Gericht verurteilt «Neonazi von Strassen» zu acht Jahren Haft – #terror

Ein in Luxemburg geborener schwedischer Neonazi ist als Führungsperson der Gruppen «The Base» und «The Green Brigade» zu acht Jahren Haft verurteilt worden. Er wurde festgenommen, bevor er zuschlagen konnte, galt aber als Führungsperson in den rechtsextremen Terrorgruppen «The Base» und «The Green Brigade». Der in Luxemburg geborene schwedische Staatsbürger Alexander, in den Ermittlungen als «Neonazi von Strassen» bezeichnet, ist am Donnerstagmorgen zu acht Jahren Haft verurteilt worden, zwei davon auf Bewährung. Die Staatsanwaltschaft hatte zwölf Jahre Haft gefordert. Das Ziel der Gruppierungen sei es gewesen, «eine ausschließlich weiße und heterosexuelle Gesellschaft» zu schaffen, sagte eine Ermittlerin der Kriminalpolizei im Prozess. Um dies zu erreichen, hätten sie den Zusammenbruch der Demokratie mit gezielten Terroranschlägen beschleunigen wollen. Schon in jungen Jahren radikalisiert Alexander hatte sich bereits in jungen Jahren durch Manifeste extremistischer Mörder radikalisiert. In seiner Garage bereitete er Paketbomben vor, im Sommer 2019 steckte er im Auftrag von The Green Brigade eine Nerzfarm in Brand. Im Oktober desselben Jahres bewarb er sich bei The Base und prahlte im Aufnahmegespräch, er sei «seit etwa einem Jahr Nationalsozialist» und wolle der Gruppe beitreten, «um die Dinge zu ändern und zu handeln». Die Ermittler zeichneten das Bild eines Mannes, der sich Feindbilder ausgesucht hatte, die es aus seiner Sicht zu eliminieren galt – unter anderem Juden, Muslime, Schwarze, Homosexuelle, Frauen und Ausländer. Die Polizei konnte ihn festnehmen, bevor er seine Pläne umsetzte.

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Rechtsextremismus im Gaming: Wie Akteure digitale Räume ausnutzen

Rechtsextremistische Inhalte waren in digitalen Spielen und auf Gamingplattformen schon immer präsent. Neu ist jedoch, dass rechtsextreme Akteure diese Räume gezielt für politische Strategien nutzen. Laut Medienpädagoge Maximillian Kreft vom Verein Kiel Gaming Port nutzen rechtsextreme Gruppen private Chaträume, um mit ihrer Ideologie junge Menschen zu beeinflussen. Dort werden viele rechtsextreme Aussagen und Symbole wie Hakenkreuze als “schwarzer Humor” verkauft. Kinder und Jugendliche können solche Inhalte oftmals nicht einordnen. Aus Erfahrung sei aber klar, dass wenn rechtsextreme Symbolik oder “schwarzer Humor” im Gaming auftaucht, es selten nur um Ironie geht, sondern fast immer um ideologische Beeinflussung. Reichweite der Gaming Welt ist riesig Laut Referentin Mareike Stürmburg vom Institut für Rechtsextremismus der Universität Tübingen ist die Welt des Gamings und der Videospiele größer als alle anderen Medien und daher auch ein großer Einfluss auf politische Ideologien möglich. Denn der deutsche Gaming-Markt wächst kontinuierlich. (…) Auf größeren Plattformen wie Steam tauchen seit Jahren Benutzernamen, Profilbilder oder Gruppen auf, die eindeutig Bezüge zu rechtsextremen Symbolen herstellen. So zum Beispiel mit Hakenkreuzen und Namen wie “Arier” oder “Führer”. Da das Moderations- und Serviceteam dort mit 79 Mitarbeitern vergleichsweise klein ist, gelangen solche Inhalte häufig unbehelligt an junge Nutzerinnen. Der Rekord für gleichzeitig aktive Spieler liegt bei über 41 Millionen Nutzern. Diese können nicht alle von dem kleinen Team kontrolliert werden. Man kann davon ausgehen, dass Kindern und Jugendlichen häufig eine gewisse Reflektionsfähigkeit fehlt. Wenn auf einem Minecraft-Server plötzlich Hakenkreuze auftauchen, muss darüber gesprochen werden: Was bedeutet das? Warum ist das ein verfassungsfeindliches Symbol? Maximillian Kreft, Medienpädagoge beim Verein Kiel Gaming Port Auch Discord gilt als problematisch. Die Plattform bietet zwar öffentliche Bereiche, vor allem aber zahlreiche private und schwer kontrollierbare Kanäle. Laut Kreft schaffen rechtsextreme Gruppen hier abgeschottete digitale Räume, in denen sie als gezielte Maßnahme Jugendliche ansprechen und nach und nach in ideologische Inhalte hineinziehen. Mods und Rollenspiele für rechtsextreme Inhalte missbraucht Podiumsdiskussion in Kiel über Rechtsextremismus im Gaming mit Referentin Stürmburg vom Institut für Rechtsextremismusforschung der Universität Tübingen und Medienpädagoge Kreft von Kiel Gaming Port e.V. Laut Referentin Stürmburg nutzen manche Gruppen Rollenspiel-Elemente, um extremistische Narrative auszuspielen. So zum Beispiel in Red Dead Redemption Online, in denen sich Spieler treffen und sich mit Computer Cheats als Ku-Klux-Klan verkleiden und die Ureinwohner jagen. Dabei ist das eigentliche Spiel darauf ausgelegt, als Cowboy im Wilden Westen zu leben. Hinzu kommen sogenannte Mods (Spielmodifikationen). Auf den ersten Blick wirken sie wie harmlose Zusatzinhalte, führen aber etwa dazu, dass bestimmte Bevölkerungsgruppen aus dem Spiel “entfernt” werden.

