Polizei findet 1,2 Kilo TNT bei mutmaßlichem Rechtsterroristen – #terror #gruppeS #GruppeSomogyi

Jürgen K. gilt als Neonazi aus dem Umfeld der Gruppe S, die einen Umsturz plante. Nun stießen Beamte in seinem Haus auf ein erschreckendes Waffenarsenal. Als Kriegswaffe sind Teilmantelgeschosse international geächtet, Jäger nutzen sie häufig. Wenn das Projektil durch das Fleisch schlägt, spreizt es sich auf. So werden mehr Blutgefäße zerstört, das Tier stirbt schneller. Jürgen K. aber stört das nicht, im Gegenteil: Es scheint ihn zu faszinieren, er redet, als wolle er damit auf Menschen schießen. Als im Netz ein Video kursiert, in dem Schwarze eine weiße Frau in der U-Bahn schubsen, schreibt der 62-Jährige in einer Telegramgruppe, dass “ein Teilmantelgeschoss für sie reichen würde”. Vergangene Woche nun durchsuchte eine Anti-Terror-Einheit der polnischen Sicherheitsbehörden Jürgen K. Haus und seinen Arbeitsplatz in Polen. Dabei stießen die Beamten auf Munition, eine Tränengasgranate, einen Zünder – und 1,2 Kilogramm des professionellen Sprengstoffs TNT. Genug, um ein Auto zu pulverisieren oder ein Haus zu sprengen. Nach Informationen von ZEIT ONLINE handelt es sich bei Jürgen K. um einen Rechtsextremisten aus dem Umfeld der “Gruppe S”, einer Terrororganisation, die Anfang des Jahres vom Generalbundesanwalt ausgehoben wurde. Aus einem der Chats der Gruppe, die die Ermittler mitlasen, stammen auch jene Aussagen K. über die Mantelgeschosse. (…) Doch in den Chats waren weitaus mehr Menschen aktiv, als im Winter von der Bundesanwaltschaft hochgenommen wurden – darunter Jürgen K. In mindestens drei Gruppen soll K. Mitglied gewesen sein: In der Gruppe fürs Anwerben neuer Mitglieder, im Untergrund Deutscher Patrioten und in der Gruppe Der harte Kern. Bis Ende 2019 soll er in diesen Chatgruppen mitgelesen und geschrieben haben. Er galt intern als einer, auf den man zählen kann. Auch, weil K. einer der wenigen im Umfeld der Gruppe S war, der bereits Erfahrungen an der Waffe hatte, unter anderem aus seiner Zeit bei der Bundeswehr. (…) In den Chatgruppen gibt er an, mehrfach aus Flugzeugen und Hubschraubern gesprungen zu sein und “dies offensichtlich überlebt zu haben”. Den Ermittlungen zufolge hat K. ein Jahr lang als Obergefreiter gedient und dort vermutlich den Umgang mit Waffen erlernt. Heute ist sein Profilbild in sozialen Medien ein roter Skorpion auf blauem Grund, das Verbandszeichen des Fallschirmjägerbataillon 263. Geboren wurde Jürgen K. in Brandenburg, nach eigenen Angaben lebt er allerdings seit mehr als zwölf Jahren in Polen. Er sei “integriert”, arbeite seit 45 Jahren als Industrieelektriker und sitze als parteiloses Mitglied im Ortsrat, schreibt er im Juli 2019 in einer der Gruppen. Auf Facebook folgt K. dem Hamburger Miniaturwunderland und AfD-Politikern. (…) Ins Milieu rund um die Gruppe S fand K. wohl über einen Bekannten. Ende Juli 2019 meldete sich K. erstmals in einer der Chatgruppen und schickte ein Bild, das eigenen Angaben zufolge Plastiksprengstoff zeigt, der überall in seinem Haus verteilt sei. “Falls mich am Ende jemand aus meinem Haus herauszerren will”, schrieb er, werde diese Person eine “bombige” Überraschung erleben. Vier Tage später teilt er ein Bild von sich mit einer tschechischen Maschinenpistole, Modell: Scorpion.

