It’s final: Czech neo-Nazi to serve three years for threatening violence against the Government, unlawfully possessing a submachine gun, and spreading hate on the Internet

Pavel Matějný during a demonstration by neo-Nazis to support the arsonists who attacked a Romani family in Vítkov, Czech Republic, severely injuring a two-year-old, 16 April 2016. (PHOTO: Petr Zewlakk Vrabec) Pavel Matějný, who threatened to bring a firearm to the Office of the Czech Government last year, will serve three years in prison. He has not appealed his unconditional prison sentence, just protested (to no avail) the confiscation of his electronic devices by the Central Bohemian Regional Court. The verdict has taken effect. The court has punished Matějný for supporting and promoting a movement aimed at suppressing human rights and freedoms, for committing violence against a group of people, for inciting a crime, and for illegal possession of weapons. Matějný made his threats in the context of a demonstration by farmers that took place in the capital in February 2024. He wrote on Facebook that once their tractors made it to Prague, he would join them with his AK-47, i.e., a Kalashnikov assault rifle. The message was intercepted by detectives from the Prague Police’s Department on Extremism and Terrorism. They arrested Matějný and, during a search of his home, found electronic devices with neo-Nazi content and an illegally-held submachine gun. (…) The court did not agree with his argument. It pointed out, among other matters, that Matějný used the seized phones to connect to Facebook, where he made illegal posts, and that the computer disk held photographs of him giving the Nazi salute. Matějný has three previous convictions, most recently a suspended sentence for violence against an official. The Czech Interior Ministry’s report on extremism describes him as a “veteran neo-Nazi.”

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‘Go to Mars’: Sikorski and Musk rekindle spat over US attack on EU

Poland’s foreign minister has told Elon Musk to “Go to Mars” after the billionaire called for the abolishment of the European Union—part of a wave of criticism by top U.S. figures targeting the bloc’s migration policy and democratic credentials. Radosław Sikorski rekindled the duo’s much-publicized dispute on Saturday evening after Musk wrote on social media site X, which he owns: “How long before the EU is gone? AbolishTheEU” Poland’s top diplomat replied: “Go to Mars. There’s no censorship of Nazi salutes there.” Sikorski was likely referring to images of Musk making what some commenters called a Nazi salute at President Donald Trump’s inauguration in January. Musk’s SpaceX is also trying to send a rocket to Mars and wants to establish a “a self-sufficient city” on the red planet.

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Ausländerfeindliche KI-Musik Rechtsradikale Phrasen, verpackt in Indie-Tunes

In den Niederlanden drängen rechte KI-Songs auf virale Spotify-Playlists. Doch hinter dem Fall steckt ein viel größeres Problem. Man könnte das, was in den Niederlanden derzeit zu beobachten ist, einen nahezu perfekten Sturm nennen: Acht Songs in den Viral-Charts des Streamingdienstes Spotify waren dort dieser Tage KI-generierte Stücke mit rechtsradikalen, xenophoben beziehungsweise explizit einwanderungsfeindlichen Inhalten. Übersetzt tragen sie ebenso eindeutige wie unerträgliche Titel: »Nenn mich einfach Rechtsaußen!«, »Fickt euch! Linke Ficker!« oder »Wir sagen Nein, Nein, Nein zum Asylbewerberheim«. Letzterer erreichte Platz fünf der niederländischen Single-Top-100 und Platz zwei der Spotify-Charts. All das wirft Fragen auf: Wie gelangen solche Songs überhaupt auf Chart-Playlisten? Wie kann es eigentlich sein, dass die größte europäische Streamingplattform nicht bemerkt, dass ein erheblicher Teil davon offenbar KI-generiert ist? Oder merkt sie es – und ist es ihr schlicht egal? Zum Autor Bild vergrößern Foto: Noel Richter Johann Scheerer, Jahrgang 1982, ist Schriftsteller, Musiker und Musikproduzent. Seit 2005 betreibt er die Marke »Clouds Hill« als Studio, Label und Verlag. Er produzierte u. a. Omar Rodríguez-López, At the Drive-In, Wolf Biermann, The Mars Volta und Peter Doherty. Sein Debütroman »Wir sind dann wohl die Angehörigen« (2018) wurde 2022 verfilmt. Es folgten Unheimlich nah (2021) und aktuell Play (2025). Die Verbreitung von KI-generierter Musik, wohl verstärkt durch manipulative, demokratiezersetzende Bots, entwickelt sich rasant zu einem neuen Branchentrend: Konnte man mit einschlägigen Tools noch vor wenigen Monaten nur Songs kreieren, die so schlecht klangen, dass es keinen Zweifel an ihrer Künstlichkeit gab, nehmen KI-Lieder mittlerweile Spitzenplätze in weltweiten Verkaufs- und Streaminglisten ein. Wie der Medienkonzern Billboard Anfang November berichtete , haben inzwischen mindestens sechs Songs von KI-Künstlern oder mit deutlicher Unterstützung generativer KI prominente Platzierungen in verschiedenen Charts erzielt. Branchenbeobachter gehen davon aus, dass die tatsächliche Zahl sogar deutlich höher ist. Und zwar weil es immer schwieriger wird, zu erkennen, welche Musik überhaupt von Menschen stammt – und in welchem Umfang künstliche Intelligenz an der Entstehung beteiligt ist. Spotify hat zwar angekündigt, gegen diese Schwemme vorzugehen. In einer Pressemitteilung im September teilte das Unternehmen mit, innerhalb eines Jahres rund 75 Millionen »spammy« Tracks  entfernt zu haben. Kennzeichen waren etwa Massen-Uploads, SEO-Manipulationen, auffällige Streaming-Cluster oder andere auffällig generierte Stücke. Und trotzdem waren diese Löschmechanismen offenbar nicht ausreichend, um die rechtsradikalen Songs zu erkennen.