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Florida man discussed livestreaming neo-Nazi terror attack before being busted by the feds, authorities say – #terror #atomwaffendivision #awd #devilwaffen999

The father of 20-year-old Lucas Alexander Temple, who was there when his son was arrested, told The Independent that he didn’t want to “inadvertently say anything that might hurt his case.” A 20-year-old Florida man using the online handle “Devilwaffen999” discussed the idea of torturing non-white children, sexually assaulting a man with an electrified baton, and provided bomb-making instructions to associates in a neo-Nazi group chat that the members didn’t realize was under surveillance by the feds, according to court filings reviewed by The Independent. Grocery store worker Lucas Alexander Temple was arrested November 20 at his parents’ Sarasota home, where he lives, on one count of possession of an unregistered firearm after FBI agents found, among other things, an illegal sawed-off shotgun in his bedroom, a probable cause affidavit shows. Agents additionally turned up various pieces of Nazi literature; the diaries of Columbine school shooters Dylan Klebold and Eric Harris; a book titled Two-Component High Explosive Mixtures; a WWII-era sign reading “Kommandant” and bookended by lightning-bolt “SS” logos; and a “large flag” bearing the Atomwaffen Division symbol, the affidavit states. They also discovered what appeared to be a plan to carry out and broadcast a domestic terror attack, including “motion-activated bombs in doorways (for cops),” according to the affidavit, which includes photographs of the items. “Write manifesto. Notify friends of livestream. Put flags on car. Play music on speakers during operation,” it read. The Atomwaffen Division, which renamed itself the National Socialist Order after a series of arrests largely dismantled the group, is an accelerationist organization inspired by the tenets of neo-Nazi James Mason’s 1992 publication Siege, according to a case study from the National Counterterrorism Innovation, Technology, and Education Center at the University of Nebraska, Omaha. It says Atomwaffen is “primarily driven by racially or ethnically motivated violent extremism,” and “ultimately aims to accelerate societal collapse through chaos and violence as a means to establish a ‘racially pure’ white society, which adherents believe can only be established through the destruction of American democracy.” The FBI affidavit describes the group’s targets as having included racial minorities, Jews, the LGBTQ+ community, the U.S. government, journalists, and critical infrastructure, such as energy facilities.

