Im Juni 2023 griffen der Rechtsextremist Max Schreibeer und sein Bruder einen jungen Mann in Dresden an, schlugen ihn zu Boden und prügelten weiter. Für diesen brutalen Angriff sowie für die Bedrohung von Journalisten sowie weiterer Straftaten wurden die beiden nun rechtskräftig verurteilt. Die Entscheidung fiel, nachdem Staatsanwaltschaft und Verteidigung ihre Berufungen zurückgezogen hatten. Der Neonazi Max Schreiber ist rechtskräftig wegen gefährlicher Körperverletzung, Nötigung und Volksverhetzung verurteilt. Die Gesamtfreiheitsstrafe für den Stadtrat der rechtsextremen “Freien Sachsen” in Heidenau beträgt ein Jahr und zwei Monate. Sie ist für zwei Jahre auf Bewährung ausgesetzt. Das ist das Ergebnis im Berufungsprozess vor dem Landgericht Dresden. Das Urteil aus dem Verfahren am Amtsgericht ist damit bestätigt. Gleiches gilt für den mitangeklagten Bruder von Schreiber. Er bekam zehn Monate Freiheitsstrafe auf Bewährung. Am schwerwiegendsten war der Angriff auf einen Scooter-Fahrer in Dresden gewertet worden. Bei der Auseinandersetzung im Juni 2023 schlugen sie mit Fäusten auf den Kopf und den Oberkörper des Opfers ein, brachten es zu Boden und prügelten danach noch weiter, hieß es bereits im Amtsgerichtsurteil. Beide Männer verpflichteten sich am Mittwoch nun dazu, dem Opfer ein Schmerzensgeld in Höhe von 4.000 Euro zu zahlen. Verurteilt wurden die zwei auch für eine Jagd auf Journalisten. Am Rand einer unangemeldeten Demonstration in Dresden-Laubegast hatten sie gemeinsam mit anderen Rechtsextremisten eine Gruppe von Journalisten bedroht, beleidigt und über Hunderte Meter durch den Stadtteil verfolgt.
Ex-Beschäftigte berichten – Rassismus und Misshandlungen in JVA Weiterstadt: “Das System ist kaputt”
Ex-Beschäftigte berichten Rassismus und Misshandlungen in JVA Weiterstadt: “Das System ist kaputt” Frühere Beschäftigte der Haftanstalt Weiterstadt berichten dem hr von systematischem Rassismus und Sexismus sowie Misshandlungen von Gefangenen. Kritik an den Missständen werde nicht geduldet. Die Kritiker würden stattdessen gemobbt. Auch Anstalten in Frankfurt seien betroffen. Ehemalige Mitarbeitende erheben schwere Vorwürfe gegen die Justizvollzugsanstalt Weiterstadt (Darmstadt-Dieburg). Sie berichten von Rassismus und Sexismus innerhalb der Belegschaft. Auch von Misshandlungen von Gefangenen ist die Rede. (…) “Rassismus gehört zum guten Ton und wird offen und subtil täglich gelebt. Gefangene mit Migrationshintergrund werden regelmäßig als Kakerlaken bezeichnet. Die Beamten, die sich nicht an diesem Verhalten beteiligen, werden ausgegrenzt.” “Ein rassistischer Kollege, der mehrere Kollegen mit Migrationshintergrund gemobbt hat, ist befördert worden zum Mentor. Wegen ihm haben mehrere der gemobbten Kollegen den Dienst beendet.” (…) “Sexuelle Belästigung durch männliche Beamte ist Teil des Arbeitsalltags. Die Beamtinnen haben oft Beziehungen zu anderen Beamten, damit sie nicht als Freiwild gelten.” “Sexuelle Belästigung kommt häufig vor und wird nicht ernst genommen. Wenn man das bei den Vorgesetzten zur Sprache bringt, hat man schon verloren.” (…) “Es hat oft gereicht, wenn Häftlinge angeblich doof geguckt haben. Dann haben sich die Kollegen untereinander abgesprochen über vorgebliche Gründe, sie in besonders gesicherte Einzelhaft zu stecken. Meistens über das Wochenende, damit sie dort drei Tage leiden müssen. Das nennt man ‘den Bunker’. Darin gibt es gar nichts außer einer blauen Matratze. Da müssen die Gefangenen fast nackt rein. Es gibt oft nur ein Papier-Höschen, das ihnen bei angeblicher Suizidgefahr oft verwehrt wurde. Manche haben den Gefangenen in besonders gesicherter Einzelhaft das Essen auf dem Pappteller extra neben das Klo gelegt. Das ist so ein schlüssellochförmiges Loch auf dem Boden. So viel zum Grundrecht ‘Die Würde des Menschen ist unantastbar’.” “Meldungen zu Verlegungen in die besonders gesicherte Einzelhaft werden regelmäßig vorab von Kollegen abgestimmt und passend formuliert, so dass Fehlverhalten seitens der Beamten nicht dokumentiert wird.” “Häftlinge haben häufiger Verletzungen wie durch schwere Stiefelabdrücke. Wie diese zustande gekommen sind, wird in den Meldungen nicht gezeigt.” “Nervige Gefangene werden so lange getriggert, bis sie sich fehlverhalten.”