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Das steht in den Whatsapp-Chats der Lausanner Skandal-Polizisten – #polizeiproblem

Schockierende Enthüllungen in Lausanne: Rund 50 Polizisten tauschten jahrelang rassistische, antisemitische und sexistische Nachrichten in WhatsApp-Gruppen aus. RTS deckte 2500 Seiten interner Chats auf, die ein erschütterndes Ausmass an Hass und Diskriminierung zeigen. Rund fünfzig Polizisten in Lausanne sollen über Jahre hinweg in zwei WhatsApp-Gruppen rassistische, antisemitische, sexistische und extremistische Nachrichten ausgetauscht haben. Der Sender RTS hat die 2500 Seiten interner Chats ausgewertet – das Ausmass an Hass und Diskriminierung ist erschütternd. Die Gruppen «Pirate F» (2016–2023) und «Les Cavaliers» (2022–2024) dienten als Plattform für menschenverachtende Äusserungen. Einige beteiligte Beamte haben die Polizei inzwischen verlassen, andere sind noch im Dienst. Die Nachrichten vermischten sich mit Alltagsgesprächen über Feierabend, Dienstpläne und Ferien – Kritik oder Widerspruch kam nie. Rassismus gegen Schwarze, Araber und Roma In den Chats finden sich wiederholt entwürdigende Kommentare über Schwarze, darunter Formulierungen wie «Schwarze, die schlecht riechen» oder «gute N*». Einzelne Beamte äussern sogar Gewaltfantasien. So schreibt ein Polizist, nachdem eine Journalistin mit dunkler Hautfarbe als «Schutzengel» bezeichnet wurde, er habe den Wunsch, «Menschen zu töten». Auch Araber und Nordafrikaner werden abwertend dargestellt: Ein Beamter teilt einen «Witz» über die «Allgegenwart der Araber in Lausanne», ein anderer bezeichnet das «maghrebinische Wetter» als «grau, trüb und bedrohlich». Über Roma wird unter anderem über ihre Kleidung gespottet. In mehreren Nachrichten wird Hitler verherrlicht. Auf ein Rekrutierungsfoto der Polizei antwortet eine Kollegin: «Die Gestapo rekrutiert! White Power!» – kurze Zeit später taucht ein Bild Hitlers mit der Bildunterschrift «Hitler approves» auf. Auch der Ku-Klux-Klan wird erwähnt.

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Dieser US-Rechtsextreme erreicht von der Schweiz aus Hunderttausende

Vox Days Blog verzeichnet im Monat über eine halbe Million Aufrufe, vor allem aus den USA. Der US-Autor Vox Day hat unter anderem das Mannosphere-Konzept des «Sigma» erfunden. Sein rechtsextremes Gedankengut verbreitet er aus der Schweiz. Wir haben ihn in einem beschaulichen Schweizer Dorf getroffen. Das Wall Street Journal nannte Vox Day einmal «den meistverachteten Mann in Science-Fiction». Wissenschaftler bezeichnen ihn als «White Supremacist». Er lehnt dies ab und sieht sich als christlicher Nationalist. «Wenn Sie mich kritisieren wollen, dann sollte es dafür sein, dass ich die Aufklärung ablehne», sagt Vox Day. Vor 200 Jahren habe die Aufklärung gut getönt. «Wir wussten nicht, wohin uns freier Handel und Demokratie führen.» Heute sei der «kollektive Westen» am Abgrund und darum lehne der Rest der Welt die Aufklärungswerte ab – weil sie «überleben» und «gedeihen» wollten. (…) Ein wiederkehrendes Element auf seinem Blog ist der Widerstand gegen «Clown World» – eine Verschwörungstheorie über satanische Kräfte, gegen welche angeblich Russland und China kämpfen. Die meisten Follower hat Vox Day auf der Plattform Gab.com. Dort folgen ihm etwa 35’000 Menschen und dort – wo nur Registrierte mitlesen – äussert er sich nochmals ungeschminkter. Als ein Nutzer ihm im Frühjahr 2024  vorwarf in einem Beitrag über «Clown World» «gewisse Worte» zu vermeiden, antwortete Vox Day: «Ich vermeide keine Worte, du Behinderter. Die Juden, von denen du besessen bist, sind die Werkzeuge der globalen Satanisten von Clown World, die selbst nur fiese Diener des wahren unmenschlichen Bösen sind.» Damit schildert er antisemitische Verschwörungstheorien. Vox Day sitzt ruhig da, während ihm dieser Kommentar vorgelesen wird. Und sagt dann: «Wenn du ein Christ bist, glaubst du an das Übernatürliche.» Menschen wie «George Soros oder Hillary Clinton» seien selbst nur Werkzeuge. Dass die Schilderung von «Clown World» an die antisemitischen «Protokolle der Weisen von Zion» verweise, verneint Day: «Es hat nichts zu tun mit den Protokollen. Es hat mit der Bibelstelle zu tun, wo Satan Jesus alle Königreiche der Welt anbietet.» Da Jesus Satan diese Macht nicht abgesprochen habe, regiere Satan die Welt.

