US neo-Nazi gets 3 years for plan to target Black church, bogus bomb threats – #awd #atomwaffenDivision #terror

Prosecutors say John Denton, founder and ex-leader of far-right Atomwaffen Division, was behind the largest swatting conspiracy ever taken down by the federal government. A former neo-Nazi leader in the US was sentenced to more than 3 years in prison Tuesday for his role in a conspiracy to target a Black church, a Cabinet member and more than 100 others with bogus bomb threats and 911 calls. US District Judge Liam O’Grady imposed the 41-month sentence after ruling 27-year-old John Cameron Denton’s actions should be considered a hate crime. The sentence was less than the 5-year term sought by prosecutors but more than the 18-month sentence sought by Denton’s attorney. (…) And she rejected the notion that Denton was on the road to redemption at the time of his arrest. She noted that he told an undercover officer a month before his arrest that a raid and arrest would be good for Atomwaffen because it would increase its profile. She acknowledged that Denton may have exited from Atomwaffen Division, but that was only to pursue his own brand of white supremacy. At Tuesday’s hearing, Denton, of Montgomery, Texas, offered a brief apology to his victims, to his family and to police officers who responded to the swatting calls. Judge O’Grady asked Denton about where he stands on his white-supremacist views and Denton responded that “I do not plan to go back to Atomwaffen Division or any groups like that.”

via times of israel: US neo-Nazi gets 3 years for plan to target Black church, bogus bomb threats

Atomwaffen Division logo.svg
Von <a href=”//commons.wikimedia.org/wiki/User:Skjoldbro” title=”User:Skjoldbro”>Skjoldbro</a> – <span class=”int-own-work” lang=”de”>Eigenes Werk</span>, based on <span style=”display:inline-block;width:98%;white-space:nowrap;vertical-align:middle;float:ltr;direction:ltr;line-height:22px;height:24px;font-size:.96em;margin:0px;padding:2px 4px 2px 6px;color:#000;background:#F8F9FA;border:1px solid #BAB;”><a href=”//commons.wikimedia.org/wiki/File:SVG_in_SVG.svg” class=”image”></a>&nbsp;Diese Datei enthält Elemente, die von folgender Datei entnommen oder adaptiert wurden:<a href=”//commons.wikimedia.org/wiki/File:Radioactive.svg” class=”image”></a>&nbsp;<a href=”//commons.wikimedia.org/wiki/File:Radioactive.svg” title=”File:Radioactive.svg”>Radioactive.svg</a> (von&nbsp;<a href=”//commons.wikimedia.org/wiki/User:Cary_Bass” title=”User:Cary Bass”>Cary Bass</a>).</span> <span style=”display:inline-block;width:98%;white-space:nowrap;vertical-align:middle;float:ltr;direction:ltr;line-height:22px;height:24px;font-size:.96em;margin:0px;padding:2px 4px 2px 6px;color:#000;background:#F8F9FA;border:1px solid #BAB;”><a href=”//commons.wikimedia.org/wiki/File:SVG_in_SVG.svg” class=”image”></a>&nbsp;Diese Datei enthält Elemente, die von folgender Datei entnommen oder adaptiert wurden:<a href=”//commons.wikimedia.org/wiki/File:12th_SS_Division_Logo.svg” class=”image”></a>&nbsp;<a href=”//commons.wikimedia.org/wiki/File:12th_SS_Division_Logo.svg” title=”File:12th SS Division Logo.svg”>12th SS Division Logo.svg</a> (von&nbsp;<a href=”//commons.wikimedia.org/wiki/User:SkyBon” title=”User:SkyBon”>SkyBon</a>).</span>, Gemeinfrei, Link