via hessenschau: Ex-Beschäftigte berichten Rassismus und Misshandlungen in JVA Weiterstadt: “Das System ist kaputt”
Berlin-Neukölln – Staatsschutz ermittelt wegen antisemitischer und queerfeindlicher Schmierereien
In Berlin-Neukölln sind am Dienstagabend antisemitische und queerfeindliche Schmierereien entdeckt worden. Dies bestätigte die Polizei dem rbb auf Nachfrage. Insgesamt gab es zehn Strafanzeigen wegen Sachbeschädigungen durch Farbschmiererei, so die Polizei – diese befinden sich in der Lenau-, Friedel-, Pannier- sowie Pflügerstraße. Bislang unbekannte Täter sprühten mit roter und grüner Farbe Schriftzüge wie “Free Gaza”, “Fick Juden”, “Fuck Israel” und “Fuck LGBTQ”, teilweise in Variationen. Beschmiert wurde das Fenster einer Apotheke, weitere Parolen wurden auf Häuserwände und den Straßenasphalt gesprüht.
via rbb: Berlin-Neukölln Staatsschutz ermittelt wegen antisemitischer und queerfeindlicher Schmierereien
Weiterer Geheimraum mit Waffen in Remscheid entdeckt
Das illegale Waffenlager in Remscheid nimmt immer größere Ausmaße an. Der beschuldigte Besitzer einer Autowerkstatt offenbarte bei seiner Befragung durch die Ermittler ein weiteres Versteck. Remscheid – 29 Maschinengewehre und drei Panzerbüchsen: Bei den Ermittlungen zum riesigen illegalen Waffenarsenal in Remscheid ist noch ein weiteres Waffenversteck entdeckt worden. Den etwa 1,20 Meter hohen Raum habe der beschuldigte Besitzer einer Autowerkstatt bei seiner Befragung offenbart, teilten Staatsanwaltschaft und Polizei mit. Die Panzerbüchsen seien geeignet, eine einfache Panzerung zu durchschlagen. Ob es sich bei den Waffen um schussfähige Waffen handelt, stehe aktuell noch nicht fest. Der jüngste Waffenfund ist der insgesamt vierte in dem Fall. In Remscheid waren die Ermittler im Keller des Hauses vor gut einer Woche zunächst auf eine Art Waffenmuseum gestoßen. Hinter einem Tresor und hinter einer Vitrine entdeckten sie zwei Geheimtüren, hinter denen weitere Waffen – darunter auch Kriegswaffen – gelagert wurden. Der nun entdeckte Geheimraum mit 29 Maschinengewehren und drei Panzerbüchsen befinde hinter einer weiteren Vitrine im Keller, hieß es. Die umfangreichen Durchsuchungsmaßnahmen in dem Fall dauerten an.