via swissinfo: Dieser US-Rechtsextreme erreicht von der Schweiz aus Hunderttausende

Online-Händler entfacht mit Anti-AfD-Werbung heftige Diskussion

Ein Online-Händler plante mit zweideutigen Aussagen im Internet Werbung für sich zu machen – auf Kosten der AfD. Die Kampagne hatte ein Nachspiel. Der Online-Händler Galaxus Deutschland steht wegen einer umstrittenen Werbekampagne in den sozialen Netzwerken in der Kritik. Hintergrund ist ein kurzer Clip, in dem eine junge Frau bei dem Spiel „Wer bin ich?“ mehrere Anspielungen zur AfD-Vorsitzenden Alice Weidel macht und sich dabei ausfällig äußert. Das Video wurde innerhalb weniger Tage mehr als zehn Millionen mal aufgerufen. Die AfD reagierte mit einem Statement. Bei dem Spiel „Wer bin ich?“ wird einer Person ein Zettel mit einem Begriff auf die Stirn geklebt, den sie anschließend durch einfache „Ja“- oder „Nein“-Fragen erraten muss. In dem Werbevideo des Online-Händlers sitzt eine junge Frau ebenfalls auf dem Bett, auf ihrer Stirn prangt ein Post-It mit dem Begriff „Galaxus“. Durch ihre Fragen folgt sie aber erst einmal einer anderen Spur: „Bin ich in manchen Teilen Deutschlands erfolgreicher?“, fragt sie und legt nach mit „Kennt man mich in letzter Zeit vor allem wegen einer blonden Frau? Hatte die was mit der Schweiz zu tun? Bin ich queerer, als ich tue? Und wählen mich auch Idioten?“ „Diffarmierung“ und „unterste Schublade“ – AfD reagiert in Stellungnahme auf umstrittene Werbung In dem knapp 50 Sekunden lange Werbeclip blickt die Frau am Ende genervt in die Kamera, schnaubt „Ernsthaft?“ und rät anschließend: „Dann bin ich Alice…“ Der Nachname wird mit einem Piepton zensiert. Die Frau simuliert einen Würgereiz und ist erleichtert, als sie erfährt, dass sie falsch liegt. Mit ihrem zweiten Versuch tippt sie richtig, wer sie ist. Dann endet der Clip.

via merkur: Online-Händler entfacht mit Anti-AfD-Werbung heftige Diskussion

Auto fährt durch AfD-Blockade – ohne Rücksicht auf Demonstranten

Ein Video, das im Rahmen der neuen AfD-Jugendgründung aufgetaucht ist, zeigt erschreckende Szenen. Ein Auto nutzt einen Rettungswagen, um durch eine Blockade zu gelangen – ohne Rücksicht auf die Demonstranten. Gießen – Erschreckende Szenen haben sich im Rahmen der Gründung der neuen AfD-Jugendorganisation in Gießen abgespielt. Wie ein Video zeigt, ließen Demonstranten augenscheinlich einen Rettungswagen durch ihre Blockade. Ein Auto klemmte sich hinter das Einsatzfahrzeug und fuhr anschließend in die sich bewegende Protestgruppe hinein. In den Aufnahmen aus dem Innenraum des Wagens, gepostet von der AfD Berlin selbst, ist zu sehen, wie das Auto hinter dem Krankenwagen her fährt. Demonstranten trommeln daraufhin auf die Motorhaube ein. Einige Protestierende laufen auch dem Auto hinterher. Die Heckscheibe geht bei der Aktion zu Bruch. Gründung der AfD-Jugendorganisation: Auto fährt durch Demonstrantenblockade Christopher Wiedenhaupt, Mitglied im Bezirksvorstand der AfD Berlin-Reinickendorf, erklärt in den sozialen Medien, dass es sich um einen „offiziellen Konvoi“ gehandelt habe, den die Polizei organisiert hatte. Auf Nachfrage der Frankfurter Rundschau erklärte ein Polizeipressesprecher für Mittelhessen, dass derzeit keine solchen Konvois bekannt seien.

via fr: Auto fährt durch AfD-Blockade – ohne Rücksicht auf Demonstranten