Russian activist faces third set of ‘gay propaganda’ charges for the simple crime of drawing happy queer families

A Russian LGBT+ activist and artist is facing “gay propaganda” charges for the third time in less than a year after posting a picture of happy queer families. Yulia Tsvetkova has revealed that she is facing “gay propaganda” charges for a third time for sharing materials to support rainbow families in response to pro-Putin viral campaign ads denouncing the LGBT+ community. (…) According to Meduza, authorities in the city of Komsomolsk-on-Amur are investigating Tsvetkova after she posted a drawing which included the phrase: “A family is where there is love. Support LGBT+ families!” She later posted another picture, which showed various queer families raising children.

via pinknews: Russian activist faces third set of ‘gay propaganda’ charges for the simple crime of drawing happy queer families

AfD-Politiker entwickelt die Anti-Corona-App und macht sich zum Gespött

Die Corona-App soll helfen, die Pandemie einzudämmen. Die Politik gab dafür zig Millionen Euro aus. Doch immer noch gibt es Kritiker. Einer davon ist Mitglied bei der AfD und hat nun eine Anti-Corona-App entwickelt. Doch damit macht er sich zum Gespött. Seit Mitte Juni steht die Corona-Warn-App der Bundesregierung kostenlos zum Download bereit. Die Anwendung soll bei der Kontaktnachverfolgung infizierter Personen helfen und dazu beitragen, das Virus einzudämmen. Inzwischen haben 15 Millionen Menschen die Corona-App heruntergeladen und nutzen sie im Kampf gegen die Pandemie. Aus Sicht von Experten für Datenschutz gäbe es keine Risiken. (…) Bereits vor dem Start der Corona-App gab es harte Kritik – insbesondere aus Reihen der AfD. So warnte etwa der stellvertretende Parteivorsitzende Stephan Brandner vor der Anwendung und nannte sie eine Datenkrake. Sie sei ein Schritt auf dem Weg zum gläsernen Menschen. Von diesem Gedanken ist die AfD kein Stück abgerückt. Im Gegenteil. Wie der Business Insider berichtet, steht seit Kurzem die Späher-App im Google Play Store zum Download bereit. Damit sollen die Aktivitäten der Corona-Warn-App der Bundesregierung sichtbar gemacht werden können. Es wird angezeigt, wie viele aktive Corona-App-Nutzer sich in der Nähe befinden und wie weit sie entfernt sind. Entwickelt wurde die Anti-Corona-App von der Softwareentwickler-Firma des stellvertretenden AfD-Fraktionsvorsitzenden Peter Felser. (…) Noch hält sich das Interesse an der Corona-App der AfD in Grenzen. Bislang wurde die Anwendung rund 100 Mal heruntergeladen und hat eine durchschnittliche Bewertung von nur 1,9 Sternen. Der Grund dafür ist simpel. Bluetooth-Scanner, wie sie die AfD-App anbietet, sind nicht neu. Die Funktionsweise ist aber im Grunde immer die gleiche: Sie scannen das Umfeld nach Geräten, die ein Bluetooth-Low-Energy-Signal aussenden. Anschließend zeigen die Apps diese als Schlüssel auf dem Display an. Auch die Anti-Corona-App funktioniert auf diese Art. Das Manko an der Corona-App des AfD-Politikers: Sie findet nicht nur Smartphones, auf denen die Corona-App der Bundesregierung vorinstalliert ist. Sondern auch Handys ohne die installierte App, die lediglich Bluetooth eingeschaltet haben. Darüber hinaus auch Bluetooth-Kopfhörer und -Lautsprecher sowie Fitnesstracker, Smartwatches und den E-Scooter auf der Straße. Personenbezogene Daten hingegen kann die App nicht herausfinden. Hinzu kommt: Die Späher-App fordert mehr Zugriffsrechte ein, als die Corona-Warn-App. Blanker Hohn.

via inside-digital: AfD-Politiker entwickelt die Anti-Corona-App und macht sich zum Gespött

USA : Rassistisch motivierter Notruf im Central Park: Frau wird angeklagt

Das Video, in dem eine weiße Frau nach einem harmlosen Wortgefecht mit einem schwarzen Mann die Polizei ruft, ging viral. Nun wird die Frau wegen Falschaussage angeklagt. Es ist ein Video, das millionenfach angeklickt wurde und weltweit für Aufsehen gesorgt hat: Nach einem harmlosen Wortgefecht mit einem schwarzen Mann im Central Park ruft eine weiße Frau die Polizei. Das Video löste eine Debatte über rassistisch motivierte Notrufe in den USA aus. Jetzt hat die New Yorker Staatsanwaltschaft Anklage erhoben. Die Frau müsse sich nun wegen fälschlicher Anzeige eines Vorfalls verantworten, kündigte Staatsanwalt Cyrus Vance am Montag an.