via fr: Weiterer Geheimraum mit Waffen in Remscheid entdeckt
siehe auch: Ermittler entdecken weiteres Versteck mit Waffen in Remscheid In Remscheid hat die Polizei hinter einer Vitrine einen weiteren Kellerraum mit Waffen gefunden. Die Durchsuchungsmaßnahmen dauerten an. Bei den Ermittlungen zum illegalen Waffenarsenal in Remscheid ist ein weiterer versteckter Raum mit Maschinengewehren und Panzerbüchsen entdeckt worden. Den etwa 1,20 Meter hohen Raum habe der beschuldigte Besitzer einer Autowerkstatt bei seiner Befragung offenbart, heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung von Staatsanwaltschaft und Polizei. Die Panzerbüchsen seien geeignet, eine einfache Panzerung zu durchschlagen. Ob es sich bei den Waffen um schussfähige Waffen handelt, stehe noch nicht fest. (…) Der nun entdeckte Geheimraum mit 29 Maschinengewehren und drei Panzerbüchsen befinde sich hinter einer weiteren Vitrine im Keller, hieß es. Die umfangreichen Durchsuchungsmaßnahmen in dem Fall dauerten an. Mehr als 300 Waffen sichergestellt Zur Gesamtzahl aller in Remscheid bislang gefundenen Waffen teilte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft mit, dass es sich um eine dreistellige Zahl handele. Nach früheren Angaben waren 320 Langwaffen gefunden worden – dazu zählen Maschinengewehre, Sturmgewehr und Flinten –, 51 Kurzwaffen, also Pistolen und Revolver, sowie 38 Handgranaten, einige Minen und auch Panzerfäuste, Zündköpfe und Sprengschnüre

Founder of No Lives Matter Arrested on Child Abuse and Terrorism Charges – #terror
A man identified only as “Justin B.” publicly stood in a Dutch court for his first hearing on October 28, 2025, following his arrest on a series of serious charges for his role founding the violent transnational group, No Lives Matter (NLM) NLM is part of the nihilistic and dangerous Com network, short for the “Community,” which is made up a collection of chat rooms, groups, and individuals engaged in a wide variety of crimes. While ideology is often not the primary motivation for violence within Com groups, NLM in particular has adopted the imagery and language of neo-Nazism and the occult group Order of Nine Angles in its public documents. The accused is charged with allegedly instructing victims to commit self-harm, engaging in animal crushing, sharing extreme violent and terrorist material, and the creation of child sexual abuse material (CSAM). During the hearing, the 24-year-old’s attorney admitted that his client was the pseudonymous “Cxrpse,” the screen name of NLM’s founder and a member of the Com child exploitation group 764. In court, prosecutors claimed that the accused had glorified mass murderers like white supremacist Brenton Tarrant, the perpetrator of a 2019 attack on two mosques in Christchurch, New Zealand, that killed 51 people. “We need more people like [Tarrant],” B. allegedly wrote in messages read out in court. In another instance, B. is alleged to have sent a video of a person being shot, and writing, “I want to do that so much in someone’s head. Brain for my shoes, everything.” B.’s defense claims that he has a history of mental health problems since a young age, and became the de facto leader of NLM as others built the organization around him and his online persona. (…) Two other individuals from the Netherlands have been arrested in relation to Com extortion networks including a 28-year-old man from Amsterdam and a minor from Sittard. The minor was sentenced to juvenile detention in April. A third child was searched in Zaandam, but not arrested. Digging Up Cxrpse Justin B.’s full name has not been made public by the courts, nor does it appear to have been leaked inside the Com network, who often dox (expose the personal information) rival members. Though the accused has admitted to being behind the Cxrpse identity, he claims to have left the network shortly before his arrest in June 2025. Based on text-only logs from a chat server for the Com group 764, a child abuse group similar to NLM, obtained by the Global Project Against Hate and Extremism (GPAHE), Cxrpse is seen speaking about other members of the group and his screen name indicates an affinity with another abuse group, KASKAR, standing for “Kill All Sluts, Kill All Ret*rds.” At several points in the logs, Cxrpse speaks in Dutch, though he does not discuss where he lives. Members of other large Com chat rooms discuss Cxrpse and another individual, known as Kush, starting his own group using the name “764” after the original founder was arrested. Both are credited as founding KASKAR. The Com network is decentralized, but often has clear hierarchies. Group owners are referred to as “OS,” short for ownership. They often hold leadership status, though can pass it off to another user while holding onto ultimate ownership of the group. Sometimes groups assign administrators to run their chat servers on communication applications popular with the network like Discord and Telegram, which are followed by regular members. People granted full membership are allowed to represent their groups publicly. Some groups will release rosters identifying official members for the rest of the Com network.
