ICH BIN KEIN NAZI nur weil ich mit Nazis gegen Coronavirus massnahmen demonstrieren.” Translated: “I am not a Nazi just because I march with Nazis against Corona restrictions.” Annnnnnnnd here’s the thing, You are exactly a Nazi if you march with Nazis. Let me repeat that. You: Yes, you, in your stupid hippie pants from the India import shop, you with your dreadlocks and patchouli perfume, you with your OM Sanskrit tattoo: YOU are a Nazi if you march side by side with Nazis. I don’t care how many Himalyan crystal salt lamps you have. I don’t care about your Ashtanga workshops. If you march side by side with Nazis, your white-boy dreadlocks are not going to protect you from being called what you are. Which, again, is a Nazi. You are exactly those Germans from the 1930 who said “But I have nothing against the Jews! I vote for the Nazi’s because I want the trains to run on time and the economy to be strong.” What do we call those people today? They are called Nazis.

via jewishjournal: If You March With Nazis, Guess What, You’re a Nazi

Tod einer Erntehelferin in Bayern: Bauer ist für Ermittler unschuldig

Die Staatsanwaltschaft erklärt nun überraschend, sie habe den Fall auf einem Gemüsehof in Mamming untersucht. Wie genau sie ermittelt hat, ist unklar. Die Staatsanwaltschaft Landshut sieht nach einem taz-Bericht über den Tod einer Ernte­helferin auf einem bayerischen Gemüsehof keinen Grund, Ermittlungen einzuleiten. Die Behörde teilte am Mittwoch mit, dass sie den Fall, der sich im Juli 2018 ereignet hatte, bereits damals untersucht habe. „Anhaltspunkte für Fremdverschulden, insbesondere eine verspätete ärztliche Behandlung, haben sich nicht ergeben“, schrieb ein Sprecher der Staatsanwaltschaft der taz. „Mangels Anfangsverdachts wurde daher kein strafrechtliches Ermittlungsverfahren eingeleitet.“ Zwei Insider des Hofs im niederbayerischen Mamming hatten dem Landwirt in der taz vom Dienstag vorgeworfen, der Ukrainerin zu spät geholfen zu haben. Sie habe mehrmals gemeldet, dass sie Schmerzen in der Brust habe. Beide bekräftigten diese Darstellung nun.

via taz: Tod einer Erntehelferin in Bayern: Bauer ist für Ermittler unschuldig

Schluss mit „#Schwurblern“ – Dahinter steckt eine mörderische #Ideologie – #covidioten #terror

„Spätestens seit den Hetzjagden von Chemnitz hätten wir uns eine Sensibilisierung für die Ängste von marginalisierten Gruppen in diesem Land erhofft“, kommentiert Gastautor Ruben Gerczikow von der „Jüdischen Studierendenunion Deutschland (JSUD)“, angesichts des wachsenden Antisemitismus auf den „Hygienedemos“. Die „Querdenken“-Aktivitäten in Berlin am Wochenende, von Teilnehmenden als „Sturm auf Berlin“, überhöht, sind vorbei. Es zeichnete sich das Bild ab, welches viele Kenner*innen der rechtsextremen und verschwörungsideologischen Szene vorhergesagt haben. Berlin am 29.August 2020 war die größte rechtsextreme Mobilisierung seit Chemnitz 2018. Bei der Mobilisierung beteiligten sich u.a. die NPD, die rechtsextreme Kleinpartei „Der III.Weg“, die „Identitäre Bewegung“, der AfD-Politiker Björn Höcke, das „Compact“-Magazin und der Vordenker der „Neuen Rechten“, Götz Kubitschek. Seit April beobachten Personen aus dem JSUD-Umfeld die sogenannten Hygienedemos in Berlin. Von Beginn an wurde von rechten Gruppen und Parteien versucht, diese neue Bewegung zu vereinnahmen. Zwar gelang es ihnen nicht, eigene nennenswerte Veranstaltungen aufzuziehen. Doch durch die Akzeptanz und mangelnde Distanzierung wurden die „Hygienedemos“ schnell eine Wohlfühloase für Rechtsextreme, Neo-Nazis, Reichsbürgerinnen, rechte Esoterikerinnen und Antisemit*innen aller Couleur. Spätestens hier ging es den Veranstaltenden von „Querdenken 711“ nicht mehr um einen demokratischen Diskurs, sondern eine möglichst große Anzahl von Menschen. An dieser Stelle müssen auch auf die problematischen, antidemokratischen und antisemitischen Aussagen von „Querdenken 711“ verwiesen werden. (…) Vieles was auf den Demonstrationen oder in diversen Telegram-Gruppen verbreitet wird, klingt abstrus. Dahinter steckt jedoch eine gefährliche und mörderische Ideologie. Im weiteren Verlauf und mit der Hilfe der digitalen Verbreitungsmöglichkeiten gelang es auch der antisemitischen Verschwörungsideologie „QAnon“ in Deutschland Fuß zu fassen. Eine Ideologie, die uns spätestens seit dem rechtsextremen Terroranschlag in Hanau bekannt sein müsste. In seinem Video stellt der Rechtsterrorist eindeutige Bezüge zu „QAnon“ her. Inzwischen gehört das „Q“ zum festen Bestandteil aller „Hygienedemos“. Der Versuch, die Demonstrierenden und ihre Ideologie zu pathologisieren, muss als Fehler gewertet werden. Ebenso die Aussagen des Verfassungsschutzpräsidenten Thomas Haldenwang, der keine Dominanz von Rechtsaußen erkennen wollte. Der 29.August war für die rechtsextreme Szene ein Erfolg. Die mediale Inszenierung und die produzierten Bilder vor dem Reichstagsgebäude gehen um die Welt. Durch diverse Livestreams und Multiplikator*innen besteht die Möglichkeit, dass sich mehr Personen ermächtigt fühlen, ihre verfassungsfeindliche Gesinnung auf die Straße zu tragen. Gegen diese Tendenzen müssen wir als Gesellschaft geschlossen aufstehen. Das Bundesamt für Verfassungsschutz muss den Kampf gegen die antidemokratischen und antiliberalen Kräfte in unserem Land intensivieren. Dazu benötigt es ein umfangreiches Monitoring von verschwörungsideologischen „Telegram“-Gruppen, sowie eine Beobachtung der antisemitischen „QAnon“-Bewegung.

via belltower: Schluss mit „Schwurblern“ – Dahinter steckt eine mörderische Ideologie