Miguel Klauß – Ermittlungen gegen AfD-Abgeordneten

Der Abgeordnete Miguel Klauß aus Calw soll im Internet volksverhetzende Inhalte gepostet haben. Nun hat der Landtag seine Immunität aufgehoben. Der Landtag von Baden-Württemberg hat die Immunität des AfD-Abgeordneten Miguel Klauß aufgehoben. Die Staatsanwaltschaft in Tübingen hatte diesen Antrag gestellt und bestätigte nun gegenüber dieser Zeitung, dass dem Ansinnen entsprochen worden ist. Damit ist der Weg für strafrechtliche Ermittlungen gegen den Abgeordneten, der mit seinen Auftritten bei Tik Tok weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt geworden ist, frei. (…) Die „Südwestpresse“ hatte berichtet, dass gegen den Abgeordneten aus dem Kreis Calw wegen Volksverhetzung im Internet ermittelt werden soll

via stuttgarter zeitung: Miguel Klauß Ermittlungen gegen AfD-Abgeordneten

siehe auch: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Miguel Klauß Immunität des AfD-Landtagsabgeordneten Klauß aus Calw aufgehoben. Der Landtag hat die Immunität des AfD-Abgeordneten Miguel Klauß aus dem Kreis Calw aufgehoben. Das hat die Staatsanwaltschaft Tübingen dem SWR bestätigt. Was bedeutet das? Die Staatsanwaltschaft Tübingen ermittelt gegen den Calwer AfD-Landtagsabgeordneten Miguel Klauß. Sie hat beim Landtag die Aufhebung seiner Immunität beantragt – die schützt einen Landtagsabgeordneten vor Strafverfolgung. Der Landtag hat die Immunität von Klauß aufgehoben (…) Die Südwestpresse hat kürzlich berichtet, dass der AfD-Abgeordnete volksverhetzende Inhalte im Internet veröffentlicht haben soll. Klauß‘ Äußerungen im Internet haben bereits mehrfach für Ärger gesorgt: Vor allem in den sozialen Medien verbreitet der AfD-Mann immer wieder provozierende Inhalte. Das hat schon mehrfach für Kritik und Ärger gesorgt.

Nach Strafbefehl: AfD-Politikerin bettelt um Spenden – und verschweigt wahre Hintergründe

Die Fraktionsvorsitzende der AfD in der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte, Nicole Jordan, sorgt erneut für Schlagzeilen. Nachdem sie einem Gerichtstermin am vergangenen Donnerstag am Amtsgericht Hamburg-Harburg fernblieb, wurde gegen sie ein Strafbefehl über 3.200 Euro wieder in Kraft gesetzt – wegen der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen. In der Corona-Zeit hatte Jordan einen Ahnenpass der Hitlerjugend mit sichtbarem Hakenkreuz auf Social Media gepostet und diesen mit einem Kommentar zur Impfpflicht versehen. Statt Einsicht zeigt sich die Bezirkspolitikerin allerdings als Opfer – und bettelt nun öffentlich um Geld. Über eine coronakritische Gruppe sammelte sie am Freitag erste Spenden via PayPal. Schnell folgte eine Kampagne auf einer Spendenplattform. Dort verschweigt Jordan jedoch den tatsächlichen Grund für ihre Strafe. Vom NS-Dokument mit Hakenkreuz ist keine Rede mehr – stattdessen zeigt sie einen Antifa-Aufkleber, berichtet von Angriffen auf ihr Wohnhaus und betont ihre Rolle als „verheiratete Mutter“, die lediglich wegen ihres AfD-Engagements ins Visier geraten sei. „Ich bin außerdem: politisch aktiv – Mitglied der AfD. Und ja, das reicht in Deutschland heute aus, um zum Ziel zu werden“, so geriert sie sich selbst als Opfer. „Nur mal als Erinnerung an vergangene Zeiten in punkto Impfzwang/Impfpflicht. Einfach mal drüber nachdenken…“, nennt Jordan den Beitrag, der nun juristische Folgen für sie hat – immerhin verscheigt sie, offenbar ganz bewusst, dass sie ein Hakenkreuz auf einem Dokument einer NS-Organisation gepostet hat. In ihrer Spendenkampagne ruft sie zu Solidarität auf und will insgesamt 4.500 Euro sammeln. Bis Sonntagmorgen waren bereits rund 600 Euro zusammengekommen – viele Beiträge anonym.