via zeit: Polizei findet 1,2 Kilo TNT bei mutmaßlichem Rechtsterroristen

siehe auch: Mutmaßlicher Rechtsextremist hortete 1,2 Kilo TNT. Die deutschen Ermittler brachten die polnischen Kollegen offenbar auf seine Fährte: Spezialkräfte haben in Polen einen 62-jährigen Deutschen festgenommen. Er soll sich an Planungen der rechtsterroristischen „Gruppe S“ beteiligt haben. (…) Wie die Landes­staatsanwaltschaft Danzig dem „Spiegel“ ­mitteilte, wurden bei Durchsuchungen der Wohn- und Arbeitsstätten von K. in der Woiwodschaft Kujawien-Pommern neben dem Sprengstoff auch 15 Schuss Mu­ni­tion sowie Sprengkapseln ­si­cher­ge­stellt. K., ein Elektriker aus Brandenburg, wohnt offenbar seit Jahren in Polen. (…) K. soll laut „Zeit“ zeitweise Mitglied der Chatgruppe gewesen sein, er sei zudem mindestens bei einem Planungstreffen im Umfeld der „Gruppe S“ dabei gewesen. Im September 2019 trafen sich demnach acht Mitglieder aus der Untergruppe „Der harte Kern“ in Heilbronn, ein Treffen, bei dem nach Erkenntnissen der Ermittler Pläne für Anschläge in Deutschland und Frankreich besprochen worden sein sollen; In Polen festgenommen – Rechtsextremist hatte offenbar Kontakt zur “Gruppe S.”. (…) Später war bekannt geworden, dass die “Gruppe S.” offenbar einen Polizeimitarbeiter als Unterstützer gehabt hatte. Der bei der Polizei im nordrhein-westfälischen Hamm tätige Mann soll dort Waffenscheine ausgestellt haben. Die Polizei musste einräumen, Hinweise auf seine Gesinnung nicht verfolgt zu haben. So trug der Verdächtige ungeahndet für die rechte Szene typische Kleidung und hatte Reichskriegsflaggen auf dem Balkon.

#Thüringen: #FDP-Politiker #Kemmerich löst mit Tweet Empörung im Präsidium aus – #afdbuettel #nationalliberal #antidemokrat

Für wenige Tage im Frühjahr war Thomas Kemmerich Ministerpräsident von Thüringen. Die Wahl mithilfe der AfD war umstritten, doch einen Fehler will der Politiker nun nicht mehr erkennen. Das FDP-Präsidium distanziert sich mit einer geharnischten Erklärung. Vor knapp acht Monaten war der FDP-Politiker Thomas Kemmerich für kurze Zeit Ministerpräsident in Thüringen – mit den Stimmen von CDU und AfD. Die Annahme der Wahl war bundesweit umstritten, Kemmerich trat später wieder zurück. Nun hat er den Vorgang verteidigt. Dass er die Wahl zum Regierungschef angenommen habe, sei kein Fehler gewesen, schrieb Kemmerich am Donnerstagabend auf Twitter. Der Fehler sei hingegen “der Umgang der anderen demokratischen Parteien mit der Situation” gewesen. (…) Die FDP-Spitze reagierte am Freitag umgehend, in einer Telefonschalte schloss sie sich kurzfristig zusammen und verbreitete anschließend über den neuen FDP-Generalsekretär Volker Wissing eine gemeinsame Erklärung. Darin hieß es, das FDP-Präsidium distanziere sich “geschlossen von den aktuellen Äußerungen von Thomas Kemmerich”.

via spiegel: Thüringen FDP-Politiker Kemmerich löst mit Tweet Empörung im Präsidium aus

siehe auch: Mit Hilfe der AfD zum Ministerpräsidenten : Kemmerich bereut Annahme der Wahl nicht. Thüringens ehemaliger Kurzzeit-Ministerpräsident Thomas Kemmerich bereut nicht, dass er sich mit Schützenhilfe der AfD hatte ins Amt heben lassen. Der Bundesvorstand reagiert und versagt ihm fortan die Unterstützung. (…) Das Präsidium der Bundes-FDP hat inzwischen reagiert und Kemmerich offiziell die Unterstützung entzogen. Das Gremium habe einstimmig beschlossen, “dass es keinerlei finanzielle, logistische oder organisatorische Unterstützung für einen Wahlkampf eines Spitzenkandidaten Thomas Kemmerich durch den Bundesverband geben wird”, teilte Generalsekretär Volker Wissing am Freitag mit. Grund seien “aktuelle Äußerungen” von Kemmerich.