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Wegen Treffen mit Rechtsextremist – NRW-AfD entzieht Ukraine-Kämpfer erneut Mitgliedsrechte

Eskalation im Fall des Ukraine-Kämpfers Schramm: Der Vorstand der NRW-AfD entzieht ihm erneut die Mitgliedsrechte – nur zwei Tage nach der Rückgabe durch das Schiedsgericht. Schramm werden Verbindungen zu einem Ex-NPD-Spitzenfunktionär vorgeworfen. Er spricht von „Cancel Culture“ in der AfD. Im Streit zwischen dem Landesvorstand der nordrhein-westfälischen AfD und dem Wuppertaler Kommunalpolitiker Tim Schramm gibt es eine neue Eskalation. Erst am Dienstag hatte das Landesschiedsgericht der Partei entschieden, den vom Vorstand beschlossenen Entzug der Mitgliedsrechte des Ukraine-Kämpfers aufzuheben. Nun wurde Schramm am Donnerstagnachmittag nach WELT-Informationen erneut mitgeteilt, dass der Vorstand der Landespartei „Ihren Ausschluss von der Ausübung der Mitgliedsrechte in der AfD beschlossen“ hat. (…) Neuhoff hat Schramm nun eine neue Begründung für die Ordnungsmaßnahme mitgeteilt. „Grund für die weiterreichende Maßnahme ist Ihre Verbindung und Ihr Zusammenwirken mit dem aufgrund belegter Aktivitäten als rechtsextrem einzustufenden Aktivisten Tobias Schulz (‚Baldur Landogart‘)“, heißt es in der Mail. „Zweck der Maßnahme ist die sofortige Unterbindung weiterer, ähnlich gelagerter Aktivitäten Ihrerseits als vollberechtigtes Mitglied und Funktionsträger der AfD sowie die Verhinderung von weiteren, daraus resultierenden Schäden für die Partei.“

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ADVERSARIAL POETRY Gedichte hebeln Sicherheitsschranken von Chatbots mühelos aus

Die KI lässt sich verführen, wenn Reime an der Logik rühren. Wer das Böse in Verse verpackt, hat die KI sofort geknackt. Einen Chatbot dazu zu bringen, die eigenen Sicherheitsschranken zu ignorieren, war schon einmal einfacher. Mittlerweile haben die meisten Anbieter mehr oder weniger sinnvolle Sperren eingerichtet, damit eben keine Anleitungen zum Bombenbau ausgespuckt werden. Das heißt natürlich nicht, dass man ChatGPT, Claude, Gemini und Co nicht dazu bringen kann, ähnlich Gefährliches von sich zu geben. Man muss nur gut genug reimen. Unter dem Begriff “adversarial prompting” wurden bislang Methoden zusammengefasst, wie man Sicherheitsregeln von Chatbots aushebeln kann. Forscher der Sapienza Universität in Rom und Sant’Anna School of Advanced Studies haben nun eine künstlerisch anspruchsvollere Methode entwickelt. Sie nennen sie “adversarial poetry”, also frei übersetzt etwa “feindselige Dichtkunst”. Der Vorteil: Mit einem Reim braucht man meistens nur einen Versuch, um ChatGPT zu knacken. Einen Single-Turn-Jailbreak nennen die Forscher die Methode in der Studie. Zuerst sammelten die Forscher Beispiele von grundlegenden Prompts, die ein großes Sprachmodell üblicherweise sofort mit einem höflich-bestimmten “Nein” beantworten würde. So wurde etwa gefragt, wie man einen Trojaner programmieren kann, oder wie waffenfähiges Plutonium hergestellt wird. In beiden Fällen verweigerte die KI die Antwort. Wurde der Prompt aber in Reimform geschrieben, apportierten manche Chatbots brav und lieferten eine Schritt-für-Schritt-Anleitung aller Zwischenstufen zur Anreicherung von Plutonium-239. Deepseek und Gemini besonders anfällig Rund 1.200 derartige Gedichte haben die Forscher zu Themen wie sexueller Gewalt, Suizid und selbstverletzendem Verhalten, Diffamierung oder Chemiewaffen verfasst. Damit gelang es dreimal häufiger, die Sicherheitsregeln außer Kraft zu setzen als mit normalem Text ohne Reime. Die Erfolgsquote lag bei 65 Prozent. Die Chatbots von OpenAI, Google, Meta, xAI, Antropic und Deepseek wurden getestet