via berliner zeitiung: USA : Rassistisch motivierter Notruf im Central Park: Frau wird angeklagt

https://twitter.com/melodyMcooper/status/1264965252866641920?ref_src=twsrc%5Etfw%7Ctwcamp%5Etweetembed%7Ctwterm%5E1264965252866641920%7Ctwgr%5E&ref_url=https%3A%2F%2Fwww.berliner-zeitung.de%2Fnews%2Frassistisch-motivierter-notruf-im-central-park-frau-wird-angeklagt-li.91690

#Twitter sperrt #Trump-Foto nach “New-York Times”-Beschwerde – #schauhin #urheberrecht

US-Präsident Donald Trump hat erneut Ärger mit Twitter: Der Kurznachrichtendienst sperrte ein Foto des Präsidenten, nachdem die “New York Times” einem Datenbankeintrag zufolge eine Urheberrechtsbeschwerde eingelegt hatte. In einem Tweet vom 30. Juni war Trump auf einem Foto zu sehen, das mit den Worten beschriftet war: “In Wirklichkeit sind sie nicht hinter mir her, sondern hinter dir. Ich bin nur im Weg.” Am Donnerstag erschien statt des Fotos nur ein Hinweis darauf, dass es wegen einer Beschwerde des Rechteinhabers entfernt worden sei. Das Trump-Foto war bereits 2015 in einem Artikel der “New York Times” erschienen – allerdings ohne die Beschriftung. Am Mittwoch legte das Medienunternehmen Beschwerde nach dem US-Urheberrechtsgesetz ein. Trump hatte die “New York Times” zuletzt scharf attackiert, da sie über angebliche russische Kopfgeld-Zahlungen für die Tötung von US-Soldaten in Afghanistan berichtet hatte. Den Artikeln zufolge hat Trump von den angeblichen Zahlungen gewusst.

via standard: Twitter sperrt Trump-Foto nach “New-York Times”-Beschwerde

Bremer Pastor wegen Volksverhetzung angeklagt

Ein evangelischer Pastor aus Bremen steht wegen seiner Ansichten erneut in den Schlagzeilen. Die Staatsanwaltschaft hat Anklage wegen Volksverhetzung gegen ihn erhoben. Der Pfarrer habe bei einem Eheseminar im Oktober 2019 Homosexuelle pauschal als Verbrecher und Homosexualität als “Degenerationsform der Gesellschaft” bezeichnet, teilte die Staatsanwaltschaft am Donnerstag mit. Seine Äußerungen habe er später auch bei Youtube hochgeladen. Nach Auffassung der Staatsanwaltschaft sind einzelne Ausschnitte daraus volksverhetzend, da sie den öffentlichen Frieden störten und zu Hass gegen einen Teil der Bevölkerung aufgrund sexueller Orientierung anstachelten. Zudem liege ein Angriff auf die Menschenwürde der betroffenen Menschen vor.

via sz: Bremer Pastor wegen Volksverhetzung angeklagt

siehe auch: Bremer Pfarrer wegen Volksverhetzung angeklagt. Er beleidigte Homosexuelle und sprach abfällig über den Islam: Nun hat die Staatsanwaltschaft Anklage gegen Olaf L. erhoben. Selbst die katholische Kirche griff er an. (…) Der Pfarrer hatte mehrfach mit beleidigenden Äußerungen auch über den Islam Kritik ausgelöst. 2015 bezeichnete er in einer Predigt auch den Urbi-et-Orbi-Segen des Papstes zu Weihnachten und Ostern als “ganz großen Mist” und warf Katholiken wegen ihrer Heiligenverehrung “Reliquiendreck” vor.