Nein, ein 13-Jähriger aus Ostfriesland ist nicht wegen eines Mund-Nasen-Schutzes gestorben

In einigen Beiträgen auf Facebook wird suggeriert, dass ein 13-jähriger Schüler aus Ostfriesland im Schulbus erstickt sei, weil er eine Maske trug. Das ist falsch. Das Bestattungsunternehmen hat das Gerücht dementiert und bittet um Respekt gegenüber der Familie. Zum wiederholten Mal kursiert im Internet das Gerücht, ein Kind sei wegen eines Mund-Nasen-Schutzes gestorben. Diesmal soll es sich um einen 13-Jährigen aus Ostfriesland handeln, der im Bus kollabiert sei. Das Gerücht wurde seit dem 6. Oktober mehrere Hundert Mal auf Facebook geteilt. Als vermeintliche Belege wurden die Todesanzeige sowie die Kontaktdaten der Schule des Jungen mit veröffentlicht. (…) Es gelang uns jedoch, die zuständige Staatsanwaltschaft in Aurich zu kontaktieren. Ein Sprecher schrieb uns per E-Mail: „Der Facebook-Beitrag entspricht nicht den Tatsachen. Zutreffend ist, dass leider in unserem Bezirk ein 13-jähriger Junge verstorben ist. Der Tod des 13-Jährigen stand jedoch nicht im Zusammenhang mit einem Mund-Nasen-Schutz. Auch stand der Tod des 13-jährigen Jungen in keinem Zusammenhang mit der Corona-Pandemie.“ Zuvor hatte die DPA darüber berichtet. (…) Neben der Falschbehauptung über den Jungen aus Ostfriesland verbreiten sich in Sozialen Netzwerken Behauptungen über angeblich vier weitere Kinder, die wegen des Tragens eines Mund-Nasen-Schutzes verstorben seien. Belege dafür liefert niemand – und die sind auch nicht zu finden (CORRECTIV berichtete, zum Beispiel hier.). Am 2. Oktober hat der Kinderschutzbund Falschbehauptungen wie diese scharf kritisiert. In einem Beitrag auf Twitter schrieb die Organisation: „Wir sind erschüttert darüber, dass es in unserem Land eine Gruppe von Menschen gibt, die den Tod von Kindern für ihre eigenen politischen Zwecke instrumentalisiert. Diese Menschen haben vieles, aber ganz sicher nicht das Wohl der Kinder im Sinn.“

via correctiv: Nein, ein 13-Jähriger aus Ostfriesland ist nicht wegen eines Mund-Nasen-Schutzes gestorben

#DSDS-Aus! Beendet der #Wendler mit dieser #Verschwörungs-Story seine Karriere? – #covidioten #kickhimout

Schlagersänger Michael Wendler (Egal, 48) steigt mit sofortiger Wirkung bei “Deutschland sucht den Superstar” als Juror aus. Dafür steigt der 48-Jährige ganz offenbar bei den Corona-Leugnern und Verschwörungstheoretikern um Attila Hildmann (39) ein. Dies verkündete er am Donnerstagabend per Instagram-Story. Der Wendler betont, die Entscheidung sei ohne den Sender RTL gefallen. “Die habe ich selber für mich hier und heute getroffen”, lauten seine Worte. Die Begründung klingt bizarr bis krude: “Ich werfe der Bundesregierung bezüglich der angeblichen Corona-Pandemie und deren resultierenden Maßnahmen grobe und schwere Verstöße gegen die Verfassung und des Grundgesetzes vor.” Welche das sind? Egal! Er nennt keine Gründe, keine Argumente, betont allerdings das Ende der Zusammenarbeit mit dem Fernsehsender. (…) Am Ende der kurzen und augenscheinlich vorgelesenen Instagram-Story bittet der Wendler seine Fans auf den Messenger-Dienst Telegram umzusteigen und ihm dort zu folgen. “Seid schlau, macht es sofort und folgt mir.” Dort teilte er übrigens die verschwörungstheoretischen Aussagen und Reden von Ex-Gastronom Hildmann, der inzwischen tief in das Reichsbürger-Millieu abgedriftet ist. Dienste wie Facebook, Instagram und YouTube seien alle zensiert, so der Wendler.

