„Ostmark“-Tattoo auf Kinn des Neonazis

Geldstrafe und bedingte Haftstrafe wegen nationalsozialistischer Wiederbetätigung mit zwölf Verbrechen. Zwölf Verbrechen der nationalsozialistischen Wiederbetätigung beging der Angeklagte nach Ansicht aller acht Geschworenen zwischen 2020 und Juni 2024. Dafür wurde der unbescholtene Angestellte am Donnerstag in einem Geschworenenprozess am Landesgericht Feldkirch nach Paragraf 3g des Verbotsgesetzes zu einer bedingten, nicht zu verbüßenden Haftstrafe von 15 Monaten und einer unbedingten, dem Gericht zu bezahlenden Geldstrafe von 3360 Euro (210 Tagessätze zu je 16 Euro) verurteilt. Das Urteil des Geschworenengerichts unter dem Vorsitz von Richter  Dietmar Nußbaumer, mit dem der von Jan Rudigier verteidigte Angeklagte und Staatsanwältin Konstanze Erath einverstanden waren, ist rechtskräftig. Die Strafdrohung belief sich auf ein bis zehn Jahre Gefängnis. Die verhängte kombinierte Strafe entspricht 18 Monaten Haft. Zwölf nationalsozialistische Verbrechen Der 36-Jährige präsentierte in der Öffentlichkeit Kleidung und Tätowierungen mit NS-Symbolen. So hatte der damalige Neonazi auf dem Kinn ein Tattoo mit der Aufschrift „Ostmark“, dem Nazi-Begriff für Österreich. Zudem schickte der junge Mann aus dem Bezirk Feldkirch Gesinnungsgenossen Videos und Bilder mit nationalsozialistischen Inhalten. Und er hielt CDs mit rechtsradikalen Liedern daheim vorrätig, um sie anderen vorzuspielen.

via vol.at: „Ostmark“-Tattoo auf Kinn des Neonazis

Polizei verhindert rechtsextremen Liederabend in Suhl

Die Polizei hat am Freitagabend in Suhl ein Treffen von Rechtsextremisten verhindert. Wie die Landespolizeiinspektion Suhl mitteilte, wurden Platzverweise gegen mehrere Angehörige der rechtsextremen Szene aus Thüringen und Bayern erteilt und somit ein sogenannter “Liederabend” der Szene verhindert. (…) Zuvor hatten Einsatzkräfte “im Umfeld eines augenscheinlich der rechten Szene zugehörigen Objektes in einem Suhler Ortsteil überörtlichen Zugangsverkehr” festgestellt

via mdr: Polizei verhindert rechtsextremen Liederabend in Suhl

Vor einer Kneipe am St. Johanner Markt – Fußballfans singen in #Saarbrücken „Ausländer raus“ – #Staatsanwaltschaft hat Namen ermittelt

Nach dem Saarlandpokal-Finale im Mai grölten Fußballfans vor einer Kneipe „Ausländer raus!“. Die Staatsanwaltschaft ermittelt seither, inzwischen hat sie die Namen von fünf Beteiligten herausgefunden. Über ein halbes Jahr, nachdem Fußballfans in einer Kneipe in Saarbrücken eine ausländerfeindliche Parole gegrölt haben, sind der Staatsanwaltschaft inzwischen fünf beteiligte Personen namentlich bekannt. Gegen sie wird ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Volksverhetzung geführt, wie die Behörde auf SZ-Anfrage bekanntgab. „Aus Gründen des Verfahrens- und Persönlichkeitsschutzes“ könne man aber derzeit keine näheren Auskünfte erteilen. Am 25. Mai 2024 gegen 17.30 Uhr sollen Angehörige einer achtköpfigen Gruppe vor einem Lokal in einer Seitenstraße des St. Johanner Marktes zu dem Lied „L‘amour toujours“ des Künstlers Gigi D’Agostino zunächst „Homburger raus“ und dann „Ausländer raus“ gesungen haben. Die Gruppe soll aus Fans des 1. FC Saarbrücken bestanden haben.

via saarbrücker zeitung: Vor einer Kneipe am St. Johanner Markt Fußballfans singen in Saarbrücken „Ausländer raus“ – Staatsanwaltschaft hat Namen ermittelt

Nach dem Saarlandpokal-Finale im Mai wurde vor einer Kneipe in #Saarbrücken nach der Melodie von 'L'amout toujour' die Parole "Ausländer raus" gesungen. Ermittelt wird wegen Volksverhetzung. Die Polizei hat mittlerweile 5 #FCS Fans identifiziert.Paywall: www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/lan…

Kai Schwerdt (@kaischwerdt.bsky.social) 2024-12-07T08:17:12.001Z

Hauptangeklagter kommt aus Bardowick – Sind die angeklagten Nazi-Musik-Produzenten eine kriminelle Vereinigung?