Chris Ares löst Shitstorm gegen AfD aus

Der rechtsextreme Rapper Chris Ares will in Bischofswerda ein rechtes Jugendzentrum eröffnen – doch seit sich auch die im Stadtrat vertretene AfD-Fraktion geschlossen dagegen aussprach, ist die Gliederung einem Shitstorm ausgesetzt. Nicht der einzige Rückschlag für Ares – Amazon entfernte gestern sein Album von der Plattform, einen Tag vor der geplanten Veröffentlichung. „Abartig: AfD stimmt gegen patriotisches Jugendzentrum von Chris Ares“, heißt es selbst auf dem rechtspopulistischen Blog „Journalistenwatch“ angesichts der Vorfälle der letzten Tage. Die Aussage steht beispielhaft für die Welle der Empörung, die derzeit über die AfD rollt, konkret die Fraktion im Stadtrat von Bischofswerda. Die fünfköpfige Fraktion hatte sich während der Stadtratssitzung am Dienstag geschlossen und mit allen anderen Parteien gegen die Pläne von Chris Ares ausgesprochen, in der östlich von Dresden gelegenen Kreisstadt ein rechtes Jugendzentrum zu errichten. In der Einrichtung, die laut Ares angemietet wurde, soll auch Kampfsporttraining ermöglicht werden. Eine Reaktion Ares´ ließ nicht lange auf sich warten. In einer Videobotschaft thematisiert der rechtsextreme Rapper sein Vorhaben, dass er nach eigener Aussage unter dem „Deckmantel patriotisches Jugendzentrum“ veröffentlicht habe. „Diese Gruppe kämpft scheinbar offen gegen uns- und gemeinsam mit dem Staat“, so Ares. Zudem hätte er mit dem Fraktionsvorsitzenden der AfD telefoniert, dieser hätte ihm zu verstehen gegeben, dass man solche „Typen nicht da haben und lieber mit der FDP und der CDU gemeinsam ein Jugendzentrum aufbauen“ wolle. Innerhalb kürzester Zeit entfesselte sich eine Kampagne aus dem Unterstützerumfeld von Ares gegen die AfD. Diese sah sich gezwungen, auf die Vorwürfe zu reagieren und veröffentlichte am Donnerstag eine Stellungnahme auf Facebook, in der es heißt, dass es zum geplanten „patriotischen Jugendzentrum“ keine Abstimmung im Stadtrat gegeben hätte. Somit hätte die AfD „auch nicht für oder gegen etwas stimmen“ können. Die Argumentation auf formaler Ebene kam bei vielen Unterstützern des Rappers offenbar nicht gut an, viele gingen mit der Partei hart ins Gericht.

via endstation rechts: Chris Ares löst Shitstorm gegen AfD aus

Kritischer Bericht – Spionierende Smart-TVs in jedem Wohnzimmer

Sie stehen in fast jedem Haushalt und sammeln personenbezogene Daten von Klickverhalten bis zu biometrischen Merkmalen wie der Stimme. Das Bundeskartellamt kritisiert in einer umfangreichen Untersuchung die Hersteller von Smart-TVs heftig – und fordert mehr gesetzliche Regelungen zum Schutz der Verbraucher:innen. (…) Bei Smart-TVs trifft genau das zu: Laut dem Bundeskartellamt gehören sie zu den meistgenutzten vernetzten Geräten – und sind in der Vergangenheit durch Datenschutzprobleme und Sicherheitslücken, die unter anderem von der CIA ausgenutzt werden konnten, aufgefallen. igentlich sollen sich Smart-TVs über das Internet verbinden, um neben dem klassischen Fernsehprogramm auch Video-Streaming, Zusatzinfos oder aktuelle Nachrichten anzubieten. Allerdings tun die Geräte deutlich mehr, wie der Bericht zeigt. Während des Untersuchungszeitraums veröffentlichte beispielsweise ein britisches Verbrauchermagazin im Juni 2018, dass während einer viertelstündigen Nutzung von Apps und Diensten auf einem Smart-TV Daten an über 700 Internetadressen gesendet wurden. Hinzu kommt: „Je mehr smarte Geräte die Verbraucher einsetzen, desto umfassender ist ihr digitaler Fingerabdruck.“ Auch das klingt auf den ersten Blick einleuchtend – vergrößert in den Augen des Bundeskartellamts das Problem allerdings deutlich, da die Verknüpfung der Daten immer detailliertere Profile ermögliche. Gleichzeitig werde aus Sicht der Verbraucher:innen die Datenverarbeitung aber immer intransparenter.

via netzpolitik: Kritischer Bericht – Spionierende Smart-TVs in jedem Wohnzimmer

siehe auch: Bericht Bundeskartellamt: Sektoruntersuchung Smart-TVs

screenshot Online: Deckblatt bericht