Verdächtiger im Fall der #NSU-2.0-Ermittlungen in Untersuchungshaft – #terror

Ein 53-Jähriger steht im Verdacht, Morddrohungen verschickt und mit “NSU 2.0” unterzeichnet zu haben. Er habe sich als Polizist ausgegeben, um Daten zu erfragen. Der Verdächtige, der NSU-2.0-Morddrohungen verschickt haben soll, ist in Untersuchungshaft genommen worden. Ein Richter am Amtsgericht Berlin Tiergarten habe den Haftbefehl in Vollzug gesetzt, teilte die Staatsanwaltschaft Frankfurt mit. Der arbeitslose Deutsche, der am Montagabend festgenommen worden war, soll seit August 2018 eine Serie von Drohschreiben verschickt haben, die mit “NSU 2.0” unterzeichnet waren – in Anspielung auf die Mordserie der rechtsextremen Terrorzelle Nationalsozialistischer Untergrund (NSU). Der Verdächtige soll sich Informationen über die von ihm bedrohten Menschen unter anderem telefonisch bei Polizeidienststellen erschlichen haben. Die Staatsanwaltschaft erklärte, es sei naheliegend, dass sich der 53-Jährige am Telefon als Behördenmitarbeiter ausgegeben habe, um bei verschiedenen Polizeirevieren nicht öffentlich zugängliche Personendaten für die Drohschreiben zu erfragen. Wegen der Abfragen an den Polizeicomputern in Frankfurt, Wiesbaden und Berlin war die Polizei unter großen Druck geraten. Auch bei der Chefredakteurin der Tageszeitung taz habe ein Mann angerufen, der sich als Polizist ausgegeben habe, um an die Handynummer eines späteren Opfers zu kommen. In einem eingegangenen Anruf habe sich ein Mann als Polizist des Abschnitts Berlin-Wedding ausgegeben, um an die Mobilfunknummer einer weiteren Geschädigten zu gelangen. (…) Auf die Spur kamen die Ermittler dem Mann nach eigenen Angaben über die Auswertung und Überwachung rechtspopulistischer Plattformen und Foren. Dabei sei ein User des Forums PI-News aufgefallen, dessen Beiträge in Form und Duktus den Drohschreiben ähnelten. Eine sprachwissenschaftliche Analyse des BKA habe den Verdacht erhärtet. Über ein Profil in einer Schachplattform mit demselben Namen und die IP-Adresse sei man schließlich auf den Verdächtigen gekommen

via zeit: Verdächtiger im Fall der NSU-2.0-Ermittlungen in Untersuchungshaft

siehe auch: Festnahme wegen rechtsextremer Drohmails von “NSU 2.0”. Ermittlungserfolg zur Serie rechtsextremer Drohschreiben “NSU 2.0”: Beamte von Spezialkräften der hessischen Polizei haben am Dienstagabend einen 53 Jahre alten Mann in Berlin bei einer Wohnungsdurchsuchung festgenommen. Der arbeitslose Deutsche stehe im dringenden Verdacht, “seit August 2018 unter dem Synonym “NSU 2.0″ bundesweit eine Serie von Drohschreiben mit volksverhetzenden, beleidigenden und drohenden Inhalten verschickt zu haben”, teilten die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main und das Hessische Landeskriminalamt mit. Der Präsident des Bundeskriminalamtes, Holger Münch, sagte in Berlin: “Der Tatverdächtige ist gestern festgenommen worden am offenen Rechner.” Am Dienstag wurde der Mann in Berlin einem Haftrichter vorgeführt und sitzt nun in Untersuchungshaft. Der Mann ist für die Polizei kein Unbekannter: Er sei bereits in der Vergangenheit wegen zahlreicher – unter anderem auch rechtsmotivierter – Straftaten rechtskräftig verurteilt worden, teilten die Ermittler mit. Im Jahr 1992 habe er sich als Kriminalbeamter ausgegeben uns sei unter anderem wegen Amtsanmaßung verurteilt worden. Nun bestehe ein dringender Tatverdacht, dass es sich bei dem Beschuldigten um den Verfasser und Absender der Drohschreiben handele, hieß es. Bereits am 23. April 2021 habe die Staatsanwaltschaft einen Haftbefehl unter anderem wegen Volksverhetzung, Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, Bedrohung sowie Beleidigung beantragt. (…) Am Abend nannten Staatsanwaltschaft und LKA erste Details zu den Ermittlungen, an denen außer IT-Experten auch Sprachwissenschaftler des Bundeskriminalamts beteiligt waren. Obwohl es der Absender der Drohschreiben auch mit Nutzung ausländischer Server verstanden hatte, seine Spuren zu verschleiern, könnte nun ein Benutzerprofil auf einer Schachplattform eine wichtige Rolle bei der Festnahme des 53-jährigen gespielt haben. Bei der Überwachung und Auswertung von Blogs und rechtspopulistischen Foren im Internet sei auf der Plattform “PI-News” ein User festgestellt werden, dessen Beiträge in Form und Sprache Ähnlichkeiten mit den “NSU 2.0”-Drohschreiben aufwiesen, hieß es. Auf einer Schachplattform sei zudem ein Profil festgestellt werden, das namensgleich auch in “PI-News” aktiv war und dessen Nutzer in beiden Fällen dieselbe Comicfigur als Profilbild nutzte. Aufgrund der gleichen IP-Adresse sowie wortgleicher Beleidigungen im Chat der Schachplattform konnten den Angaben zufolge weitere Profile ermittelt werden. Auch einen Berlinbezug leiteten die Ermittler aus den Kommentaren ab. Anfragen bei dem Betreiber der Schachplattform und bei Kommunikationsanbietern hätten schließlich zur Identifizierung des nun festgenommenen Mannes und seiner Anschrift geführt. Die über die Schachplattform in Erfahrung gebrachten IP-Adressen der relevanten Profile konnten den Angaben zufolge einem Anschluss zugeordnet werden, eine Anschlussinhaberfeststellung habe zu dem Beschuldigten geführt.

