Nulltoleranz für Diskriminierung – Berner Club Stellwerk sagt Technoparty wegen rassistischer Whatsapp-Nachricht ab

Der von der Stadt Bern geförderte Kulturbetrieb streicht den «Techno Thursday» aus dem Programm – wegen einer umstrittenen Einladung aus dem Umfeld der Veranstalter. Am 30. Oktober hätte im Berner Club Stellwerk, der sich in Bahnhofsnähe auf der Grossen Schanze befindet, der «Techno Thursday» stattfinden sollen, eine Technoparty, an der im Verlauf der Nacht verschiedene DJs aufgelegt hätten. Am Mittwoch wurde die Veranstaltung jedoch von den Stellwerk-Betreibern abgesagt und vom Monatsprogramm gestrichen. Ihnen sei gemeldet worden, dass «eine Whatsapp-Nachricht mit rassistischen Inhalten» im Umlauf sei, schreiben sie in einer Stellungnahme auf Instagram. Deshalb habe man die Zusammenarbeit mit den Veranstaltenden «mit sofortiger Wirkung» beendet. Auf Nachfrage konkretisiert Philippe Eggenschwiler, Co-Geschäftsführer des Stellwerks: «Jemand aus dem Umfeld jenes Labels, das den ‹Techno Thursday› organisiert, hat auf Whatsapp eine Einladung zum Event verfasst und verbreitet, die rassistische Formulierungen enthalten hat.»

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AFD-NAHES FRAUENNETZWERK – “Knallharte rechtsextreme Propaganda”: NRW-Innenminister Reul warnt vor Lukreta

Das AfD-nahe Netzwerk Lukreta wirbt um junge Frauen – und gewinnt offenbar schnell an Zulauf. Verfassungsschützer stufen es als rechtsextremen Verdachtsfall ein. Das AfD-nahe Frauennetzwerk Lukreta, das vor allem um junge Frauen wirbt, betreibt nach Ansicht von Herbert Reul (CDU) “knallharte rechtsextreme Propaganda”. Dies sagte Nordrhein-Westfalens Innenminister gegenüber stern und RTL. Der Verfassungsschutz Nordrhein-Westfalen stuft Lukreta als rechtsextremen Verdachtsfall ein. Laut Reul instrumentalisiere das Netzwerk, mitgegründet von der Tochter der AfD-Politikerin und Vizechefin der Fraktion der rechten ESN-Fraktion im Europaparlament Irmhild Boßdorf, Gewalt gegen Frauen, um Migranten zu stigmatisieren und das traditionelle Familienbild, um queere Menschen zu diffamieren. Mit wenigen Mitgliedern, aber cleverer Nutzung sozialer Medien, so Reul weiter, verschaffe sich das Netzwerk große Reichweiten und verbreite seine rückwärtsgewandte Ideologie. “Damit ist Lukreta ein gefährlicher Verstärker der Neuen Rechten”, sagte Reul dem stern und RTL. Lukreta steht in engem Zusammenhang mit der AfD: Organisatorin Reinhild Boßdorf arbeitet für den AfD-Europaabgeordneten Alexander Jungbluth, der auch im Partei-Bundesvorstand sitzt. Auf einem Lukreta-Vernetzungstreffen warb sie für einen Kongress der europäischen ESN-Fraktion, zu der die AfD gehört. Auch die rechte Influencerin Marie-Thérèse Kaiser, eine Mitarbeiterin von AfD-Chefin Alice Weidel, kooperiert mit Lukreta.

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FCK AfD

Hitler-Witze in rechtsextremen Chats: Das steht im Urteil über den AfD-Mitarbeiter vom Bodensee

