Hass-Drohschreiben voller Neonazi-Fantasien in Thüringen aufgetaucht – #terror

In Thüringen sind Drohbriefe voller Neonazi-Parolen, Hass, Hetze und Mordfantasien aufgetaucht. Sie seien im letzten Monat an Bildungseinrichtungen, Polizeistationen, Sportvereine, kommunale Verwaltungen, politische Einrichtungen und Privatpersonen verschickt worden, schreibt die “taz” und beruft sich unter anderem auf Polizeiangaben. Von mindestens 19 Briefen ist die Rede – hauptsächlich im Raum Eisenach. Teils enthalten sie demnach die Bezeichnung “NSU 2.0”. Dies ist eine Anspielung auf die rechtsextreme Terrorzelle “Nationalsozialistischer Untergrund” (NSU) ist, die zehn Morde verübte. Die Linksfraktion im Thüringer Landtag bestätigt, solch einen Drohbrief mit dem Begriff “NSU 2.0” erhalten zu haben. “In erschütternder Offenheit enthält das Schreiben nationalsozialistische Vernichtungsfantasien und Mordaufrufe, antisemitische und antimuslimische Hetze sowie rassistische Entmenschlichung, Symboliken aus der Neonazi-Szene und das Kürzel ‘AFD’ neben der Androhung des Einsatzes von chemischen Mordmitteln”, sagt die Linke-Abgeordnete Katharina König-Preuss.

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Verfassungsschutzbericht Deutlich mehr Rechtsextremisten in Niedersachsen

Innenministerin Daniela Behrens sieht im Rechtsextremismus die größte Bedrohung für Gesellschaft und Demokratie. Foto: Julian Stratenschulte/dpa Als wichtigsten Treiber sieht der Verfassungsschutz die AfD. Die Partei spricht dagegen von „Diffamierung und Dämonisierung“. Von dpa Freitag, 12.06.2026, 07:00 Uhr Hannover. Der niedersächsische Verfassungsschutz sieht den Rechtsextremismus weiter auf dem Vormarsch. Das rechtsextremistische Personenpotenzial stieg binnen eines Jahres von 1.970 auf 2.710 Menschen, wie aus dem Verfassungsschutzbericht 2025 hervorgeht. Grund dafür sei vor allem die AfD, einschließlich ihrer neuen Jugendorganisation „Generation Deutschland“. Das der Partei zugerechnete Personenpotenzial wuchs von 850 auf 1.600 Personen. Die AfD Niedersachsen wurde vom Verfassungsschutz als rechtsextremistische Bestrebung eingestuft. In einem Eilrechtsschutzverfahren bestätigte das Verwaltungsgericht Hannover am 1. Juni diese Einschätzung vorläufig. Die Partei bleibt damit zunächst ein „Beobachtungsobjekt von erheblicher Bedeutung“. Eine Entscheidung im Hauptsacheverfahren steht noch aus.  Für Innenministerin Daniela Behrens ist die Bewertung eindeutig. „Die größte Gefahr für unsere Gesellschaft geht vom Rechtsextremismus aus und die AfD Niedersachsen ist diesem Phänomenbereich zuzuordnen“, sagte die SPD-Politikerin bei der Vorstellung des Verfassungsschutzberichts. Diese Ideologie ziele darauf ab, demokratische Grundwerte und Institutionen zu unterwandern. „Es geht um nichts weniger als die Destabilisierung unseres politischen Systems und des gesellschaftlichen Miteinanders.“ „Diffamierung und Dämonisierung der AfD“ Die AfD wies diese Einschätzung zurück. Der stellvertretende Landesvorsitzende und Landtagsabgeordnete Stephan Bothe sprach von einer „Diffamierung und Dämonisierung der AfD“. Seine Partei stehe auf dem Boden des Grundgesetzes, die Gerichte würden dies am Ende bestätigen. Zudem warf er dem Verfassungsschutz vor, bei der Beobachtung politischer Ränder mit zweierlei Maß zu messen und linksextremistische Bestrebungen weniger stark in den Blick zu nehmen. Der Verfassungsschutz schütze nicht die Verfassung, sondern die Regierung vor der Opposition.

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Verfassungschutz-Bericht MV: Rechtsextreme Radikalisierung nimmt zu

Innenminister Christian Pegel (SPD) hat heute den Verfassungsschutzbericht für 2025 vorgestellt. Dabei zeigt sich, dass hybride Bedrohungen und die Radikalisierung junger Leute im Internet weiter zunehmen. Die Bedrohungslage in Mecklenburg-Vorpommern ist weiterhin angespannt und vielfältig. Das geht aus dem heute vorgestellten Jahresbericht für 2025 des Verfassungsschutzes im Land hervor. So ist die rechtsextreme Szene im vergangenen Jahr weiter gewachsen. Erstmals zählten die Sicherheitsbehörden mehr als 2.000 Rechtsextremisten im Land, wie Innenminister Pegel bei der Vorstellung des Berichtes sagte. Genau seien es 2.030. Im Jahr zuvor wurden der Szene den Angaben zufolge 1.950 und noch ein Jahr davor 1.855 Personen zugerechnet. Politisch motivierte Kriminalität (PMK) – das zeigen auch die am Donnerstag vorgestellten Zahlen – nimmt in den meisten Teilbereichen leicht zu.