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Von <a rel=”nofollow” class=”external text” href=”https://www.flickr.com/people/24000399@N03″>Levente Fulop</a> from Brno, Czech Republic – <a rel=”nofollow” class=”external text” href=”https://www.flickr.com/photos/24000399@N03/4200540217/”>The King’s Game</a>, CC BY 2.0, Link

#allesdichtmachen-Initiator – »Babylon Berlin«-Star Volker Bruch stellte Mitgliedsantrag bei Querdenker-Partei

Mit etwa 50 Schauspielern hat Volker Bruch bei der Aktion #allesdichtmachen Kritik an der Coronapolitik geäußert. Nun will der »Babylon Berlin«-Star in die Querdenker-Partei »Die Basis« eintreten, der Prozess läuft noch. Schauspieler Volker Bruch hat einen Antrag auf Mitgliedschaft in die Protestpartei »Die Basis« gestellt. Das bestätigte der Medienbeauftragte der Partei, David Claudio Siber, dem SPIEGEL. Bruchs Parteimitgliedschaft sei noch nicht vollzogen, da er noch abschließend identifiziert werden müsse. Bruch soll gemeinsam mit Jan Josef Liefers und dem Autor und »Tatort«-Regisseur Dietrich Brüggemann einer der Initiatoren der #allesdichtmachen-Aktion gewesen sein, die in den vergangenen Wochen für viel Kritik gesorgt hatte, weil sich darin rund 50 Schauspieler und Schauspielerinnen gegen die staatlichen Corona-Maßnahmen gestellt hatten (…) Bereits am Set der Serie »Babylon Berlin«, deren vierte Staffel gerade in Berlin gedreht wird, hat Bruch offenbar für Irritationen gesorgt. Mit seiner Befreiung vom Tragen einer Maske musste das Hygienekonzept der Produktion angepasst werden. Zudem unterstützen Bruch und seine Lebensgefährtin, die Schauspielerin Miriam Stein, die Initiative »Stimmen unserer Mitglieder«, die lange ein Holocaust verharmlosendes Corona-Statement auf ihrer Seite hatte. »Ein Stück Stoff dient wieder dazu, die Menschen in Gut und Böse zu trennen. Vor allem in Deutschland sollten wir es besser wissen.« Mittlerweile wurde die Aussage gelöscht. »Als ich vor ein paar Monaten das Positionspapier las«, heißt es von Bruch ganz allgemein zu der Initiative, »war ich begeistert und habe sofort unterzeichnet. Jeder einzelne Punkt darauf ist unbedingt unterstützenswert und eigentlich selbstverständlich«.

via spiegel: allesdichtmachen-Initiator – »Babylon Berlin«-Star Volker Bruch stellte Mitgliedsantrag bei Querdenker-Partei