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Rechtsextreme scheitern mit Onlineshop-Beschwerde vor Gericht

Das rechtsextreme Unternehmen Druck18 hat am Oberlandesgericht Hamburg eine juristische Niederlage erlitten. Es wollte dem Verein »Laut gegen Nazis« den gleichnamigen Onlineshop verbieten. Der Verein »Laut gegen Nazis«  darf seinen Onlineshop »Druck18« , der sich gegen Rechtsextremismus richtet, weiterhin unter diesem Namen betreiben. Ein gleichnamiges rechtsextremes Unternehmen hatte Beschwerde eingelegt, doch das Oberlandesgericht Hamburg hat diese abgewiesen, wie eine Gerichtssprecherin der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. Der Verein betreibt einen Onlineshop unter der Adresse www.druck18.com, in dem Artikel gegen Rechtsextremismus verkauft werden. Hintergrund ist, dass der rechtsextreme Webshop mit dem gleichen Namen, jedoch unter der deutschen Domain, nach Ansicht des Vereins ein bedeutender Vertriebskanal der rechtsextremen Szene ist. Deshalb habe er diesen Kanal übernommen, um dessen gewerbliche Nutzung für die Szene zu unterbinden, heißt es vonseiten des Vereins. (…) Geschäftsführer des rechten Webshops ist laut Impressum Tommy Frenck. Der Rechtsextremist hatte 2024 in Thüringen als Landrat kandidiert. Er wurde bundesweit bekannt, weil er eine Reihe großer Neonazi-Konzerte organisiert hatte, zu denen auch Rechtsextremisten aus anderen europäischen Ländern anreisten. Laut dem Verein »Laut gegen Nazis« hat Frencks Unternehmen ihn abgemahnt und aufgefordert, die Bezeichnung »Druck18« nicht mehr zu nutzen. Schließlich zog das Unternehmen vor das Landgericht Hamburg und stellte einen Antrag auf Erlass des Verbots wegen Rechtsmissbrauchs. Dieser wurde jedoch zurückgewiesen, da er aus formellen Gründen nicht zulässig war, wie eine Gerichtssprecherin mitteilte. Die Druck18 GmbH legte sofort Beschwerde beim Hanseatischen Oberlandesgericht ein. Auch diese wurde abgewiesen, diesmal jedoch aus inhaltlichen statt aus formellen Gründen. Konkret konnte das Unternehmen den Angaben zufolge nicht glaubhaft machen, dass der Name »Druck18« ein eindeutiges Unternehmenskennzeichen beim Vertrieb von Textilien ist.

via spiegel: Anti-Nazi-Merchandising Rechtsextreme scheitern mit Onlineshop-Beschwerde vor Gericht

siehe auch: Rechts­ex­t­remer Onli­ne­shop erfolglos vor Gericht Der rechtsextreme Online-Shop “Druck18” wird von einem antifaschistischen Verein gekapert. Der Betreiber geht auf Grundlage des Markenrechts dagegen vor, scheitert nun aber auch in zweiter Instanz vor Gericht. Der Verein “Laut gegen Nazis” darf weiterhin einen Internet-Shop mit Anti-Nazi-Artikeln unter dem Namen “Druck18” betreiben, der eigentlich von einem rechtsextremen Onlineshop genutzt wird. Das Hanseatische Oberlandesgericht (OLG) in Hamburg hat eine entsprechende Beschwerde des gleichnamigen Unternehmens abgelehnt, wie eine Sprecherin des Gerichts der dpa sagte (Beschl. v. 13.11.2025, Az. 3 W 38/25). Der rechtsextreme Onlineshop “Druck18” gilt dem Verein “Laut gegen Nazis” zufolge als einer der wichtigsten Vertriebskanäle der rechtsextremen Szene. Geschäftsführer ist laut Impressum Tommy Frenck. Der Rechtsextremist hatte 2024 in Thüringen als Landrat kandidiert. Er wurde bundesweit bekannt, weil er eine Reihe großer Neonazi-Konzerte organisiert hatte, zu denen auch Rechtsextremisten aus anderen europäischen Ländern anreisten.