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Höchstwert bei antimuslimischen Vorfällen

Antimuslimischer Rassismus erreicht laut dem 11. Antimuslimischen Rassismus Report ein besorgniserregendes Ausmaß in Österreich. Mit 1.684 im Vorjahr registrierten Fällen sei ein Höchstwert erreicht worden. Von der Politik fordert die Stelle unter anderem einen Aktionsplan gegen Rassismus. Es handle sich bei dem Report um eine Momentaufnahme, die Dunkelziffer sei wohl deutlich höher, schickte Dunia Khalil, Leiterin der Rechtsberatung der Dokumentations- und Beratungsstelle Islamfeindlichkeit & antimuslimischer Rassismus (Dokustelle Österreich) voraus. Zu beobachten sei ein Zusammenhang zwischen politischen Debatten und gemeldeten Fällen, verwies sie auf die Debatte um das Kopftuchverbot für Mädchen unter 14 Jahren. Diese habe zum Jahresende für eine Häufung von gemeldeten Fällen gesorgt. Betont wurde auch, dass Betroffene von antimuslimischem Rassismus Opfer von Mehrfachdiskriminierung seien, besonders was Frauen betreffe. Es habe etwa Fälle gegeben, wo das Lehrpersonal Schülerinnen noch vor dem Inkrafttreten des Kopftuchverbots dazu aufgefordert hätten, das Kopftuch abzunehmen. Diese institutionelle Diskriminierung würde auch durch zwei Studien in den Bereichen Gesundheit und Justiz belegt. Zwei Fälle besonders besorgniserregend Beinahe zwei Drittel aller Fälle fanden laut dem Report online statt. Bei den Offline-Fällen hätte „Verbreitung von Hass“ 63 Prozent der Fälle ausgemacht, gefolgt von Beleidigungen mit elf Prozent. Mit elf Prozent habe sich die Zahl physischer Übergriffe deutlich verringert, hieß es weiter. Sendungshinweis „Wien heute“, 19.00 Uhr, ORF 2 Als besonders besorgniserregend eingestuft wurden zwei Vorfälle: In einem Fall in Niederösterreich wurden Schüsse auf eine Moschee abgefeuert. Im zweiten Fall liege laut dem Report im Zusammenhang mit einem Mord in der Donaustadt ein antimuslimischer Tatverdacht vor. Im Oktober 2025 erschoss ein 50-Jähriger in der Donaustadt seinen Nachbarn – „Ich habe die iranische Sau umgeschossen“ – und wurde Monate später wegen Mordes zu 19 Jahren Haft verurteilt.

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Nazis Can Read, Apparently

The Futurist State and Other Works of Historical Fiction The Nazi TMZ, otherwise known as FashFront, has announced recently that it is publishing a book. FashFront launched as a neo-Nazi forum attempting to recreate the infamous Iron March, but has since evolved into something closer to a celebrity gossip site for fascists—complete with the same commitment to drama and the same absence of self-awareness. So what remains to be written by people whose worldview mostly boils down to “it’s the Jews, stupid”? The answer, apparently, is an 89-page pamphlet called The Futurist State. FashFront publishes through something called the Thousand Year Publication — named after a Reich that lasted twelve years. Excellent branding. To understand why this is worth examining at all, one first has to understand how thin the fascist literary tradition actually is. Competing political traditions such as communism and anarchism generated hundreds of thinkers and vast libraries of literature. Fascism, by contrast, has a much narrower canon—which helps explain why neo-Nazis remain fixated on texts like Siege and The Turner Diaries: not because they are good, but because the shelf is nearly empty. This is what happens when a movement effectively bans political theory and literature produced by radicals, Jews, feminists, LGBTQ people, people of color, or anyone else who deviates from its narrow worldview. The available reading list fits comfortably on a nightstand—a very small nightstand. So when someone on the far right produces something even marginally coherent, it becomes analytically worth noting in the same way a dog walking on its hind legs is worth noting. You are not impressed by the quality; you are impressed that it is happening at all.