siehe auch #allesdichtmachen-Initiator – Volker Bruch stellte Mitgliedsantrag bei Querdenker-Partei. Der „Babylon Berlin“-Star wollte in „Die Basis“ eintreten, das Verfahren läuft noch. netzpolitik.org konnte Dokumente einsehen, die dies belegen. Dabei hatten Initiatoren von „#allesdichtmachen“ eine Nähe zur „Querdenken“-Bewegung vehement von sich gewiesen. Volker Bruch wollte in die Corona-Protest-Partei „Die Basis“ eintreten. Der „Babylon-Berlin“-Star gilt als einer der Initiatoren der Kampagne „#allesdichtmachen“, mit der sich rund 50 Schauspieler:innen gegen die staatlichen Maßnahmen zum Schutz vor dem Coronavirus stellen. Die Aktion war stark kritisiert worden, wurde innerhalb der „Querdenken“-Bewegung aber euphorisch gefeiert. Verantwortliche hatten wiederholt betont, Überschneidungen mit „Querdenken“ seien höchstens inhaltlicher Natur. Im Fall von Volker Bruch belegen Recherchen von netzpolitik.org jedoch eine politische Nähe. „Die Basis“ hatte sich im vergangenen Jahr als Reaktion auf die Schutzmaßnahmen gebildet.

Volker Bruch, Hin und weg Kinotour (cropped).JPG
By <a href=”//commons.wikimedia.org/wiki/User:9EkieraM1″ title=”User:9EkieraM1″>9EkieraM1</a> – <span class=”int-own-work” lang=”en”>Own work</span>, CC BY-SA 3.0, Link

Nach #Mordaufruf-Weiterleitung: #Berlins #AfD-Chefin distanziert sich von ihrem Ehemann – #terror

Der frühere Berliner AfD-Chef Günter Brinker hat vorige Woche in zwei parteiinternen Facebook-Chats einen Mordaufruf an Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) weitergeleitet. Nun hat sich der Landesvorstand der Partei einstimmig von den Postings distanziert. Pikant: Aktuelle Parteichefin ist Brinkers Ehefrau Kristin. Trotzdem wird das Thema auch den Bundesvorstand weiter beschäftigen. Der Berliner Landesvorstand hat sich von den weitergeleiteten Mordaufrufen des früheren AfD-Chefs Günter Brinker distanziert und den Vorgang nach eigener Aussage „einstimmig aufs Schärfste“ verurteilt. Das teilte Partei am Dienstagmorgen mit. So heißt es in der Mitteilung: „Der Landesvorstand der Berliner AfD verurteilt einstimmig aufs Schärfste die in einem Messengerdienst weitergeleitete Nachricht von Günter Brinker und distanziert sich von Postings jeglicher Art, die andere Menschen diffamieren, verächtlich machen oder gar zur Gewalt aufrufen.“ Aufgrund der Einstimmigkeit distanzierte sich also auch AfD-Chefin Kristin Brinker von ihrem Mann. Auf zwei Anfragen am Freitag und Montag hatte sie noch die weitergeleiteten Nachrichten als Versehen gewertet und ihren Mann als technisch nicht so versiert verteidigt. Wie die Partei weiter erklärt, hat Günter Brinker ein Entschuldigungsbrief an den Vorstand gerichtet.

via business insider: Nach Mordaufruf-Weiterleitung: Berlins AfD-Chefin distanziert sich von ihrem Ehemann

Live-Schalte abgebrochen: #Welt will #Störer anzeigen – #LockThemUp #wiederholungstäter

Ohne Abstand, ohne Maske: Bei einer Live-Schalte für den Nachrichtensender Welt ist es zu einem Zwischenfall mit mehreren Corona-Leugnern gekommen. Welt hat angekündigt, die Männer anzeigen zu wollen. Montagabend, kurz nach 19:30 Uhr vor dem Paul-Löbe-Haus in Berlin: Reporter Michael Wüllenweber war gerade beim Nachrichtensender Welt auf Sendung, da gelang es zwei Personen ohne Maske und Sicherheitsabstand direkt neben ihn ins Bild zu kommen. Bei den Männern handlelt es sich um keine Unbekannten – beide sind in der Vergangenheit bereits dadurch aufgefallen, das Coronavirus zu leugnen. Einer von ihnen: Björn Winter, der unter dem Pseudonym Björn Banane als Schlagersänger fragwürdige Titel singt und in der Vergangenheit auf einer Demonstration gegen die Corona-Politik die Maßnahmen der Polizei mit dem Nationalsozialismus verglichen haben soll, wie das Online-Portal “Democ” vor einigen Monaten berichtete. Bei einer ähnlichen Kundgebung soll er zuvor gesagt haben, er komme sich angesichts der Durchsetzung der Corona-Maßnahmen “wie ein Jude im Dritten Reich” vor.  Bei der anderen Person handelt es sich um Thomas Brauner, der als Busfahrer arbeitete und Schülerinnnen und Schüler dazu genötigt haben soll, in seinem Bus die Masken abzusetzen. Am Montagabend verschaffte er sich – bekleidet im Hoodie mit der Aufschrift “Schluss mit dem Lockdown” – Zutritt zu besagter Live-Schalte, die Michael Wüllenweber daraufhin umgehend beendete. Wie schwer die Arbeit für Journalistinnen und Journalisten geworden ist, zeigt alleine schon der Umstand, dass Wüllenweber mit zwei Sicherheitsleuten vor Ort war. (…) Welt kündigte unterdessen an, Anzeige erstatten zu wollen. Auf seinem Telegram-Account, dem immerhin fast 5.000 Menschen folgen, rief Björn Winter seine Followerschaft noch am Montagabend dazu auf, ihn finanziell zu unterstützen – in Form einer Schenkung. Nicht der erste Vorfall: Vergleichbares war bereits Anfang April vor einem Impfzentrum passiert. Damals war es Welt-Reporter Jens Reupert, der von zwei Personen bedrängt wurde, ehe auch er die Live-Schalte abbrach. Neben ihm im Bild: Björn Banane und sein Busfahrer-Freund