Der Skandal um den regionalen AfD-Funktionär Philipp R. zieht immer weitere Kreise. Der Mann aus dem Wahlkreis von Parteichefin Weidel teilte rechtsextreme Inhalte in Chats. Nun soll er seinen Job im Bundestag verlieren. Wegen seiner rechtsextremen Gesinnung hat die Bundestagsverwaltung dem Sicherheitskoordinator der AfD-Fraktion, Philipp R., den Hausausweis und den Zugriff auf interne IT-Systeme entzogen. Nun werden Details aus einem Gerichtsverfahren bekannt, die auf R.‘s rechtsextreme Gesinnung schließen lassen: In Chatgruppen teilte und kommentierte der AfD-Funktionär aus dem Bodenseekreis volksverhetzende und menschenverachtende Inhalte. Das belegt ein Urteil des Amtsgerichts Tettnang vom Dezember 2022 (…) Die von der Polizei auf Philipp R.s Mobiltelefon gefundenen Chatgruppen trugen Namen wie „Gute Alte Zeit“ oder „1888“. Letzteres ist ein in rechtsradikalen Kreisen bekannter Code für „Adolf Hitler“ und „Heil Hitler“, wie eine Polizistin im Prozess als Zeugin erklärte. Laut Urteil hat Philipp R. dort unter anderem folgende Inhalte, sogenannte Memes, gelikt, kommentiert oder weitergeleitet: „Ich vergesse – ich vergaß – ich vergaste“; „Mir gefällt Fussball. Weil es noch die einzig legale Art ist, einen Neger zu kaufen.“; „Kochen mit Adolf – Schritt 1: Gas aufdrehen“; „Was macht ein Schwarzer auf einem Sofa? Ein Niggerchen. Nein Spass, der darf gar nicht aufs Sofa.“ Handy-Auswertung nach Straftat im Februar 2022 Diese Funde stammen aus den Auswertungen von Philipp R.s Handy nach einem Vorfall vom Februar 2022. Damals bedrohte er zwei minderjährige Geflüchtete vor deren Unterkunft mit einer Schreckschusspistole, schoss in die Luft und äußerte sich laut Urteil ausländerfeindlich. Er hatte ferner unerlaubt ein Pfefferspray und einen Schlagring dabei. Anschließend fuhr er mit 1,8 Promille Alkohol im Blut mit seinem Auto davon. Das Amtsgericht Tettnang verurteilte Philipp R. deswegen zu einer Geldstrafe von 8750 Euro, die nach seiner Berufung vom Landgericht Ravensburg leicht reduziert wurde. Seither ist der Mittdreißiger vorbestraft.

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Néonazis, pédocriminels, masculinistes et nihilistes : enquête sur ces communautés de jeunes hommes fascinés par le mal et l’ultraviolence

Deux enquêtes ouvertes en France lèvent le voile sur un phénomène très inquiétant venu des Etats-Unis : des espaces numériques dans lesquels de jeunes garçons s’adonnent aux comportements les plus déviants. Dans la torpeur du mois d’août, Théo (le prénom a été modifié), un jeune homme sans histoires de 21 ans qui vivait chez ses parents dans l’anonymat d’un petit bourg normand de 1 600 habitants, s’apprêtait à passer une nouvelle journée planté devant son ordinateur quand les policiers ont frappé à sa porte. Placé en garde à vue, il a été mis en examen et incarcéré, deux jours plus tard, pour des faits particulièrement sordides et rarement vus chez un garçon de cet âge. Voilà plusieurs semaines que le parquet d’Evreux, saisi au début de l’été par un signalement de la direction générale de la sécurité intérieure (DGSI), enquêtait sur ses activités en ligne. En contrat d’apprentissage dans un supermarché de la région, Théo consommait de grandes quantités de vidéos pédopornographiques et de contenus gore en tout genre.

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siehe auch: From neo-Nazis to pedophilia: The online world of young men drawn to extreme violence Two investigations launched in France shed light on a disturbing phenomenon originating in the United States: digital spaces where young boys engage in horribly deviant behavior. By Damien Leloup and Soren Seelow Published today at 6:00 pm (Paris) 14 min read Lire en français Subscribers only SEVERIN MILLET In the sluggish heat of August, Théo (whose first name has been changed), a quiet 21-year-old who lived with his parents in the anonymity of a small Normandy town of 1,600 inhabitants, was about to spend another day in front of his computer when the police knocked at his door. Taken into police custody, he was charged and incarcerated two days later for acts that were particularly sordid and rarely seen in someone of his age.