via besser im blick: Nach Strafbefehl: AfD-Politikerin bettelt um Spenden – und verschweigt wahre Hintergründe

siehe dazu auch: Telegram-Beitrag mit Hakenkreuz geteilt: Geldstrafe für Hamburger AfD-Politikerin Die Fraktionschefin der AfD in der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte, Nicole Jordan, soll wegen der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen eine Geldstrafe zahlen. Ein Amtsgericht der Hansestadt verwarf am Donnerstag nach Angaben eines Gerichtssprechers den Einspruch der Politikerin gegen einen entsprechenden Strafbefehl, weil sie nicht zur Verhandlung erschien. Laut Staatsanwaltschaft hatte Jordan im April 2022 in ihrem für politische Mitteilungen genutzten Profil in dem Messengerdienst Telegram einen Beitrag eines Nutzers geteilt, in dem ein Gesundheitspass der NS-Jugendorganisation Hitlerjugend mit Hakenkreuz abgebildet war. Dessen Verwendung ist verboten. Zur Höhe der Geldstrafe lagen zunächst keine offiziellen Angaben vor. Einer Mitteilung der Staatsanwaltschaft zufolge ging es um 40 Tagessätze, deren Umfang wurde nicht genannt. Laut Medienberichten sollte sich die Höhe auf 80 Euro belaufen, was einer Summe von 3200 Euro entspräche.

screenshot Gofundme

NACH BRANDANSCHLAG IN ERFURT Russischsprachiger Telegram-Kanal veröffentlicht Video von brennenden Bundeswehr-Lkw

In der Nacht zum 22. Juni haben unbekannte Täter auf einem Betriebsgelände des Lkw-Herstellers MAN in Erfurt sechs Bundeswehr-Lkw angezündet. Nun ist zu dem Brandanschlag in einem russischen Telegram-Kanal ein Video aufgetaucht, das die brennenden Fahrzeuge zeigt. In einem Text zu dem Video wird behauptet, die Fahrzeuge seien für die Ukraine bestimmt gewesen. Hierfür gibt es von der Bundeswehr keine Bestätigung. Das Thüringer Landeskriminalamt teilte mit, man prüfe die Echtheit des Videos. Die bei einem Brandanschlag am Wochenende in Erfurt beschädigten und zerstörten Bundeswehr-Fahrzeuge waren nicht für die Lieferung an die Ukraine bestimmt. Das sagte eine Sprecherin des Bundesverteidigungsministeriums MDR Investigativ am Freitag auf Anfrage. Die sechs Lkw gehörten zu zwei Bundeswehr-Einheiten in Erfurt und Bad Frankenhausen und seien der Firma MAN zur Wartung übergeben worden. Mit der Übergabe sei das Unternehmen für den Zustand der Fahrzeuge und damit auch für deren Sicherheit zuständig. Zu dem Brandanschlag auf Militärfahrzeuge am Samstag in Erfurt ist ein Video in einem russischsprachigen Telegram-Kanal veröffentlicht worden. Der Kanal mit dem Titel “Besessen vom Krieg” veröffentlichte am Donnerstag ein mehrere Sekunden langes Video, das die brennenden Fahrzeuge auf dem Gelände der Firma MAN Truck & Bus Service GmbH im Erfurter Norden zeigt. Auf dem Video ist deutlich das Atmen einer Person zu hören, die das Video aufnimmt.

via mdr: NACH BRANDANSCHLAG IN ERFURT Russischsprachiger Telegram-Kanal veröffentlicht Video von brennenden Bundeswehr-Lkw

RECHTSEXTREME JUGENDGRUPPEN – Verfassungsschutz warnt vor Gefahr „für Leib und Leben“ von Homosexuellen, Linken und Migranten – #terror