via dwdl: Live-Schalte abgebrochen: Welt will Störer anzeigen

#allesdichtmachen-Initiator – Volker Bruch stellte Mitgliedsantrag bei Querdenker-Partei

Der „Babylon Berlin“-Star wollte in „Die Basis“ eintreten, das Verfahren läuft noch. netzpolitik.org konnte Dokumente einsehen, die dies belegen. Dabei hatten Initiatoren von „#allesdichtmachen“ eine Nähe zur „Querdenken“-Bewegung vehement von sich gewiesen. Volker Bruch wollte in die Corona-Protest-Partei „Die Basis“ eintreten. Der „Babylon-Berlin“-Star gilt als einer der Initiatoren der Kampagne „#allesdichtmachen“, mit der sich rund 50 Schauspieler:innen gegen die staatlichen Maßnahmen zum Schutz vor dem Coronavirus stellen. Die Aktion war stark kritisiert worden, wurde innerhalb der „Querdenken“-Bewegung aber euphorisch gefeiert. Verantwortliche hatten wiederholt betont, Überschneidungen mit „Querdenken“ seien höchstens inhaltlicher Natur. Im Fall von Volker Bruch belegen Recherchen von netzpolitik.org jedoch eine politische Nähe. „Die Basis“ hatte sich im vergangenen Jahr als Reaktion auf die Schutzmaßnahmen gebildet. In Baden-Württemberg kam sie bei ihrer bislang einzigen Landtagswahl auf gerade mal ein Prozent, in bundesweiten Umfragen spielt sie keine Rolle. Angeschlossen haben sich der Partei jedoch Szenegrößen wie Markus Haintz, Aktivist der vom Verfassungsschutz beobachteten „Querdenken“-Gruppe Ulm. Für den Bundestag kandidieren unter anderem der Arzt Wolfgang Wodarg, der Verschwörungsmythen über das Virus verbreitete und der Epidemiologe Sucharit Bhakdi, der durch unbelegte Aussagen zu Impfungen auffiel, und der Anwalt Reiner Fuellmich, dessen bereits im Voraus bezahlte Sammelklage gegen Christian Drosten krachend zu scheitern droht. Es ist offenbar dieses Umfeld, in dem sich Volker Bruch politisch engagieren wollte. netzpolitik.org konnte eine auf Mitte April datierte Mitgliederliste einsehen, die vorläufige Mitgliedsnummer des Schauspielers endet auf „967“. Als Eintrittsdatum wird der 13. März 2021 genannt. Laut dem Medienbeauftragten der Partei David Claudio Siber ist Bruchs Eintrittsverfahren noch nicht abgeschlossen, da seine Identität noch entsprechend einem parteiinternen Prozess verifiziert werden müsse. Neumitglieder müssten demnach zunächst ihren Personalausweis vor einer Webcam zeigen. Es klingt, als sei das bei Bruch aber eher eine Formalie. Siber sagt, man könne bereits mit Gewissheit sagen, dass es sich bei dem Antragsteller tatsächlich um den Schauspieler handele. Die Mitgliederliste stammt aus einem massiven Leck, das im vergangenen Monat bekannt wurde. „Die Basis“ hatte zum Teil sensible Daten von rund 15.000 Personen ungeschützt ins Netz gestellt, bemerkt hatte dies das Hackerkollektiv Anonymous. Zwar sprach die Partei zunächst von einem Hackerangriff, räumte später jedoch ein, selbst Schuld an dem Vorfall zu sein. Um einen „Hack“ handelte es sich bei dem Datenleck im technischen Sinn nicht (…) Nachdem ein Shitstorm ausgebrochen war, sagte der im Impressum der Kampagne genannte Filmproduzent Bernd Katzmarczyk Wunder dem NDR-Magazin ZAPP, Bruch sei einer von drei Initiatoren gewesen. Gemeinsam mit dem Schauspieler Jan Josef Liefers und dem Autor und Regisseur Dietrich Brüggemann hat Bruch demnach „#allesdichtmachen“ ins Leben gerufen