Texas man accused of threatening to shoot up Pride parade to ‘pay them back for taking out Charlie Kirk’ – #terror

A 42-year-old Texas man is facing federal charges after allegedly threatening to shoot up the Abilene Pride Parade as revenge for the recent assassination of right-wing activist Charlie Kirk. “fk their parade, I say we lock and load and pay them back for taking out Charlie Kirk,” Joshua Cole wrote in a September 18 message to a Facebook friend, according to an FBI probable cause affidavit reviewed by The Independent. “… [C]ome on bro let’s go hunting fairies,” he wrote, the affidavit says. Cole was arrested by the FBI a day later, telling agents that he “did not believe that the gay pride event should be allowed,” while claiming he didn’t actually intend to gun down parade participants, the affidavit states. But “the threats were not conditional,” FBI Special Agent Sam Venuti wrote in the affidavit supporting the case against Cole. “The threats were specific. The threats were also specific to a particular set of victims: people participating in the gay Pride parade.” Cole’s comments “were not mere idle or careless talk, exaggeration, or something said in only a joking manner,” and any “reasonable person would experience apprehension of violence based on Cole’s statements,” according to the affidavit, which was attached to a criminal complaint filed in North Texas federal court on September 19. Cole attended a brief court appearance Thursday and was ordered to remain jailed before trial. The Independent has requested comment from the Department of Justice, the FBI, and Cole’s attorney. Abilene’s fourth annual Pride Parade & Festival took place September 20 and featured vendors, live music, family activities, and drag shows. Extra security was on hand. “Everyone wants to feel recognized and loved and feel like they belong somewhere,” Abilene Pride Alliance board member Nick Ellis told local ABC affiliate KTXS prior to the event, which went off without a hitch. “And you can’t do that without creating those spaces, for people to be able to have those opportunities.” Two days before the parade, Cole replied to a Facebook post in which an acquaintance complained about a “no guns” policy instituted by the organizers. “They don’t want anyone showing up and taking them out like they wanna do everyone else,” Cole replied, according to screenshots of his Facebook comments included in the affidavit. “Maybe we should protest lol.” When another poster wrote a message snidely wishing “those they/thems” a “good parade,” Cole allegedly pounced. “Fk their parade i say we lock and load and pay them back for taking out Charlie Kirk,” Cole replied, according to the affidavit. “[T]heres only like 30 of em we can send a clear message to the rest of them. [C]ome on bro lets go hunting fairies.”

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Russian neo-Nazi in secret recruitment campaign for GRU military intelligence

For months now, Western intelligence and security services have been warning of a worrying trend: random individuals – “freelancers”, “brokers”, “consumer agents” – are being recruited, usually via Telegram, often unknowingly, to carry out various covert, sometimes destructive tasks: surveillance, arson, sabotage, the spread of disinformation. The video began circulating in early August, mainly on Telegram channels known for their Russian nationalism and pro-war views. A video circulating on the Telegram network in August was a montage of ominous images, an attempt to recruit what Western officials called “middlemen” or “disposable agents.” A woman’s voice, amplified by echo, speaks the message as pixelated, sepia-toned images of Russia’s economic crisis in the 1990s transform into imperial and church symbols, and into St. Basil’s Cathedral on Red Square. (…) Police said the men were allegedly recruited by members of the Wagner Group, a semi-disbanded Russian mercenary organization whose operations are now largely controlled by the Ministry of Defense. Behind the “Defend the Homeland” video and the recruitment bot is a GRU-affiliated unit known as the Melody Intelligence Center. The center produced a similar video in 2024 that included the fictional Eye of Sauron from the Lord of the Rings films. New findings by Sistema, the Russian investigative unit of Radio Free Europe (RFE), for the first time link videos and recruitment bots – automated programs within Telegram – directly to the GRU. The man behind both videos is the deputy head of Melodia, who is also a notorious Russian neo-Nazi blogger and mercenary who fought in Ukraine, celebrated Adolf Hitler’s birthday, called for the castration of Ukrainians, and described warfare as a sexual experience. “When a man goes to war, it’s sexual desire,” the man, Yevgeny Raskazov, said in a video interview broadcast in 2021, about six months before Russia’s all-out invasion of Ukraine. “It’s about as lustful as wanting a woman. When you kill (an enemy), you enjoy the fact that his wife is a widow. You enjoy watching them cry as a family, watching him come home in a coffin. And you get an erection!” From the ashes of the Wagner group In October 2023, Lieutenant General Vladimir Alekseev, the second-in-command of the GRU, presented medals to men who fought in the battle to capture the Ukrainian stronghold of Bakhmut.