Organisationen wie die Letzte Verteidigungswelle (LVW) seien eine Gefahr für bestimmte gesellschaftliche Gruppen, warnt das Bundesamt für Verfassungsschutz. Treibende Kraft bei der Radikalisierung der jugendlichen Rechtsextremisten sei das Internet. Das Bundesamt für Verfassungsschutz sieht laut einem Zeitungsbericht angesichts des Erstarkens rechtsextremistischer Jugendgruppen eine Gefahr für Leib und Leben von Homo- und Transsexuellen, Mitgliedern der linken Szene sowie Menschen mit Migrationshintergrund. Dies ergebe sich aus einer schriftlichen Antwort des Verfassungsschutzes auf eine entsprechende Anfrage, berichtet das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). „Dass Menschen im Rechtsextremismus zunehmend jünger werden, ist kein neues Phänomen“, heißt es demnach in der Stellungnahme. Neu sei aber, dass die einschlägigen „Radikalisierungsprozesse nun auch flächendeckend den Übersprung in die reale Welt schaffen und in reale Gruppen und rechtsextremistischen Aktionen münden“. „Aufgrund der mittlerweile gefestigten Strukturen und der Aktionsorientierung der in 2024 neu entstandenen Jugendgruppen ist insbesondere für Angehörige der LSBTIQ-Bewegung, linken Szene und Personen mit Migrationshintergrund eine abstrakte Gefährdung für Leib und Leben gegeben“, zitieren die RND-Zeitungen den Verfassungsschutz. LSBTIQ steht für Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender, Intersexuelle und queere Menschen. Einen Beschleuniger dieser Entwicklung sieht die Behörde demnach im Internet. Wörtlich heißt es: „Die virtuelle Vernetzung im Rechtsextremismus und vor allem die uneingeschränkte Verfügbarkeit von rechtsextremistischen Ideologieinhalten hat sich in den vergangenen Jahren fundamental geändert. Im Internet sind diese extremistischen Inhalte in Verbindung mit unpolitischen Themen ständig verfügbar. Das kann dazu führen, dass sich die Radikalisierung noch beschleunigt und verstärkt.“

via welt: RECHTSEXTREME JUGENDGRUPPEN Verfassungsschutz warnt vor Gefahr „für Leib und Leben“ von Homosexuellen, Linken und Migranten

siehe auch: Immer jünger, immer rechter: Teenager mit Baseballschlägern. Sie tragen schwarze Muskelshirts mit Aufschriften wie „Ich bin auch ohne Sonne braun“. Ihre Haare sind kurz, gescheitelt und streng gekämmt. Sie zeigen den White Power- oder gar den Hitlergruß. Sie sind Teenager, die gegen queere Demonstrationen aufmarschieren, Brandanschläge auf Kulturhäuser verüben oder Politikerinnen und Politiker auf offener Straße krankenhausreif schlagen: Sie verkörpern eine neue Generation junger Neonazis, die selbstbewusst und extrem gewaltbereit auftritt. Öffentlich treten sie unter Namen wie „Jung und Stark“, „Deutsche Jugend voran“ oder „Letzte Verteidigungswelle“ auf. Welche Gefahr geht von diesen Neonazis aus? Kehrt mit ihnen eine Welle rechter Gewalt wie in den 1990er Jahren zurück, die inzwischen in der zeitgeschichtlichen Betrachtung als „Baseballschlägerjahre“[1] bezeichnet werden? (…) Ende Mai dieses Jahres ging die Generalbundesanwaltschaft gegen die Neonazis der „Letzten Verteidigungswelle“ vor. Ihnen wird vorgeworfen, Anschläge auf Unterkünfte für Asylsuchende in Thüringen und auf ein Kulturhaus in Brandenburg begangen zu haben. Der Fall erregte besondere Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit, weil es sich bei den Tatverdächtigen zum Teil um Jugendliche und minderjährige Heranwachsende handelt.[3] Die Aktivitäten der Gruppe wurden auch deshalb bekannt, weil ein Journalistenteam des Magazins „Stern“ undercover in der Szene recherchiert hatte und deren Pläne gegenüber den Behörden aufdeckte.[4] Nun wird wegen des Verdachts der Bildung einer rechtsterroristischen Vereinigung gegen diese Jugendlichen ermittelt. Bereits in den vergangenen Jahren häuften sich Angriffe von zum Teil sehr jungen Neonazis etwa auf CSD-Paraden in ostdeutschen Städten: So wurden Teilnehmende des CSD in Halle (Saale) 2023 von Neonazis verfolgt und angegriffen.[5] In Bautzen kam es 2024 zu Angriffen, als dort zeitgleich zum CSD zwei rechte Gegendemonstrationen stattfanden, die sich aggressiv gegen die öffentliche Sichtbarkeit queeren Lebens wandten. Aus Furcht vor Übergriffen wurde damals die Aftershow-Party des CSD abgesagt. Laut dem Autor:innenkollektiv Feministische Intervention wurden von 200 bundesweit stattfindenden Paraden 68 angegriffen oder gestört.[6]  Zu einem regelrechten Gewaltexzess kam es Mitte Juni in Bad Freienwalde (Brandenburg), wo Neonazis ein regionales Bürgerfest für Demokratie überfielen. Laut Presseberichten waren die Täter vermummt, bewaffnet und gingen planvoll gegen ihre Opfer vor. Es gab drei Verletzte.[7]