via netzpolitik: allesdichtmachen-Initiator – Volker Bruch stellte Mitgliedsantrag bei Querdenker-Partei

Volker Bruch, Hin und weg Kinotour (cropped).JPG
Von <a href=”//commons.wikimedia.org/wiki/User:9EkieraM1″ title=”User:9EkieraM1″>9EkieraM1</a> – <span class=”int-own-work” lang=”de”>Eigenes Werk</span>, CC BY-SA 3.0, Link

Querdenker und Verschwörer Wer oder was steckt wirklich hinter #allesdichtmachen?

Zahlreiche TV-Größen beteiligten sich an der Aktion „#allesdichtmachen“. Doch wer steckt dahinter? Mit ihren Videos unter dem Motto „#allesdichtmachen“ haben prominente deutsche Schauspieler für jede Menge Zündstoff gesorgt. Angeblich handelte es sich dabei um eine dezentrale Aktion, die nicht von langer Hand geplant war. So steht es auch auf der offiziellen Homepage. Doch Recherchen zeigen jetzt, dass hinter allem ein ausgefeiltes Konzept steht – und direkte Verbindungen in die „Querdenker“-Szene. In weiten Teilen der Bevölkerung war die Empörung groß, als TV-Größen wie Richy Müller, Heike Makatsch, Ulrike Folkerts und Ulrich Tukur Ende April Videos teilten, in denen sie sich teils über die Corona-Maßnahmen der Bundesregierung lustig machten und einen „Lockdown für immer“ forderten. Doch es gab auch Zustimmung und Beifall – und zwar vor allem aus den Reihen von Corona-Leugnern und der AfD. (…) Einer von ihnen, der sich als einer der wichtigsten Drahtzieher der Aktion entpuppt hat, ist Dietrich Brüggemann, der Regisseur der Videos. Er erklärte in einem Interview mit ntv: „Die Aktion wurde tatsächlich missverstanden, aber ich persönlich fühle mich nicht missverstanden. Ich habe damit gerechnet, dass sie missverstanden wird.“ Im Klartext: Er hat mit den Reaktionen gerechnet. Dietrich Brüggemann scheint die Aktion von langer Hand geplant zu haben. Ein Schauspieler, dessen Name nicht genannt werden soll, berichtete dem „Tagesspiegel“ von einer Mail mit einer Projektskizze, Drehorten und Zeitslots, die Brüggemann und seine Kollegin Jeana Paraschiva im Vorfeld an die Teilnehmer versendet haben. Im Anhang hätten sich die Texte für die Videos befunden, aus denen sich die Schauspieler einen aussuchen konnten. Es handelte sich also nicht um die Worte der Künstler, sondern um die Brüggemanns. Das wurde laut „Tagesspiegel“ auch von Richy Müller und Kida Ramadan bestätigt. Was Verschwörungsideologien betrifft, ist Regisseur Dietrich Brüggemann kein unbeschriebenes Blatt. Auf Twitter und auf seinem Blog verkündete er seine Unterstützung für die „Freie Linke“ – eine Gruppierung, die gemeinsam mit „Querdenkern“ demonstrieren geht. Der Name ist dabei nur Schein – laut dem „Tagesspiegel“ äußern sich die Mitglieder der „Freien Linken“ teilweise antisemitisch, während andere Beiträge aus dem Umfeld des Hallenser Neonazis Sven Liebich posten. Auf der Homepage von „#allesdichtmachen“ distanziert man sich allerdings von Nazis.

via ntv: Querdenker und Verschwörer Wer oder was steckt wirklich hinter #allesdichtmachen?