via vijesti: Russian neo-Nazi in secret recruitment campaign for GRU military intelligence

„Rassistische Aussagen“: Polizei ermittelt wegen rechtsextremer Chats bei Berliner Jugendfeuerwehr

Nachwuchskräfte der Berliner Feuerwehr sollen rassistische Chat-Nachrichten versendet haben. Der Extremismusbeauftragte sieht die Vorwürfe bestätigt. Nach Rassismus- und Mobbingvorwürfen bei der Berliner Jugendfeuerwehr ermittelt die Polizei. Die Behörde habe von Amts wegen Ermittlungen aufgenommen, so dass es keiner gesonderten Anzeige bedurfte, teilte ein Feuerwehrsprecher auf Anfrage mit. (…) Vor knapp zwei Wochen war bekanntgeworden, dass Nachwuchskräfte in einer Chatgruppe rechtsextreme Inhalte gepostet haben sollen. Auch Mobbing soll ein Thema gewesen sein. Es soll sich um Nachrichten im Rahmen einer Kommunikation zwischen mehreren Mitgliedern handeln.  Extremismusbeauftragter: „rassistische Aussagen“ Der Extremismusbeauftragte der Feuerwehr, Ruben Obenhaus, sprach von „rassistischen Aussagen“ und um Äußerungen gegen andere Mitglieder. Die Äußerungen seien in keiner Weise mit den Grundwerten und dem Selbstverständnis der Feuerwehr vereinbar, betonte er.  Dabei soll es sich laut „B.Z.“ auch um Nazi-Parolen, Bilder von Adolf Hitler und menschenverachtenden Aussagen gehandelt haben – darunter immer wieder das N-Wort. Zuvor hatte die Zeitung berichtet, dass drei Jugendliche in der vergangenen Woche in eine Wache der Berufsfeuerwehr eingedrungen seien und dort vor laufender Kamera „Allahu Akbar“ skandiert hätten. Daraufhin sollen die Jugendlichen suspendiert worden sein. Dem Bericht zufolge soll sich eine Mutter über die Maßnahmen beschwert – und auf den internen Gruppenchat der Jugendfeuerwehr hingewiesen haben. Die Vorgänge stehen nach Angaben der Feuerwehr im Zusammenhang mit einer Jugendfeuerwehr in Charlottenburg.

via tagesspiegel: „Rassistische Aussagen“: Polizei ermittelt wegen rechtsextremer Chats bei Berliner Jugendfeuerwehr

siehe auch: Ermittlungen nach Vorwürfen Rassistische Chats belasten Berliner Jugendfeuerwehr. Rassistische und beleidigende Nachrichten in einer Chatgruppe erschüttern die Berliner Jugendfeuerwehr. Jetzt greift die Polizei ein – auch die Feuerwehr zieht Konsequenzen. Nach rassistischen und rechtsextremen Äußerungen in einer Chatgruppe der Jugendfeuerwehr in Berlin hat die Polizei Ermittlungen aufgenommen. Die Behörde handelte von Amts wegen, eine Anzeige war dafür nicht nötig, teilte ein Feuerwehrsprecher mit. Auch die Feuerwehr selbst reagierte und leitete interne Maßnahmen ein. In der betroffenen Jugendfeuerwehr im Stadtteil Charlottenburg sollen mehrere Jugendliche rechtsextreme und beleidigende Nachrichten verschickt haben. Auch Mobbingvorwürfe stehen im Raum. “Unabhängig davon hat die Berliner Feuerwehr bereits verschiedene Schritte zur Aufarbeitung und zur internen Kommunikation des Vorfalls ergriffen”, sagte der Sprecher.