Tool auf X enttarnt falsche Maga-Accounts – überraschende Standorte auch bei AfD-Profilen

Die Standortanzeige der Plattform zeigt, dass zahlreiche reichweitenstarke rechte Accounts nicht aus den USA stammen, sondern aus Ländern wie Russland, Nigeria oder Osteuropa betrieben werden. Auch in Deutschland werfen ungewöhnliche Angaben Fragen auf. Ein kleines Software-Update auf X hat ein politisches Beben in den USA ausgelöst. Seit Freitag können User:innen über die Funktion “Über diesen Account” einsehen, wo ein Konto registriert ist, wann es erstellt und wie oft der Name geändert wurde. Eigentlich soll das Tool Transparenz schaffen. Stattdessen enthüllte es nun, dass zahlreiche reichweitenstarke Profile aus der Maga-Szene (Make America Great Again) gar nicht aus den USA stammen. Die technische Änderung entwickelte sich innerhalb weniger Stunden zu einem handfesten Skandal. Denn es stellte sich heraus, dass einige der lautesten Pro-Trump-Influencer:innen der neuen Standortanzeige zufolge auf X aus Ländern wie Russland, Indien, Nigeria oder Osteuropa agieren. Ein Blick nach Deutschland zeigt: Auch hier gibt es irritierende Standortangaben. (…) Besonders auffällig: “MAGANationX”, ein Account mit fast 400.000 Follower:innen und dem Slogan “Patriot Voice for We The People”. Die Standortangabe weist jedoch Osteuropa aus, nicht die USA. Auch ein großer Fan-Account von Ivanka Trump mit rund einer Million Follower:innen, der regelmäßig vor angeblichen Gefahren durch Migration warnt und Trump unterstützt, stammt laut Daten des Tools aus Nigeria. Der linke Influencer und Jurastudent Micah Erfan kommentierte die Enthüllungen: “Das ist die totale Apokalypse für die Online-Rechte. Es sieht so aus, als wären die Hälfte ihrer großen Accounts Ausländer gewesen, die sich die ganze Zeit als Amerikaner ausgegeben haben.” (…) Ein Blick nach Deutschland zeigt: Auch hier gibt es irritierende Standortangaben. Der X-User Volkat (@DortmundaBerlin) twitterte: “Der X-Account der Bundespartei AfD wurde natürlich in Irland registriert. Das erinnert mich alles ein bisschen an den Brexit, der ganz nach Alexander Dugins Playbook die Insel geopolitisch isolierte.” (…) Hinzu kommt, dass die Länderangabe bei mehreren “deutschen” rechten Influencer:innen und AfD-Sympathisant:innen ebenfalls aus anderen Ländern stammt – häufig den USA –, darunter der Kanal “Team #AfD” (@TeamSotogrande). Und auch in der Kanalinfo des rechten Nachrichtenportals “Nius” steht als Registrierungsstandort USA.

via watson: Tool auf X enttarnt falsche Maga-Accounts – überraschende Standorte auch bei AfD-Profilen

siehe auch: Top MAGA Influencers Accidentally Unmasked as Foreign Trolls. A new feature on Elon Musk’s X has given deeper insight into the online “America First” movement. Elon Musk’s social media site X has rolled out a new feature in an effort to increase transparency—and unwittingly revealed that many of the site’s top MAGA influencers are actually foreign actors. The new “About This Account” feature, which became available to X users on Friday, allows others to see where an account is based, when they joined the platform, how often they have changed their username, and how they downloaded the X app. Upon rollout, rival factions began to inspect just where their online adversaries were really based on the combative social platform—with dozens of major MAGA and right-wing influencer accounts revealed to be based overseas. “This is easily one of the greatest days on this platform,” wrote Democratic influencer Harry Sisson.