via globalextremism: Founder of No Lives Matter Arrested on Child Abuse and Terrorism Charges
#Halifax police arrest youth allegedly connected to #764, a group that targets children on platforms like #Minecraft, #Roblox – #terror
The investigation highlights dangers of violent online networks for youth. Halifax Regional Police have arrested a youth in connection with participation in a violent online extremist group. Article content The arrest follows an investigation that began in May by the HRP/RCMP Integrated Child Exploitation Unit. Article content Article content According to a news release from HRP issued Tuesday, the youth was an active member of an online group named 764, a subgroup of the broader Com Network, and faces multiple child pornography charges. Article content Article content These virtual communities “promote and glorify serious violence and cruelty,” according to the release. They operate worldwide on mainstream social media platforms and gaming apps and are not confined to the dark web or hard-to-reach parts of the internet. At a news conference Tuesday, Halifax Regional Police Chief Don MacLean emphasized that these groups “operate in plain sight through the chat features on very common online social media and gaming apps.” Article content Members of these groups then form connections with other young people in order to groom them. Article content RCMP Sgt. Danielle Pollock of the Internet Child Exploitation Unit described 764 as an online network “whose purpose is nothing more than to cause chaos amongst other youth.” Article content Police cautioned that victims can be manipulated into sharing or live-streaming intimate images, acts of self-harm, violence against others, child pornography and animal cruelty. MacLean said parents need to watch out for signs of self-harm, such as cutting or carving, on their children’s bodies. Article content Article content The investigation revealed that popular platforms like Discord, Telegram, Minecraft and Roblox were used in the communications with youths.
via chronicleherald: Halifax police arrest youth allegedly connected to 764, a group that targets children on platforms like Minecraft, Roblox
siehe auch: Q&A: What you should know about 764, the online extremist group driven by ‘harm and chaos’ Violent online groups like 764 have become ‘very dangerous’ and ‘persistent’ threats, says expert. 764 and its related groups draw inspiration from a satanic neo-Nazi movement called the Order of Nine Angles (O9A). (CBC) Social Sharing X Email Reddit LinkedIn A Halifax-area teenager facing child pornography charges in relation to an online extremist group made a brief appearance Thursday in Nova Scotia youth court. The 16-year-old boy is scheduled to return to court on Nov. 20 for election and plea. Police said this week the youth is alleged to be a member of the group 764, whose members coerce children into harming themselves and others, including engaging in sexual activity on camera. CBC News spoke with Matt Kriner, the executive director of the Institute for Countering Digital Extremism, to find out more about 764. The institute is a think-tank and consulting group that combats violent extremism and develops counterterrorism strategies in co-operation with police forces around the world. This interview has been edited for length and clarity. What is 764? 764 is a predominantly digital network that has occurred online and engages in a lot of really egregious harms that are driven in part by a violent extremist ideology, but in part by a desire to inflict as much harm and chaos in society and upon other individuals. How big a problem is this group? This network has become the dominant brand within a larger ecosystem of what’s often referred to as the Com or community where extortions and doxings [compiling and releasing someone’s personal information] and swattings [making a crank call to emergency services in effort to dispatch armed police officers to an address] are a very common occurrence. So this ecosystem is very dangerous. It’s turned itself into quite a persistent threat that has challenged law enforcement globally in countering its rise.
Fünf junge Männer im Visier – #Explosion in #Drolshagen: Staatsschutz ermittelt nach Angriff mit Feuerwerkskörper – #terror
In Drolshagen fliegt ein nicht zugelassener Feuerwerkskörper in eine Unterkunft für zugewanderte Menschen. Jetzt sucht die Polizei nach drei wichtigen Zeuginnen in Halloween-Kostümen. Was steckt hinter der Tat? Sachschaden im vierstelligen Eurobereich verursachten Täter am späten Freitagabend in einer kommunalen Unterbringungseinrichtung für zugewanderte Menschen an der Gerhardusstraße in Drolshagen. Wie die Polizei mitteilt, warfen sie einen nicht zugelassenen Feuerwerkskörper durch ein offenes Fenster. Ein 22-Jähriger mit afghanischer Herkunft hielt sich zu diesem Zeitpunkt in dem betreffenden Zimmer auf. Er kam mit dem Schrecken davon und blieb unverletzt. Durch die Explosion wurde die Zimmerwand und Teile des Interieurs beschädigt. Staatsschutz Hagen übernimmt Ermittlungen Nach intensiven Fahndungs- und Ermittlungsmaßnahmen richtet sich der Verdacht gegen fünf junge Männer im Alter zwischen 14 und 19 Jahren.
via siegener zeitung: Fünf junge Männer im Visier Explosion in Drolshagen: Staatsschutz ermittelt nach Angriff mit Feuerwerkskörper