via red pill reversal: Nazis Can Read, Apparently

Vorfall in Rhede Busbegleiter soll Kind rassistisch beleidigt haben

Einem Begleiter eines Schulbustaxis aus Rhede wird vorgeworfen, einen Neunjährigen bedroht und rassistisch beleidigt zu haben. Das Busunternehmen hat den Mann jetzt erstmal freigestellt. Von Marie Roters Es sind erschreckende Bilder: Ein erwachsener Mann auf dem Rücksitz eines Schulbustaxis aus Rhede beugt sich nach vorne, beleidigt und droht einem Kind auf dem Beifahrersitz. Auf einem der Videos ist zu hören, wie er sagt: “Ich hau dich kaputt irgendwann, du scheiß Kanacken-Blage.” Zu sehen ist, wie andere Kinder, die hinter dem Jungen sitzen, auf das Kind einschlagen. Der Mann lacht nur. Video liegt dem WDR vor Dieser Vorfall ereignete sich laut Aussagen des Vaters des Kindes, Mohammed O., bereits am Montag. Seine Kinder besuchen wegen sozial-emotionaler Probleme eine Förderschule in Südlohn.  Sie hätten sich auf dem Rückweg von der Hans-Christian-Andersen-Schule in dem Omnibus befunden, als sein neunjähriger Sohn Opfer der Attacke wurde. Derartige Vorfälle hätte es in den vergangenen Wochen häufig gegeben, so der Vater. (…) Mohammed O. hat nach eigener Aussage das Busunternehmen aus Rhede mit den Vorwürfen konfrontiert. Daraufhin seien seine beiden Söhne von der Fahrt mit dem Schulbustaxi ausgeschlossen worden. Der Vater hat bei der Polizei Anzeige erstattet – unter anderem wegen Körperverletzung und rassistischer Beleidigung.

via wdr: Vorfall in Rhede Busbegleiter soll Kind rassistisch beleidigt haben

Randale und brennende Fahrzeuge – Rassistische Ausschreitungen nach Messerangriff in Belfast eskalieren – #terror

Maskierte auf den Straßen, brennende Fahrzeuge, verängstigte Anwohner: Als Reaktion auf das Video von einem brutalen Messerangriff in Belfast haben Rechtsextreme in mehreren britischen Städten gewaltsame Proteste angefacht. Nach der Veröffentlichung eines Videos von einem brutalen Messerangriff in der nordirischen Hauptstadt Belfast ist es am Dienstag in mehreren britischen Städten zu Protesten gekommen. In Belfast versammelten sich gegen 19 Uhr mehrere Hundert Menschen, um gegen Einwanderung zu demonstrieren. Viele von ihnen waren maskiert, sie lieferten sich teils gewaltsame Auseinandersetzungen mit der Polizei und errichteten Barrikaden. In mehreren Teilen der Stadt stieg schwarzer Rauch auf, mehrere Fahrzeuge wurden in Brand gesetzt. Auf TV-Bildern waren auch brennende Gebäude zu sehen. Laut der Nachrichtenagentur AFP mussten einige Bewohner von der Feuerwehr aus Häusern geholt werden. In Southampton in Südengland kam es zu einer Protestkundgebung vor einem Hotel, in dem Asylsuchende untergebracht waren. Zu den Demonstrationen in mehreren Städten hatten rechtsextreme Aktivisten aufgerufen, darunter auch der bekannte Rechtsradikale Tommy Robinson. Der US-Milliardär Elon Musk ermutigte die Protestierenden via X , »immer wieder und laut« auf die Straße zu gehen. Hintergrund war ein Messerangriff vom späten Montagabend, bei dem ein Mann schwer verletzt worden war. Bei dem mutmaßlichen Täter handelt es sich nach Angaben der Polizei  um einen 30 Jahre alten Mann aus dem Sudan. Er wurde inzwischen wegen versuchten Mordes, Waffenbesitzes und Todesdrohungen angeklagt. Er soll am Mittwoch einem Richter vorgeführt werden (…) Die nordirische Regierungschefin Michelle O’Neill verurteilte die Proteste scharf und rief zur Ruhe auf. »Gruppen maskierter Männer, die Familien aus ihren Häusern vertreiben, indem sie diese niederbrennen – das ist nichts anderes als widerliche Feigheit«, schrieb sie bei X

via spiegel: Randale und brennende Fahrzeuge Rassistische Ausschreitungen nach Messerangriff in Belfast eskalieren

siehe auch: Rassistische Krawalle nach Messerangriff in Belfast Am Dienstag ging ein Video von einem brutalen Messerangriff eines Asylbewerbers viral. Nun setzten Rechtsextreme Autos und Gebäude in Brand. (…) Rechte Organisationen und ausländerfeindliche Gruppen ließen sich die Gelegenheit nicht entgehen, gegen die Immigrationspolitik der Regierung zu demonstrieren. Und dabei blieb es nicht. Es kam in den protestantisch-unionistischen Vierteln Belfasts zu schweren Krawallen. Viele Straßen wurden von Gruppen maskierter Demonstranten blockiert, Busse, Autos und sogar Gebäude gingen in Belfast und anderen nordirischen Städten in Flammen auf. Der gesamte Verkehr von und nach Belfast wurde eingestellt. Bewohner mussten von der Feuerwehr aus brennenden Häusern geholt werden. Nordirlands Ministerpräsidentin Michelle O’Neill von Sinn Féin bezeichnete die Gewaltszenen in Nordirland als „reines Rowdytum“. Sie sagte: „Der Anschlag war abscheulich und verwerflich. Es gibt jedoch gefährliche Versuche, dies auszunutzen, um unschuldige Menschen ins Visier zu nehmen und anzugreifen, die hier lediglich versuchen, zu leben, zu arbeiten und ihre Familien großzuziehen.“