via tag24: DSDS-Aus! Beendet der Wendler mit dieser Verschwörungs-Story seine Karriere?

siehe auch: DSDS-Wahnsinn Michael Wendler schmeißt Jury-Job hin – mit völlig irrer Begründung. Das ist ein echter DSDS-Hammer! Neu-Juror Michael Wendler (48) schmeißt seinen Job hin. Als Begründung führt er ziemlich wirre Thesen an. Auch Jury-Urgestein Dieter Bohlen hat sich mittlerweile dazu geäußert. Und es gibt noch weitere Konsequenzen. (…) Als „Begründung“ fabuliert der Wendler über angebliche „grobe Verstöße“ der Bundesregierung gegen das Grundgesetz im Hinblick auf die Corona-Pandemie. Was das mit seinem Jury-Job zu tun hat? Die irre These des Sängers: RTL und andere Fernsehsender seien „gleichgeschaltet, politisch gesteuert“ – deswegen lege er sein Amt nieder. (…) Es ist tatsächlich auch nicht der erste Eklat, den der Wendler bei DSDS verursacht: Erst am Mittwoch gab es Ärger, weil der Schmalzbarde, statt an den laufenden Dreharbeiten teilzunehmen, mit seiner Frau Laura nach Florida flog – weil dort das Wetter derzeit besser ist. Außerdem sorgte am Donnerstag ein neuer Werbespot für den Lebensmittel-Discountriesen Kaufland für Aufsehen. Darin singt der Wendler immer wieder von einem „Regal“ und „jungem Gemüse“ – während Ehefrau Laura, 28 Jahre jünger als ihr Angetrauter, auf einem Stapel Konserven posiert. Nach dem Jury-Ausstieg samt bizarrer Verschwörungsreaktion löschte Kaufland noch am Donnerstagabend sämtliche Wendler-Videos von seinen Instagram-, Facebook- und Twitter-Accounts.

https://twitter.com/kaufland/status/1314292466414166016

Rechtsextreme #Polizei-#Chats: Beschuldigter Beamter soll einen #gefesselten #Verdächtigen mit #Migrationshintergrund #verprügelt haben – #schauhin #polizeigewalt #polizeiproblem

Der Skandal um die rechtsextremen Chats bei der Polizei in Essen und Mülheim/Ruhr weitet sich aus. Die Staatsanwaltschaft Duisburg bestätigte dem “Kölner Stadt-Anzeiger”, dass man gegen einen Polizisten wegen Strafvereitelung und Körperverletzung im Amt ermittele. Der Beamte gehörte auch zum rechtsextremen Kernchat “Alphateam”. Demnach soll der 39-jährige Beamte bei einem Einsatz wegen häuslicher Gewalt einen bereits gefesselten Mann mit Migrationshintergrund geschlagen haben. Bei dem mutmaßlichen Opfer soll es sich um einen Deutsch-Albaner handeln. Dieser hatte in seiner Vernehmung berichtet, dass er im wehrlosen Zustand geschlagen worden sei. Der beschuldigte Polizist hatte die Vorwürfe bestritten und von einem erlaubten Blendschlag gesprochen, um die Lage in den Griff zu bekommen. Zunächst hatte ihn seine Kollegin gedeckt. Erst im Prozess gegen den Ruhestörer musste sie ihre Aussage revidieren, da eine weitere Beamtin von mehreren Schlägen berichtete, als der Delinquent bereits gefesselt war. Der Angeklagte wurde daraufhin freigesprochen. “Das Ermittlungsverfahren gegen den Polizeibeamten ist wieder aufgenommen worden”, erläuterte Staatsanwältin König. Der Beschuldigte gehörte dem Chat “Alphateam” an. Der 15-köpfige Zirkel gilt als Kern-Truppe, in dem das Gros der Hakenkreuz- oder Hitler-Bilder per WhatsApp kursierten. Allein in diesem Forum wurden seit Ende Juli 2015 bis Mai 2020 insgesamt 126 strafrechtlich relevante Inhalte verbreitet. Wie der “Kölner Stadt-Anzeiger” weiter erfuhr, verhöhnte ein Chatteilnehmer mit einem üblen Post die Protestwelle gegen Polizeigewalt in den USA nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd: “Die besten Polizeischarfschützen haben die Amerikaner, die treffen immer voll die Schwarzen.” Zudem soll ein Mitarbeiter der Polizeiabteilung des Innenministeriums via Facebook Kontakte zur Bruderschaft Deutschland unterhalten haben. Die Neo-Nazi-Gruppe agitiert derzeit auch gerne auf Corona-Kundgebungen. Die Mitglieder, die in einheitlichen schwarzen T-Shirts mit einer geballten Faust in der Mitte marschieren, gerieren sich vor allem im Raum Düsseldorf als Bürgerwehr.