Der Rechtsrock-Prozess geht vor dem Lüneburger Landgericht weiter: Wie haben die fünf Angeklagten die verfassungsfeindliche Musik auf den Markt gebracht? Seit dem 6. August müssen sich fünf Männer vor dem Lüneburger Landgericht verantworten. Sie sind angeklagt wegen der Bildung einer kriminellen Vereinigung für die Produktion und den Vertrieb verfassungsfeindlicher Schallplatten und CDs. Aber ist es wirklich eine kriminelle Vereinigung gewesen? Hauptangeklagter ist der Bardowicker Lasse K. Er sitzt schon seit Oktober 2023 in Untersuchungshaft, wird zu jedem Verhandlungstag ins Lüneburger Amtsgericht gebracht. Am Montag musste Rechtsrock-Experte Sven H. von der Polizei Cuxhaven erneut vor der Kammer um den Vorsitzenden Richter Dr. Michael Herrmann aussagen. Nach einem halbstündigen Rechtsgespräch zu Beginn des Verhandlungstages ging es vor allem darum, ob die fünf Angeklagten tatsächlich eine kriminelle Vereinigung bildeten. Der Oldenburger Ermittler hat daran keine Zweifel: Die Produktion sei gemeinsam erfolgt, der Verkauf von Platten mit verfassungsfeindlichen Liedern wie „Gaskammerlüge“ sei dann von den Angeklagten separat erfolgt. Ermittler Sven H.: „Jeder der Fünf hat seinen Teil beigetragen. Ohne den jeweils anderen wäre es auch nicht gegangen.“ Das Ganze sei seit 2017 so gelaufen. Daniel H. war der Mann für die Lizenzen der rechten Songs, Stefan K. sei zuständig gewesen für das digitale Musikarchiv und die Aufbereitung der Aufnahmen, Michael K. habe die Plattenlieferungen um die Cover ergänzt. Das Design der Hüllen und Werbegrafiken sei zuvor von Dominik W. aus Süddeutschland erstellt worden. W. sei zwar ein ehemaliger Rechtsrock-Musiker, bis zu den Ermittlungen aber auch ein der Polizei unbekanntes Szenemitglied gewesen. Und bei Lasse K. liefen alle Fäden zusammen. Beim späteren Verkauf habe dann jeder seine bestehenden Vertriebskanäle genutzt, berichtete der Polizist. Der Bardowicker Hauptangeklagte hätte neue Pressungen vor allem über den Nachrichtendienst Telegram angepriesen. Über die 2023 übernommene Firma DJ Schallplatten GmbH in Hamburg seien aber nicht nur Nazi-Platten, sondern auch Raubkopien von Mainstream-Künstlern auf den Markt gebracht worden.

via lz: Hauptangeklagter kommt aus Bardowick Sind die angeklagten Nazi-Musik-Produzenten eine kriminelle Vereinigung?

#Hakenkreuze auf Türsturz angebracht: #ThorstenHeise und Frau in #Heiligenstadt angeklagt – #LockThemUp