Radikalisierung von Jungnazis – Stille in Altdöbern – #terror

In Altdöbern und Wismar werden drei Teenager festgenommen. Sie sollen Anführer einer Rechtsterrorgruppe sein. Wie konnten sie sich so radikalisieren? (…) Der Brandanschlag auf das örtliche Kulturhaus, den Kultberg, aber sei eine „Katastrophe“, sagt Winzer. Für lokale Vereine gebe es nun keinen Treffpunkt mehr. Der Chef des Kegelvereins, in dem die Familie von Lenny M. aktiv ist, will nicht sprechen. „Und ich hoffe, dass auch niemand sonst vom Verein was dazu sagt“, sagt er. Der Präsident des örtlichen Fußballvereins will auch nicht sprechen. Pfarrerin Astrid Schlüter sagt, sie kenne die Familien auch nicht. Aber auch sie nennt die Sache mit dem Brandanschlag „eine Katastrophe“. Eine, die viele im Ort erschreckt habe. Es war am 23. Oktober vergangenen Jahres, als der Kultberg in Altdöbern niederbrannte. In dem Kulturhaus wurde schon vor hundert Jahren gefeiert, zu DDR-Zeiten unter dem Namen „Schützenhaus“. Der Sachschaden: 500.000 Euro. Dann folgte am 21. Mai die Festnahme von Lenny M. – im Auftrag der höchsten Ermittlungsbehörde, der Bundesanwaltschaft. Der Vorwurf: Bildung einer rechtsterroristischen Vereinigung, der „Letzten Verteidigungswelle“. Eine Gruppe, auf welche die taz schon Wochen zuvor hinwies. Und bei der Lenny M. einer der Anführer gewesen sein soll. Mit 15 Jahren. Mit ihm festgenommen wurden sieben weitere Rechtsextreme aus Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Thüringen und Hessen – der jüngste 14 Jahre alt, der älteste 21. Ein zweiter Festgenommener, Jerome M., auch 15 Jahre alt, kommt aus einem Vorort von Altdöbern. Bei den Razzien fanden Polizisten Softairwaffen, Schlagringe und einen Gegenstand, zu dem bis heute eine Sprengstoffuntersuchung läuft. Erst vor einem guten Jahr hatte sich die „Letzte Verteidigungswelle“ auf Tiktok und Instagram gegründet, zunächst mit einer Gruppe für Mecklenburg-Vorpommern, dann mit Ablegern in anderen Bundesländern. Sie war eine von vielen jungen rechtsextremen Gruppen bundesweit, die ab dem Frühjahr 2024 plötzlich auf Social-Media-Plattformen auftauchten. Auf ihren Fotos posieren Teenager kahlgeschoren in Bomberjacken, mit Springerstiefeln, weißen Schnürsenkeln und Hitlergrüßen – wie in den Baseballschlägerjahren der Neunziger. In Kommentaren wird über „Zecken“, „respektlose Migranten“ oder CSD hergezogen, immer wieder mit Gewalt gedroht. Anders als andere Gruppen beließ es die „Letzte Verteidigungswelle“ nicht bei Gerede. Erst brannte in Altdöbern der Kultberg nieder. Ein Angriff auf eine Asylunterkunft im nahegelegenen Senftenberg soll kurz bevorgestanden haben. Zwei Kugelbomben hatte sich die Gruppe dafür in Tschechien besorgt. Im Thüringer Schmölln war ein solcher Angriff schon erfolgt: Hier filmten sich zwei Gruppenmitglieder dabei, wie sie eine Feuerwerksbatterie ins Innere einer Unterkunft schossen, offenbar um einen Brand zu legen, der letztlich nicht ausbrach. Zuvor wurden rechtsextreme Parolen auf die Wände geschmiert. Die Festnahmen sind eine Zäsur: Eine Rechtsterrorgruppe im Teenager­alter, das gab es bei der Bundesanwaltschaft bisher nicht. Nun bleiben Fragen. Wie kann es sein, dass sich Jugendliche derart radikalisieren – innerhalb so kurzer Zeit? Und wie wird darauf reagiert? (…) Die „Letzte Verteidigungswelle“, die Gruppe von Lenny M., fällt zuerst in Wismar auf. Auch dort ließ die Bundesanwaltschaft nun zwei Jugendliche festnehmen, die sie ebenfalls als Anführer sieht: den 18-Jährigen Jason R., der zuletzt in einem Supermarkt gearbeitet haben soll, und Benjamin H., ein 16-jähriger Schüler aus dem nahen Neubukow. Auch ihre Radikalisierung verlief online, aber nicht nur. Denn Wismar hat durchaus eine präsente rechtsextreme Szene. Schon die NPD war hier aktiv, zuletzt Neonazigruppen wie die „Division Schwerin“, „Mecklenburg Verteidigen“, „Neue Stärke“ oder „Aryan Circle“. Der als „Nazidorf“ bekannt gewordene Ort Jamel ist nicht weit. Die AfD kam in Wismar zuletzt auf knapp 30 Prozent der Stimmen. Aber es gibt auch einen wie Bürgermeister Thomas Beyer, ein Sozialdemokrat, dessen Partei in der Stadt lange vorne lag und der das Problem offen anspricht.