via ksta/presseportal.de: Rechtsextreme Polizei-Chats: Beschuldigter Beamter soll einen gefesselten Verdächtigen mit Migrationshintergrund verprügelt haben

siehe dazu auch: Rechtsextreme Chats: Mutmaßliche Polizeigewalt. Gegen einen mutmaßlich an rechtsextremen WhatsApp-Chats beteiligten Polizisten (39) wird wegen eines anderen Falls auch wegen Körperverletzung im Amt ermittelt. Laut Staatsanwaltschaft Duisburg soll der Beamte einem Verdächtigen bei dessen Festnahme in Mülheim an der Ruhr geschlagen haben, als der bereits gefesselt war. (…)

Damals hatte der Festgenommene ausgesagt, von dem Beamten geschlagen worden zu sein. Der Polizist stellte dies aber als sogenannten Blendschlag dar, mit dem er den aggressiven Mann abwehren wollte. Eine Kollegin bestätigte dies. Die Ermittlungen gegen den Polizisten wurden eingestellt, stattdessen kam der Festgenommene vor Gericht – wegen falscher Verdächtigung. Im Prozess sagte laut Staatsanwaltschaft eine zweite Polizistin jedoch aus, dass der Kollege wirklich zugeschlagen habe, als der Mann schon gefesselt war. Letztlich wurde das mutmaßliche Opfer der Schläge freigesprochen – und die Ermittlungen gegen den Beamten wurden wieder aufgenommen. Außerdem wird gegen seine beiden Kolleginnen wegen Strafvereitelung im Amt ermittelt, weil sie den Beamten offenbar zunächst deckten.

How One Man Built a Neo-Nazi Insurgency in #Trump’s #America – #TheBase #terror

This is the inside story of how Rinaldo Nazzaro built the Base, a neo-Nazi terror organization—and how it all came apart. It was August 2019 and the eight men, clad in camouflage gear and armed with semi-automatic rifles and pistols, never expected the cops to show up. This was supposed to be a secret meeting in the woods of rural Pennsylvania where they would sharpen their skills for the coming genocide, in which people of color and race traitors would die by the millions. The leader, thinking quickly, ripped off the neo-Nazi patches from his camo gear and walked towards the officers. The police said there was a noise complaint from a nearby property and that they were just checking in. After a soft warning to keep quiet, they left. The men then went back to shooting, filming their exploits for propaganda videos. What those local cops hadn’t realized was that they had encountered members of a neo-Nazi terror group, training for the next phase of the violent American experience: race war.
Later that day, Norman Spear, an alias for the stone-faced leader who would eventually be outed as a 47-year-old New Jersey native with a private school pedigree named Rinaldo Nazzaro, put his patches back on and presented three of the members who had leadership roles in the group with flags and knives adorned with three wolfsangels—the group’s symbol and an allusion to the markings of the German SS from World War II—and the name emblazoned across the lower blade: the Base. Nazzaro, who hasn’t been charged with a crime and is allegedly in Russia, had high hopes for his terror group, then bordering on a few dozen members. And though it wasn’t ready for the future insurgency he desired, its members believed there would come a time when they could give their lives for the cause of a white ethnostate born out of the ashes of society’s collapse. Within a year, a significant portion of the men shooting guns would be in prison cells awaiting trial on a variety of terrorism-related charges. After that day, the Base members went their separate ways and wouldn’t see each other until months later in rural Georgia at another training event. Law enforcement would have a presence there, too—this time in the form of an undercover FBI agent. According to sources with direct knowledge of the inner workings of the Base, a massive cache of internal communications amounting to tens of thousands of records, other published reporting, and extensive court documents from FBI investigations, this is the story of the birth and the apparent demise of a neo-Nazi terrorist group. (…) During his initial rise in the neo-Nazi scene, Nazzaro appeared on a number of far-right podcasts and radio shows. He released a series of videos on Bitchute, lecturing about the finer details of guerilla warfare and how they could be used in the modern world. Then, in the summer of 2018, Nazzaro released his most ambitious project to date: He began posting on social media about his new group, the Base, which he first advertised as a survivalist network. (…) But the Base was able to put personal differences aside and gel quickly as their hatred for people of color (and Jews in particular) easily overpowered personal beefs. At Nazzaro’s urging, according to sources, members organized themselves into compartmentalized cells based on location. During its peak, the Base was active in New England, Delaware, Texas, Georgia, Florida, Wisconsin, Maryland, and Michigan. Internationally, members and, in some cases, small cells could be found in the U.K., Australia, Canada, South Africa, and the Baltics. Cell leaders who were responsible for working with Nazzaro to plan meetups and train members in their “zone” were chosen. At times the group had close to 50 members active in the chat and in the several regional cells. It was clear the Base wasn’t pooling from the ordinary alt-right troll or even from the “Proud Boys,” a far-right national organization founded by VICE co-founder Gavin McIness (who parted ways with the company in 2008) that works as something of a modern-day collective of Brownshirts with ultranationalist politics, and which President Donald Trump recently gave a nod to during a debate with Joe Biden.