Das Amtsgericht Heiligenstadt hat über mehrere Anklagen gegen Thorsten Heise verhandelt. Es geht u.a. um das Verwenden verfassungsfeindlicher Symbole. Es ist ein recht Prominenter, der am Donnerstagmorgen mit seiner Ehefrau auf der Anklagebank im Amtsgericht Heiligenstadt sitzt. Zwei Verfahren sollen verhandelt werden, eines gegen beide, eines nur gegen ihn: Thorsten Heise, lange in der NPD im Bundesvorstand, war auch Kreistagsmitglied im Eichsfeld für die Partei, die sich jetzt „Die Heimat“ nennt. Im Sitzungssaal 101 im Amtsgericht Heiligenstadt werden beide Verfahren zusammengelegt. Das gegen den Fretteröder beinhaltet den Vorwurf „Verwenden verfassungsfeindlicher Symbole“, der Vorwurf gegen beide lautet „Volksverhetzung“. Beim Sanieren eines Nebengebäudes seines Wohnsitzes soll Heise in Auftrag gegeben haben, dass auf dem Türsturz vier abgerundete Hakenkreuze angebracht werden, die den bekannten aus der NS-Zeit sehr ähnlich sehen. Eine wichtige Zeugin fehlte entschuldigt, Katharina König-Preuss (Linke) hatte im Thüringer Landtag zu tun, wo die erste reguläre Sitzung des gerade neu gewählten Parlaments lief. Verlag und Versandhandel des Eichsfelder Paares im Visier Beim Vorwurf gegen beide geht es um den Verlag und Versandhandel des Paares. Am 8. Januar 2020 ging eine Bestellung für eine CD ein, die auch verschickt wurde. Es war aber ein Ermittler des Landeskriminalamtes, der diese CD verdeckt bestellt hatte. Gegenstand der Anzeige wurde ein Song auf diesem Tonträger, der den Titel „Birthday in April“ trägt. Der Text lässt zunächst kaum einen Zweifel daran, um welches Tabu-Datum und welchen Menschen es sich handelt, der hochgelobt wird, am Ende aber wird erklärt, es sei ein ehemaliger österreichischer Bundeskanzler gleichen Vornamens gemeint. Für die Ermittler und auch die Staatsanwältin war das Grund genug, wegen Volksverhetzung und Störung des öffentlichen Friedens ein Verfahren einzuleiten. Dass beide auf der Anklagebank sitzen, sei dem Umstand geschuldet, dass die Ehefrau zu dieser Zeit in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen auftauchte und im Impressum ebenso. Damals hatte ihr Mann eine Bewährungsstrafe. Gegen die Strafbefehle legte das Ehepaar Widerspruch ein, so dass jetzt die Gerichtsverhandlung anberaumt wurde.

via thüringer allgemeine: Hakenkreuze auf Türsturz angebracht: Thorsten Heise und Frau in Heiligenstadt angeklagt

Thüringen – Verfahren um CD, Kleidung und Symbole am Mauerwerk: Neonazi Heise vor Gericht

Vor dem Amtsgericht Heiligenstadt sind am Donnerstag mehrere Anklagen gegen den Neonazi Thorsten Heise verhandelt worden. In zwei Fällen wurde die Verhandlung vertagt, ein drittes Verfahren wurde eingestellt. Das Amtsgericht Heiligenstadt hat am Donnerstag über mehrere Anklagen gegen den Heiligenstädter Neonazi Thorsten Heise verhandelt. Die Staatsanwaltschaft Mühlhausen hatte Heise unter anderem vorgeworfen, CDs mit einem Lied des rechtsextremen Liedermachers Frank Rennicke vertrieben zu haben. Das Lied verherrliche Adolf Hitler, so die Staatsanwaltschaft.

via tagesschau: Thüringen Verfahren um CD, Kleidung und Symbole am Mauerwerk: Neonazi Heise vor Gericht

THE MESSE DES MORTS 2024: THE RETURN OF NATIONAL SOCIALIST BLACK METAL (NSBM)

The Messe des Morts (MdM) is a Montréal music festival that, according to the “About” section of the festival’s Facebook page, sets out to “satisfy those who like their metal dark and hateful!” The event is primarily organized by Martin Marcotte under the auspices of his label Sepulchral Productions. It is mainly devoted to black metal and its local scene, Québec Black Metal, a largely underground but highly developed music scene that is particularly fond of shocking themes, including Satanism and gore, reflecting a taste for non-conformity and an urge to provoke and transgress. What we will be discussing below, however, goes far beyond mere provocation. The 2016 edition of the MdM made headlines following the announcement of the participation of the Polish band Graveland, a black metal band associated with the National Socialist Black Metal (NSBM) subgenre. The term “national socialist” refers to the German political party better known by its common abbreviation: the Nazi Party. National Socialist Black Metal, as its name suggests, wallows in Nazi apologetics and explores dark themes that include the racial superiority of “white” Europeans and the glorification of the Holocaust (sometimes directly and explicitly, but often obliquely or implicitly), frequently accompanied by references to paganism, Norse and Germanic gods, Scandinavian mythology. Graveland’s history is punctuated by more or less direct links with the NSBM movement.

via montreal antifasciste info: THE MESSE DES MORTS 2024: THE RETURN OF NATIONAL SOCIALIST BLACK METAL (NSBM)