Das knapp 32.000 Einwohner zählende Städtchen Camaiore in der Toskana im Norden Italiens ist eine idyllische Landstadt, die nur zehn Kilometer von der toskanischen Riviera entfernt liegt, an der sich auch die schwul-lesbische Partyhochburg Viareggio/Torre del Lago befindet. Doch nicht nur die Region, ganz Italien wird von einem abscheulichen Verbrechen erschüttert, das sich in Camaiore abgespielt hat. Weil er die Homosexualität seines 24-jährigen Sohns Mirko sowie die Trennungswünsche seiner 52-jährigen Frau Kety nicht akzeptieren wollte, soll der 63-jährige Maurer Piero M. zum Gewehr gegriffen und beide erschossen haben. Anschließend setzte er sich auf eine Mauer und wartete auf das Eintreffen der Carabinieri, wie ilfattoquotidiano.it berichtet. Maurer aus der Toskana erschießt Sohn und Ehefrau – danach wartete er auf die Carabinieri „Ich habe seit 20 Tagen nach einem Streit darüber nachgedacht“, wird der 63-Jährige zitiert, der sich widerstandslos festnehmen ließ. „Endlich bin ich sie losgeworden“, soll er zu den Carabinieri gesagt haben (…) Den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Lucca zufolge soll der 63-Jährige auf der Einfahrt auf das Auto gewartet haben, in dem seine Frau, die als Altenpflegerin arbeitete, und sein Sohn saßen. Er soll mehrfach auf sie geschossen, dazwischen das Gewehr nachgeladen und nach den Morden die Waffe weggelegt haben, bevor er auf die Carabinieri wartete, berichtet suedtirolnews.it. (…) Das Verbrechen wird zum Politikum: „Gewalt gegen Frauen und LGBTQIA+-Personen wird nicht nur von der Gesellschaft normalisiert, sondern vor allem von jenen Institutionen, die Hassreden zulassen und fördern, die institutionelle Gewalt gegen diese Menschen ausüben und die eines der wichtigsten Instrumente für Veränderung behindern oder verbieten: die sexuelle und emotionale Aufklärung“, erklärt die Queer-Organisation Pinkriot in Pisa. Aktivisten beklagen homophobes Klima wegen rechtsgerichteter Regierung Das Frauenhaus in Viareggio rief zur Stärkung des lokalen Netzwerks gegen Gewalt von Männern an Frauen auf und betonte, dass der Femizid und die Tötung des Sohnes ein Nachdenken erfordern, das über den einzelnen Fall hinausgehe. Am Sonntag formierte sich in Camaiore eine Demonstration, die sich gegen Gewalt gegen Frauen und Homophobie richtete.

via merkur: Toskana: Vater tötet homosexuellen Sohn und dessen Mutter

siehe auch: Piero Moriconi [63] erschoss seine Frau und seinen Sohn – VIDEO “Lieber tot als schwul” Die Kleinstadt Camaiore in der Toskana wird von einer schrecklichen Bluttat erschüttert. Vermutlich, weil er die Homosexualität seines 24-jährigen Sohns Mirko sowie die Trennungswünsche seiner 52-jährigen Frau Kety Andreoni nicht akzeptieren wollte, griff der 63-jährige Maurer Piero Moriconi zum Gewehr und erschoss beide. Anschließend setzte er sich auf eine Mauer und wartete auf das Eintreffen der Carabinieri. „Ich habe seit 20 Tagen nach einem Streit darüber nachgedacht“, gestand der 63-Jährige, der sich widerstandslos festnehmen ließ. „Endlich bin ich sie losgeworden!”, sagte er zu den Carabinieri. Instagram/Michelangelo Andreoni Zum Haus der Familie, in dem es seit Monaten Streit gab, waren die Carabinieri und Rettungskräfte bereits mehrmals alarmiert worden. „Es ist schrecklich, sich vorzustellen, dass ein Vater seinen Sohn lieber tot sehen würde, als dass dieser schwul ist“, schrieb der 24-Jährige. Laut der Rekonstruktion der Staatsanwaltschaft von Lucca sind Kety Andreoni und Mirko Moriconi einem regelrechten Hinterhalt zum Opfer gefallen, denn der 63-Jährige soll auf der Einfahrt auf das Auto gewartet haben, in dem seine Frau und sein Sohn saßen. Er soll sie mehrfach angeschossen, dazwischen das Gewehr nachgeladen und nach den Morden die Waffe weggelegt haben, bevor er auf die Carabinieri wartete.


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