via taz: Radikalisierung von Jungnazis Stille in Altdöbern

In Altdöbern und Wismar werden drei Teenager festgenommen. Sie sollen Anführer einer Rechtsterrorgruppe sein. Wie konnten sie sich so radikalisieren?

taz (@taz.de) 2025-06-28T15:44:18.639Z

CROWN SEEKING 14-YEAR SENTENCE IN NEO-NAZI TERRORISM CASE

In a two-day sentencing hearing, experts testified about the impact of Patrick Macdonald, the man once known as Dark Foreigner, and his work for the Atomwaffen Division. Patrick Macdonald sits behind his lawyer in a mostly empty court gallery. Despite being the focus of the legal proceedings taking place, he has been silent throughout.  With his two-day sentencing hearing on terrorism charges coming to a close, the man once known to the world only by the name Dark Foreigner addresses the court in a final statement. Reading quickly from prepared comments, he apologized for his work supporting neo-Nazi movements.

via antigate.ca: CROWN SEEKING 14-YEAR SENTENCE IN NEO-NAZI TERRORISM CASE

Australia lists online white supremacist network #Terrorgram as #terrorist organisation

Members of an online white supremacist network, which has successfully orchestrated terror attacks across the world, are now facing up to 25 years in jail in Australia. Terrorgram is described as a “nationalist and racist violent extremist organisation” which primarily operates on Telegram, sharing material and instructions about attacks that target minority groups, critical infrastructure and certain individuals. The group has successfully inspired terrorist attacks in the US, Europe and Asia. Today, Home Affairs Minister Tony Burke announced Terrorgram has been officially listed as a terrorist organisation under the law following consultations with national security and intelligence agencies. “This listing will give Australian police and security and intelligence agencies significantly more power to keep Australians safe and restrict the operation of extremists in our country,” he said in a statement. “This group fosters and promotes an ideology that would seek to make some Australians feel unwelcome in their home, it is this extremist hatred which is not welcome and has no place in Australia.” Terrorgram members, their associates, and anyone who recruits, trains, helps move funds or provides support to the group now face up to 25 years imprisonment.

via 9news: Australia lists online white supremacist network Terrorgram as terrorist organisation

siehe auch: Australian members of Terrorgram white supremacist network face 25 years jail. Australians who join, recruit or fund a white supremacist network that has told its members how to attack politicians and minority groups, will face up to 25 years in prison after the Albanese government listed Terrorgram as a terrorist organisation. The online network, which seeks to incite a race war, will become the fourth white supremacist group to be listed as a terrorist organisation and the first given that designation by the Albanese government. (…) Telegram has previously shut down Terrorgram channels, but the decentralised group continues to pop up and at its peak had 50 channels with hundreds of members, with other communication channels operating underground.