via vice: How One Man Built a Neo-Nazi Insurgency in Trump’s America

Hakenkreuze bei der Beerdigung – #tesak


An der Beisetzung des russischen Neonazi-Kaders Maxim „Tesak“ Martsinkevich Wochenende in Moskau nahmen zahlreiche Gesinnungskameraden teil. Der am 16. September verstorbene Neonazi Maxim „Tesak“ Martsinkevich, der im Gefängnis Selbstmord begangen haben soll, (bnr.de berichtete) wurde am Wochenende in Moskau auf dem Kunzewoer Friedhof beigesetzt. An dem unter Polizeipräsenz und Sicherheitsvorkehrungen stattfindenden Begräbnis nahmen laut Pressemeldungen mehrere hundert Menschen teil. Neonazistische Telegram-Kanäle sprechen gar von vierstelligen Teilnehmerzahlen. Sie kamen mit Blumen und Bildern von „Tesak“, angelegt wurden unter anderen auch Kränzen und Schleifen mitHakenkreuzen und SS-Totenköpfen. (…) Erbe aus Hassreden, Gewalt und viraler Popularität
Martsinkevich wurde 2017 zu einer zehnjährigen Haftstrafe verurteilt, weil er und Neonazis seiner inzwischen verbotenen Restrukt-Bewegung unter dem Namen „Occupaj Narcophiliai“ in Moskau angebliche Drogenhändler mit Elektroschockern, Schlagstöcken, Eisenrohren und Benzinkanistern angriffen, schlugen, beraubten und erniedrigten und Videos davon online gestellt. Eines ihrer Opfer starb. Zuvor hatte er bereits eine Haftstrafe wegen brutaler Übergriffe auf Homosexuelle abgesessen, die er mit anderen unter dem Namen „Okkupay Pedofilyay“ beging.(…) „Tesak“ hinterlässt ein Erbe aus Hassreden, Gewalt und viraler Popularität. Bereits kurz nach seinem Selbstmord tauchen online Mordtheorien und Nachrufe auf, ebenso wie Bilder und Videos, die er und seine Neonazis bei ihren brutalen Übergriffen machten oder die rechtsextreme Gedenkaktionen zeigen. Dazu zählen auch zahlreiche Videos, die brutale Übergriffe und Folterungen Homosexueller zeigen.
Wie schon nach seinem Tod gab es auch am Wochenende an verschiedenen Orten Gedenkaktionen für den militanten Neonazi, zudem wurden Nachrufe sowie Bilder und Videos seiner Beerdigung vielfach hochgeladen und geteilt, so von „Blood&Honour“-Gruppierungen, der rechtsterroristischen „Wotan-Jugend“ und anderen Neonazi-Profilen verschiedener Länder. Auf deutschsprachigen Social Media-Profilen und Kanälen werden unter anderem Gedenkbilder und Fotos von Martsinkevich gepostet.

rudolf kleinschmidt. mg8im

via bnr: Hakenkreuze bei der Beerdigung

bildauszug telegram. neonazi-profil nicht verlinkt. archive is UZGJB